Brandursache: Brandmelder

Diskutiere Brandursache: Brandmelder im Forum Haustechnik im Bereich DIVERSES - Immer öfter liest man von LiIO Akkus die Brände auslösen. Auch in meiner Gegend gab es schon solche Fälle. Was ich mich jetzt frage: viele...
Bei dem Bericht geht es allerdings auch um eine Lithium Batterie in Form eines 9V Blockes die so nicht mit dem Melder geliefert wird.
Also meine Melder sind alle mit einem 9V-Block ausgestattet.


Mich würde mal interessieren, wie solch ein Li-IO-Akkublock aus einem E-Mobil bei Beschädigung abgeht. Sowas könnte das IFS mal testet. Block ausbauen schöne schwarze Folie bei Hochsommer rüberlegen und den Block aus sicherer Enfernung mit scharfer Munition beschiessen. Würde mich echt interessieren, wieviel Abstand man als Feuerwehrmann von solchen verunfalten und brennenden E-Mobil halten sollte, um sich nicht selbst zu gefährden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was meinst du was Experten mit entsprechenden Background und technischen Mittel noch aus Brandspruren ermitteln können.
Dazu sind auch die Untersuchungsberichte vom Bundesamt für Eisenbahnunfalluntersuchung zu Zugbränden sehr Lesenswert.
Auch wenn es nichts direkt mit Rauchmeldern und Akkus zu tun hat, hier mal zwei Beispiele:
https://www.eisenbahn-unfalluntersuchung.de/SharedDocs/Downloads/BEU/Untersuchungsberichte/2016/213_Biesdorfer_Kreuz_Ost_-_Berlin_Kaulsdorf.pdf?__blob=publicationFile&v=2

https://www.eisenbahn-unfalluntersuchung.de/SharedDocs/Downloads/BEU/Untersuchungsberichte/2018/133_Willroth_-_Montabaur.pdf?__blob=publicationFile&v=7
 
Dazu sind auch die Untersuchungsberichte vom Bundesamt für Eisenbahnunfalluntersuchung zu Zugbränden sehr Lesenswert.
Interessant, aber leider sehr sehr ausführlich. Ich habe ja selber bei der Bahn gelernt und kenne dies etwas mit dieser übertriebenen Bahnergründlichkeit.
Also solche Berichte hätte ich als SV nicht abliefern brauchen, sondern wieder auf den Tisch bekommen, mit dem Hinweis: Fasse das Pamfhliet mal auf 10 Seiten zusammen, wer soll es lesen! Und Recht haben die.

Kenne auch gerichtliche SV-Gutachten, die gehen denn mal für einen einfacheren Sachverhalt über 50 Seiten.
Die Richter, gerade in erster Instanz, haben überhaupt keine Zeit sich dies durchzulesen. Da laufen die Verfahren im 20 Min.-Takt ab, quasi wie am Fließband. Die gleiche Zeit haben die zur Vorbereitung und dann nochmals für Urteile fassen und verkünden.
Dann stehen denn im Urteil auch Sachverhalte, die tauchen nirgendwo auf, sondern sind einfach von einem mündlich vorgetragenen Sachbeitrages eines Anwaltes übernommen worden. Deswegen behaupte ich immer wieder, dass man mit einem rhetorisch schwachen Luschenanwalt nicht vor Gericht ziehen braucht - dann hat man gleich verloren.
 
Mit einem phlegmatischen Sachverständigen aber erst recht nicht.
Das weiß das Gericht ja nicht, außer er redet bei seinem Vortrag - wenn er dazu kommt - G a n z . l a n g s a m. Aber in der ersten Instanz wird er bei den normalen Fällen selten vorgeladen, sondern nur das Gutachten gelesen oder auch nicht,
 
Mich würde mal interessieren, wie solch ein Li-IO-Akkublock aus einem E-Mobil bei Beschädigung abgeht. Sowas könnte das IFS mal testet. Block ausbauen schöne schwarze Folie bei Hochsommer rüberlegen und den Block aus sicherer Enfernung mit scharfer Munition beschiessen. Würde mich echt interessieren, wieviel Abstand man als Feuerwehrmann von solchen verunfalten und brennenden E-Mobil halten sollte, um sich nicht selbst zu gefährden.
Die explodieren nicht, brennen nur und sind nicht zu löschen bzw fangen immer wieder an zu brennen, sobald man kein Wasser mehr drauf spritzt. Ein brennendes Auto mit Benzin oder Gastank oder von einem Jäger, der noch einen Karton Munition im Kofferraum hat ist für den Feuerwehrmann gefährlicher.
Die E-Mobile heben sie mit einem Kran in einen wassergefüllten Container und irgendwann ist dann die Energie des Akkus am Ende, dann darf das Auto oder das was von ihm übrig ist, das Bad beenden. interessant wird das dann eher bei großen Fahrzeugen wie LKW. Heute gerade gelesen in Norwegen haben sie einen Schneepflug mit einer 1000 kWh Batterie im Dienst. Der braucht bestimmt eine sehr große Badewanne.
 
Die E-Mobile heben sie mit einem Kran in einen wassergefüllten Container und irgendwann ist dann die Energie des Akkus am Ende, dann darf das Auto oder das was von ihm übrig ist, das Bad beenden. interessant wird das dann eher bei großen Fahrzeugen wie LKW. Heute gerade gelesen in Norwegen haben sie einen Schneepflug mit einer 1000 kWh Batterie im Dienst. Der braucht bestimmt eine sehr große Badewanne.
Das stelle ich mir bei einem brennenden Auto z.B. auf der A5 etwas schwierig vor!
Erst einmal hat man da nicht so einfach wassergefüllte Container mit Kran herumstehen, sondern müsste dieses erst einmal und das Wasser herbeischaffen, dann den brennenden Wagen an den Kran anlaschen und reinheben.
Und dann? Einfach den vollen Container auf der A5 stehen lassen?

Dies gilt ja auch für einen ganz normalen Parkplatz. Wo stehen da bitte schon wassergefüllte Container herum.
 
die Container sind nicht das Problem. Die haben wir faltbar. Eher das dazu benötigte Wasser.
Prinzipiell rechnen wir mit 800-1000Ltr. Löschwasser für einen Verbrenner im Vollbrand. Für ein E-Auto mit Batteriebrand etwa das 10 fache. Was jedoch ein logistisches Problem ist, da z.B.: auf Autobahnen etc. keine Löschwasserentnahmestellen vorhanden sind.
Und so viele "Großbrunzer" (10.000er Tanklöschfahrzeuge) gibt es nicht.

Allerdings sind die Batterien sehr stabil verbaut. Ich hatte schon viele Unfälle auch mit Totalschaden, aber einen beschädigten Akku oder überhaupt einen Akkubrand GottSeihDank noch nicht.
 
Das stelle ich mir bei einem brennenden Auto z.B. auf der A5 etwas schwierig vor!
Erst einmal hat man da nicht so einfach wassergefüllte Container mit Kran herumstehen, sondern müsste dieses erst einmal und das Wasser herbeischaffen, dann den brennenden Wagen an den Kran anlaschen und reinheben.
Und dann? Einfach den vollen Container auf der A5 stehen lassen?
Ich habs schon gesehen auf der A71
Brauchst nicht mal einen Kran. LKW mit froßem Container, den stellt man vors Auto, öffnet die Tür, zieht oder schiebt das Auto rein. Das wird dabei permanent mit Wasser besprüht. Containertür geschlossen und mit Schaum abgedichtet. dann machen 2-3 Löschzüge den Container 1/2 m voll. Der wird wieder aufgeladen und abtransportiert.
Ich stand nur 2h auf der komplett gesperrten AB. Dauert vermutlich auch nicht länger wie bei einem Verbrenner. Weis nur nicht, wie viele Tage der dann baden muss.
 
Man darf auch nicht vergessen: E-Autos machen aktuell nicht mal 5% aus.
Wird das mal eine seriöse Zahl, baut man auch die Unfalllogistik besser aus.
Brände in Wohnhäusern (Garagen) und Tiefgaragen werden spannend. Da kommt man nämlich nicht so leicht mit Kran und Container rein.
Viele reden ja e-fuel so schlecht weil man zur Herstellung 27 kwh pro Liter braucht. Nachdem die Saudis aber gerade Firmen mit 1 Cent pro kwh aus deren großen PV Projekten locken, wäre das schon irgendwie reizvoll. Als ergänzende Alternative.
Auch die Bundeswehr und div andere Anwendungsfälle wird wohl nicht auf E-Panzer umstellen - alternative Energieträger wird man andenken müssen.
 
Man könnte in DE schon jede menge Wasserstoff oder künstlichen kraftstoff produzieren, wenn man Wind und Solaranlagen nicht für die Energie bezahlen würde, die sie nicht einspeisen können, weil man den Strom nicht braucht, würde die evtl. auch so etwas herstellen anstatt die Windräder abzustellen. Nebenbei würde dann auch der Strom wieder billiger
 
Man darf auch nicht vergessen: E-Autos machen aktuell nicht mal 5% aus.
Werden aber mehr werden - denke allerdings bei 20% werden wir slche Kapazitätsgrenze erreichen. Verbrenner wird es auch über 2035 hinaus geben, dafür mehr e-Sprit.
Zum Glück hatten wir auch noch keine Unfallbekannschaft mit einem E-Auto machen müssen/dürfen. Sind eh nur eine kleine FF mit veralteten Fahrzeugmaterial, an die interessanteren Dinge geht eh die BF ran. Wir dürfen dann „Straße absperren“

Aber so’n E-Panzer stelle ich mir politisch korrekt vor. Besonders wenn man den im Gelände zur nächsten Ladestation schieben darf :cool:. Alle Mann absitzen zum schieben.
 
Man könnte in DE schon jede menge Wasserstoff oder künstlichen kraftstoff produzieren, wenn man Wind und Solaranlagen nicht für die Energie bezahlen würde, die sie nicht einspeisen können, weil man den Strom nicht braucht, würde die evtl. auch so etwas herstellen anstatt die Windräder abzustellen. Nebenbei würde dann auch der Strom wieder billiger
Das wird nichts. Solche Anlagen laufen nur effizient, wenn die rund um die Uhr betrieben werden und nicht nur wenn es genug Strom gibt.

Es gibt ja quasi schon reichlich e-Sprit - nur wird dieser in den Agragasanlagen verstromt und das am Besten gleichmäßig rund um die Uhr - da dies einfach für die Anlagenbetreiber am effizientesten ist.
 
Naja ich wäre erst mal dafür, das unsere grüne Außenministerin ein elektrisches Flugzeug bekommt. Die hat es in einem Jahr Amtszeit sicher geschafft mehr CO² zu verballern als ich im ganzen Leben. Und das in einer Zeit, wo es per Videoschalte völlig unnötig ist durch die ganze Welt zu düsen. Noch unnötiger ist es in der islamischen Welt. Die lassen sich garantiert nichts sagen von so einer Göre
 

Ich denke Wasserstoff wäre ideal als Puffer.
Es ist doof zu transportieren und zu lagern aber temporär erzeugt, gelagert und dann wieder in Strom rückgewandelt wäre villeicht keine schlechte Idee.
Efuel in DE produzieren kann man aber vermutlich vergessen bei den Energiekosten.
 
Den kannst du ins bestehende Gasnetz einspeisen.
Stimmt. Hab ich gerade gegoogled. Wird wohl schon gemacht.
Keine schlechte Sache.
Das würde mit dem Agragas (Biogas) auch funktionieren. Der Brennwert ist zwar etwas geringer, aber dieser wird bei der Abrechnung eh berücksichtigt, da er nicht immer gleich ist. Hier schummeln auch einige EVU‘s etwas, da dies für den Kunden schlecht nachzuvollziehen ist.

Problem ist die bestehende gewachsene Struktur und festgeschriebene Vertragslage. Die Agragasgenossenschaften (nenne ich jetzt mal so) bekommen ihre hauptsächliche Einnahmen aus der Verstromung des Agragases. Die Strukturen, die Abwärme bei der Verstromung sinnvoller zu nutzen ist oft sekundär im Nachgang entstanden. Am Anfang wurden (bei uns in der Region) oft Ställe und Gartenbaubetrieb mit beheizt und dann auf Fernwärme übergegangen, um damit auch Geld zu verdienen*. Waren oft ehem. landwirtschaftliche Betriebe, die sich dann zu reinen Agragasbetrieben gewandelt haben.

Nur das überörtliche Gasnetz ist auch quasi privat, gehört jetzt den VNB, wo wiederum die EVU‘s und gewisse Kommunen Anteileigner sind. Und da ist denn die wirtschaftliche Interessenlage eine andere Und das Gas wird dann nicht eingespeist, sondern der erzeugte Strom da dieser abgenommen werden muss. Obwohl sich Gas viel einfacher speichern lässt und eine höhere und leichter händelbare Energiedichte hat als Akkus

Selbst bei uns im Ort gibt es in den Neubaugebieten ein privates Fernwärmenetz eines solchen Agragas-Anlagenbetreibers, aus der Nachbarkommune. Das hilft ja letztendlich auch der Decarbonisierung.
Da wird jetzt nicht die Abwärme km-weit vom abgelegenen Argragasbetrieb angeliefert, sondern liegt eine separate Gasleitung das denn vor Ort in BHKW verstromt und die Fernwärme in Netz eingespeist wird.
Da Heizwärme überwiegend im Winterhalbjahr benötigt wird, sind natürlich denn größere Gasspeicher und größere Generatoren notwendig*)


Und diese Krux hast du in allen Bereichen der dezentralisierten Energieerzeugung. Ob Wind, PV oder Agragas. Die Anlagenbeteiber wollen ihre Energie einspeisen, wenn dies möglich ist. der VNB dann, wenn Bedarf ist.
Keinen Sinn macht es Agragas zu verstromen, um an anderer Stelle damit eine Wasserstoffanlage zu betreiben. Und dsssen Anlagenbeteiber möchte auch so effizient und kostengünstig seine Anlage betreiben, d.h. Im technischen Dauerbetrieb und nicht nur dann, wenn zuviel el. Energie vorhanden ist.
Und bei so manchen Hausdach wäre auch eine Solaranlage, statt nur PV sinnvoller*.


*) Immer mit hohen Investionskosten verbunden, die nicht jeder wuppen kann oder will.
 
Thema: Brandursache: Brandmelder

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