Bremswiederstände von Frequenzumrichtern mit erheblicher Leistung (250A),IN einem Schaltschrank verb

Diskutiere Bremswiederstände von Frequenzumrichtern mit erheblicher Leistung (250A),IN einem Schaltschrank verb im Automatisierung, Gebäudesystemtechnik & Elektronik Forum im Bereich DIVERSES; Hallo Ich habe zum ersten mal in meinem Leben Bremswiederstände IN einem Schaltschrank verbaut gesehen,ohne Klima Anlage ,und ein Feld weiter...

  1. #1 coolex, 25.03.2019
    Zuletzt bearbeitet: 25.03.2019
    coolex

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    Hallo

    Ich habe zum ersten mal in meinem Leben Bremswiederstände IN einem Schaltschrank verbaut gesehen,ohne Klima Anlage ,und ein Feld weiter sitzt die Elektronik,nicht abgeschottet von dem Bremswiederstand.Der Frequenzumrichter bringt 250 Ampere.Also könnt ihr euch ja vorstellen,was das für Bremsen sind...Ist das so fachlich in Ordnung?Oder sollte man sich dort,gedanken machen.
     
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  3. patois

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    Als Fachkraft (?) solltest du dir vor allem Gedanken darüber machen, warum ich wohl behaupte, dass du da keine "Wiederstände" gesehen haben kannst.
    Wenn du Laie bist, dann erläre ich dir, dass du "W i d e r s t ä n d e" gesehen haben könntest. ;)

    Die Funktion der Anlage könnte gefährdet sein, muss aber nicht.

    Es kommt ja darauf an wie oft während des Betriebs die Widerstände zum Einsatz kommen, also grob gesagt die ED.

    :) Mein Tipp: Hänge ein Thermometer in den Schaltschrank und lege eine Tabelle über den Temperaturverlauf an,
    ..... dann kannst aufgrund der Meßergebisse die Sachlage etwas fundamentierter beurteilen.

    Bist du der Betriebsleiter ? :cool:
    .
     
  4. bigdie

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    Bei der Leistung wird für gewöhnlich Rückgespeißt beim Bremsen. Bremswiderstände wären in diesem Fall also nur um z.B. die Maschine bei einem Stromausfall schnell zu stoppen
     
  5. karo28

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    Dazu muesste man wissen, ob der FU seine Bremsenergie ausschliesslich über die Widerstände umsetzt, oder rückspeisefaehig ist. Weiterhin wäre die Art/Anzahl der Bremsvorgaenge der Maschine interessant. Erfolgt das Bremsen nur bei Anhalten/Notabschaltung, oder im Betriebszustand?
    Schlussendlich kann man für Schaltschraenke eine Verlustleistungsberechnung erstellen bzw. beim Schrankbauer anfordern.
     
  6. bigdie

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    Nicht zuletzt kann man die Widerstände auch außerhalb des Schaltschranks setzen. Wir haben Maschinen, da sitzen die oben drauf.
     
  7. karo28

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    Jein...das haengt ganz stark davon ab, ob der Antrieb betriebsmässig antreibt oder bremst (z.b. Bahnzugregelung). Der Mehraufwand für einen rückspeisefaehigen FU rentiert sich nur, wenn es auch regelmaessig Bremsenergie zu verbraten gibt. Ansonsten ist man mit Bremswiderstand kostenguenstiger unterwegs.
     
  8. #7 chernofabs, 25.03.2019
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    Müssen die nicht generell außerhalb sitzen?
    Ich mein da gibt es eine VDE Vorschrift.

    Grüße
     
  9. bigdie

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  10. coolex

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  11. coolex

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    Nein ich bin ein gewöhnlicher Elektriker mit lese und rechtsschreibschwäche.Der schon viel rumgekommen ist in seinem Berufsleben...
     
  12. coolex

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  13. coolex

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    Da werde ich mich nochmal schlau machen.Die Bremswiderstände werden wohl nur bei Betätigung des Not-aus angefahren.Danke für deine Antwort!
     
  14. #13 leerbua, 25.03.2019
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    Du kannst deine Antworten problemlos an das Zitat anhängen.

    PS: Wenn du schon viel rumgekommen bist im Berufsleben - Wo spielt sich das ganze denn überhaupt ab? (wg. entsprechendem Regelwerk)
     
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  15. coolex

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    Es geht um ein Walzwerk.Wir befinden uns in Deutschland,genauer im Land Brandenburg.Ich kenne es wie gesagt nur,Das die bremswiderstände außerhalb eines schaltschrankes installiert werden.Aufgrund der hohen Hitzeentwicklung.Mich würde mal interessieren wie heiß er genau werden kann.Bei Betätigung des Not aus.Ich bin instandhalter bei dieser Firma und will jeden Ärger,was das anbetrifft vermeiden.
     
  16. bigdie

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    Selbst bei Notaus muss der nicht zwingend belastet werden. Oft sind die nur für Stromausfall also unkontrollierte Bremsung
     
  17. patois

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    .
    "Eigentlich" sollte man doch aus den betreffenden Schaltplänen erkennen können, welche Funktion die Widerstände im vorliegenden Projekt haben.

    Allerdings sehe ich auch nicht, dass jemand den Auftrag erteilen würde die Widerstände nach außerhalb des Schaltschranks zu verlegen.

    Und nur aus Neugierde: handelt es sich bei dem Schaltschrank um die Walzen-Antriebe ?
    .
     
  18. bigdie

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    Nö, siehst du nur in der Anleitung vom FU und selbst da kommt es darauf an, wie du ihn parametrierst.
     
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  19. derjoe

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    Je nach Umgebung im "harsh environment" könnten die Kühlkörper auch in die Binsen gehen oder sich völlig zusetzen wenn sie offen liegen. Wer mal eine halbe Stunde im Bereich um den Schaltschrank 5-10cm dicke Rußschichten absaugen mußte nur um ein Schütz zu tauschen kennt das :rolleyes:. Dann gehören sie aber imo dediziert gekapselt und nicht neben Elektronik angeordnet.

    Wenn die nur für Notroutine benötigt werden, sollten die auch nicht so schnell überhitzen. Das ist nur im Dauerbetrieb ein Thema, bspw. als Servo ausgeführte Seilwinden.

    In meinem Ausbildungsbetrieb gab es auch recht dicke Motoren bis in den Megawattbereich. Die Bremswiderstände saßen in Schränken, aber mit einer Art Gittertüren. Sozusagen stehende Grills.
     
  20. bigdie

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    Das waren früher aber meißt nicht die Bremswiderstände sondern eher die Anlasswiderstände für die Schleifringläufermotoren. Hab sowas mal im Tagebau gesehen bei 600kW Motoren. Die liefen mit 5kV. Heute wird die Energie in der Regel nicht mehr verheizt sondern rückgespeißt zumindest wenn es irgendwo jensets der 20kW geht und regelmäßig Drehzahländerungen statt finden mit Rampensteuerung z.B. Drehrichtungsumkehr. Wenn ich nur schnell stoppen will, kann ich das in der Regel einfacher mit DC-Bremsung. Dann wird die Bremsenergie nicht in den FU zurückgeschickt sondern om Motor verheizt
     
  21. derjoe

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    Da hast du wahrscheinlich recht, müßten wohl wirklich Anlasswiderstände gewesen sein. Standen bei den Kalandern, dann paßt das.
    Die Motoren mußten wir immer wie wild (von innen) putzen damit der Isolationswiderstand etwas später zur Entsorgung führte.
    Technik dürfte 60er/ 70er gewesen sein, da war der (saubere, umweltfreundlich erzeugte, bienenfreundliche und die heimische Wirtschaft stützende) Atomstrom noch billig.
     
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