DDR Standbohrmaschine löst FI aus.

Diskutiere DDR Standbohrmaschine löst FI aus. im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo liebes Forum, habe mir für meine Werkstatt eine alte DDR Standbohrmaschine zugelegt. Voller Vorfreude wollte ich sie nun in die 400V 16A...

  1. #1 m_velden, 15.02.2020
    m_velden

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    Hallo liebes Forum,

    habe mir für meine Werkstatt eine alte DDR Standbohrmaschine zugelegt. Voller Vorfreude wollte ich sie nun in die 400V 16A CEE Steckdose einstecken und noch bevor ich den Stecker komplett drin hatte flog auch schon der FI raus. Beim Kauf habe ich mir die Maschine extra vorführen lassen und alles funktionierte prima. Auch meine CEE Steckdose wurde vorher schon mehrfach verwendet. Das einzige was ich habe vom Elektriker habe ändern lassen ist der Netzstecker. Vorher ein alter DDR Stecker und jetzt ein stink normaler CEE Stecker. Habe den Schaltkasten mal geöffnet und ein paar Fotos gemacht. Ist es normal das wie auf dem Schaltplan zu sehen N und PE direkt verbunden sind? Könnte das den FI auslösen?

    Ich danke euch jetzt schon mal für eure Hilfe 20200215_160559.jpg 20200215_161232.jpg
     
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  3. #2 Strippe-HH, 15.02.2020
    Strippe-HH

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    N und PE müssen unbedingt getrennt werden sonst löst der FI. aus.
    Warum hat den Elektriker nach der Montage des neuen Steckers die Maschine nicht geprüft, das hätte er machen müssen.
     
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  4. #3 m_velden, 15.02.2020
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    Danke für die schnelle Antwort. Habe die Verbindung getrennt und jetzt bleibt der FI auch wo er soll :D
     
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  5. elo22

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    BTW: Die eingebauten Sicherungen sind mehr als sinnlos.

    Lutz
     
  6. #5 Pumukel, 16.02.2020
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    Eben und deshalb hat der Hersteller die auch eingebaut , weil er Platz im Lager brauchte !
     
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  7. #6 Octavian1977, 16.02.2020
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    Sei froh, daß Du einen FI hast.
    Der N und der PE dürfen auf keinen Fall verbunden sein!
    Die Maschine war sicher noch nie an einem FI verbaut, somit sind solche Fehler nicht aufgefallen.
    Es ist die Brücke zu entfernen und zu prüfen ob der PE über den PE Kontakt des Steckers auch weiterhin leitfähig verbunden ist.
    Die L6A Automaten würde ich auch ersetzen, da der Typ L nicht ausreichend vor Überlast schützen.

    Zusätzlich würde ich die Maschine durch eine Fachkraft prüfen lassen.
     
  8. bigdie

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    Würde ich nicht sagen, du kennst ja nicht die Querschnitte zum Motor oder in der Steuerung. Kann durchaus 0,5 oder 0,75mm² sein. Die Brücke kann auch ein Relikt aus einem klassisch genullten Direktanschluss sein. Wurde allerdings von findigen Elis obwohl normativ nicht erlaubt bei 4-adriger Zuleitung und dem DDR üblichen 25A Kragensteckern praktiziert. Hab solchen Murks oft gesehen oftmals auch, wenn es keinen Schütz gab sondern nur eine Leuchte.
     
  9. ego1

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    War doch wohl offensichtlich werkseitig so vorhanden, sonst stände sie ja nicht im Stromlaufplan?
     
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  10. schUk0

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    Auch irgendwie komisch... Wenn man schon davon ausgeht, dass 5-adrig angeschlossen wird, warum macht man denn da noch eine Brücke rein?
     
  11. #10 Octavian1977, 18.02.2020
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    Och da gibt es einige Brückenspezies, die meinen je öfter man PE und N noch mal verbindet um so besser wird es.
    Kenn ich hauptsächlich aus fest Installationen zwischen 1973 und 1990.
     
  12. bigdie

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    In der DDR gab es klassische Nullung und solche Geräte wurden in Betrieben meist fest angeschlossen. Gummikabel war knapp. aber ganz ehrlich in der Firma mache ich das auch heute noch so, wenn möglich.
    1. ist das ein ortsveränderliches Gerät weniger, was alle 6 Monate geprüft werden muß und 2. kommt dann der Anschluss bon oben und es liegt kein Kabel auf der Erde, wenn man kehren will. und Späne vertragen sich mit Kabel oder Leitung eh meist nicht auf Dauer.
     
  13. #12 ttwonder, 18.02.2020
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    zu 1.

    Meinst Du, das Gerät verliert durch einen Festanschluß seine "Qualifikation" als ortsveränderliches Gerät?
     
  14. bigdie

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    Auch mit Stecker kannst du das als nicht Ortsveränderlich einstufen. Ist dann aber ein Span im Kabel und es gibt einen Unfall, dann solltest du das gut begründen können. Ist es fest angeschlossen erübrigt sich weitere Diskussion.
     
  15. schUk0

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    Fest angeschlossen schließt übrigens ortsveränderlich nicht aus.
    Was das mit dem Thema zu tun hat verstehe ich aber trotzdem nicht.
     
  16. bigdie

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    Fest angeschlossen mit massiven Kabel schon oder?
     
  17. #16 ttwonder, 18.02.2020
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    Als was prüfst Du das Gerät denn dann? Ich denke, dass die Prüfung nach VDE 0701-0702 im Vergleich zu den Alternativen relativ simpel ist. Wenn der Schutzleiter niederohmig, Riso hinreichend hoch und der Schutzleiterstrom kaum messbar ist, ist die Berührungsstrommessung ja dann auch ein wenig obsolet.

    Zudem kann Deine GBU auch für ein ovG zu dem Schluss kommen, dass bei entsprechend geringer Fehlerquote der Zyklus auf z.B. 12 Monate verlängert werden kann.
     
  18. bigdie

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    Ich prüfe genauso, aber alle 4 Jahre und nicht alle 6 Monate
     
  19. #18 ttwonder, 18.02.2020
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    Na wenn die GBU das hergibt und die VEFK das mitträgt, dann ist doch alles gut und dann kann es doch auch ein ovG nach 0701-0702 sein.
     
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