Der Sinn vom Ausphasen der Geräte mittels (Phasendetektor) ?

Diskutiere Der Sinn vom Ausphasen der Geräte mittels (Phasendetektor) ? im Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hi.. Mit einem Phasendetektor, kann man die Phase am Gerät selbst feststellen, dagegen mit einem Phasenprüfer an der Steckdose. Phase ich...

  1. Zidane

    Zidane

    Dabei seit:
    25.04.2010
    Beiträge:
    534
    Zustimmungen:
    0
    Hi..

    Mit einem Phasendetektor, kann man die Phase am Gerät selbst feststellen, dagegen mit einem Phasenprüfer an der Steckdose.

    Phase ich nun alle meine Geräte aus, kann ich die Geräte anfassen ohne einen Potenzialstrom zu spüren, sprich ein leichtes Kribbeln am Metal, wenn man den Stecker umdreht ist es weg.

    Welchen Vorteil ergebe es, allgemein und für den Energieversorger wenn die Geräte und Steckdose passen.

    Richtig ist zwar das es bei Wechselstrom egal ist, wie der Stecker drin sitzt, aber praktisch und und daher vermute das in Ländern mit Wechselstrom z.b England und nicht verpolbaren Stecker dies berücksichtigt wird.

    Das das wohl mit Potenzialausgleich zu tun hat, habe ich es mal hier reingeschrieben. Was meint Ihr dazu.
     
  2. #2 Octavian1977, 01.05.2010
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

    Dabei seit:
    05.10.2006
    Beiträge:
    23.783
    Zustimmungen:
    1.025
    Bei einer fachgerechten Installation gibt es keine Berührungsspannung an Gerätegehäusen.
    Sollte es zu einem Kribbeln beim Anfassen des Gerätes kommen liegt das an einem Defekt in der elektrischen Installation oder des Potentialausgleiches.
    Probleme gibt es auch bei klassischer Nullung
     
  3. Zidane

    Zidane

    Dabei seit:
    25.04.2010
    Beiträge:
    534
    Zustimmungen:
    0
    Kann man eine klassische Nullung bei einem offenen Verteilerkasten erkennen ?

    Bisher kenne ich keinen Fall, wo es kein Potenzialstrom gibt, bei unterschiedlich angeschlossenen HiFi-Geräten im Wohnzimmer.
    Auch bei Kollegen nicht, und ich kann mir kaum vorstellen das da überall die Installation fehlerhaft sein soll.

    Die ist ja bei mir okay, und überprüft daher die Frage wie sowas noch entstehen kann, wenn man nu kein TN-C Netz hat.

    Und die üblichen Vorgehensweisen sind dann ebend, sofern die Elektrik okay ist, die Stecker umzudrehen, gemeinsam auf Masse zu lesen, galvanisch zu trennen, sprich Mantelstromfilter sofern Kabel verwendet wird, etc.
     
  4. elo22

    elo22

    Dabei seit:
    17.03.2005
    Beiträge:
    5.616
    Zustimmungen:
    200
    Jo.

    Ich stehe auf dem Schlauch kann mit deinem Post nix anfangen. Kannst Du das mal verständlich schreiben?

    Hä?

    Lutz
     
  5. Zidane

    Zidane

    Dabei seit:
    25.04.2010
    Beiträge:
    534
    Zustimmungen:
    0
    Ich meinte damit das das Problem mit Potenzialströmen bei Geräten öfter auftritt als man denkt, und ich nicht glaube das überall bei denen die Installation fehlerhaft ist.

    Wenn wie du sagst, es so ist warum ist das Problem ebend dann weg, wenn die Geräte ausgephast werden bzw. der Stecker umgedreht wird, oder die ganzen Geräte gemeinsam über das Gehäuse erdet, was aber im Prinzip nur in der Studiotechnik üblich ist, und Störungen in der Anlage zu vermeiden.

    Dieses Problem hatte ich auch, als ich z.b PC und Anlage verbunden hatte. Ursache dafür war das Kabel analog, was den Tuner versorgt hatte. Mit einem Mantelstromfilter war es behoben.

    Des letzteren verweise ich mal noch http://www.hifi-forum.de/viewthread-108-11089.html

    hierhin, dort heißt es normal bei 2 poligen Geräten. Sprich bei mir der Verstärker, D/A Wandler, Plattenspieler, und betreffendes Gerät und dessen Metalfront, der CD-Player bei dem es kribbelt.

    Bilder vom Verteiler gibts am Dienstag, wenn die letzten Arbeiten an diesem durchgeführt werden, da gehe ich so jetzt nicht bei. Das sollte das Klarheit verschaffen.
     
  6. #6 elektroblitzer, 02.05.2010
    elektroblitzer

    elektroblitzer

    Dabei seit:
    12.07.2007
    Beiträge:
    4.524
    Zustimmungen:
    105
    @all
    Er meint EMV Probleme!
     
  7. #7 Octavian1977, 02.05.2010
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

    Dabei seit:
    05.10.2006
    Beiträge:
    23.783
    Zustimmungen:
    1.025
    aha da sind wir ja schon mal einen Schritt weiter.
    hier geht es offensichtlich um Geräte der Schutzklasse II also Geräte ohne PE-Anschluß.
    Da können natürlich auch bei korrekter Installation Spannungsunterschiede am Gehäuse entstehen.
    Das ist einer Der Gründe warum ich von Schutzklasse II nicht sonderlich viel halte.
    Gerade bei HIFI Geräten ist eigentlich die Erstellung eines Potentialausgleiches über den PE sehr sinnvoll.
     
  8. Zidane

    Zidane

    Dabei seit:
    25.04.2010
    Beiträge:
    534
    Zustimmungen:
    0
    Aber nachträglich lediglich über das Gehäuse möglich, oder ebend durch das ausphasen von diesen und passend den Stecker zur Phase in die Dose stecke. Damit habe ich die EMV-Probleme dann im Griff.

    Eine nachträgliche PE-Installation im Gerät ist nicht zulässig, aber wird sicher auch seinen Grund haben warum man diese Schutzklasse eingeführt hat und nicht gleich von Anfang an jedes Gerät was man kaufen kann, über eine Erdung verfügt.
     
  9. #9 Octavian1977, 02.05.2010
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

    Dabei seit:
    05.10.2006
    Beiträge:
    23.783
    Zustimmungen:
    1.025
    Die Einführung der Schutzklasse ist klar -> billiger.

    Der Nachträgliche Anschluß des PE ist durchaus zulässig, allerdings ist dann die Bezeichnung der Schutzklasse am Gerät zu ändern und man ist selbst der Hersteller des Gerätes und muß somit die Produkthaftung übernehmen.

    Ich hab übrigens noch einen Alten Maranz Verstärker der als Schutzklasse I ausgeführt ist. Bleischwer und noch aus der Zeit wo die Fernbedienung noch nicht erfunden war.
     
  10. Zidane

    Zidane

    Dabei seit:
    25.04.2010
    Beiträge:
    534
    Zustimmungen:
    0
    Wo besteht der Unterschied zwischen Schutzklasse 1 und 2, oder ist 1 mit PE und 2 wie besagt ohne PE.

    Mein Verstärker ist ein Marantz 2330 Bj. 1977

    Interessanterweise habe ich einige Geräte mit Kaltgerätesteckerbuchsen versehen, sprich CD-Player.
    Der DAT-Recorder da Studiogerät hat schon einen, der Marantz ein Lappkabel bekommen wie aus der PS, aber entsprechend ihrer jeweiligen Schutzklasse die Erdung nicht angeschlossen ist.

    Angeblich könnte man dann wieder neue Probleme bekommen, mit Brummschleifen etc. aber beurteilen kann ich das nicht. Und Geräte wie Fernseher, Receiver haben ja alle kein Schutzleiter da brennt dann bei bedarf eine Sicherung im Gerät durch. Schaltnetzteile sind ja selbst gesichert, warum auch immer, wiederum mit PE mit Ausnahme der Notebook-Netzteile.

    Eine klassische Nullung besteht her nicht !
    Da der Aufbau dafür nicht diesem hier nicht entspricht, das am Rande.
     
  11. #11 Octavian1977, 02.05.2010
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

    Dabei seit:
    05.10.2006
    Beiträge:
    23.783
    Zustimmungen:
    1.025
    Schutzklasse I = Gerätestecker ist mit PE Kontakt versehen, berührbare metallische Teile sind mit dem Schutzleiter verbunden. Symbol ist der Erdpfeil.

    Schutzklasse II = Schutzisoliert das Gerät hat keinen Anschluß an den PE, berührbare Teile sind aus Kunststoff oder durch eine verstärkte Isolierung geschützt. Symbol am Gerät sind die 2 Quadrate
     
  12. Zidane

    Zidane

    Dabei seit:
    25.04.2010
    Beiträge:
    534
    Zustimmungen:
    0
    Und der Witz ist ja das trotzdem manche Geräte wie der CD-Player einen leitende Front/Gehäuse haben und trotzdem der Schutzklasse 2 entsprechen.
     
  13. #13 Octavian1977, 02.05.2010
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

    Dabei seit:
    05.10.2006
    Beiträge:
    23.783
    Zustimmungen:
    1.025
    Schutzklasse 2 bedeutet nicht, daß das Gehäuse nicht aus Metall sein darf sondern nur das das gehäuse gegenüber Spannungsführenden Teilen Isoliert ist
     
  14. Zidane

    Zidane

    Dabei seit:
    25.04.2010
    Beiträge:
    534
    Zustimmungen:
    0
    Die Netztopologie wie es in dem Protokoll steht ist ein TT-System.
     
Thema:

Der Sinn vom Ausphasen der Geräte mittels (Phasendetektor) ?

Die Seite wird geladen...

Der Sinn vom Ausphasen der Geräte mittels (Phasendetektor) ? - Ähnliche Themen

  1. Auf der Suche nach einer Batterie mit Hilfskontakten, auch über externes Gerät

    Auf der Suche nach einer Batterie mit Hilfskontakten, auch über externes Gerät: Moin, ich frage mich ob es eine Batterie gibt, z.b. autobatterie, die einen Schließerkontakt hat, der schließt, wenn die batterie auf 1/4 leer ist...
  2. FI fällt nach Einschalten von Gerät - Gründe?

    FI fällt nach Einschalten von Gerät - Gründe?: Hallo zusammen, ich weiß, dass man diese Frage ohne hellseherische Fähigkeiten kaum beantworten kann. Aber vll hat ja jemand Tipps, in welcher...
  3. Was ist das für ein Gerät? (Ampere Regler/Messer?) #Modellbau

    Was ist das für ein Gerät? (Ampere Regler/Messer?) #Modellbau: Guten Tag liebe Mitglieder, ich bin bei meinen Modellbau Aktivitäten in den Besitz dieses Gerätes gekommen, kann mir aber nicht erklären, was das...
  4. "Erdung/Grounding" von technischen Geräten über PAS

    "Erdung/Grounding" von technischen Geräten über PAS: Guten Tag, ich hätte eine Frage zum Verständnis und hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt. Und zwar habe ich mehrmals in der Vergangenheit im...
  5. Separate Absicherung von Geräten

    Separate Absicherung von Geräten: Hi, ich hoffe ich bin hier an der richtigen Stelle mit meinem Anliegen. Folgendes Problem: ich wohne in einer WG und mein Mitbewohner ist...
  1. Diese Seite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren. Außerdem werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Mit dem weiteren Aufenthalt akzeptierst du diesen Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden