DLE: 18kW und 13KW zusammmen ohne LAR und Genehmigung?

Diskutiere DLE: 18kW und 13KW zusammmen ohne LAR und Genehmigung? im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo Forum, ich bräuchte mal Euren Rat ! Folgende Situation: Einfamilienhaus, Hausanschluß mit 63A, zwei UVs, beide mit 35A abgesichert,...

  1. toti

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    Hallo Forum,

    ich bräuchte mal Euren Rat !

    Folgende Situation:
    Einfamilienhaus, Hausanschluß mit 63A, zwei UVs, beide mit 35A abgesichert, an UV1 hängt für die Warmwasserversorgung in Bad 1 ein DLE mit 18kW.
    Es soll ein 2tes Badezimmer eingerichtet werden, vorbereitet ist von UV2 zu besagten Raum ein mit 25A abgesichertes 5x2,5mm², an dem eigentlich ein Warmwasserspeicher 400V/6kW vorgesehen ist, bzw. richtigerweise, war, denn:
    Nun soll für das 2te Bad (Waschbecken/Dusche) doch lieber ein Kompakt-DLE mit 13 kW betrieben werden.
    Die techn. Gegebenheiten sollten sowohl von Querschnitt, Absicherung und HAK genügen, auch ohne Lastabwurf, nach meinem Dafürhalten !

    So, und nun zur eigentlichen Frage: Laut TAB müssen Einzelgeräte über 12 KW angemeldet werden. 13 KW hätte er ??? Muss ich das tasächlich anmelden und was hätte das u.U für Folgen?
    Prüft der Netzbetreiber vor Ort? Oder wie wird das entschieden?

    Die Frage stellt sich mir insbesondere deswegen, weil der bereits vorhanden DLE ja auch durchaus auch 21kW oder gar 24kW haben dürfte und dann mit einem zusätzliche Gerät unter der Grenze von 12KW, die ohne Anmeldung erlaubt wären, in Summe (33kW) mehr Last ergeben würde, als im obigen Fall (31kW).


    Danke vorab und Gruß
     
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  3. #2 spannung24, 18.04.2011
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    Normalerweise müssen Geräte über 12KW mitgeteilt werden, da EVU/VNB wohl prüfen ob die zu erwartende
    Last über den HAK bereitgestellt werden kann, es gibt immer noch viele HAK die gerade mal 3x35A NHs
    Sicherungen oder bei älteren DIII Sockel haben.
    Durchlauferhitzer f.400V haben selbst oft über 20KW
    in vielen Fällen ist eine Absicherung mit 3x32A zwingend erforderlich, wenn noch andere größere Verbraucher vorhanden sind ist die grenze doch beim HAK schon erreicht.
    Zumal gerade bei älteren Anlagen zB.über Dachständer
    viele Zuleitungen gerademal mit 4x10qmm zum HAK ausgeführt sind oder mit 4x16qmm NAYY-J (ALu!)Kabel
    besonders noch in ländlicher Gegend.
    Von einer Eigenmächtigen Erhöhung der NHs (auch als konzess.Firma) ohne Rücksprache mit dem EVU ist dringend abzuraten, niemand kann sagen (ausser das EVU/VNB) auf welche last/Vorsicherung die Kabel und das netz vor dem HAK ausgelegt sind, wenn da alle aufeinmal deratige Geräte anschließen und die zeitgleich zB.am Abend (Duschen) in Gebrauch genommen werden könnte es den Gau für alte Netze bedeuten.
    Die Folgen? Bei einer Störung oder gar Defektes im
    Netz des EVU/VNB würde wohl der Errichter/Planer der
    Anlage zur Verantwortung gezogen werden und Schadensersatz zahlen müssen, bis hin gegebenf.zu Ausfällen bei anderen Kunden (BsP.Supermarkt/Geschäfte Tiefkühltruhen verd.Lebensmittel etc.)direkt überprüfen werden die nichts solange nichts mitgeteilt wurde haben sie keine Kentniss darüber,wie gesagt sollte es zu einer
    Störung im Netz kommen werden die wohl Schadensersatz verlangen, je nach Auslegung deren Netze, kann es gut gehen oder auch nicht man sollte
    sich nicht blind darauf verlassen, nicht überall sind
    die netze entsprechend modernisiert und für derartige
    Verbraucher ausgelegt.
    Im Haus selbst muss wenn mehrere DLE vorhanden sind für eine gegenseitige Verriegelung unbedingt gesorgt werden.
    Ein einzelner Warmwasserspeicher mit 6KW hingegen sollte hingegen kein Problem darstellen.
     
  4. toti

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    Nun du hast viel geschrieben aber all das trifft auf die anlage nicht zu, weder zu klein dimensionierter querschnitt, noch unszureichende sicherungen.

    Ja, kann sie, der HAK hat 3x63A ! Darüberhinaus 16mm² zuleitungen zu den UVs. Wie ich schon oben schrieb sollte die Anlage genügend Freiraum haben !

    Wie bitte soll ein einzelner DLE von 13kW für Ausfälle im Versorger-Netz sorgen? Bin jetzt etwas verwirrt.
    Wenn das Gerät "nur" 12 KW hätte müsste man ja gar nichts weiter tun als anschliessen und fertig, das juckt dem EVU doch gar nicht weil sie es gar nicht wissen wollen.
    Ach ja, wo steht das grundsätzlich und immer zwei DLE gegeneinander veriegelt sein müssen. Also auch z.b. im vorliegenden Fall 18 und 13 KW bei HAK 63A.
    Kann da mal jemand einen Link angeben?

    Vielen Dank.
     
  5. #4 elektroblitzer, 18.04.2011
    elektroblitzer

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    Warum einen Link. Es muss die TAB Deines Netzbetreibers umgesetzt werden. Das macht ein konzessionierter Betrieb mit Betriebshaftpflichtversicherung.
     
  6. toti

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    Na eben diese TAB hätte ich ja gerne mal als Link gehabt das ich es nachlesen kann ob dort tatsächlich angegeben ist, das bei Anschluß zweier DLE, egal welcher Größe, und ausreichendem HAK zwingend eine Veriegelung norwendig ist.
    Ich finde nämlich dazu nix.
     
  7. T.Paul

    T.Paul Moderator

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    Welche TAB hat für Dich denn Gültigkeit? Ich kann nirgends ersehen mit welchem VNB du es zu tun hast ... ?
     
  8. elo22

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    Doch! Man sichert keine 2,5 mm² mit 25 A bei deiner Verlegeart und selektiv ist das auch nicht.

    Lutz
     
  9. toti

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    Ups, sorry, hatte ich vergessen. Ich denke das dürfte die RWE sein im Ruhrgebiet oder?

    Hallo Lutz. Nochmal Sorry, es sind natürlich 20A und nicht 25A. Passt also !
     
  10. #9 Phasenwinkelmesser, 19.04.2011
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    Moin Moin,

    mal von der TAB und Absicherung ganz abgesehen. Hast Du schon mal einen 13 KW Durchlauferhitzer in Betrieb erlebt?
    Damit kannst Du vielleicht in der Küche für Warmes Wasser sorgen. Für ein Bad ist so etwas meiner Meinung nach unbrauchbar.
    Entweder hast Du die Wanne nur mit lauwarmen Wasser voll oder Du reduzierst die Durchflussmenge so, daß das füllen der Wanne dann 30 Minuten dauert. Dann ist der Erfolg aber auch nur lauwarmes Wasser, weil es beim einlaufen schon wieder abkühlt.
    Duschen ist sowieso Unsinn, weil bei akzeptabler Wassertemperatur wahrscheinlich nur 2 Liter/min aus
    der Brause tröpfeln.
    Ich finde selbst 18 KW für ein Bad grenzwertig.

    Gruß Reinhold
     
  11. toti

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    Mit 18kw kommen wir bestens aus fürs Bad, ich hab echt keine Ahnung warum immer gegensätzlich behauptet wird, das sei viel zu wenig.
    Der vorhandene DLE ist ein vollelektronisch-geregeltes Gerät von Clage mit grad-genauer einstellmöglichkeit.
    Und da ist das Duschen ein absolutes Vergüngen (auch mit reichlich Wasser) da kein kaltes beigemischt werden muss.
    Die Badewanne z.b. (allerdings "nur" eine 1,4m Wanne) füllt sich mit 42 Grad warmen Wasser innerhalb von 10-15 min.

    Möglicherweise reicht 18KW nicht um eine Riesen-Eckwanne heiß zu füllen, gleichzeitig zu duschen, und auch noch Händewaschen.
    Das alles ist bei uns aber nicht gegeben.

    Mit dem 13 KW Gerät soll keine Wanne gefüllt werden sondern nur für Duschen und Handwaschbecken.
    Keine Ahnung, ich hab zuegegeben keine Erfahrung mit diesen Leistungsgrößen, aber der Hersteller gibt z.b. an:

    Maximale Temperaturerhöhung bei Nennleistung und Durchfluss 8 l/min: 24°C
    Ein Sparduschkopf lässt nicht mehr als 7-8 Liter durch.

    Geht man nun von einer Kaltwassertempratur von 10-15 °C sollte die Erhöhung locker reichen um zu duschen!
    Oder wie heiss duscht ihr? Also ich sicher nicht wärmer als 37°C.
     
  12. T.Paul

    T.Paul Moderator

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    Also meine Frau z.B. als richtige Warmduscherin benötigt schon 39-40°C und die Einlauftemperatur liegt im Winter bei uns so um 3°C ...
     
  13. #12 martin02, 19.04.2011
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    Ich sehe da auch kein Problem. Allerdings gibt es Duschköpfe, die unheimlich viel Wasser brauchen, bis es einen richtigen Strahl gibt. So einen Mist sollte man sowieso wegwerfen :D

    Habe gestern eine Dusche mit 12kW DLE benutzt und das war völlig ausreichend. Hier hängt ein 21er und der ist selbst im kalten Winter auf 17kW gedrosselt, im Sommer auf 10,5.

    Lese gerade: 3°C, das ist aber kalt :x, zum Glück nicht der Regelfall. 41°C können es gerne auch mal sein, da komme ich hier zum Glück mit 17kW aus.

    Grüße
    Martin
     
  14. T.Paul

    T.Paul Moderator

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    Ja, Dezember bis Anfang März sind super bei uns ;)
     
  15. toti

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    41 für duschen ist mir persönlich zu heiss.

    Aber deine erfahrung mit dem 12 KW Gerät bekräftigt mich darin das ein 13 KW Geät für dusche und Waschbecken ausreichen sollte.

    Und 3 Grad zulauftemepratur ist schon arg krass und eher die ausnahme, ich wohne ja nicht in sibirien.

    Ein Sparduschkopf der rund 7 Liter durchlässt würde eh angeschafft.
     
  16. #15 elektroblitzer, 19.04.2011
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    Das ist Wasser von den Hamburger Wasserwerken, das ist im Winter so kalt.
     
  17. #16 martin02, 20.04.2011
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    Dusche und Waschbecken natürlich nicht gleichzeitig. Ich weiß nicht, ob das zulässsig ist, aber wenn man statt 15mm 12mm CU-Rohr nimmt, kommt schneller warmes Wasser :D

    Scheint echt ne Sache des Duschkopfes zu sein. Sogar manche alten Modelle kommen schon mit 5l/min aus. Dagegen die ollen Tropenregenköpfe :eek:

    In England schaffen sie es (mangels Drehstrom) irgendwie sogar mit den 8kW 230V Duschen. Da ist der DLE aber auch direkt in der Duschkabine, so entstehen keine Wärmeverluste.
     
  18. elo22

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    Bäh, wer nimmt denn noch Kupfer?

    Lutz
     
  19. #18 elektroblitzer, 20.04.2011
    elektroblitzer

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    Wir nehmen auch 150 qmm Alu, weil Kupfer immer auf der Baustelle so schnell weg ist.
     
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  21. #19 Octavian1977, 21.04.2011
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    Die Anmeldung beim VNB hat hängt nicht nur mit der Absicherung im HAK zu tun sondern auch mit der Leistungsbilanz insgesamt.
    möglicherweise reicht dann eine Zuleitung auf der Straße nicht mehr aus.
    Nur weil mal jemand 3x63A in den HAK gebaut hat heißt daß noch lange nicht, daß die Leistung insgesamt auch zur Verfügung gestellt werden kann.

    Heizen mit Strom ist sowieso Energieverschwendung.
     
  22. #20 spannung24, 22.04.2011
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    Nun sagen wir mal so lohnt sich nicht mehr.(das mit dem speziellen Tarifstrom für den Eigener Zähler/Tarifsteuergerät erforderlich ist)
    In den 50igern-80igern als das noch Subventioniert wurde war das gar nicht mal so teuer.
    Notgedrungen mangels Ofen beheize ich ein Zimmer im Winter auch noch mit einen Radiator.
    Es hat auch nicht jeder einfach mal so 10000-15000 EUR
    für ne Gas oder Ölheizung.
    Und ob letzteres so billig ist sei mal dahingestellt
    kenne welche die 3000 EUR im jahr fürs öl zahlen da bin ich mit meinen 2Öfen+Kachelelektroofen (2KW nicht
    immer an und Radiator bis 2KW) aber deutlich drunter.
    Und ich frage mich was all die Öl und Gasheizer machen wenn der Russe mal den Hahn zudreht...??? :p
     
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