Doppelwippschalter mit Steckdose nachrüsten bei gedämmter Fassade

Diskutiere Doppelwippschalter mit Steckdose nachrüsten bei gedämmter Fassade im Forum Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK - Wie kann man bei einer mit Dämmstoffen verkleideten Fassade einen Doppelwippschalter mit einer Steckdose nachrüsten
Dem Träger liegen Blindplatten bei, wenn man weniger als 3 Löcher braucht kann man diese damit bündig abdecken und überputzen.
 
Hast dann halt 4 Mini- Kältebrücken, wo ich mir aber keinen Kopf drüber machen würde.
Ich schon. Hab schon mal gesucht, warum ein FI ausgelöst hat. Die Steckdose der Terasse war intern ein Eisklumpen. Die feuchte Luft der Hinterlüftung hat sich in der kalten Steckdose angesammelt und bei Frost wurde der Panzer so dick, das ich das alles mit Heißluft erst mal auftauen musste.
 
Hast dann halt 4 Mini- Kältebrücken, wo ich mir aber keinen Kopf drüber machen würde.
Wie @bigdie schon richtig anmerkte, ist der Einbau von E-Geräten (Schalter/Steckdosen) in gedämmten Fassaden nicht ganz ohne. Auch hier unbedingt rückseitig auf eine luftdichte Ausführung achten, da ansonsten die Dose durch von hinten eindringende kondensierende Luftfeuchte absaufen kann. Das kommt in Neubauten häufiger vor, da hier einfach “schnell-schnell“ normale Gerätedosen eingebaut werden oder nicht akribisch sauber gearbeitet wird. Spart ja auch 0,65€. Das rächt sich später.

Eine IP44 oder höhere Ausführung sorgt nicht nur dafür, dass Feuchtigkeit schlechter eindringen, sondern auch schlechter entweichen kann. Evtl. bohrt man ein kleines Ablaufloch unten durch.
Wenn der Schalter auf der Schlagregenseite sitzt, ist min. IP67 erforderlich, IP44 ist nicht schlagregenfest!
 
Das ist schon mal falsch denn IP44 ist dicht gegen Spritzwasser von allen Seiten, also auch bei Schlagregen ausreichend.
IPx7 ist geschützt gegen zeitweiliges Untertauchen und damit vollkommen übertrieben.
IPx5 wäre schon gegen Strahlwasser dicht was z.B. dort angebracht wäre wo man mit einem Wasserschlauch mit Vollstrahl arbeitet. (selbst im Garten vermutlich eher nicht)
 
Ob und wie lange der versprochene IP Schutz eingehalten wird, hängt sicher auch vom jeweiligen Hersteller und dessen Qualität ab.
 
IP44 säuft da nicht ab, und wenn doch dann hat der Hersteller sein Produkt entweder nicht richtig bezeichnet oder nicht richtig gebaut.
DA hilft es aber auch nicht einfach eine Schutzklasse gegen zeitweiliges komplettes untertauchen zu verwenden, denn die kann dann genauso Fehlerhaft sein, wenn der Hersteller da Mist baut.
 
Ob und wie lange der versprochene IP Schutz eingehalten wird, hängt sicher auch vom jeweiligen Hersteller und dessen Qualität ab.
Das ist so! Nur leider muss man sich beim Kauf auf die Angaben verlassen können, aber meistens wird es ein „testing by consumer“ und hinterher ist man schlauer.

Also ich habe als ehrenamtlicher elektrisch versierter Dorf- und Hofhandwerker schon mehrere abgesoffene IP44-Außenwandleuchten ausgetauscht. Sobald da Schlagregen rankommt, saufen die ab - manche gar nicht, einige nach Jahren, bestimmte Leuchten von unseren Hauptimporteur für Chinakracher nach paar Monaten. Und dann fliegt der FI (für das ganze Haus) und Holland ist in Not oder falls nicht vorhanden zerkocht erst mal sauber die Leuchte, bis der LSS fliegt.

Entweder nimmt man IP67-Leuchten mit besseren Dichtungen oder greift ganz tief in die Tasche und kauft gleich BEGA-Leuchten.

Ich selber habe vor Jahren mal diese LED-Billigleuchten mehrfach installiert. Fässt man zu 50%-100% nach gewisser Zeit wieder an, obwohl diese nach den eigenen Angaben zur Haltbarkeit und Dichtigkeit mich hätten überleben müssen.
Meine Erfahrung ist: Nur noch mit austauschbaren Leuchtmitteln und Außenleuchten nur mit besseren Dichtungen - die sind halt teurer. Entweder gibt man etwas mehr Geld aus oder lässt das alte Zeug hängen. Bei selten genutzten Lichtquellen bringt ein Austausch finanziell nichts. Auch bei Leuchtstofflampen erst wechseln wenn das alte kaputt oder vorhandene Lagerware aufgebraucht ist.
 
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