Drehrichtung einer 120A 14V LIMA von BOSCH

Diskutiere Drehrichtung einer 120A 14V LIMA von BOSCH im Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo! Zur Zeit befasse ich mich mit dem Bau eines Stromerzeugers und Habe einen 200ccm Motor und eine BOSCH 120A 14V LIMA! Jetzt zur meiner...

  1. #1 thEo-riSt, 09.11.2008
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    Hallo!

    Zur Zeit befasse ich mich mit dem Bau eines Stromerzeugers und Habe einen 200ccm Motor und eine BOSCH 120A 14V LIMA!

    Jetzt zur meiner Frage. Aus Platzmangel möchte ich die LIMA gegen die normale Drehrichtung drehen lassen.

    Ich habe das Erregerfeld (D+) an einem 12V Trafo angeschlossen und ein Multimeter an den Plus-(B+) und Minuspol (Gehäuse) der LIMA angeschlossen.

    Dann habe ich mit der Bohrmaschine beide Drehrichtung getestet und habe beiderseits ca. 10,5 V
    erzielen können.
    Bemerke, Plus und Minus bleiben gleich.
    (hatte auch bei der entgegengesetzten Drehrichtung Plus an Plus und Minus an Minus)!

    Zu den Kohlen und den Schleifringen kann ich nur sagen, dass die Kohlen leicht ans der Mitte der Längsachse versetzt sind. Das sehe ich aber nicht als Problem. (ist 1mm).
    Der Schleifring ist auch ein Schleifringen und kein Kommunikator.
    (Die Kohlen sitzen untereinander und nicht wie bei einem Gleichstrommotor gegenüber)

    Hier mal ein Link nach Wikipedia. Dass ist genau meine Lichtmaschine.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtmaschine

    (Weiter unten auf der Seite ist auch ein Stromlaufplan)

    Ich danke schon mal für eure Hilfe

    Theo
     
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  3. #2 christiankrupp, 09.11.2008
    christiankrupp

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    Moin!

    Also erstmal kann ich in Deinem Beitrag keine Frage finden...?!

    Das klingt schonmal komisch. Das Erregerfeld benötigt Gleichstrom, ein Trafo liefert hingegen Wechselstrom.

    Auch das klingt böse. Ältere Drehstromlichmaschinen dürfen nicht ohne Akku als Puffer betrieben werden. Neuere haben angeblich Zenerdioden zum Schutz eingebaut. Ob Deine welche hat kann Dir wohl nur Bosch sagen...Wenn sie keine hat, dann dürfte der Gleichrichter wohl hinüber sein.

    Das war doch zu erwarten, Du hast ja hinter dem Gleichrichter gemessen. Grundsätzlich ist es der Lima egal, in welche Richtung sie dreht.
    Aber vom mechanischen Standpunkt ist es ne gute Frage. Ich sag jetzt mal Kohlebürsten und Schleifringe die schon aufeinander eingelaufen sind, evtl. Lager die in irgendeiner Art eingelaufen sind. Ich würde es nicht machen.

    Und spätestens jetzt würde ich es definitiv nicht mehr machen. Denn das zeigt doch das Kohlebürsten und Schleifringe eine vom Hersteller vorgegebene Laufrichtung haben.

    Gruß,
    Christian
     
  4. #3 thEo-riSt, 09.11.2008
    thEo-riSt

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    Also ganz blöde bin ich ja auch nicht! War natürlich ein „Trafo“ (Netzgerät) mit 12V Gleichstromausgang.

    Zu dem Drehen der Lichtmaschine mit der Bohrmaschine kann ich nur sagen, dass mir das auch bewusst war das es nicht gut ist wenn sie ihre Leistung nicht in einen Akku abgeben kann.
    Daher habe ich sie auch nur so mit ca. 50-100 Umdrehungen gedreht.
    Normal im Betrieb hat sie eine Drehzahl von ca. 2.000 bis 14.000 Umdrehungen.
    Daher werde ich mal nicht glaube das sie einen Schaden erlitten hat.

    Jetzt nochmal etwas genauer meine Frage!

    1. Von der Symmetrie der beiden Wicklungen her und das es Schleifringe anstatt ein Kommunikator ist, ist es ja egal in welche Richtung ist Sie drehe?

    2.Ist es dem Gleichrichter egal?

    Lassen wir mal die Kohlen mal aus dem Spiel ( Das wir mechanisch schon klar gehen)

    Was mir auch klar ist, dass das Lüfterrad in der LIMA dann nicht mehr die Luft in die Wicklungen bläst sondern absaugt ist mir auch klar. Was ich aber wegen der Bauform auch nicht so als Problem sehe. Zudem ist die LIMA ja bei mir auch nicht an einem heißen Motorblock fest und hat auch keine sehr warme Umgebungsluft wie das bei ihrem normalen Arbeitsaltag der Fall wäre.

    Ich bitte um weiter Anregungen und Vorschläge
     
  5. #4 thEo-riSt, 09.11.2008
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  6. sepp_s

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    Drehstromlichmaschinen

    Hallo thEo-riSt das ist ja der umfangreichste Link zu Drehstromlichtm.den ich je gesehen habe ,Toller Hinweis

    Zu thEo-riSt wenn man Versuche macht dann solen diese so gestaltet werden wie diese bei normalen Bertiebsbedingungen vorkommen sonst macht das ganze nicht viel Sinn.
    Deine Angabe du hättest mittels eines 12 Volt Trafos in die Erregerwiklungung eingespeist musste man zwangsläufig so verstehen als hättest du Wechselstrom verwendet!
    mfg sepp
    Ich habe eine Elin Gleichstromschweißmaschine RF 182 dort heißt es in der Briebsanleitung an sich könne man diese in beiden Drehrichungen betreiben besser wäre es aber immer diese in der angezeigten Drehrichtung zu betreiben.
     
  7. #6 thEo-riSt, 09.11.2008
    thEo-riSt

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    Deine Aussage hilft mir aber auch nicht so richtig weiter :roll:
     
  8. edi

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    Hallo,

    Lichtmaschinen haben eine sogenannte Remanenz , also einen Restmagnetismus im Eisenpaket.

    Wenn du also einen Stromerzeuger bauen willst , geh ich davon aus das keine fremde Erregerspannung vorhanden ist . Die Lichtmaschine muß sich also aus ihrer eigenen Remanenz "hochschaukeln" .Sie muß sich selbst erregen.
    In der Literaur liest man immer wieder , das die sogenannte Remanenz verloren gehen kann , wenn die Maschine falsch herum angetrieben wurde....
    Praktische Erfahrung habe ich damit allerdings keine....google doch mal nach Remanenz und Lichtmaschine
     
  9. #8 volker1930, 09.11.2008
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    Hallo,

    Drehrichtung hin und her. Vom Gefühl her würde ich sagen, daß bei falscher Drehrichtung dann auch die Remanenz "dreht" und fürs nächste Mal richtigrum zur Verfügung steht.
    Denk bei der anderen Drehrichtung auch an die Gewinde. Meist sind die Gewinde so gestaltet, daß sie festziehend sind. Das ist dann nicht mehr der Fall.

    Was ich völlig vermisse ist das Wort "Regler".
    Ohne Regler läuft Dir die Spannung hoch, das können durchaus 40-50V werden. Dann Gruß von den Dioden.
    Über Limas ohne Akku ist oben schon geschrieben worden.

    Gruß Volker
     
  10. edi

    edi

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    http://www.didaktik.physik.uni-erlangen ... mmotor.pdf

    Seite 2
     
  11. #10 volker1930, 10.11.2008
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    Hallo edi,

    was willst Du mir/uns damit sagen?
    Ist mein Gefühl nun richtig, daß sich der Restmagnetismus auch dreht oder nicht.

    Aus dem Link entnehme ich, daß bei falscher Drehrichtung sich der Restmagnetismus erstmal aufhebt, dann (nach Fremderregung) andersrum aufbaut und dann beim nächsten (wieder falschem) Drehsinn, so wie vorher, zur Verfügung steht.
    Also lag ich mit meinem Bauchgefühl doch richtig - oder?

    Gruß Volker
     
  12. edi

    edi

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    Hallo,

    ich will damit sagen : wenn sich der Restmagnetismus auf Grund der falsche Drehrichtung "völlig verflüchtigt" hat , ist auch kein klitzekleiner Rest
    Magnetismus( absichtlich kein zusammengesetztes Wort) mehr vorhanden . Ohne vorhandenen (Rest)- Magnetismus kann nun keine Erregung mehr stattfinden , egal wie herrum ich anschließend drehe.
    Ergo: habe ich den Restmagnetismus erst mal "gekillt" ist die Sache im "A.....

    Man kann aber wohl mit Hilfe einer externen Quelle
    das Feld bzw die Polschuhe neu magnetisieren. Weil das aber von er "Schichtung" der Polbleche abhängig ist, funktioniert es nur in eine Richtung.

    Angeblich hilft schon eine Mopedbatterie....( hören -sagen...keine praktische Erfahrung )

    P.S. Du hast ja die Fremderregung erwähnt , habe ich glatt überlesen.....wie gesagt , es gibt angeblich trotzdem Probleme auf grund des Aufbaus der Polschuhe.

    Vielleicht haben wir ja einen Elektromaschinenbauer unter uns....der kann evtl. mehr sagen...
     
  13. #12 volker1930, 10.11.2008
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    Hallo edi,

    genauso sehe ich das auch.
    Wenn er aber die Lima andersrum einmal zum Laufen gebracht hat (externes Feld), sollte es doch gehen.

    Gruß Volker
     
  14. #13 Octavian1977, 10.11.2008
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    Also ohne externe Erregung dauert es sehr lange bis eine Lichtmaschine eine vernünftige Leistung produziert.
    für das Erregerfeld benötigt man allerdings keine große Leistung. Wahrscheinlich langt schon eine 9V Batterie.
    Einen Regler hat die Lima engebaut und zwar in Personalunion mit dem Gleichrichter (B6C)

    Ich halte es allerdings nicht so gut wenn das Lüfterrad anders herum läuft. Ein Sog ist nicht so gerichtet wie ein Luftstrahl und wird die Lima weniger kühlen.
     
  15. #14 thEo-riSt, 10.11.2008
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    So da bin ich wieder! Wie man sehen kann habt ihr euch schon viele Gedanken über das Thema gemacht!
    Für mich steht jetzt aber fest, das ich die LIMA gegen die normal Drehrichtung laufen lassen werde!

    Mechanisch gibt es ja die drei Faktoren die dagegen sprechen.
    Ersten die Kohlen, zweitens das Lüfterrad und die Kontermutter.
    Die Kohlen sage ich mal machen das mit, wenn nicht werde ich nochmal neue Kohlen selber anpassen und den sitzt der Kohlen verändern.
    Das Lüfterrad zieht dann die Luft aus der Lima, was ich auch nicht so als Problem sehe.
    Sollte sich die Kontermutter der Mitnehmerrolle lösen, so bekommt die Mutter einen Schuss Schraubensicherung und dann ist das Thema auch gegessen.

    Zu eure wilden Diskussion über das Erregerfeld und dem Restmagnetismus kann ich nur sagen das ich natürlich einen Puffer-Bleiakku von 96A zwischen schalte. (Würde ja sonst auch nicht so ganz gehen, den Wechselrichter auf 230V direkt an die LIMA zu packen „Spitzenspannungen“)
    Folge dem kann ich dann auch das Erregerfeld mit Strom über den Akku beliefern.

    Weiterhin bin ich aber auch sehr auf eure Einwende gespannt.

    Theo
     
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  17. sepp_s

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    Drehrichtung

    Hallo,
    der Erregerstrom fließt ja via Kontrolllampe zur Erregerwiklung . Wenn ich mich so recht entsinne, ist dazu eine Lampe mit 2-3 Watt nötig. Erzeugt die Lm erst einmal Strom ,so fließt praktich kein Erregerstom mehr, erkennt man ja am erlöschen der Kontrolllampe. Ich wollte mal einen uralt Aussenpol-Drehstromgenerator 15 KVA mit angebauter / aussenliegender Gleichstromerrgermaschine in Betreib nehmen zuerst allerdigs erfolglos ,bis mir ein Elektromaschinbauer erklärte dass bei dieser Maschinen --welche wohl Jahrzehnte nicht mehr in Betrieb gewesen war-- wohl kein Restmagnetismus mehr vorhanden sei, welchen man durch kurzes Anschließen einer Autobatt.an die Eregermaschine wieder herstellen könnte, was auch problemlos gelang .
    mfg sepp
     
  18. edi

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    Gut nun haben wir also eine Erregerspannung da.Ich bin trotzdem noch der Meinung das dann (wenn die meachnische Drehsrichtung geändert wird ) auch die Richtung des Stromflusses im Erregerfeld geändert werden muß.Sonst kommt einfach nichts raus......


    Würde mich sehr freuen wenn du uns deine Erfahrungen und Ergebnisse irgendwann mal mitteilen könntest....
     
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