E - Installation - Dachboden - Frage

Diskutiere E - Installation - Dachboden - Frage im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo alle miteinander. Dies ist mein erster Beitrag hier im Forum. Ich hoffe Ihr könnt mir ein paar gute Tips und Ratschläge geben. Mein...

  1. mike_1

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    Hallo alle miteinander.
    Dies ist mein erster Beitrag hier im Forum.
    Ich hoffe Ihr könnt mir ein paar gute Tips und Ratschläge geben.

    Mein Schwager baut zur Zeit den Dachboden seines Hauses aus. Ich bin damit beauftragt die Elektro Installation zu übernehmen. Ich bin gelernter Energieelektroniker ,
    aber mit den Vorschriften ind der elektro installation
    kenn ich mich nicht mehr so genau aus.


    Also nun mein 1. Frage:
    Ich habe das Kabel vom Keller in den Dachboden durch einen nicht mehr benutzten Kamin verlegt. (In Kunstoffrohren.) Allerdings liegen auch Heizungsrohre im Kamin. Kann es da Probleme geben , b.z.w ist das überhaupt zulässig?

    und nun eigentlich meine Hauptfrage:

    Ich habe einen 3-poligen Fi schalter (40 A )verwendet.Alle 3 Phasen und der N laufen also über den FI. Desweiteren hat jede Phase einen B16 Automaten. So hat das Bad eine eigene Sicherung,
    Beleuchtung und Steckdosen im schlafzimmer ebenfalls.
    Vom Sicherungskasten geht dann das 5 adrige Kabel (5x 1,5) zum Speicher. Jetzt frage ich mich aber ob das so zulässig ist. Denn dadurch das ich alle drei Phasen nach oben verlegt habe, liegt jetzt zwischen den Phasen 380V an. Darf ich das so verlegen?

    Wie erkennt der Fi eigentlich die Stromdifferenz bei 3 Phasen mit unterschiedlicher Belastung?Funktioniert das so überhaupt?





    Vielen Dank schon mal im vorraus.

    ciao mike
     
  2. OEmer

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    Als aufgeteilter Drehstromkreis... einzelne Leitungen wären zwar schöner, ist meiner Meinung nach aber zulässig.

    Ja, das funktioniert.
    Der FI ermittelt quasi die Summe der Ströme auf allen Aussenleitern (und wenn nötig/vorhanden dem Neutralleiter). Durch die Phasenverschiebung sollte diese Summe gegen Null sein. Ist sie das nicht, tritt irgendwo ein Fehlerstrom auf. Und ab einem Fehlerstrom zwischen 15mA und 30mA löst der FI aus.
     
  3. mike_1

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    Hi OEmer!

    Vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Ist ja ein tolles Forum hier.
    Was genau meinst Du mit einzelnen Leitungen?


    Mich stört im Prinzip , daß im ersten Klemmkasten auf dem Dachboden dann 380V zur Verfügung stehen. Denn Drehstrom brauche ich ja oben nicht wirklich. Wäre eine ein einphasiger fi schalter und dahinter drei einzelne Sicherungen sinnvoller gewesen?

    ciao mike
     
  4. #4 Heimwerker, 06.01.2006
    Heimwerker

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    Hallo Mike,
    erstmal noch Willkommen im Forum !

    Wie ist es mit der Zugentlastung im Kamin, d. h. an wie vielen Stellen/alle wie viel Meter wurde die Leitung befestigt, wie lang ist die Strecke im Kamin ?

    Welchen Querschnitt hat die Leitung durch den Kamin ?,
    Wie lang ist sie vom Unterverteiler oben bis zum (Haupt-)Sicherungskasten unten, wie hoch und womit abgesichert ?



    Welches Netzsystem ?
     
  5. #5 Heimwerker, 06.01.2006
    Heimwerker

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    Nein, brauchst du nicht, ist aber sinnvoll.
    Aus dem Drehstromkreis werden 3 Wechselstromkreise, das hat den Vorteil von gleichmäßiger Belastung.

    Bei einer Wechselstromleitung müsstest du höher ABsichern --> größerer Querschnitt, höherer Spannungsfall, etc.
     
  6. #6 Hemapri, 06.01.2006
    Hemapri

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    Grundsätzlich ist das schon zulässig, aber man sollte die daraus resultierende Erwärmung berücksichtigen. Viel kritischer sehe ich die Art der Verlegung, speziell der Befestigung, wie es schon der Heimwerker bemerkt hat. Das Material normaler Leitungen neigt zum "fließen" auf Grund der eigenen Schwerkraft. Es könnte also sein, das im ungünstigen Fall die Leitung sich durch ihr Eigengewicht selbst schädigt.

    Verlegen schon, aber nicht so absichern. da es sich um eine Drehstromleitung handelt, sind einzelne Leitungsschutzschalter nur dann zulässig, wenn sich die Leitung komplett abschalten läßt. Außerdem könnte es gut möglich sein, dass eine Leitung mit 1,5er Querschnitt nicht mehr zulässig ist. Das müßte man speziell ermitteln.

    Das interessiert den FI herzlich wenig. Was hineinfließt, fließt auch wider raus. Da interessiert weder die Phasenverschiebung, noch eine ungleichmäßige Belastung. Der FI vergleicht ständig den rein- und rausfließenden Strom und löst aus, wenn dieser sich durch ein "Leck" unterscheiden sollte.

    MfG
     
  7. OEmer

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    Das ist doch hier durch den FI gegeben, oder?
    Beim Querschnitt stimme ich dir aber zu.
     
  8. #8 Hemapri, 07.01.2006
    Hemapri

    Hemapri

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    [quote="OEmerDas ist doch hier durch den FI gegeben, oder?[/quote]

    Wenn der FI wirklich nur für die eine Leitung ist, ja.

    MfG
     
  9. mike_1

    mike_1

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    Hi!
    Nochmals vielen Dank für die Beiträge.


    Also die Länge des Kabels ist ca. 6m . Wie schon geschrieben in Kunstoffrohr (16mm) verlegt.
    Allerdings ist das Rohr nur einmal oben und einmal unten mit entsprechenden Schellen befestigt.
    Das Kabel ist oben und unten zusätzlich mit Kabelbindern befestigt.
    Mit dem Fließen des Materials bei vertikaler Verlegung habt Ihr mir aber doch jetzt ein wenig
    Angst bereitet.




    Ja, der ist nur für die eine Leitung.






    Könnt Ihr mir bei der Querschnittsermittelung ein
    wenig helfen? Ich schau jetzt erstmal in mein
    Tabellenbuch.
     
  10. Tobi84

    Tobi84

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    Huhu,
    wenn ich meine Elektrobibel gerade richtig interpretiere sind die 1,5 mm² OK.

    Diese Angaben sind wie immer ohne Gewähr :wink:

    Tobi84
     
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