Ein paar leichte Grundsätze, die ich nicht verstehe =(

Diskutiere Ein paar leichte Grundsätze, die ich nicht verstehe =( im Hausaufgaben Forum im Bereich DIVERSES; Ich hoffe ihr könnt mir helfen, denn langsam bin ich echt am verzweifeln....ich studiere Maschinenbau und verstehe ein paar Sachen nicht in ET....

  1. ChoSen

    ChoSen

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    Ich hoffe ihr könnt mir helfen, denn langsam bin ich echt am verzweifeln....ich studiere Maschinenbau und verstehe ein paar Sachen nicht in ET.

    Z.B. diese Aufgabe.

    Nebenstehende Skizze zeigt eine Spule
    mit Eisenkern.
    Abmessungen:
    A Fe= 1 cm²
    Eisenlänge:l Fe= 200 mm
    Luftspalt:δ≈0
    μ0= 4pi x 10(hoch -7) Vs/Am

    OK soweit so gut. Erste aufgabe:
    Der magnetische Fluss soll Φ = 0,15 mVs betragen
    a) Berechnen Sie die magnetische Flussdichte B. Ermitteln Sie die magnetische Feldstärke H.

    B= Φ/A => (0,15 x 10-³)/1 x 10(hoch -4)m² => 1,5 T
    Soweit komme ich noch, aber wie berechne ich nun H ?
    B= müh x H => H= B/müh => 1,5T/4pi x 10(hoch -7)= ca. 120000.
    Das Ergebnis ist aber 800 A/m....wo ist mein Fehler =(
    Danke euch!
     
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  3. goon

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    hast du kein müh_r gegeben? du hast dort nur müh_0 eingesetzt
     
  4. patois

    patois

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    Denke außer über µr auch darüber nach, warum dir Werte für die Eisenlänge und den Luftspalt vorgegeben wurden.

    Patois

    PS.: Auch wäre es hilfreich (vor allem für dich selbst) gewesen, wenn dein Hinweis auf die Spule auch ein entsprechendes Bildchen produziert hätte! :wink:
     
  5. ChoSen

    ChoSen

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    Ich hab die Lösung....
    Auf dem Aufgabenblatt stand "Ermitteln Sie die Feldstärke"....
    Das ich die Ergebnisse von oben nach unten berechne, habe ich nicht auf das Beiblatt, das in der letzten Seite aufgetaucht ist, geschau >.>
    Dort musste man ganz einfach 800 A/m herauslesen....ich idiot habe mich damit über 1,5 Std befasst und irgendwann einmal aufgegeben....

    Nun gut...neuer Tag neues Glück!

    Da wären trotzdem noch ein paar Fragen.
    Hier z.B.

    http://www.pic-upload.de/view-19812845/kA.jpg.html

    Ich habe leider überhaupt keine Ahnung, wie ich bei dieser Aufgabe vorgehe. Das Zeichnen der Spannungen verstehe ich ja noch, aber z.B. den Strom ausrechnen....
    Bei Drehstrom/Wechselstrom habe ich es ja mit Schein, Wirk und Blindleistung zu tun...aber woher bekomme ich diese ? Ich verstehe den Grundsatz nicht.
    Eine Formel um den Strom zu berechnen lautet:
    S= Wurzel 3*U*I
    umgestellt nach I = S/Wurzel 3*U
    U ist ja gegeben mit 400V aber wie berechne ich die Scheinleistung ?

    Hoffe ihr seid mir hierbei behiflich =(
     
  6. goon

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  7. patois

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    Symmetrischer Drehstromverbraucher

    .
    Symmetrischer Drehstromverbraucher in Sternschaltung

    UL1/L2 ist die verkettete Spannung,
    also im Zeigerdiagramm der Pfeil von L1 nach L2.

    Wenn das Zeigerdiagramm sorgfältig gezeichnet wurde,
    kann man die Größe der Strangspannungen U1 und U2 daraus entnehmen.

    Vorbereitung zur Lösung von b) ist die Berechnung von Zstr (Strangwiderstand) aus R und L.

    Wenn das gelöst ist, ergibt sich das Weitere von selbst!
    (ansonsten nochmals fragen)

    Patois
     
  8. ChoSen

    ChoSen

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    Sehr schön =)
    Gibt mir immer schön Tipps, das Rechnen übernehme ich ;)
    Wir haben hier doch eine Parallelschaltung, also gilt die Formel Z = R + jL (Imaginäre Zahlen)

    D.h.
    Z = 30 Ohm + j*2pi*50Hz*72*10(hoch-3)H
    = 30 Ohm + j*22,62
    = 37,6Ohm * e (hoch 37°)

    Danach U= I*Z => I=U/Z => 400V/37,6Ohm = 10,6A
    Jedoch ist die Lösung 6,15A

    Wo ist mein Fehler ?
     
  9. patois

    patois

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    Es handelt sich nicht um eine Parallelschaltung,
    sondern um einen Strang einer Sternschaltung.

    Wenn man an einer Aufgabe arbeitet, bei der mit maßstäblichen Zeigerdiagrammen hantiert wird,
    kann man meines Erachtens auch den Scheinwiderstand Z
    eines Stranges durch geometrische Addition (rechnerisch) ermitteln, durch Einsetzen der Werte für R und L.
    Mit der Euler-Formel wird das zu abstrakt und es schleichen sich leicht Fehler ein.
    Natürlich setzen wir nicht L ein, sondern berechnen zuerst XL = 2*Pi*f*L

    Damit wird Z = Wurzel (R² + XL² )

    Die Strangspannung U1 wurde bereits unter a) "ermittelt", so dass der Berechnung des Strangstromes I1 nichts mehr im Wege steht. :wink:

    Die Phasenverschiebung Phi kann man aus R und Z mittels Winkelfunktion berechnen.

    Teil c) kannst du sicher ohne mich berechnen, oder?

    Greetz
    Patois
     
  10. goon

    goon

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    Ausserdem liegt an dem Strang U_2 nur die Spannung U_12/sqrt(3)= 230V
    Damit kommst du dann auch auf den richtigen Strom ;)
     
  11. patois

    patois

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    :roll: Das sollte er ja unter Teil a) "ermitteln"!

    Für einen Maschinenbauer macht er seine Sache doch recht ordentlich!
    :wink:

    P.
     
  12. ChoSen

    ChoSen

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    Ich danke euch. Ich muss sagen, so macht das Rechnen mehr Spaß^^ Ihr gibt mir nur Hinweise und meinen Kopf darf ich anstrengen ;)

    So weiter gehts...achso ja...die Strangspannung konnte ich natürlich ausrechnen mit U= Wurzel3 * Ustr. => Ustr.=U/Wurzel3 => ~231V macht also ca. 4,62cm.
    Ich weiß aber leider nicht, wie ich das UR und UL einzeichne..
    Das ist die Lösung
    http://www.pic-upload.de/view-19818739/kA2.jpg.html
    Ich dachte UR und UL haben die gleiche Länge, sprich gleichseitiges Dreieick, aber da lieg ich total daneben. Ich habe ja an UR und UL jeweils einen Spannungsabfall und das ist denke ich mal deren ihre Länge, aber wie komme ich da drauf ?
    OK gerade gelöst. Warscheinlich wird UR und UL im nachhinein eingezeichnet. Denn mit UR=I*R komme ich auf 184,5V => 3,7cm => Rest UL

    Zu Phi habe ich trotzdem eine Frage.
    Was ist mein Z ? Bzw wenn ich Z ausrechne, was genau berechne ich dann ? Ist dies dann mein U1 ? Ich verstehe nicht wieso ich arc cos(30ohm/37,57ohm) nehmen muss...
    Mit arc cos(184,5V/231V) komme ich ebenfalls auf 37° aber dein Weg interessiert mich auch mit R und Z....

    So die c) klappte ganz gut und war auch einfach.
    UR=R*I=30ohm*6,15A=184,5V
    UL=sin(37,01)*231V=139,05V

    Soweit so gut! OK damit hat sich auch d) erledigt :DDD
    Die wurden also später reingezeichnet :D
    Bei der e) allerdings hakt es wieder...
    P=U*I*Wurzel3*cos(...)=230V*6,15A*Wurzel3*cos(37)=~2000W aber das Ergebnis ist ca. 3500W
     
  13. patois

    patois

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    .
    Schau mal deine eigene Definition von U an: U = 400V

    P mit cos zu rechnen ist ok, falls der Winkel stimmt, den du ermittelt hast.

    Q wird dann mit sin gerechnet!

    Du musst dir immer die entsprechenden Dreiecke vor Augen führen:

    Widerstandsdreieck mit der Hypotenuse Z, wobei Z der Scheinwiderstand ist!

    Nur weiter so, damit du durch eigene Überlegung verstehst, was du machst.

    Es ist ja jetzt fast fertig!

    Greetz
    Patois
     
  14. ChoSen

    ChoSen

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    Also S ist dann mein Z bzw Scheinleistung/ Scheinwiderstand.

    Ich berechne also zuerst S=Wurzel3*400V*6,15A=4260VA

    Danach P=4260VA*cos(37)=3400W
    Danach Q=4260VA*sin(37)=2560var

    Fertig! Ersteinmal dankeschön für deine Hilfe. Du kennst dich da echt gut aus, darf ich fragen woher ?

    Mein ALLGEMEINES Problem bei der ganzen Sache liegt darin, dass ich nicht weiß, wie sich der Strom/Spannung bei einer Sternschaltung/Dreieicksschaltung verhält.
    Ich weiß nicht welche Formeln ich dafür benutzen darf. Da gibt es soviele Unterschiedliche....
    Könntest du mir bitte meine Frage vom vorherigen Post beantworten + auf diese eingehen ?
    Was genau berechne ich eigentlich mit dem Z ?
     
  15. patois

    patois

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    - - - Scheinwiderstand Z - - -

    .
    Im Maschinenbau gibt es doch den Fall, dass man eine horizontal wirkende Kraft und eine vertikal wirkende Kraft zu einer Resultierenden zusammensetzt.

    In der Elektrotechnik ist das Analogon dazu die Bildung des Scheinwiderstandes aus dem (horizontalen) Wirkwiderstand und dem (vertikalen) Blindwiderstand.

    In beiden Fällen handelt es sich eigentlich um nichts Weiteres als die geometrische Addition von Vektoren.

    Der Scheinwiderstand Z ist nichts weiter als der Widerstand, der sich aus U und I berechnen läßt, ohne dass man weiß welche Widerstandswerte der dahinterstehenden Reihenschaltung zugeordnet sind.

    Eine andere Erklärung fällt mir im Moment nicht ein.
    Vielleicht hilft ja das Analogon ein wenig weiter.

    Greetz
    Patois
     
  16. goon

    goon

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    Du solltest dich vlt. auch daran gewöhnen Einheiten dran zu schreiben dann sieht man ja schon mal was für einen Einheit das Ergebniss hat.

    Und patois das sind doch keine Vektoren sondern komplexe Zeiger
     
  17. ChoSen

    ChoSen

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    Das spielt ja keine Rolle ob Vektor oder komplexe Zeiger. Beides wird zusammenaddiert.
    Aber danke! Diese Erläuterung hat mich weiter gebracht ;)
     
  18. patois

    patois

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    Die Betonung liegt auf geometrisch addiert ...
    .
     
  19. ChoSen

    ChoSen

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    Sooo Leute. Hier ist die nächste Aufgabe an der ich hänge....

    http://www.pic-upload.de/view-19838543/kA.jpg.html

    Folgendes konnte ich alles herausfinden

    a) Reaktanz gesucht = Kapazitive Blindwiderstand ?
    XL=2pi*200Hz*14,7*10(hoch -3)= 18,5 Ohm

    b) Einzeichnen, dadurch konnte ich dann U1 auslesen.
    Phasenverschiebung ist dann U1/Up = 22°

    C) U1=Wurzel aus (Up²+I1), I1 = 0 also ist U1=Up=146V

    d) Keine Ahnung =(
     
  20. patois

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  21. patois

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