Einige Fragen bzgl. Kennzeichnung....

Diskutiere Einige Fragen bzgl. Kennzeichnung.... im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo zusammen, so langsam wirds ernst und meine Fragen werden immer konkreter :-) Es geht um ne Installation eines EFH. Und da habe ich mal...

  1. #1 firefox_i, 25.09.2005
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    Hallo zusammen,
    so langsam wirds ernst und meine Fragen werden immer konkreter :)

    Es geht um ne Installation eines EFH.
    Und da habe ich mal wieder 2 Fragen :

    a) Netzsystem
    Wie ist die Verbindung zwischen Zählerschrank und den Verteilern üböicherweise ?
    Ich hatte an TN-S mit 5-adrigem NYL gedacht.
    Oder macht man da üblicherweise TN-C und trennt erst im UV auf auf PE und N ?

    b) Stromkreiskennzeichnung
    Ich habe die Nummerierung der einzelnen Komponenten bisher so gemacht, dass ich ungeschaltete Verbraucher (Steckdosen usw) mit der Bezeichnung der zugehörigen Sicherung im Übersichtsplan gekennzeichnet.
    Geschaltetet Verbraucher bekommen eine nachgestellte Ziffer die abgesetzt ist (z.Bsp. F20.1).
    Neben dem Leuchtenauslass und dem zugehörigen Schalterelement wird diese Kennezeichnung eingetragen und somit ist die Zuordnung klar.
    So hab ich das mal gelernt.

    Nur wie ist das mit z.Bsp. einer Ferndimmer-Schaltung bei der die Schalter an einem Stromkreis hängen der eine andere Sicherung hat.
    Ich habe einige Ferndimmer deren Schalter über F11 abgesichert sind, die einzelnen Verbraucher dann aber auf F12-F16 hängen.

    Wie würdet ihr die Schalter bzw. Lichtauslässe im Übersichtsplan kennzeichnen ?

    c) Leitungskennzeichnung
    Wie werden die Leitungen üblicherweise gekennzeichnet ?
    Welches Namenssystem ist denn da üblich ?
    Eine Bezeichnung mit der Stromkreisnummer kann ja durchaus zu Verwechslungen führen wenn z.Bsp. eine Leuchte via Kreuzschaltern betätigt wird.
    Dann hab ich ja z.Bsp. 4 Schaltstellen.
    In jeder Schalterdose kommen somit 2 Leitungen an (eine von der vorangengenen, einer zur nächsten Dose).
    Wenn ich die jetzt alle mit F20.1 (Sicherung F20, erster geschalteter Stromkreis) bezeichne, weiß ich ja nicht welche Leitung wohin genau geht, oder ist das üblich diese "Unsicherheit" zu haben ?

    d) Leitungen zwischen Schaltern
    Welche Leitungen verwendet ihr üblicherweise bei den Schaltern ?
    Ich mein bei ner Kreuzschaltung und Verdrahtung in den Schalterdosen reichen ja zwischen den Schaltern eigentlich 3x1,5qmm aus.
    Legt ihr da aus Reservegründen dennoch 5x1,5 rein oder immer gerade soviel wie notwendig ?


    Achso....der Übersichtsplan ist für mich der Grundriss des Hauses in dem die einzelnen Schalter, SteDos, LIchtauslässe usw. eingezeichnet sind...

    Danke schon für eure Hilfe
    Sven
     
  2. Gretel

    Gretel

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    Elektroinstallation Pläne Verteilung

    Hallo Sven ,

    zu a.) abhängig vom Einspeise-Netzsystem des zuständigen EVUs/VNBs. Liefern die ein TT-Netz muss es ein TT-Netz bleiben.
    Dazu ist ein Erder nötig, der einen bestimmten Höchsterdungswiderstand haben muß.
    Der PE (Schutzleiter im Haus) hat im TT (anders als im TN) keinerlei Verbindung zum Versorgungsnetz!

    Aussagekräftig ist hierbei deren TAB.

    Die Installation im Haus selbst (Endstromkreise) ist bei TN-C-Versorgung entweder als TN-C-Netz ausgeführt (in Neuanlagen seit Jahrzehnten verboten, da gefährlich) oder TN-C-S-Netz.

    Dabei gibt es genau eine Stelle, wo der PEN in PE und N aufgeteilt wird.
    Diese liegt irgendwo zwischen Hausanschlußkasten (beste Lösung) und Unterverteiler (schlechteste Lösung).
    Mischformen gibt es aber auch noch (alte Anlagenteile in TN-C und neue in TN-C-S)...

    Um das Chaos vollzumachen, kann man aber auch lokales TT-Netz errichten, wenn der Versorger ein TN-Netz liefert.
    -
    zu b.) Bleibt Dir allein überlassen - es sind ja keine gewerbliche Auflagen vorhanden.
    Eine Stromkreislegende ist meines Erachtens ausreichend im Privathaushalt.
    Die ersetzt natürlich kein abschließendes Prüfprotokoll !

    zu c.) Abhängig vom Verteilerplan. (evtl. klappt ja die Überstromschutzorgannummerierung mit den jeweiligen Leitungen)
    Es ist auch hierbei im privaten Haushalt nichts dergleichen vorgeschrieben !

    zu d.) Ein paar Adern mehr schaden hierbei nicht - schnelle Umrüstung auf zusätzliche Steckdosen,etc.... möglich.

    Wichtig sind noch :
    Hauptpotentialausgleich, Blitzschutz, zusätzlicher Potentialausgleich, Fehlerstromschutzschalter (30mA), Leistungsbezogene Auslegungen der elektr. Installationen, Doppeltarifsysteme (Verbrauchsabhängig).


    Gruß,
    Gretel
     
  3. #3 firefox_i, 25.09.2005
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    Öhm.....

    Ich wollte eigentlich etwas Klärung erreichen mit der Frage :wink: :wink:

    Also.....

    zu a)
    Etwas konkreter wäre schon nett :wink:
    Aber okay.....
    Du schreibst
    Also ist doch die konkrete Aussage die dahinter steckt
    "Aufteilung von PEN in PE und N im Zählerschrank (der auch die Unterverteilung des Kellers darstellt) und zu den restlichen Unterverteilern als TN-S weiterführen, also 5 adrig."

    Oder habe ich das falsch interpretiert ?

    zu b) und c)
    Es geht mir nicht um das was vorgeschrieben ist, sondern um die übliche Vorgehensweise des Praktikers.

    Also nochmal die Frage konkretisiert :
    - wie nummeriert der Praktiker die Stromkreise durch, wenn die Steuer- und die Lastkreise eines Verbrauchers getrennt abgesichert sind ?

    - wie nummeriert/bezeichnet der Praktiker die Leitungen ?


    Vielen Dank
    Sven
     
  4. #4 Hemapri, 25.09.2005
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    Re: Öhm.....

    Es ist grundsätzlich egal, wo die PEN-Aufteilung stattfindet. Es darf nur kein PEN, kleiner als 10 qmm Cu verlegt werden. Grundsätzlich ist es aber für das Netz von Vorteil, die PEN-Aufteilung so früh wie möglich vorzunehemn, also am besten schon im HAK. Logischerweise setzt das aber ein TN-C-Netz voraus.

    MfG
     
  5. #5 friends-bs, 25.09.2005
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    Ich auch.
    Geräte würde ich immer mit der Sicherungsbezeichnung benennen, mit der sie freigeschaltet werden kann.

    Kabel bezeichtet man normalerweise mit W... (wire) fortlaufende Nummer, hier kannst du auch die Nummer der entsprechenden Sicherung verwenden.
    Und wenn du es ganz ordentlich machen willst, baust du noch Abgangsklenmmen rein. Erleichter den Anschluss der abgehenden Leitungen ungemein.
     
  6. #6 firefox_i, 25.09.2005
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    Hallo Bernhard,
    also das mit W ist ne gute Idee.

    Nur wie kennzeichne ich am besten die Leitungen zwischen den Dosen ?
    Ich mein ich hab ne Kreuzschaltung und da fahr ich jede Dose ja mit 2 Leitungen an.
    Und ich als Idealist und Perfektionist hatte da gedacht die Leitungen so zu kennzeichnen, dass ich weiß woher bzw. wohin diese Leitung geht.
    Gibts da bei den Praktikern irgendeinen Tip wie ihr das macht oder ist das "egal" und wird dann im Einzelfall eben durchgemessen welche Leitung nun zu welcher Dose weitergeht ?


    Gruß
    Sven
     
  7. #7 Heimwerker, 26.09.2005
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    also ich kenn da so ein kennzeichnungssystem für adern!
    das sind so plastikringe mit nummern drauf, aber keine ahnung obs das auch den mantel einer leitung gibt :)
    wie wärs mit nem edding?
    jede leitung ne nr. und nen plan erstellen was wo hingeht und den schön innen sicherungskasten kleben :lol:
     
  8. #8 friends-bs, 26.09.2005
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    W ist nicht nur ne gute Idee, ist so die Norm.
    Dann würde ich einen Index vorsetzen.
    z.B.: Sicherung F1 Klemme X1 Leitung nach 1.Büchse 1W1,_Dieses Steckdose dann 1X1 nächste 1W2 - 1X2 usw. 1.Schalter 1S1 Lampe dazu 1H1 2. Lampe 1H2 . Wenn Lampe an extra Sicherung F16 dann Halt 16H1 nächste 16H2 usw.
     
  9. #9 firefox_i, 26.09.2005
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    Hallo Bernhard....
    so wars ja auch gemeint....Da hat sich in den hintersten Schubladen was bewegt und sich dran erinnert dass da was war......

    Ich werde mir da was mit Indizes einfallen lassen das zum einen kurz, aber auch eindeutig, ist.

    Vielen Dank nochmal

    Sven
     
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