Empfehlung für ein gutes Messgerät DIN VDE 0100-600

Diskutiere Empfehlung für ein gutes Messgerät DIN VDE 0100-600 im Forum Produkte, Material, Elektrowerkzeug & Werkstoffe im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK - Hallo! Um mehr Sicherheit zu haben wenn ich für mich privat etwas installiere würde ich mir nun doch mal ein gutes Messgerät zulegen um die...
Das musst du jetzt aber mal physikalisch erklären, 4 Leiter gehen durch einen Eisenkern. 2 der 4 Leiter erzeugen ein Magnetfeld, der 3. nicht. Halte ich für unmöglich, das der Grund der Fi ist.
 
Ich hab das Ding gemessen und das kam dabei heraus:
L1 + L2 bei 30mA spätestens aus und L3 erst bei 300mA

Was darin der Fehler war und wieso kann ich Dir nicht sagen, da das Teil auf Garantie ausgetauscht wurde und damit leider von mir nicht untersucht werden konnte.
Vielleicht hat man eine Adern irgendwie mehrfach durch den Wandler gezogen?
Die Messung erfolgt ja immer nur zwischen N und einer Phase.

Fakt ist das war so in der Einbausituation UND auf der Werkbank auf der ich das nochmals getestet habe.
War ein Teil von Siemens. 30mA 40A Typ A
 
Glaub mir ich weiß wie man einen FI prüft und wie man die Meßgeräte dazu verwendet.
Und wenn ein Fehler immer wieder reproduzierbar ist liegt es sicher nicht an einer falschen Messung.
 
Garntiert nicht falsch gemessen, ich hab das von Kollegen nachmessen lassen und die kamen zum gleichen Ergebnis.
auch bei Ausbau des Gerätes und Test auf der Werkbank.
 
Dann löst er sofort aus, wenn du L3 belastest
Warum? Für den Test schicke ich 30 mA durch L1 oder L2 oder L3, das entspricht einem reinen Fehlerstrom, da muß der FI auslösen. Der Kern wird durch den Fehlerstrom magnetisiert und kann nur dadurch die Mechanik auslösen, aber wenn Du den Strom wegen Windungsschluß an der Spule mehr oder weniger vorbeischickst, wie soll dann etwas auslösen? Es ist dann deutlich mehr (Fehler-)Strom für die Auslösung erforderlich.
 
Du vergisst dabei aber wenn du einen Verbraucher einschaltest, das der Strom dann durch den N fließt, aber nicht durch L3
 
Wenn L3 (bei 2 Windungen) in sich einen Windungsschluss hat, muss der RCD sofort auslösen, weil der Summenstromwandler durch den Rückstrom magnetisiert wird, da dort weiterhin 2 Windungen wirksam sind.

Bestünde ein Windungsschluss zwischen L1;L2;L3;N würde es sofort einen Kurzschluss geben.
 
Nein, Ihr versteht das nicht. Ich will einen FI überprüfen, ob er richtig auslöst. Da prüfe ich die drei Außenleiter und den N separat. Nochmal: Ist der Magnetisierungsstrom resp. Fehlerstrom 30 mA groß, löst der FI aus. Ich nehme eine Wechselstromquelle und schließe dort L1 an, es fließt also nur durch L1 durch den FI Strom. L2, L3, N bleiben unbeschaltet. Spätestens bei 30 mA kommt der FI. Das muß bei L2, L3 und N genauso sein, wenn ich diese Anschlüsse ebenso separat prüfe. Wenn die Wicklung von L3 defekt ist (Windungsschluß, z.B. Isolierung defekt), brauche ich mehr Strom, dann wird der Kern von den 30 mA nicht mehr ausreichend magnetisiert. Ich hoffe, das war halbwegs verständlich formuliert.
 
Das habe ich soweit verstanden.
Das Problem ist aber, dass der RCD bei Windungsschluss in L3 bei normalem Betrieb in der Anlage sofort auslösen würde, sobald L3 belastet wird. Somit würde man das dann auch ziemlich schnell merken.
Das war bei Octavian aber höchstwahrscheinlich nicht der Fall.

Somit wäre es schon interessant, wie dieser Fehler zustande kam. Schade dass Siemens nichts mehr dazu gesagt hat.
 
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Aber an was soll es denn dann gelegen haben?
Wenn L3 exakt genauso gemessen wurde wie die anderen Außenleiter und das mehrmals, dann kann es doch eiegntlich nur am RCD gelegen haben. Auch wenn der Fehler physikalisch nicht ohne Weiteres zu erschließen ist.
 
Gibt viele Möglichkeiten, die 1. Er hat sein Messgerät auf Typ B stehen. Die 2. genullte Steckdose hinter dem FI, die 3. Vorbelasteter FI auf den beiden anderen Phasen, auch Fehlerströme heben sich im Drehstromnetz auf. 4. der FI war mit Gleichstrom vorbelastet. Gibt einfach viele Möglichkeiten in einer Anlage Mist zu messen.
 
Ob der L3 in der Anlage belastet war kann ich nicht sagen.
Ich hab den erst mal im eingebauten Zustand gemessen und festgestellt, daß der bei L3 erst mit der Einstellung 300mA auslöste.
Da ich zunächst auch erst mal einen Fehler in der Anlage vermutet hatte, habe ich das Teil ausgebaut und auf der Werkbank angeschlossen und erneut geprüft und der Fehler war der gleiche.
 
Und genau das glaube ich nicht, bis ich es sehe, weils eingach tech. unmöglich ist
Oder anders gesagt, der Wind weht von der Märchenwiese.
 
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