FI für Brandschutz

Diskutiere FI für Brandschutz im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Bin ja gerade am lernen ,und habe dazu eine Frage in der ich noch keine Lösung in den UNterlagen finde. Man Installiert ja für den Brandschutz...

  1. #1 Michael19, 20.07.2011
    Michael19

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    Bin ja gerade am lernen ,und habe dazu eine Frage in der ich noch keine Lösung in den UNterlagen finde.

    Man Installiert ja für den Brandschutz einen RCD mit 300mA ein.

    Wann sollte man ihn installieren?
    Soll er selektiv sein ?
    Installiert man ihn in der UNterverteilung als Haupt RCD ein also vor allen anderen?

    würde mich für Antwort freuen.
     
  2. sko

    sko

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    Ein RCD ist NIEMALS für den Brandschutz, wie kommst Du darauf?
    Selbst wenn da 10000 A fließen, die Stromsumme aber stimmt löst er nicht aus!

    Ciao
    Stefan
     
  3. #3 Zelmani, 21.07.2011
    Zelmani

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    Eine der häufigsten elektrischen Ursachen von Bränden sind Isolationsfehler. Ausgehend von kleinen Kriechströmen mit anfangs unter einem mA kann es über die Ausbildung von Kohlebrücken zu immer größeren Fehlerströmen und schließlich zum indirekten Kurzschluss mit Lichtbogenbildung kommen,... Ein FI dient immer auch dem Brandschutz, auch wenn er nicht explizit zu diesem Zweck installiert wurde...
     
  4. #4 Joker33, 21.07.2011
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    Selektivität ergibt sich für kleine Fehlerströme auch bei einer Reihenschaltung von zwei unverzögerten RCD´s. Dies wird z. B. auf Baustellen genutzt, wo vorwiegen langsam ansteigende Fehlerströme abzuschalten sind, somit 300mA und 30mA
    in Reihenschaltung).
    In der "normalen" UV, verzögerter RCD 300 mA und
    unverzögerter 30 mA RCD möglich. Wird aber heute mit 30mA, bzw mehrere RCDs,(30mA,40/63 A)gelöst

    In feuergefährdeten Betriebsstätten wird 300 mA als
    Brandschutz gefordert. 30 mA übernimmt dann auch den Personenschutz, wie wohl auch den Brandschutz. (Wird dann bei leichentzündlichen Materialien eingesetzt).
     
  5. elo22

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    Das ist Unsinn. Der erste RCD muss immer selektiv sein.

    Das ist mir völlig neu.

    Lutz
     
  6. #6 helge 2, 21.07.2011
    helge 2

    helge 2

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    Habe ich das jetzt so richtig verstanden,das ein FI auch bei einer Leitungsüberlastung noch zeitiger wie der LSS anspricht ?
    Dh.wenn eine Leitung überbelastet wird,bevor sie anfängt zu schmoren und qualmen ?
    Oder wird er erst dann auslösen,wenn sich die Adern durch Wärmeentwicklung derart aufgelöst haben,das sich die eigentlichen CU-Adern berühern ?

    Der FI mißt ja eigentlich nur den sog.Fehlstrom-als Personenschutz.

    Gruß Helge 2
     
  7. s-p-s

    s-p-s

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    DER LS löst nur bei einem Kurzschluss oder Überlast aus. Die dazu nötigen Stromwerte sind hoch.

    Ein FI schaltet bei wenigen mA Ab

    Nur bei LS, kannst du ein Schweißgerät gegen "Erde"betreiben, ohne das ausgelöst wird. Diese Energie reicht für einen Brand aus. Vorausgesetzt es gibt eine Schmorstelle mit entsprechenden Widerstand.

    Bei einem FI wird schon bei wenigen mA Ausgelöst.
    Bei einem 300 mA Reicht das jedoch immer noch für den Betrieb eines Kleinen Lötkolben aus. Nichts ist 100% Sicher
     
  8. #8 Zelmani, 21.07.2011
    Zelmani

    Zelmani

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  9. T.Paul

    T.Paul Moderator

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    Stell Dir einen Eimer mit nem kleinen Loch vor und lass Wasser reinlaufen. Das Loch an dem du Wasser verlierst wird durch den FI erkannt, das der Eimer überläuft wenn zuviel Wasser drin ist nicht - da muss der LSS den Hahn zudrehen ... Das sind 2 unterschiedliche Aufgaben, die sich ergänzen.
     
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FI für Brandschutz

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