FI Probleme

Diskutiere FI Probleme im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo Leute, ich habe ein Problem mit einem FI. Und zwar ist folgendes: Ein Kunde hat ein Haus mit zwei Wohnungen. In der unteren Wohnung wohnt...

  1. #1 Frankster, 08.10.2009
    Frankster

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    Hallo Leute,

    ich habe ein Problem mit einem FI. Und zwar ist folgendes: Ein Kunde hat ein Haus mit zwei Wohnungen. In der unteren Wohnung wohnt er selbst, oben ist vermietet! Da oben ein Mieterwechsel ansteht, wollte er in der Küche ein paar Stromkreise geändert haben. Anschließend habe ich den vorhandenen FI (63/0,03A) anstatt wie bisher, nun für die ganze Wohnung umgeklemmt. Als ich anschliesend meine Messungen durchgeführt habe, stellte ich fest das der FI erst bei 210mA auslöst. Nun gut, der FI ist 17 Jahre alt, also habe ich ihn durch einen ABB den ich noch im Auto hatte ersetzt. Wieder Messungen durchgeführt, dieser löst bei 50mA aus. Ich erinnerte mich an die Rückrufaktion damals von ABB, also einen gebrauchten aus dem Auto eingebaut. Dasselbe Ergebniss bei der Messung. Inzwischen kam der Installateur, und da es oben Probleme mit dem Strom gab, hat er ne Kabeltrommel aus der unteren Wohnung hochgezogen.Als ich so vor dem Verteiler stand und an mir selbst zu zweifeln begann, Löste der FI aus. Ich also gleich ALLE Sicherungen raus und nacheinander eingeschaltet. der FI hielt wieder. Der Installateur schmiss die Hilti an, der FI löste aus :? Nun habe ich wieder ALLE Sicherungen raus, und die Hilte die von der unteren Wohnung versorgt wird laufen lassen, der FI löste wieder aus. Kurz - immer wenn in der unteren Wohnung ein Gerät anläuft, fliegt ober der FI!
    Was sagt ihr dazu? Zur Info, unten existiert kein FI! Meine einzige erklärung ist, das irgendwo eine Verbindung von oben nach unten sein muß!!! Ich bin mir nur nicht ganz im klaren wie das dann funktioniert, denn wenn ich die jeweiligen Zählervorsichreungen rausnehme, sind tatsächlich nur die jeweiligen Stromkreise ohne Strom.
    Hat jemand eine Idee? Evtl. ist irgendwo eine Verbindung der Schutzleiter oben und unten?
    Aber selbst wenn noch irgendwo eine Verbindung existiert, erklärt das auch den hohen auslösestrom?

    Gruß Frank
     
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  3. #2 kaffeeruler, 08.10.2009
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    Ob die Schutzleiter verbunden sind od nicht ist egal. Das sind sie eh spätestens am PA.

    ich wundert nur das der FI vorher nie geflogen ist...

    Evtl habens ja 1 N vom OG ins EG geklaut. Somit würde er da unten ja noch n brücke drin ist deine FI Messung sabotieren, da dein Fehlerstrom über die Brücke EG wieder über den geklauten N nach oben kommt und über den FI abfliessen kann. Wenn das ganze nu noch über ein eingestecktes Gerät / verbraucher läuft ergibt es u.u auch den Schlechten wert.

    Auch würde es erklären warum der FI + Hilti unten dann auslöst... Weil dann ein Teil des Stroms über den geklauten N über den FI abfliesst

    etwas weit quer gedacht aber evtl ein hinweis

    Ein vertauschter ein / ausgang des N am FI müsste sich schon zeigen wenn ich oben was einstecke


    Ach, wo ich Hilti und Handwerker lese... Wurde da evtl noch was mehr umgebaut od gelegt von 3ten ?? Da könnte man auch nochmal schauen



    Aber egal was es auch ist, ich würde mich freuen wenn du mir dann mal ausführlich schilderst was die Lösung ist.
    Und lass dir keine grauen Haare wachsen deswegen, überlegt rangehen



    Mfg
     
  4. #3 79616363, 08.10.2009
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    Na ja 210 mA ist schon reichlichst heftig und ganz sicher nicht im Sinne des Erfinders. Auch die 50mA sind jenseits von gut und böse. Auch wenn ABB mal Probleme hatte, dann seh ich hier nicht zwangsläufig den Grund - Die meisten ABB-FIs taten ja trotz der Rückrufaktion.
    Es ist aber schon komisch, dass der Fehler erst nach der Umrüstung auftrat - Allerdings löste der alte FI ja auch erst bei über 200mA aus?!?
    Als Erstes würd ich ne RISO-Messung machen, das bringt schon sehr viel mehr Klarheit. Wenn das nicht passt, dann muss es trotzdem nicht die Leitung sein - Es können auch Verbraucher mit nem ISO-Fehler dran hängen. Da muss dann noch nicht mal der LS an sein!
    Die üblichen Verdächtigen sind Herde, Backöfen, Durchlauferhitzer und alles was sonst noch heizt oder mit Feuchtigkeit in Berührung kommt.
    Stöpsel doch mal alle Verbraucher aus bzw. klemm sie allpolig ab und mach dann ne RISO - Dann dürfte schon mal klar sein, ob die Leitung schuld ist oder ein defekter Verbraucher.
    Hoffen wir mal auf nen defekten Verbraucher, das erspart Dir sehr viel Ärger ;-)
     
  5. #4 79616363, 08.10.2009
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    Ja, kaffeeruler könnte z.B. mit seiner Vermutung auf ne Brücke oder nen "geklauten" N auch richtig liegen, das führt auch oft zu seltsamen und lastabhängigen Effekten. Das Härteste war mal, als ein Fallrohr der Regenrinne als PEN für nen durchbohrten Grauen missbraucht wurde - Das konnte damals tun bzw. tat bei einwandfreier Verbindung, heut tut's (mit FI) glücklicherweise nicht mehr :D

    Wo hast Du denn den Ableitstrom gemessen und mit was? Das wird doch hoffentlich schon ne relativ gute Stromzange gewesen sein?
    Was man auch noch in der UV machen könnte, ist jeden Kreis mal versuchsweise einzeln und allpolig abzuklemmen und zu gucken was passiert.
    Ich erinnere mich da an so ein "Kunstwerk" aus den 70ern, wo gn/ge als PEN missbraucht wurde - Da hab ich auch erst mal blöd geguckt, als der Blaue abgeklemmt war und in dem Kreis das Licht trotzdem tat :lol:

    PS: Auch mich würde die Auflösung des Rätsels brennend interessieren ;-)
     
  6. #5 Frankster, 08.10.2009
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    Hallo,
    natürlich meinte ich eine Verbindung des N!
    Das ist eben das was ich mir auch gedacht habe, und was es eigentlich auch sein muß, nur wenn man zwei Stunden am suchen ist, und nichts findet kann man schon mal hohl drehen. Ich mach den Job im Kundendienst ja nicht erst seit gestern, schon etliche Jahre! Und immer wieder kommt etwas neues dazu. So wirds eben nie langweilig und man hat immer ne neue Herausforderung! :wink:
    Aber wie gesagt, manchmal denkt man zu kompliziert und versteift sich auf etwas und lässt die einfachen sachen außer acht... Naja, wir werden sehen. Ich werde auf jedefall bereichten wenn ich etwas gefunden habe!

    @79616363
    was für nen ableitstrom? Ich habe die wirksamkeit des FI mit ansteigendem Prüfstrom gemessen!
    Messgerät verwende ich ein Gossen Profitest 0100 S2

    Abgesehen davon das ich ne Riso Messung sowieso gemacht habe, bringt mich das nicht weiter wenn der FI fliegt obwohl alle Sicherungen aus sind...
    Es muß etwas mit einer Verbindung des N sein, stellen sich nur díe Fragen warum, wie und wo...

    Danke trotzdem

    Gruß Frank
     
  7. #6 Frankster, 03.11.2009
    Frankster

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    Hallo,

    für alle die es interessiert, ich habe den Fehler nach langem suchen gefunden. Als erstes habe ich den FI Fehler "provoziert", danach einen Neutralleiter nach dem anderen ausgeklemmt. Als ich den Neutralleiter von der Küche abgeklemmt hatte, war der Fehler weg.
    Also nochmal alle abzweigdosen auf, jedoch leider wieder nichts gefunden :S
    Dann hab ich mir den Grundriss näher angesehen, und dabei festgestellt das ca 1m² fehlte. Der Besitzer konnte sich schwach erinnern das "da im eck wohl mal eine Abstellkammer war". Im endeffekt war es dann tatsächlich so, das eine Steckdosenleitung in der Küche unterbrochen wurde, abzweig via Lüsterklemmen einfach in den Putz reingedrückt und fertig! Der Vermieter lies die Mauer aufbrechen, und siehe da - eine Installation mit Lampe und Steckdose kam zum vorschein, welche sowohl mit der Wohnung oben, als auch unten verbunden war. Von oben war lediglich die Phase abgeklemmt. Wenn ich nun Strom von unten verbraucht habe, floss wohl über den N ein Strom in den oberen Verteiler und brachte den FI zum auslösen. Jedenfalls ist der Fehler behoben...
    Man lernt eben nie aus... :wink:

    Gruß Frank
     
  8. #7 kaffeeruler, 03.11.2009
    kaffeeruler

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    8) schön wenn es dann noch einen Plan gibt... ohne diesen würde mann sich tot suchen


    Danke für die rückmeldung


    Mfg
     
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