FI-Schutzschalter

Diskutiere FI-Schutzschalter im Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo, ich habe hier mal zwei Fragen zu einem FI-Schutzschalter: 1: Warum ist ein FI in einem Badezimmer besonders wichtig ? 2: Löst ein FI...

  1. anger

    anger

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    Hallo,

    ich habe hier mal zwei Fragen zu einem FI-Schutzschalter:

    1: Warum ist ein FI in einem Badezimmer besonders wichtig ?
    2: Löst ein FI in folgender Situation aus: Ein Verbraucher ist an L1 und N angeschlossen, eine Person berührt nun L1 und N gleichzeitig (vor dem Verbraucher).

    MFG
    Anger
     
  2. didy

    didy

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    1) Weil im Zusammenhang mit Wasser (-> Gute Leitfähigkeit Erde-Mensch) Stromunfälle gefährlicher werden können. Wichtig ist er aber eigentlich überall - meiner Meinung nach die beste Lebensversicherung.

    2) Das kommt darauf an, wenn dabei ein ausreichend großer Teilstrom gegen Erde hin abfließt, ja. Wenn man ausreichend isoliert steht, und der gegen Erde fließende Teilstrom kleiner als der Auslösestrom des FIs ist - leider nein.

    Gruß
    Didi
     
  3. anger

    anger

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    Ich hab gerade mal in meinen Sicherungskasten geschaut und festgestellt das zwei FI's installiert sind. Einer fürs Bad mit 30mA, und einen für die restliche Wohnung mit 500mA. Ist ein wert von 500mA überhaupt für eine Wohnung zulässig ?
     
  4. Jan

    Jan

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    nicht mehr, meines wissens nach sind seit 20 jahren als 0,03 A gefordert

    ich würd das ändern lassen, dass entweder alles über den einen läuft oder den 0,5 A ersetzen....

    noch ne frage zum 0,03A FI:
    25 oder 40 A nennstrom :?:
     
  5. anger

    anger

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    25 A
     
  6. ridi

    ridi

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    warum sollen 500mA nicht zulässig sein? In diesem Fall währe es doch auch zulässig auf den 500mA RCD ganz zu verzichten. Und ein 500mA RCD ist doch auf jeden Fall besser als gar keiner; schon wegen des Brandschutzes.
     
  7. anger

    anger

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    Welchen FI würdet ihr für eine Wohnung empfehlen ?
     
  8. Jan

    Jan

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    jaja empfolen und vorgeschrieben, was auch immer, also ich hab schon geschichten gehört:

    xx arbeitet auf einer baustelle im regen an einer mischmaschiene, er spritzt sie mit dem wasserschlauch aus, lässt sie aber dabei an.... ergebnis: als er an die maschiene packt, fließt der strom über sinen körper und er hängt am strom. der fi mit 0,5 A, der 20 m entfernt ist, passiert nix, erst als jemand den strom abstellt, kommt er wieder von der maschiene los. er hatte noch glück, wäre der strom nicht von abgeschaltet worden oder wenn er in die 2 m entfernte pfütze geflogen wäre, wärs mit ihm vorbei gewesen...


    ich hoffe dieses beispiel hat euch gezeigt, warum 0,5 A höchstgefährlich sein können. :wink:

    gruß jan
     
  9. Gretel

    Gretel

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    Eventuell exisitert doch eine allgemeine FI-Pflicht

    Hallo !

    Aufgrund des dortigen (uns unbekannten) Netzsystems (TT) kann es durchaus möglich sein , dass ein Fehlerstromschutzschalter mit Fehlernennstrom kleiner gleich 30mA für alle Stromkreise gefordert ist!

    Ausführungsforderung nach DIN VDE / TAB der zuständigen EVU/VNBs.
    -
    Aufschluss kann nur eine Messung (E-Check samt Sichtung der Anlage er-) bringen !
    -
    Gruß,
    Gretel
     
  10. didy

    didy

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    Hi,

    Leute, nicht streiten....

    Also. Zunächst. Wenn nach damaligen Regeln für entsprechende Stromkreise kein 30mA-FI vorgeschrieben war, darf die Kiste bleiben, solange nix geändert wird; bei Änderung auch sofern heute auch noch keiner vorgeschrieben ist.

    Für Bad ist ja ein 30mA da.
    Für Außensteckdosen wäre heute auch ein 30mA gefordert. Zu Jans "woher man den Strom für den Garten nimmt" - meines Wissens nach steht in der VDE auch nicht "für Außensteckdosen", sondern für Steckdosen, an die "handgeführte Geräte im Freien angeschlossen werden". Man kann es also dahin gehend auslegen, daß bei fehlender Außensteckdosen die (Balkon-)Tür-nächsten Steckdosen FI-Pflichtig sind. Oder z.B. die einzige CEE-Steckdose im Privathaushalt FI-Pflichtig ist, da wenn ein Drehstromgerät im Freien betrieben wird, es logischerweise dort angeschlossen wird.

    Die Aussage, es wäre gar kein FI vorgeschrieben, kann und darf so nicht stehen bleiben. Schließlich kann es ja auch ein TT-Netz sein, da braucht man sehr wohl nen FI.

    Eine starke Empfehlung, ihn gegen einen 30mA-Typ zu tauschen, wird man ja wohl noch geben dürfen?! Und eine solche Empfehlung spreche ich hiermit auch aus. Man hat für relativ kleines Geld einen riesen Sicherheitsgewinn!

    Schönen Gruß
    Didi
     
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