Frage zu Wiederholungsprüfungen

Diskutiere Frage zu Wiederholungsprüfungen im Off-Topic & Sonstige Tipps und Probleme Forum im Bereich DIVERSES; Da hast du natürlich recht, höchstens könnte man (bei Sk1) auch hier die Niederimpedanz der Schutzleiter messen. Außerhalb des IT-Systems wird...

  1. #21 Axel Schweiß, 22.01.2022
    Axel Schweiß

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    Wie gesagt kann ich gerne fragen und dir dann mitteilen, wenn es praktisch umgesetzt wird, dann nur Stichprobenartig.

    Ich habe außerhalb des IT Systems im endstromkreis noch keine schleifenmessung durchgeführt. Steckdosen müssen über RCD geführt werden, und wurden in den Anlagen in denen ich tätig bin, auch nachgerüstet. Und auch kleinere Maschinen werden über RCD geführt wenn sie fest angeschlossen sind. Bei größeren Maschinen, rede ich nicht mehr von endstromkreis, daher dort dann selbstverständlich, da ohne RCD, die Schleife.

    Im "normalen" stromnetz, wird bei uns die Niederohmigkeit mittels Stichprobe, festgestellt. Prüfspitze 1 beispielsweise an den Heizkörper, mit der anderen eben die Steckdosen Abtasten, hat den Vorteil, man überprüft in gewissem Maße auch den PA. Funktioniert auch bestens mit Wasserarmaturen ;)
     
  2. #22 Hajo1988, 23.01.2022
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    Bei der Menge an Steckdosen, kann ich mir gut vorstellen, dass es umfangreich wird.
    Aber wenn man so jeden Stromkreis (denke auch im Krankenhaus bilden mehrere Steckdosen einen Kreis) einmal abgetastet hat, sollte es ja passen!
    RCDs müssen dann halt zur Auslösung gebracht werden…


    Das mit den Leitungen oder Wasserarmaturen ist ein guter Trick!

    VG
     
  3. #23 Octavian1977, 25.01.2022
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    Die Niederohmigkeit lässt sich kaum sinnvoll über den PA prüfen.
    Das Ergebnis muß auch plausibel sein und wenn Du den größten Teil der Widerstandskette gar nicht kennst, was willst Du da beurteilen?
    Da ist es noch wesentlich besser zwischen N und PE den Widerstand zu messen, da kann man den PE widerstand wenigstens errechnen mit weiteren Messungen im Verteiler.

    Niederohmigkeit misst Du vom Verteiler in dem die Endstromkreise angeschlossen sind.
    Nur dann kannst Du abschätzen ob der gemessene Wert auch zum Stromkreis passt.
    0,5 Ohm hört sich erst mal gut an, für eine Stecke von 10m 1,5mm² ist das aber 4 mal so viel wie zu erwarten wäre.

    Wenn Du nur wissen willst ob der PE noch irgendwie verbunden ist kannst Du auch die Durchgangsfunktion des Duspoles verwenden.
     
  4. #24 Axel Schweiß, 25.01.2022
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    Och @Octavian1977 Wenn ich in einem Krankenhaus über Heizungsrohre unter den geforderten 2Ohm bleibe und dies konstant über Jahre hinweg, dann gehe ich davon aus, dass der PE nach wie vor in Ordnung ist. Sollte der Wert von einer auf die nächste Prüfung unerwartet sich verändern muss man kontrollieren woran es liegt. Du darfst natürlich deine Prüfleitung von der UV, diese muss selbstverständlich abgeschlossen bleiben, denn es könnten Laien zu schaden kommen, gerade in der offenen UV, du möchtest ja auf die PE Schiene, quer durch die Stationen über 30m, so das alle Mann drüber stolpern, die messleitung nach dem 3. Bett quasi schon komplett kaputt ist, legen......

    Bisschen weltfremd deine einlassung. Auch wenn sie natürlich so wie du es sagst völlig richtig wäre. Mache ich im Privat Haus auch, oder wenn ich nach Feierabend im Gewerbe unterwegs bin und dort niemand mehr ist. Im Krankenhaus aber doch einfach nur weltfremd.
     
  5. #25 Octavian1977, 25.01.2022
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    wohher nimmst Du die ominse Angabe 2Ohm?

    Bei 230V würde über einen 2 Ohm Schutzleiter maximal 115A fließen können, damit wäre die Rechtzeitige Auslösung eines C16A Automaten schon gefährdet.

    Die Werte sind auf PLAUSIBILITÄT zu prüfen!
     
  6. #26 Octavian1977, 25.01.2022
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    Übrigens:
    "In medizinisch genutzten Bereichen der Gruppen 1 und 2 ist der elektrische Widerstand der Schutzleiter, einschließlich des elektrischen Widerstands der Verbindungen zwischen den Verteilern für die Schutzleiter der Steckdosen und fest angeschlossener Ausrüstung oder beliebigen fremden leitfähigen Teilen und der Schutzpotentialausgleichsschiene nicht festgelegt.
    "
    Zitat aus der VDE 0100-710
     
  7. #27 Octavian1977, 25.01.2022
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    Zitat aus der 0100-600 6.4.3.2 Durchgängigkeit der Leiter:...
    ANMERKUNG 2 Ein höchstzulässiger Widerstandswert ist nicht vorgegeben. Der gemessene Wert sollte nicht höher sein als der der Leitungslänge entsprechenden Leiterwiderstand (siehe Tabelle A.1) zuzüglich der üblichen Übergangswiderstände."
     
  8. #28 Hajo1988, 25.01.2022
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    Wie wird das mit den „Stichproben“ eigentlich gelebt?

    Festes Muster oder wahllos?

    VG
     
  9. #29 Octavian1977, 26.01.2022
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    Wenn mit dem festen Muster garantiert wird, daß nicht immer nur die gleichen Dinge exemplarisch geprüft werden geht das auch.
     
  10. #30 Axel Schweiß, 26.01.2022
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    Diese sind intern festgelegt. Offiziell gibt es den Grenzwert 1 Ohm, da wir allerdings gegen PA messen, geben wir mehr Reserven. Unsere Werte liegen in der Regel bei um die 0,1-0,2 Ohm, ergo voll im grünen Bereich. Die 2 Ohm sind nur unsere Grenze, weil wie du schon sagst, es ist gerade sichergestellt, dass eine Sicherung noch auslöst im ungünstigsten Fall.
    Richtig, deswegen ist es dennoch nicht falsch diesen zu prüfen, gerade im IT System ist der PE/PA nämlich existenziell um im 2. Fehlerfall noch abschalten zu können.
    Siehe Punkt eins.

    Und was hat dieser ganze Vorschriftensermon jetzt mit meinen Aussagen zu tun, dass du im Krankenhaus wohl kaum deine Messungen so ausführen kannst wie es die norm vor gibt?
     
  11. #31 Octavian1977, 26.01.2022
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    Es gibt keine Angaben zu Grenzwerten für die Durchgängigkeit von PE, auch nicht 1 Ohm.
    Ich halte es für ziemlichen Unsinn auch intern hier irgendwas fest zu legen, denn jeder Stromkreis hat andere Leitungslängen und Querschnitte und ist somit ganz eigenständig zu betrachten.
    Das Messergebnis ist mit dem zu erwartenden Wert zu vergleichen!
     
  12. s-p-s

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    Ja so sollte es sein. Im Neubau bei eigener Verlegung mit Mehraufwand möglich.

    Wenn alles Unterputz ist und keiner mehr sagen kann, wo Leitungen verlegt sind, nicht einfach.
    Alles durch den Fußboden oder doch in der abgehängten Decke ...?
    Da sind es im Wohnungsbau auch mal 10 m mehr oder weniger geschätzt.
    In der Industrie mit vielen Meter Kabelkanäle sehr aufwändig das zu verfolgen.

    Gehst du mit dem Gliedermaßstab durch die Anlage und ermittelst eine mögliche Länge?
    Vielleicht sogar mit einem 1000 Euro Leitungssucher den Weg verfolgen?

    Dann kommen noch falsche Messungen durch vermaschte Schutzleiter dazu.
    In Wohnungen noch übersichtlich. PE vom Durchlauferhitzer abklemmen und messen ...
    Sonst kann die ganze Zuleitung eine PE Unterbrechung haben und dennoch ein guter Messwert über den PA.

    In größeren Anlagen ist die PE Vermaschung kaum nachzuverfolgen.

    Also wieder eine Vorgabe von der Theorie.
     
  13. #33 s-p-s, 26.01.2022
    Zuletzt bearbeitet: 26.01.2022
    s-p-s

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    Ich habe mal gerechnet
    10 Meter 1,5 mm² = 0,12 Ω
    Soviel macht ein Verschätzen schon aus.
     
  14. #34 Octavian1977, 27.01.2022
    Octavian1977

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    Wenn der PE dieser zu messenden Strecke vermascht ist (was z.B. für einen Steckdosenstromkreis Vertiler-> Steckdosen eher nicht zutrifft) kann man dies durchaus in die Beurteilung einfließen lassen, dann ist der Wert den man erwarten muß eben noch niedriger.
    Nimmt man nun also den zu erwartenden Leitungswiderstand als Grenzwert an, und man liegt darunter weiß man doch schon, daß dies stimmt.
     
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