Geplante Harmonisierung der Verbrauchssteuersätze im EURO-Raum

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Moin,

habe vor kurzem gelesen, das eine weitere Harmonisierung der fünf größten Verbrauchssteuersätze im EURO-Raum geplant ist, um eine weitere nationale Werteverschiebung des EURO innerhalb der EURO-Staaten zu verringern, da es bei einer einheitlichen Währung wie den EURO zu vagabundierenen Geldausgleichströmen kommt, die einzelne Nationalhaushalte stark belastet.

Wie ist dies zu verstehen?

LG Max
 
In gewissem Rahmen schon, ohne Steuern kann der Staat seine Aufgaben nicht erfüllen.
 
Wie wäre es die Mehrwertsteuer auf 22% zu harmonisieren?
Mineralölsteuer könnte bestimmt auch um einen CO²-Faktor rauf.

LG Max
 
Es ist etwas müßig so was an aus dem Zusammenhang gerissenen Zahlen zu diskutieren.
Wenn man für die dadurch gewonnen Mehreinnahmen dann die Bahn instand setzt oder Energiespeicher baut etc, soll mir das recht sein.
Wenn wir dadurch noch mehr überflüssige Flugplatze oder Autobahnen bauen dann nicht.
 
Es wird keine Steuererhöhung geben, außer die Lichtzeichenanlage löst sich auf.
Einzig bei Steuerprivilegien sehe ich Chancen. Jetzt nicht das Dienstwagenpriveleg, das wird verhindert, bring auch nicht genug. Vorstell ist aber, dass die bei den Verbrauchsteuern an das Mieterpriveleg rangehen. Das würde einen mittleren zweistelligen Milliadenbetrag bringen.
 
Wie wäre es die Mehrwertsteuer auf 22% zu harmonisieren?
Mehrwertsteuer ist doch gut. Dafür dann Lohnsteuer weg, dann kann die auch auf 25% sein.
Mineralölsteuer könnte bestimmt auch um einen CO²-Faktor rauf.
Hatten wir doch auch schon gab doch vor Jahren schon den Umweltaufschlag von 5 Cent. Können sie auch machen. Diesel teurer, dafür die KFZ Steuer weg. Wer viel fährt und viel CO² erzeugt bezahlt dann viel. Ein SUV, der 5000km im Jahr fährt, macht viel weniger CO² als ein Kleinwagen der 30000km zurück legt.

Problem in der EU sind doch nicht die Steuern, sondern die Politiker, die damit nicht auskommen. Wenn wir heute alle Steuern verdoppeln, reicht das Geld morgen trotzdem nicht, dann wird nur doppelt so viel verteilt.
 
Es wird keine Steuererhöhung geben, außer die Lichtzeichenanlage löst sich auf.
Einzig bei Steuerprivilegien sehe ich Chancen. Jetzt nicht das Dienstwagenpriveleg, das wird verhindert, bring auch nicht genug. Vorstell ist aber, dass die bei den Verbrauchsteuern an das Mieterpriveleg rangehen. Das würde einen mittleren zweistelligen Milliadenbetrag bringen.
Moin,

was ist denn das Mieterprivileg bei Verbrauchssteuen? Also als Mieter habe ich keine Privilegien!

LG Max
 
…. Also als Mieter habe ich keine Privilegien!
Doch hast du. Als Mieter hast du das Mehrwertsteuerprivileg, da du davon befreit bist oder 0% zahlst.

Wenn diese auf den Satz für den Grundbedarf (7%) angehoben werden würden, würde dies in etwa 12 Milliarden in die Staatskasse spülen. Dann noch das Mehrwertsteuerprivileg für Arzneien und medizinische Hilfsmittel abschaffen und auf 7% setzen, dürfe weitere Milliarden in die Kasse spülen. Die 7% müsste natürlich als Zuzahlung erhoben werden.
Dann waren die fehlenden 17 Milliarden fast kompensiert*. Das wäre doch mal eine schöne Beschlussvorlage für die nächste Kabinettsvorlage. Die erste Massnahme würde die F*P sicherlich locker mittragen, da dies nicht ihre Klientel betrifft, Unternehmen könnten sich dies ja über die Vorsteuer vom FA zurückholen.
Bei der zweiten wäre ich mir nicht sicher, da dies ein echter Booster für das weitere Apothekensterben wäre. Naja andere Branchen müssten da auch durch, Non-food-Einzelhandel z.B., den es in vielen Innenstädten nur noch in ausgedünnter Form gibt.


*) wird nur nichts bringen, da die Leute die Mehrkosten, an anderer Stelle einsparen müssen oder über Sozialleistung kompensiert bekommen. Anders als den Staat können die Leute den Euro zwar mehrfach umdrehen, aber nur einmal ausgeben, dann ist dieser weg.
Und könnte Jeff B. dazu animieren die Amazoone Medical Car ins Leben zu rufen, und den Markt aufrollen. Dann werden die Gewinne in einer Steueroase verschoben. Hier müssten die endlich mal ran, Der kann die 17,6G€ besser ab, als die untere Hälfte der Bevölkerung mit Ø 214,6€ Prokopfverschuldung.
 
Thema: Geplante Harmonisierung der Verbrauchssteuersätze im EURO-Raum
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