H07V-K 16mm² Aderleitungen flexibel als Potentialausgleich für PV-Gestelle

Diskutiere H07V-K 16mm² Aderleitungen flexibel als Potentialausgleich für PV-Gestelle im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Kann man H07V-K 16 mm² Aderleitungen flexibel, als Potentialausgleichsleitung zwischen PV- Gestellen verwenden? ACHTUNG FEHLER IN DER...

  1. #1 Selbermacher, 25.06.2022
    Zuletzt bearbeitet: 25.06.2022
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    Kann man H07V-K 16 mm² Aderleitungen flexibel, als Potentialausgleichsleitung zwischen PV- Gestellen verwenden?


    ACHTUNG FEHLER IN DER ÜBERSCHRIFT. es geht um 16 qmm,
     
  2. s-p-s

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    Ich denke nein
     
  3. #3 Selbermacher, 25.06.2022
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    Wo wäre das Problem deiner Meinung nach? Rein theoretisch könnte sowas auch mit blankem CU gemacht werden, soweit ich irgendwo mal gelesen habe.
     
  4. #4 Pumukel, 25.06.2022
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    Problemlos möglich, sofern die Leitung Gelb/ Grün ist !
    Es geht hier um Schutzpotentialausgleich und nicht um Blitzschutz !
     
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  5. ego1

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    Was sollte man denn alternativ verwenden?
     
  6. #6 Selbermacher, 25.06.2022
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    Danke dir. Grün/Gelb ist die Leitung. Blitzschutz hat mein Haus bzw. die Garage ohnehin keinen, also kein „Interessenkonflikt“.
     
  7. #7 Selbermacher, 25.06.2022
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    Man könnte NYY Kabel nehmen, aber das Zeug ist knüppelhart und schwer zu verlegen, und teuerer auch noch.
     
  8. #8 Pumukel, 25.06.2022
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    oder alternativ auch NYM-j 1*16mm²
     
  9. #9 werner_1, 25.06.2022
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    JA, kann man machen.
     
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  10. #10 Dipol, 28.06.2022
    Zuletzt bearbeitet: 28.06.2022
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    Hier geht es weder um einen Schutz- noch um einen Blitzschutzpotentialausgleich sondern um eine Funktionserdung der Modulträger, welche nach DIN EN 62305-3 (VDE 0185-305-3) Beiblatt 5:2014-02, mit mind. 6 mm² Cu lediglich empfohlen und somit auch nur Kür ist.

    Siehe die um Kommentare ergänzte DEHN-Grafik kompatibel zu DIN VDE, bei DEHN Austria sind Querschnitt und Farbkennung anders geregelt. :rolleyes:

    PV_ohne LPS VDE-Situation A Fo28.jpg

    Nur Modulträger und nicht auch die eloxierten Rahmen der Module in eine Funktionserdung einzubeziehen ist für mich als BSFK nicht Fisch noch Fleisch und fragwürdig. Es steht jedem frei ob und mit welchen Querschnitt er eine nicht zwingende Funktionserdung ausführt. Wenn ein Leiter verlegt wird, ist aber nach DIN VDE 0100-712 eine abstandslose Verlegung zu den PV-Leitungen aber Pflicht.

    Das Beiblatt 5 wird durch die neueren DIN VDE 0100-443:2016-10 und -534:2016-10 überlagert. Da @Selbermacher trotz seinem Nick bestimmt nicht vorhat gegen NAV § 13 zu verstoßen und DIY zu installieren, darf ihm seine konzessionierte EFK des geringsten Misstrauens die Konsequenz erläutern. :D

    Feindrähtige 16 mm² Kupferleiter sind stärker von Korrosion betroffen als mehrdrähtige mit 1,7 mm Aderndurchmesser oder Massivdraht. Wer nicht die Möglichkeit hat Kabelschuhe wie bei im Blitzschutzbau üblichen Ausgleichsbändern/-leitungen vakuumdicht zu verpressen, sollte primär massive Leiter wählen.
     
  11. #11 Leprechaun, 28.06.2022
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    Wir haben das immer mit 6 mm² CU blank gemacht. Allerdings in Stahl- bzw. Edelstahl- Kanälen.

    INES Kassel

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  12. #12 Octavian1977, 28.06.2022
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    @Dipol
    vielleicht gibt es ja auch andere, aber die Rahmen meiner Module sind blank Alu und nicht eloxiert.
    Da diese an mit Schrauben auf die Tragschienen geklemmt sind an mindestens vier stellen, sehe ich da keinen Grund noch zusätzlich eine Cu verbindung zusätzlich zu errichten.
    Die Auflagefläche dürfte ca je Kontakt bei 1cm² liegen, macht also mindestens 4cm² aus, die Auflagefläche des verzinkten Kabelschuhes dürfte geringer sein.
     
  13. #13 Dipol, 28.06.2022
    Zuletzt bearbeitet: 28.06.2022
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    Die Knackfrage ist doch was sich @Selbermacher von einem Querschnitt von 16 mm² Cu für eine Funktionserdung der Modulträger verspricht, für die bereits 6 mm² Cu freiwillige Kür ist. Würde es um einen Schutzpotentialausgleich wie @Pumukel meinte gehen, wäre ein niederimpedanter Anschluss an den Modulrahmen statt an den Modulträgern sinnvoller und normativ 2,5 mm² Cu (geschützt) bzw. 4 mm² Cu (ungeschützt) bereits ausreichend.

    Seit der Anhebung der Mindestquerschnitte für blitzstrombeaufschlagte Leiter von mind. 10 mm² auf 16 mm² Cu und von 16 mm² auf 25 mm² Al sind diese mit deutlich über 200 kA Blitzstromtragfähigkeit sowohl gegenüber der Gefährdungsklasse LPL 3 für normale Wohngebäude wie auch der Prüfklasse H mit jeweils 100 kA überdimensioniert. Beim Wunsch nach Blitzstromtragfähigkeit wird im Antennenbau wie auch bei PV-Anlagen meist ausgeblendet, dass die von den Verbindern begrenzt wird.

    Feindrähtige Leiter sind wegen des Skin-Effekts für die Ableitungen von Blitzströmen eigentlich geeigneter, Massivleiter aber leichter zu fixieren. Für blitzstrombeaufschlagte Leiter kenne ich nur Klemmen die entweder für 8 bis 10 mm Runddrähte oder 16 mm² Cu mehrdrähtig bzw. massiv nach Klasse N oder H zertifiziert sind und nur ein Anbieter stellt seine Prüfprotokolle noch überwiegend transparent online. Die hier mehrfach ausgestellten Unbedenklichkeitsbescheinigungen gehen an diesem Fakt und auch der Korrosionsanfälligkeit großzügig vorbei.

    Da kein Anbieter von Rohr- oder Verpress-Kabelschuhen (Unterschied!) die Güte von Vor-Ort-Anschlüssen garantieren kann, haben die keine Zertifizierung. Wie man an feinstdrähtigen Anschlussleitungen in Hochspannungslaboren erkennen kann, ist es mit hydraulischen Verpressungen möglich darüber selbst transiente Blitzströme im 400 kA-Bereich zu führen. Diese Verbindungen befinden sich aber nicht im Freien. In Ex-Bereichen aktive Blitzschutzbauer beherschen Verpressungen bis 200 kA auch, ein "klassischer" Starkstromer oder Laie, der das ebenfalls kann, ist mir noch nicht begegnet.
     
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