KFZ-Wechselrichter

Diskutiere KFZ-Wechselrichter im Automatisierung, Gebäudesystemtechnik & Elektronik Forum im Bereich DIVERSES; Hi Leute, meine Kumpels und ich haben vor in nächster Zeit zu zelten. Da wir am Camping-Platz keinen Strom haben, habe ich mir gedacht, dass...

  1. #1 frichris90, 01.06.2009
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    Hi Leute,

    meine Kumpels und ich haben vor in nächster Zeit zu zelten. Da wir am Camping-Platz keinen Strom haben, habe ich mir gedacht, dass das Ganz mit einer Autobatterie und einem KFZ-Wechselrichter realisierbar wäre.

    Das Problem an der Ganzen Sache ist bloß, dass ich nicht weiß, wann die Batterie leer ist. Kann ich das irgendwie messen???
    Wenn ja, mit welchem Messgerät?

    Ändert sich die Stromdichte bei Entleerung der Batterie?
    Ändert sich die Spannung beim Entladevorgang der Batterie?
     
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  3. #2 friends-bs, 01.06.2009
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    Ein guter Wechselrichter wird beim erreichen der Ladeschlusspannung abschalten. Und das wird ziemlich schnell passieren, wenn die Batterie nicht kontinuierlich nschgeladen wird.
     
  4. sepp_s

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    Hallo machbar ist das schon nur musst du überlegen was du damit alles betreiben willst .Selbst eine schwere Starterbatt.von einem Diesel PKW hat nur etwa 1000 Wattt "Inhalt" / 12V 80A welche man nicht restlos verbrauchen kann, weil dabei die Spannung zu sehr sinkt und zum andern kannst du dann nicht mehr starten.Den Pkw Motor ständig oder in Intervallen laufen zu lassen ist auch nicht gerade das gelbe vom Ei.Man kann zwar die Spannung mit einem Multimeter messen aber allzu erfolgreich bist du damit sicher nicht weil die Spannung bei leichter Belastung erst dann einbricht wen du längst nicht mehr starten kannst.
    mfg sepp.
    Ps ein Kühlschrank Radio ist möglich aber el. kochen kaum. aber auch eine grosse Musikanlage wird die Batt. schnell leeren

    Zum nachdenken: Mman kann mit einem Säuredichtemesser den Ladezusand einer Batt prüfen ob aber die diese Messung mit dem entaden schritt hält bin ich überfragt .
     
  5. #4 volker1930, 02.06.2009
    volker1930

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    Hallo frichris90,

    bei Deiner Urlaubsplanung solltest Du so viel wie möglich (Kochen, Heizen, evtl. auch Licht) auf andere Energieträger (Gas) umsteigen.
    Das, was nur elektrisch möglich ist, sollte nicht den Umweg 12V -> 230V gehen.

    Zur Akkuspeisung:
    Ein Akku hat eine Nennkapazität, z.B. 80 Ah. Das bedeutet aber keineswegs, daß man 80 A eine Stunde lang entnehmen kann. Die Grenze sollte bei max. 1/20 k liegen, also beim 80 Ah-Akku 4 A über 20 Std.
    Ein Bleiakku hat folgende Spannungswerte:
    Entladeschlußspannung = 1,75 V/Zelle
    Ladeschlußspannung = 2,4 V/Zelle.
    Ein 12 V-Akku hat 6 Zellen, also sind das 10,5 V/14,4 V. Die Entladeschlußspannung darf keinesfalls unterschritten werden, ohne daß der Akku bleibenden Schaden nimmt.
    Im Elektronikhandel gibt es Zusatzgeräte, die eine Tiefenladung verhindern.
    Die Panscherei mit dem Säureheber würde ich mir gründlich überlegen; Akkusäure ist äußerst aggresiv, schon kleinste Spritzer genügen, Löcher zu hinterlassen.

    Für die Akkuladung muß man dann wieder 12-14 Std. bei 8 A rechnen.
    Also 14 Tage Camping aus einem 80 Ah-Akku zu "leben", erfordert schon strengste Sparsamkeit.

    Gruß Volker
     
  6. #5 Octavian1977, 02.06.2009
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    mit dem Säuremesser wird es sowieso schwierig, da die meisten Batterien heute Wartungsfrei sind und somit keine Öffnungen haben an denen man an das Innere gelangt. Zudem ist bei diesen dann oft keine Flüssigkeit sondern ein Gel vorhanden.
     
  7. sepp_s

    sepp_s

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    Hallo Volker weist du mit welcher Stromstärke einen Drehstromlichtmaschine einen 80 Akku lädt.Solche Maschinen haben schon mal 80 A und mehr.Da diese Lm. direkt mit dem Akku verbunden sind gibt es wohl keine Ladestrombegrenzung sonder nur eine Spannungregelung bei welcher der Regler keine höhere Spannung zulässt als 13,7 ? oder 14,3 V , bei einer solchen Spannung kommt es zu keiner Überladung .Ist ein Akku ganz leer ( durch vergessenes ausschalten der Beleuchtung dürften ziemlich hohe Ströme fließen.Ich habe in solchen Fällen schon bemerkt das nach dem starten mit einer Starthilfe eine zeitlang der Keilriemen Lichtmaschine wegen Überlastung von dieser quietschte .
    mfg sepp
     
  8. #7 frichris90, 06.06.2009
    frichris90

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    Ich kann leider mit den Begriffen Ladeschlussspannung und Entladeschlussspannung nichts anfangen, kann die mal jemand bitte erklären, ich schau auch nochmal, ob ich irgendwas googlen kann.

    Edit:

    Ichh habe was gefunden:

    Die Ladeschlussspannung ist die Spannung mit der ich die Batterie laden kann.
    Die Entladeschlussspannung ist die Spannung, bei der der Akku bzw. die Batterie entladen ist.

    Wie muss ich dann beispielsweise eine Autobatterie aufladen?
    Mit gleicher Nennspannung?
     
  9. #8 volker1930, 06.06.2009
    volker1930

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    Hallo frichris90,

    im Prinzip ist Deine Selbstantwort richtig.
    Die Klemmenspannung eines Bleiakkus ist nicht konstant.
    Wenn Du die Klemmenspannung über dem Ladezustand aufträgst, ist diese bei entladener Zelle (1,75V/10,5V) niedriger als bei voll geladener Zelle (2,4V/14,4V).
    Der untere Wert ist die Entladeschlußspannung, unter diesen Wert darf die Zelle nicht kommen, ohne Schaden zu nehmen, der obere Wert ist die Ladeschlußspannung.

    Zur Ladung:
    Es gehen über die Art und Weise der Ladeform die Meinungen auseinander -> Konstantstrom oder Konstantspannung.
    Ich lade mit Konstantstrom und Spannungsbegrenzung am Labornetzgerät.
    Es wird z.B. beim 12V/80Ah-Akku ein Strom von 4A (1/20 der Nennkapazität) eingestellt und die Spannungsbegrenzung auf 14,4V (Ladeschlußspannung 2,4V/Zelle).
    Bei leerem Akku ist dieser nach ca. 10 Std. voll geladen. Die Klemmenspannung beträgt dann 14,4V und der Akku gast nicht.
    Bei Akku-Ladegeräten sind solche Einstellungen meist nicht möglich. Da muß man sich darauf verlassen, daß die Konstrukteure die Daten einhalten werden. Eine Kontrolle mit einem Voltmeter kann aber nicht schaden.

    Gruß Volker
     
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