Kunde besorgt Material – wie soll man damit umgehen?

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  • #21
Bevor du wieder jemandem was unterstellst.... Schonmal was von "Nachbarschaftshilfe" gehört?

Ich verstehe immernoch nicht ganz wem das selbst besorgen was bringen soll.
Jeder der vernünftig kalkulieren gelernt hat, wird sich seinen Aufschlag dann halt über den Lohn holen.
Mit dem Unterschied, dass man nun davon abhängig ist, dass der Kunde das richtige Material termingerecht besorgt.
Zu a) Ich unterstelle hier niemanden irgendetwas. Bei mir sind die Nachbarn auch froh - gerade Ältere, dass die einem in der Nähe habe, der schnell auch Kleinkram unbürokratisch erledigt. Es gibt immer Trinkgeld, auch wenn ich nichts haben möchte und die Nachbarn wohnen schon mal ein Ort weiter.
Zu b) Also ich kenne mehrere Ele im Neubaubereich, die schlagen alleine wegen dem Besorgungsaufwand so heftig zu wenn der BH z.B eine andere Serie vom Hersteller haben möchte, dass dieser auf jeden Fall den Standard nimmt. Kann ich auch verstehen, das 08/15-Zeug kommt bei vielen palettenweise direkt ohne Umweg über den Großhandel vom Hersteller und wird in die Fahrzeuge gepackt und fertig. Spart Zeit und man muss vor Ort nicht aufpassen, wo man was einbaut. Ich empfehle den BH auch, wenn die anderes Plastik haben möchten, dies hinterher selber zu bestellen und auszutauschen. Dann ist es eh viel weniger was anders genommen wird und deutlich günstiger. Das Innenleben passt ja zu 95%.
 
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  • #22
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  • #23
Ja? Welcher namhafte Hersteller soll das denn sein?
Muss ich nachfragen, ist deren Hausmarke, also Neutral verpackt und ohne Logo - ist aber eins aus dem 55mm-Programm und mit anderen Herstellern kombinierbar.


PS: Und dass ab größeren Mengen (Bau-)Materialien ohne Einbezug des GH direkt vom Hersteller bezogen werden, ist doch nicht ungewöhnlich.
 
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  • #24
Also Billo-Plunder!
 
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  • #25
Also Billo-Plunder!
Nein, es ist Markenware bekannter Hersteller. Aber ich bin jetzt nicht der Einkäufer. Und ab bestimmten Abnahmemengen, bist du dein eigener GH.

Und kl. Elektroklitschen besorgen sich das wesentliche Zeug auch nicht beim GH, sondern bestellen dies als Abholware beim BM oder beziehen es im Netz, da der GH für solche mit geringen Umsatz konkurrenzlos zu teuer ist
 
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  • #27
Bei uns 15€ mehr die Stunde,
Haftungsausschluss Formular der Innung,
nur Markenmaterial, Prüfung auf Eignung etc. natürlich auch zum erhöhten Std. Lohn.
Wir verdienen sonst doch auch am Material!
 
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  • #28
  • Kunde besorgt Material – wie soll man damit umgehen?
  • #29
Also generell muss man ja zwischen Kaufverträgen und Werkverträgen unterscheiden.
Wenn man als Elektriker etwas einbaut muss es abgenommen werden. Es wird ein Werk erstellt. Für ein Werk haftet der Errichter immer komplett auch für das fehlerhafte beigestellte Material. Da ist die Steiegeleitung die 30 m Lang ist und auf der Rohbetondecke verlegt wurde unter der Fussbodenheizung und unter 30 mm Mamorplatten aus Ägyten die eigens eingeflogen wurden.
Der Materialwert der Leitung mag bei 60 € liegen. Ist die Leitung Fehlerhaft und wurde eingebaut ist auch das Werk Fehlerhaft. Das bedeutet das dann der Errichter haftet. Den Schaden kann das Unternhmen selbst bezahlen da es sich um einen Erfüllungschaden handelt. Hier zahlt keine Betriebshaftpflicht.

Darum am besten ablehnen solche Aufträge.
 
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  • #30
Am besten sollte auch Holz nur noch an Tischler, Gipskartonplatten nur noch an Trockenbauer, Farbe nur noch an Maler und Lebensmittel nur noch an gelernte Köche verkauft werden...

Was unterscheidet denn Elektromaterial von anderen Baustoffen? Tödlichen Mist bauen kann man mit den meisten.

Mal ernsthaft: das muss man doch nicht gesetzlich regeln. Und was sind denn das für Vorschläge: Händler, die an Privatleute verkaufen, erhalten keine Aufträge mehr?

Kann doch jede Firma selbst entscheiden, wie sie damit umgeht. Höhere Lohnkosten wurden ja schon genannt. Sicher kann man den Kunden auch einen Verzicht auf Gewährleistung unterschreiben lassen. Oder die Gewährleistung auf die fachgerechte Installation beschränken.

Oder solche Aufträge einfach ablehnen. Braucht es keine Kammer, keine Innung und keinen Gesetzgeber zu.
 
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  • #31
Oh nein! Die Leute sind auf den Trichter gekommen, dass eine Jahrzehnt gültige Preiskalkulation heute so nicht mehr funktioniert - verjagt sie! Und alle diejenigen, die den Leuten zuhören! Wir wollen keine Veränderung einer Marktsituation, wir wollen weiter durch Intransparenz unsere sauer verdienten Brötchen vergolden!
Nun: Letztendlich wird man dann tatsächlich für die Arbeit entlohnt, die man leistet - wie unverschämt.
Scheiss Transparenz - scheiss mündiger Kunde - der hat hier nichts zu wissen.

... und mein Elektrikter hat keine Ahnung von Zigee, HA, Matter & co .. er kennt "Bussysteme", kann nicht helfen bei Türsprechanlagen mit Anbindung an nicht properitäre Systeme, er kennt nur Bewegungsmelder, und das mit nicht mal 40.

Hach Gott - ich würde für Beratung bezahlen, aber sich nicht für 300% Aufschläge beim Material.
Umdenken mussten schon ganz andere - denen es weit aus weniger gut geht. Man mag sich garnicht vorstellen, dass sich andere Branchen tag täglich mit Neuem konfrontiert sehen - was ein Horror, was ein Aufwand.
 
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  • #32
Diese Sichtweise rächt sich regelmäßig wenn bei Gewährleistungsansprüchen der Fachmann für das prüfen, aus und Einbauen der beigestellten defekten Komponenten Geld verlangt...

Anscheinend kennst Du auch die üblichen Kalkulationen nicht denn 300% Aufschlag ist da auf keinen Fall drin.
Üblich sind ca 20% welche auch die Leistungen für Gewährleitung etc abdecken.

nebenbei ist der Beitrag 2 Jahre alt und wird deshalb hiermit geschlossen
 
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