LED brennt durch

Diskutiere LED brennt durch im Licht & Beleuchtung Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo, ich habe eine Frage zu einer Schaltung(auf dem Bild). Ist an einem Schlepper angebaut, also 12V Versorgungsspannug, Ladestrom ca. 14,6V)...

  1. #1 Bauer-Joe, 11.02.2013
    Bauer-Joe

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    Hallo,
    ich habe eine Frage zu einer Schaltung(auf dem Bild).
    Ist an einem Schlepper angebaut, also 12V Versorgungsspannug, Ladestrom ca. 14,6V)
    Mir brennen immer die Led´s durch. Woran liegt das ?
    Liegt es an den LED´s, da sie nur max 12V abkönnen ?
    Oder liegt es an Spannungsspitzen ?

    LED => http://www.conrad.de/ce/de/product/149714/
    Stromstoßschalter => http://www.conrad.de/ce/de/product/503161/
    Diode => http://www.conrad.de/ce/de/product/162361/



    Gruß Jens
    [​IMG]
     
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  3. patois

    patois

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    .
    [​IMG]

    Man könnte sich vorstellen, dass die Spule des Stromstoßschalters der Übeltäter ist.

    Eine Diode aus der Baureihe 1N4004 bis 1N4007 als Löschdiode geschaltet kann da Abhilfe schaffen.

    Greetz
    Patois
     
  4. patois

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    Löschdioden

    .
    Es ist durchaus denkbar, dass die Störimpulse außerhalb des grün markierten Bereichs entstehen.
    Man könnte versuchen den Bereich, indem sich die LEDs befinden, mit einer vorgeschalteten Diode zu schützen, wie im Bild angedeutet.
    Allerdings dürften in der Praxis die Bauteile nicht so nah in einem gemeinsamen Bereich bei einander liegen, wodurch die Wirksamkeit der Diode beeinträchtigt werden könnte.


    [​IMG]
     
  5. patois

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    Hallo Jens,

    bisher wurde die Schaltung nur hinsichtlich der Schutzdioden betrachtet.

    Nun gibt es da aber noch den Punkt Versorgungsspanung 12 Volt und Ladespannung 14,6 Volt.

    Diese 14,6 Volt sind bezogen auf die Nennspannung deiner Leuchten ein Überspannung von ~ 20%.

    Diese überhöhte Spannung erzeugt natürlich auch einen über dem Nennwert liegenden Strom durch die Leuchte.

    Bekanntlich steigt die Verlustleistung (in Wärme umgesetzte Energie) quadratisch,
    was den früher oder später eintretenden Ausfall der LEDs herbeiführen könnte.

    Eine sehr einfache Methode wäre die LEDs mit einem zusätzlichen Vorwiderstand an die Spannung von 14,6 Volt anzupassen.

    In den Zeiträumen, wo nicht die Ladespannung sondern nur die Versorgungsspannung anliegt,
    müsste man etwas weniger hell leuchtende LEDs in Kauf nehmen.

    Ob dieser Anbau von Vorwiderständen in der Praxis überhaupt machbar ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Greetz
    Patois
     
  6. #5 werner_1, 12.02.2013
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    Hallo,
    außer von der Ladespannung können auch durch Schaltvorgänge (Abschaltung größerer Verbraucher) Spannungsspitzen auftreten, die man ggf. durch Einbau von Z-Dioden begrenzen kann.
    Statt Vorwiderständen könnte man auch überlegen, einen Spannungsregeler auf 12 V einsetzen und hieran die LEDs anzuschließen.
    werner
     
  7. #6 Bauer-Joe, 12.02.2013
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    Danke für die Antworten :).

    Eine etwas weniger helle LED könnte ich in Kauf nehmen .
    Aber wie sieht es mit Spannungsspitzen aus . Schadet das
    den LEDs oder dem Widerstand ?

    Was ist denn der Unterschied zu den normalen Dioden ?
    Schadet dem Spannungsregler die Spannungsspitze(n)?

    Gruß Jens
     
  8. #7 werner_1, 12.02.2013
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    Höhere Spannungen haben einen höheren Strom zur Folge, der der LED schadet. Jetzt ist aber nicht bekannt, für welche Maximalspannung die LED-Leuchten ausgelegt sind und ob sie eine integrierte Strombegrenzung haben.

    Eine Z-Diode begrenzt die Spannung auf eine bestimmte Höhe.

    Das kommt auf die Auslegung des Spannungsreglers an (gemeint ist nicht der Lichtmaschinen-Spannungsregler).
    werner
     
  9. #8 Bauer-Joe, 13.02.2013
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  10. patois

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    Das Mißverständnis über den "Spannungsregler" zu beseitigen, will ich mal @werner überlassen.

    Zu der von mir angedeuteten "einfachen" Lösung geht dir ein ausführlicher Vorschlag per PN (ins Postfach des Forums) zu.

    Greetz
    Patois
     
  11. Sparky

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    Moin Leute,

    kein Wunder, daß die LEDs durchbrennen.

    LEDs brauchen, entsprechend ihrer Spezifikationen, eine Konstantstromquelle in Serie. Diese begrenzt den zulässigen Arbeitsstrom auf einen festen Wert.

    Ein Spannungsregler hilft hier garnichts.

    Einfache, simple LEDs haben einfach nur einen Widerstand als Strombegrenzer, dagegen brauchen Leistungsdioden eine geregelte Konstantstromquelle.

    Also mal im Datenblatt nachschauen wie hoch der maximale Strom sein darf und entsprechend begrenzen.

    Gruß
     
  12. #11 werner_1, 13.02.2013
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    Hat sich mit dem nächsten Satz ja erledigt.

     
  13. #12 werner_1, 13.02.2013
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    Wenn ich das ohmsche Gesetzt noch richtig in Erinnerung habe, wird sich der Strom bei einer konstanten Spannung kaum ändern (die Strombegrenzer sind mir schon bekannt).
    werner
     
  14. patois

    patois

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    Lies ersteinmal das Datenblatt der verwendeten Leuchte.

    Da ist nämlich die "Strombegrenzung" bereits eingebaut,
    so dass diese Leuchte als 12-Volt-Gerät verkauft werden kann.

    Was die LEDs kaputt macht, ist noch nicht klar: es könnten sehr wohl Spannungsspitzen sein, die beim Abschalten von Induktivitäten entstehen, und welche die Rückwärtsspannungsfestigkeit der LEDs um Zehnerpotenzen überschreiten können.

    Derartige Spannungsspitzen "traveln" über die Minusleitung!

    Auch mit Freilauf-Dioden beschaltete Induktivitäten können noch zerstörerisch auf die LEDs einwirken, da falsch ausgewählte Dioden-Typen oftmals der ihnen zugedachten Aufgabe aus physikalischen Gründen (ihrem Aufbau-Prinzip zufolge) nicht gerecht werden können.

    Im vorliegenden Beispiel sind leider die WATT-Werte der Geräte nicht bekannt, so dass man nicht beurteilen kann, ob die bisher eigesetzten Löschdioden optimal sind. (siehe die vom Fragesteller gemachten Angaben zu den verwendeten Dioden-Typen!)

    Beim Einsatz von Dioden als Löschdioden ist eine Überdimensionierung bereits ein Nachteil (wg. hoher Eigenkapazität von Hochstrom-Dioden).

    Die Sache ist sehr komplex ... :wink:

    Patois
     
  15. Sparky

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    Ein Halbleiter ist nunmal kein ohmscher Widerstand.
    Silizium-Halbleiter verkleinern ihren Widerstand mit steigender Temperatur, (Stichwort: negativer Temperaturkoeffizient) sodaß der Strom hochlaufen, wenn er nicht begrenzt werden würde.

    okay, das habe ich nicht gelesen.
     
  16. #15 werner_1, 13.02.2013
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    Ich hatte es aber gelesen.
    werner
     
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