LED im Zimmer // AC -> DC

Diskutiere LED im Zimmer // AC -> DC im Licht & Beleuchtung Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo zusammen ich habe mir 5 solche LED Streifen gekauft....

  1. #1 onebody, 01.12.2010
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    Hallo zusammen ich habe mir 5 solche LED Streifen gekauft. http://www.ricardo.ch/kaufen/hausha...ste-streifen-12v-fuer-auto/v/an627111778/ls3/
    Die möchte ich Parallel zu einander setzen.

    Nun habe ich ein Trafo der Marke: Siedle Netzgleichrichter NG 402-01
    220V AC 50/60Hz 41VA
    zu
    12V AC 2A


    Da die LED bei Wechselstrom stark die Lebensdauer verkürzt wird und sie flackern möchte ich ein Gleichstrom hingekommen.

    Habe nun ein Gleichrichter KBPC1006 und ein Kondensator 1000µF 50V. Nun möchte ich den Gleichrichter für das Gleichrichten nehmen und den Kondensator als Stabilisator.

    Geht das so oder habe ich was übersehen oder habt ihr andere Dinge die besser währen ?

    p.s: Bin erst seit 4 Monaten ein Automatiker (Nichts mit Autos zu tun ;) ) und ich habe nicht so viel Geld da ich es Finanziren muss also nichts mit teure Sachen kaufen oder Netzgerät.
     
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  3. #2 79616363, 01.12.2010
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    Das Siedle NG 402-01 ist ein Netzgerät für eine Sprechanlage und nicht gerade billig. Oder meinst Du das NG 401-02? Das macht aber fast keinen Unterschied.
    Diese Netzteile taugen aber auch wirklich was - Aber halt nur für ihren Zweck!

    Für diesen Zweck mit den LED-Streifen ist es aber denkbar ungeeignet!
    Zum einen liefert es im 12V Bereich nur Wechselspannung und ist noch nicht mal irgendwie stabilisiert. Das wird dem LED-Streifen gar nicht gefallen!
    Im 8,3V Abschnitt ist es zwar stabilisiert und liefert Gleichspannung, aber das wird weder von der Spannung noch vom Strom her hinhauen.

    Okay, nen Gleichrichter hast Du schon mal und das ist gut. Hab mir grad mal das Datenblatt vom KBPC1006 angeschaut und das sieht gut aus - Der reicht dicke!

    Der Glättungselko ist sicher auch keine schlechte Idee, denn der dämpft das Flimmern noch weiter. Mit 1000µ/50V ist der auch gar nicht so daneben.

    Das wird auch wieder so ne Aktion, wo wir uns durchs linke Knie und durch die Brust ins rechte Auge schiessen müssen.

    Grundsätzlich gehen müsste das aber. Der LED-Streifen ist ja für's Auto und dort beträgt die Bordspannung auch nicht immer 12V.

    Komischerweise ist aber bei der Produktausschreibung der LED-Kette kein einziges Wörtchen über die Stromaufnahme verloren worden.
    Wenn das vernünftig gemacht wurde, dann packt das das 2A Netzgerät, wenn es unvernünftig geschalten wurde, dann sind die 2A vom Trafo schon sehr grenzwertig.

    Hier gilt halt wieder: "Nur Versuch macht kluch!"

    Bastel mal den Gleichrichter an das Netzgerät, häng den Glättungselko dahinter und schliess die LED Kette an.

    Dann misst Du bitte die Spannung am Elko und den Strom den die Kette zieht. Gut möglich, dass das halbwges passt - Muss aber nicht sein!

    Bitte verrat uns die Messergebnisse!

    Ja ja, immer dieser Missbrauch von eigentlich nicht geeigneten Geräten :lol:

    Viele Grüsse,

    Uli
     
  4. #3 onebody, 01.12.2010
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    Endlich mal jemand der mal was Vernünftiges schreibt ;) danke viel mal. Habe schon in 3 andern Forums gesucht und andere von 4 Lehrjahr gefragt niemand konnte groß etwas sagen.

    Naja Mein Vater ist Elektroniker, aber der hat eher weniger mit so was zu tun und eigentlich möchte ich das auch ein bisschen selbst Schafen und Infos beschaffen. Aber er überlegt auch nicht immer er sagte es geht und wollte mich AC benutzen lassen. Darum haben wir den NG 402-01 rum stehen.


    Naja Eben ich werde nun das Bauen + Ein behause anfertigen das es sicherer ist wegen der 220V (Schweiz)und kann da gerade die El.Ko und Gleichrichter rein hauen.

    Das mit dem 2 Ampere ist mir klar das das Knapp wird, und das nervte mich das sie da nichts sagten aber egal, schaute mal etwa ein LED braucht 20mA, 4 Streifen sollten etwa die 2A reichen und der einzelne kan ich an einem Altes Ladegerät hinzu fügen das 12V und 500mA liefert.

    Werde das nun über die Nexten Tagen machen und werde dann die Ergebnisse hinein stellen.

    Noch eine Frage könnte man auch ein paar El.Ko in Serie oder Parallel schalten das es sich Summiert, wen es nicht reicht?
     
  5. #4 79616363, 01.12.2010
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    Eine Serienschaltung von Elkos macht man gelegentlich um die Spannungsfestigkeit der Gesamtschaltung zu erhöhen. Das ist aber ein Vabanque Spiel, denn die Teilspannungen werden sich nicht gleichmässig aufteilen und wenn das sehr schlimm wird, dann fliegt Dir einer der Kandidaten um die Ohren - Und zwar wirklich!
    Dazu kommt noch, dass wenn wir z.B. zwei 1000µF/16V Elkos in Reihe schalten, sich die Gesamtkapazität auf 500µF verringert und die Spannungsfestigkeit sich nicht wirklich auf 32V erhöht.

    Gegen ne Parallelschaltung zur Erhöhung der Gesamtkapzität ist aber überhaupt nichts einzuwenden.
    Das macht man auch oft, um den Innenwiderstand der Kondensator-Gesamtschaltung zu verringern.
     
  6. #5 Octavian1977, 02.12.2010
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    Der Diode ist es Egal ob sie Wechselspannung oder Gleichspannung bekommt, Ihrer Lebensdauer schadet das nicht.
    Zu beachten ist allerdings, daß 12V AC immer der Effektivwert der Spannung ist. Die Spitzenspannung ist dann ca. 17V und das tut der Diode dann gar nicht gut, Dioden reagieren schon auf extrem kurzzeitige Überspannungen mit Defekt.
     
  7. #6 onebody, 02.12.2010
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    :shock: :?: :!: :?: :!:
    LED Haben keine problem mit AC? Ich sah im netz oft mals was anderes. Naja Aber es flakert das stört mich dan.

    Frage weil es von AC zu DC gemacht wird kan es immer noch ein 17V erlangen? Obwol ich ein 63V 1000mikroF El.Ko habe?
    und wan wird das sein diese Spitzenspannung beim einschalten oder?
     
  8. #7 Octavian1977, 02.12.2010
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    Octavian1977 Moderator

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    Die Spannung von 17V wird bei einer sinusförmigen Wechselspannung von 12V 50Hz alle 20ms erreicht und nochmals alle 20ms aber mit negativem Vorzeichen.

    Wird diese Wechselspannung gleichgerichtet entsteht eine Gleichspannung von 17V abzüglich der Verluste der Dioden (gewöhnlicherweise 1,4V)
    Der Kondensator ändert gar nichts daran, der speichert nur die Energie um sie in den Lücken der Gleichgerichteten Spannung abzugeben.
     
  9. #8 onebody, 02.12.2010
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    Wie soll ich das nun hinbekommen :S ?
    Wen ich ein Widerstand vorbaue dan würde auch immer der 12V gestaucht werden... ?

    Würde es mit einem Transistor gehen der für 12V ausgelegt wurde? oder was für Möglichkeiten gibt es?
     
  10. patois

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    :idea:

    Vielleicht solltest du doch mal deinen Elektroniker-Vater bitten,
    dass er dir die Grundbegriffe beibringt.

    Wenn er sich mal ein paar Abende mit dir zusammensetzt,
    bekommst du recht schnell ein solides Grundwissen zusammen.

    Greetz
    Patois
     
  11. #10 onebody, 02.12.2010
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    p.s: Ich habe nochmals nachgelssen in den Dok von mir und ich sollte eher eine Z-Diode nehmen ;) habe sie verwechselt mit Transistor
     
  12. #11 79616363, 03.12.2010
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    Falsch! Die zulässige Sperrspannug ist bei LEDs sehr gering - Meist nur 3V bis 5V.
    Wenn die überschritten wird, dann nehmen sie wirklich Schaden!
    Avalanche- oder Zenerdioden sind für solche Spässe gebaut, LEDs nicht!

    Jein. Das NG 402 ist vermutlich recht grenzwertig belastet - Dehalb soll er ja den Strom und die Spannung messen.
    Viel weiter als 12V~ wird das NG402 aber in dem Fall nicht kommen. Macht also Spitzen von ca. sqrt(2)*12V (ca. 16,97V - Sagen wir wirklich mal 17V).

    Davon gehen dann aber noch die etwa 1,4V Verlust im Gleichrichter ab. Bleiben also noch Spitzen von 15,6V.

    Da haben wir dann evtl. ca. 1,6V über der vorsichtig vermuteten Nominalspannung der Kette.

    Das Ding ist für den KFz Betrieb ausgelegt und da kann man schon mal ganz gelöst mit über 14V Bordspannung rechnen.
    Also so vollkommen schräg sind wir gar nicht.

    Weil aber die LEDS zwingend in solchen Anwendungen eine Vorschaltung benötigen, wird auch der Effekt nicht direkt auf die LEDs durchschlagen.

    Ich nehm in dem Fall mal weniger an, dass es sich um eine High-End Lösung handelt.
    Hier vermut ich stinknormale Vorwiderstände mit den Werten Rx.

    Basteln wir mal eine Lösung, die diese Schaltung im KFz Betrieb mindestens aushalten muss.
    Es muss zumindest mit Spannungen zwischen 11 und 14V klar kommen!
    Selbst wenn wir extreme Helligkeitsschwankungen hinnehmen, dann darf IF bei der anzunehmenden Maximalspannung nicht wesentlich über dem nominalen IF der Diode liegen. Nehmen wir mal grosszügig 25% an.

    Wir sollten auch annehmen können, dass bei minimaler Versorgungsspannung der Flussstrom allenfalls unter IF/4 sinkt.

    Wenn das nur halbwegs korrekt diemensioniert ist, dann sollten wir damit auf der sicheren Seite sein.

    Im realen Leben haben wir (mal ganz vorsichtig) mit UBmin ca. 11V=(11/12)*UB und ein UBmax von ca. 14V=(14/12)*UB=(7/6)*UB zu rechnen

    Mit Ux bezeichnen wir mal die unbekannte Durchflussspannung eines Strangs (wir wissen ja nicht genau, wie das verbastelt ist).

    Rechnen wir mal schrittweise:

    IDmax=(UBmax-Ux)/Rx
    IDmin=(UBmin-Ux)/Rx

    Hmm, Rx steht schön isoliert und daraus basteln wir sofort mal ne Gleichung.

    Rx=(UBmax-Ux)/IDmax
    Rx=(UBmin-Ux)/IDmin
    => (UBmax-Ux)/IDmax=(UBmin-Ux)/IDmin

    Lösen wir das kurz mal nach Ux auf:

    Ux = (IDmax*UBmin-IDmin*UBmax)/(IDmax-IDmin)

    Na das sieht doch schon recht freundlich aus, denn wir haben doch die oben genannten (und berechtigten) Annahmen *freu*
    Sogar die richtige Einheit muss rauskommen :D

    Setzen wir die mal die Zahlenwerte ein:

    |Ux| = (5/4 * 11/12 - 1/4 * 14/12) *((5/4 - 1/4) = 41/48

    Folgt also, dass unsere Durchflussspannug Ux des Strangs 10,25V sein muss.

    Iss das nicht schön :?:

    Wer's nicht glaubt, der soll gucken:

    (UBmax-Ux)/IDmax=(UBmin-Ux)/IDmin

    => IDmax/IDmin=(UBmax-Ux)/(UBmin-Ux)

    => (5/4*IF)/(1/4*IF)=(14-10.25)/(11-10.25)
    => 5=(15/4)/(3/4)=15/3=5

    Der bei 11V minimale Strom ist also 5 Mal kleiner als der maximale Strom bei 14V.

    Passt! Da ist echt kein böser Trick dabei!

    Was bringt uns das? Wir wollen wissen was passiert, wenn nun die befürchteten 15,6V anliegen?!

    Setzen wir das doch gleich nochmal in die Formel ein und setzen UDmin als Referenz:

    (15.6-10,25)/ (11-10,25)=6.8

    Es gilt IF=4*IDmin, also ist hier der Faktor IDmax/IF=1,7 gegeben

    Das bringt ne LED nicht gleich um, das ist ja gepulst und nicht so granatenmässig übertrieben, so dass die LED gleich durchschmurgeln würde. Zwischen den Pulsen hat sie ja auch wieder Erholungszeiten.

    Wir sind hier auch wirklich von nem Katastrophenfall ausgegangen.

    In diesem Fall müsst man aber wirklich mal messen, was eigentlich Sache ist.

    Auch wieder Jein! Die Konsequenz aus überhöhten Versorgungsspannungen ist ein schlagartig überhöhter Strom - Und der bringt sie im Extremfall um! Die LED wird sich verzweifelt gegen die zu hohe Spannung wehren und Strom ziehen was geht. Sowas geht nicht lang gut!
    Es kann gut gehen, wenn das nicht zu hart wird und die LED zwischen den Pulsen Zeit hat sich zu erholen.

    Deswegen macht man ja zumindest nen Vorwiderstand rein, damit der Strom sich in Grenzen hält.

    Viele Grüsse,

    Uli

    PS: Man hätte das noch windschlüpfriger rechnen können, aber sowas merkt man halt immer erst am Schluss :lol:
     
  13. #12 79616363, 03.12.2010
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    Das mit dem Widerstand würde gehen, aber dazu sollten wir erst mal Messwerte haben, damit man rechnen kann.

    Das ginge nur, wenn die Z-Diode hinter dem Gleichrichter (und auch hinter dem ELKO!) hockt.
    Schön ist die Lösung aber auch nicht.

    Jetzt probier's halt mal aus und verrat uns die Messwerte.
    Keine Angst, wenn es (in diesem Fall hier) zu ner Überlastung kommt, dann sterben die Dinger nicht gleich. Man sollt's halt nich stundenlang dran lassen.

    1000µ sind zwar nicht ganz falsch, aber um das endgültig ausrechnen zu können, brauchen wir Messwerte um zu erraten, was das Ding eigentlich treibt.

    Viele Grüsse,

    Uli
     
  14. #13 onebody, 03.12.2010
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    Danke viel mals 79616363

    Werde über das Wochenende die Dinge ausmessen Werde mal mit dem Gleichrichter und dem Kondensator und den Trafo arbeiten und schauen was passirt ohne Vorwiderstand oder so.
    Mein Vater würde mir auch ein Oszilloskop mit bringen dan könne ich mit dem noch einbischen schauen.
    Würde ich es auch hinbekommen mit einem Z-Diode die etwa 12-13V Durch Lässt?

    Mal schauen ob es wirklich so extreme spitzen spannung kommen und ob ich die feststellen werde.
     
  15. patois

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    Hallo onebody,

    wenn du wirklich verstehen willst, was du da tust, -oder zu tun gedenkst -, solltest du jetzt endlich die Schaltung aufzeichnen, die du aus deinen vorhandenen Teilen basteln willst.

    Das ominöse Gerät, das deine Spannung liefern soll, kannst du als einfachen Trafo einzeichnen, vorausgesetzt du läßt den 8-Volt-Anschluß unbeschaltet.

    Dann malst du dir eine Graetz-Gleichrichter-Brücke dahinter, damit du erkennen und verstehen kannst,
    wo bzw. wie die 1,4 Volt Spannungsabfall, von denen die Rede ist, entstehen.
    Fingerzeig: 1 Diode hat einen Schwellspannung von ca. 0,7 Volt, also lassen die besagten 1,4 Volt auf einen Stromdurchgang durch zwei Dioden schließen!

    Jetzt sind wir in der Zeichnung an einer Stelle angelangt, wo leicht ein Glaubenskrieg ausgelöst werden könnte.

    Die Frage lautet: Kondensator-Ladewiderstand oder nicht?

    In der Theorie soll der Ladewiderstand verhindern, dass beim Einschalten, wo der Kondensator entladen ist, der anfängliche Ladestrom den Kondensator beschädigt.

    In der Praxis verzichten die meisten "Bastler" aber auf diesen Ladewiderstand, und kommen auch in den meisten Fällen ohne Schaden damit durch.

    Wir entscheiden uns für die "Praxis" und verzichten auf den Ladewiderstand.

    Also ist jetzt das nächste Bauteil, das du in die Schaltung einzeichnen solltest, der (Stütz-) Kondensator, oder wie auch immer man das Teil in dieser Art von Schaltung nennen mag. Klar, dass der Kondensator, da er ein Elko ist, richtig gepolt(!) an PLUS und Minus der Graetzbrücke angefügt werden muss.

    Anmerkung: ob die 1000µF ausreichend sind, kann erst beurteilt werden, wenn die Stromaufnahme der LED-Kette bekannt ist.

    Was bis hierher gezeichnet wurde, ist die "Stromversorgung" für die LED-Ketten.

    Da wir nicht wirklich wissen, wie die LED-Ketten intern aufgebaut sind, -wozu ich am Schluß noch eine Betrachtung anfügen werde -, zimmern wir uns eine denkbare "Ersatzschaltung" zusammen, die dazu dienen soll das Grundprinzip einer LED-Beleuchtung zu verstehen, was ich als das Ziel der ganzen Übung ansehe.

    "Hoffentlich" wissen inzwischen alle Bastler, dass die Leuchtdiode [1] von ihrem physikalischen Aufbau her ein Bauteil ist, das nur fachgerecht mit einem eingeprägten Strom betrieben werden kann!

    Im vorliegenden Fall setzen wir die einfachste Methode ein, die eine Stromeinprägung bewirken kann:
    einen Widerstand.

    Desweiteren nehmen wir an, dass wir blaue LEDs einbauen wollen.

    In die Zeichnung fügt man eine Reihen-Schaltung aus einem Widerstand und drei LEDs an.
    Während das freie Ende des Widerstands mit dem PLUS-Pol des Kondensators verbunden wird, schließt man das freie Ende der letzten LED der Reihenschaltung an den MINUS-Pol des Kondensators an.

    Kann man dabei etwas falsch machen?
    Aber natürlich, man kann die LEDs mit falscher Polung in die Schaltung einfügen! :lol:

    Mein Tipp:
    benütze die Forums-Funktion Bild in Antwort einfügen! um deine Zeichnung den Forums-Teilnehmern zu präsentieren, damit sie sich ein Bild von deinem Vorhaben machen können.

    Anmerkung zur LED-Kette: wie aus der Beschreibung hervorgeht, ist die LED-Kette zum Einsatz an 12 Volt vorgesehen. Ferner ist zu lesen, dass es sich um 24 LEDs handeln soll. Nehmen wir die gängigste Schwellspannung für blaue LEDs an, dann müssen wir mit einem Spannungsfall von 3,4 Volt pro LED rechnen. An 12 Volt können (bitte die Hinweise in den vorausgegangenen Postings beachten) nur 3 Leds in Reihenschaltung betrieben werden. Um 24 LEDs in einer Kette sicher betreiben zu können, müssten die LED-Ketten intern in 24:3=8 parallele Stränge aufgeteilt sein. Rechnet man pro internem Strang mit 20mA, würde eine LED-Kette 8*20=160mA aufnehmen.

    Soweit die Theorie: Nun dürfen wir gespannt sein, welche Werte die am Wochenende stattfindende Messung ergeben wird.

    Fußnote [1]: Bitte beachten, dass LED-Kennlinien nicht linear sind, also nicht wie bei Widerständen mit der Formel U=I*R gerechnet werden darf.

    Greetz
    Patois
     
  16. #15 onebody, 12.12.2010
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    Ich habe nun mit dem Fluke 43 es ausgemssen auf verschiedene Arten:

    Messung1:
    Steckdose: max:224V , min:221 , 50HZ

    Messung2:
    Trafo + Gleichrichter unter Strom: max:13,35V bis auf 0.0V , 100HZ

    Messung3:
    Tafo + GR + El.Ko: max:19.09V , min:18.15V, Durchschnit ligt bei 19.60V

    LED habe ich nicht daran gehengt.
    sry das ich erst nun komme hatte nun 5 Prufungen in der Woche.
    Ich würde von der Messung3 Ausgehen.
    Wen ich mich nun nicht ire muss ich ein Vorwiderstnad ein bauen :D
    Wen ich eben alle 5 Paararel schalte brauch ich doch 5 Vorwiderstände und nicht nur einen ?
     
  17. #16 onebody, 12.12.2010
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    Also Ich habe ein LED streifen an ein Netzsteker gehengt der angeblich der Ausenhülle 12V 400mA lifert
    habe dan aber 16.7V gemssen.

    Habe ein LED streifen daran gehengt und es Leuchtet licherloh also sehr sehr hell.

    Also bewissen das es etwa 15 Sekunden auf 16.7V hällt.

    Als ich 2 Streifen daran hing leutet gleich noch 2 LED...

    Was meint ihr darüber ?

    Sol ich sonnst noch was versuchen oder messen?


    ----

    Bei meinem Trafo,GR,El.Ko habe ich 2 LED streifen agehängt das leutetete totzdem au zimmlich hell ob wol es in Seir war geshaltet.
     
  18. #17 onebody, 12.12.2010
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    Habe die Litze Draht gemssen: 8m = 1 Ohm etwa

    Die längste verbindugn die ich machen muss ist etwa: 8m hin und 8m zurück.
     
  19. #18 79616363, 16.12.2010
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    Ist ja schön, dass Du das gemacht hast, aber was sagt uns das?
    Gar nix!

    Es interessiert nicht, dass eine Kette an einem anderen 12V/400mA Netzteil funktioniert und die Spannung dann 16,7V beträgt.
    Damit lässt sich lediglich mutmassen, dass eine Kette weniger als 400mA zieht und das wär schon mal gut.

    Dann hat Patois wahrscheinlich richtig geraten, dass hier jeweils drei Dioden in Reihe liegen. Das steht ja auch im Einklang mit meiner (vielleicht etwas seltsam anmutenden) Rückwärtsrechnung.

    Bei nem angenommenen IF=20mA und einer ganz doofen Schaltung wären wir sonst nämlich schon bei 480mA.
    Bei 480mA Last hätte Dein 400mA "Alternativnetzteil" sicher nicht noch mehr als 16V geliefert.

    Wenn all unsere Rätselraterei richtig ist, dann können wir also mit einer Stromaufnahme von 160mA oder 240mA pro Kette rechnen.

    Hilft aber alles nix, denn wir sind hier nicht im munteren Schaltungsraten, sondern brauchen ganz klare Messergebnisse!!!

    Immerhin hast Du die Ketten schon mal nicht dran gehenkt, sondern nur dran gehengt ;-)

    Und was soll uns diese Aussage sagen?
    Wir läuten bald das neue Jahr ein, aber warum "leuten" dann "gleich noch 2 LED" bei Dir?
    Sollen die doch wo anders hingehen und bei anderen Leuten "leuten"!

    Sorry, mit der Aussage lässt sich nichts, aber auch gar nichts anfangen!

    Ausserdem rechnen wir hier nicht mit einem dubios aus dem Nichts erschienenen 12V/400mA Netzteil (das sowieso nicht für 5 Ketten reichen würde), sondern mit den ganz klaren Ausgangsvoraussetzungen - Nämlich mit dem NG402-01!
    Mit seinen 2A Maximalstrom hat es wenigstens die Spur einer Chance!
    Wir dürfen schliesslich nicht vergessen, dass das NG402 dem Wesen nach ein Bimmeltrafo ist.
    Damit ist es zwar für Dauerbetrieb ausgelegt, aber nicht für Dauer(voll)last!
    Das könnt aber bei der nun geratenen Belastung grad noch trotzdem hinhauen.

    Mach erst mal das:
    <ul><li>Häng die mit b und c gekennzeichneten Ausgänge an die mit ~ gezennzeichneten Eingänge des Gleichrichters - Wie rum ist egal.
    <li>Schalt den Elko <u>richtig rum</u> an die mit + bzw. - gekennzeichneten Ausgänge des Gleichrichters.</ul>
    Nun machst Du das:
    <ul><li>Du misst die Spannung, die am Kondensator anliegt.
    <li>Du schaltest eine Kette dazu, misst Strom und Spannung.
    <li>Dann schaltest Du eine zweite Kette parallel dazu und misst wieder zumindest die noch anliegende Spannung am Kondensator.</ul>
    Nur diese Messwerte interessieren uns, denn damit können wir unsere Kristallkugel füttern, die uns dann hoffentlich mehr über die Innenschaltung der Ketten und den Trafo verraten.
    Mit etwas Glück verrät uns unsere Kristallkugel dann auch noch, ob das auch mit fünf LED-Ketten funktioniert und was Du ggf. für nen Widerstand brauchst bzw. wie der Kondensator zu dimensionieren ist.

    Grundsätzlich brauchst Du eigentlich keine 5 Vorwiderstände. Hier würde einer ausreichen, denn die Symmetrierung wir hier ausreichend schon von den Vorwiderständen in der Kette erledigt.
    Es ist allerdings so, dass die Symmetrie mit 5 Vorwiderständen besser wäre und der Ausfall einer Kette hätte keine bzw. weniger Rückwirkungen auf die anderen Ketten.
    Dazu käm noch, dass wenn man es in einem gemeinsamen Vorwiderstand unterbringen würde, der recht fett werden müsste.
    Immerhin dürften wir hier in den 5W Bereich (näheres, wenn die Daten da sind) und das sind Hochlastwiderstände - Na ja, wer's mag ...

    Bei Leitungswiderständen von ein bis zwei Ohm brauchst Du Dir hier keine Gedanken machen, das ist nicht so wild. Aber auch das wird wieder besser kompensiert, wenn Du halt doch 5 Vorwiderstände nimmst und die Biester nicht an einem gemeinsamen Vorwiderstand betreibst.

    Damit hier keine Missverständnisse aufkommen, das Parallelschalten der Ketten ginge hier deshalb, weil die Einzelsegmente jeder Kette selbst ihre Strombegrenzung mitbringen und die Sache somit weitgehen selbst symmetrieren.
    Wären da in der Kette keine Widerstände oder vergleichbare Massnahmen verbaut, dann ginge es nicht!

    Symmetrische Stromverteilung ist hier sehr wichtig, denn LEDs sind Halbleiter, die wiederum sind im Prinzip Heissleiter und wenn eine Kette mehr Leistung abbekommt als andere, dann wird sie wärmer, ihre Durchlasspannung sinkt und sie kriegt noch mehr Leistung ab. Der schädliche Effekt verstärkt sich somit selbst!
    Das soweit führen, dass ein Strang noch ne kurze Zeit sehr hell leuchtet, während die anderen nichts mehr von der Leistung abbekommen.
    Tja, helle Sterne sterben früh :-(

    Korrekt dimensioniert passieren hier aber keine Katastrophen. Das wird am Ersatzschaldbild klar, das ich mir allerdings auf die nächste Frage aufspar.

    Viele Grüsse,

    Uli
     
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  21. patois

    patois

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    Hallo Uli, das kann man aber nicht behaupten, denn zwischen "Licht emittieren" und "Widerstandsänderung" der Heissleiter liegen, - physikalisch gesehen -, Welten.

    Aber ansonsten stimme ich deinen Einschätzungen zu,
    jedoch glaube ich nicht, dass der 4-monatige "Automatiker" (was auch immer das für ein Berufsbild sein mag) vor Ablauf von 2 Jahren in der Lage sein wird, das Chaos seiner Handlungen zu entwirren.

    Er muss nämlich zuerst lernen wie ein einfaches Netzgerät funktioniert, was die Leerlaufspannung eines Trafos ist, was der Scheitelwert einer Sinusspannung ist, wie sich dieser auf die Ladung eines Kondensators auswirkt, wie sich dann die Last rückwirkend beim Ladekondensator "bemerkbarbar" macht, und vieles mehr.

    Besonders der Aufbau einer einfachen LED-Schaltung, -bitte Widerstand nicht vergessen -, wäre für den Automatiker lehrreich; vielleicht noch nicht heute oder morgen, aber zirka in einem Jahr, falls zur Ausbildung des Automatikers überhaupt die Elektrotechnik gehört.

    So wie ich das sehe, geht er auf deine Antworten und die darin enthaltenen Anleitungen garnicht ein. Anscheinend hat er Probleme sich auf das Thema zu konzentrieren.

    Ein vernünftiges Ergebnis wird m. E. nicht zu erreichen sein.

    Greetz
    Patois
     
  22. #20 79616363, 16.12.2010
    79616363

    79616363

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    Bei dem Heissleiter hab ich ja auch ausdrücklich von "im Prinzip Heissleitern" gesprochen.

    Das ist meist verständlicher, als wenn ich da gleich ins Detail gehe.

    Die Aussage wird aber damit klar - Die Dinger leiten umso besser, je wärmer sie werden. Um das Verständnis zu wecken, muss ich da nicht mit negativen Temperaturkoeffizenten anfangen.

    Es ist auch wurscht, ob die nun Licht aussenden oder mit faulen Eiern um sich werfen. Es ist ein Halbleiter und damit ist er halt mit diesem manchmal verhängnisvollen Koeffizienten ausgestattet.

    Da sprech ich mich selbst frei und meine, dass man so wenigstens schon mal das grundsätzliche Problem besser begreift :)

    Viele Grüsse,

    Uli

    Hmm, Nachtrag:

    War da nicht mal von nem Fluke 43 die Rede? Das ist ja nun wirklich ein feines Teil, wenn man es anwenden kann!
    Nein, man soll weder messen ob es beim streitsüchtigen Nachbarn Spannungen gibt und
    unter welchem Strom er schon wieder steht. Das hilft uns nix.
    Wir wollen nur die Ergebnisse der genannten Tests!
     
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