LED- Lampen. Worauf sollte man achten.

Diskutiere LED- Lampen. Worauf sollte man achten. im Licht & Beleuchtung Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hi, ich bin neu hier im Forum und habe mal so ein paar Fragen zum LED-Lampenbirnen. Ich möchte für meine Leseecke gerne eine LED-Beleuchtung...

  1. #1 Sockenpuppe, 19.07.2015
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    Hi,

    ich bin neu hier im Forum und habe mal so ein paar Fragen zum LED-Lampenbirnen. Ich möchte für meine Leseecke gerne eine LED-Beleuchtung haben, um auch Energie zu sparen und die sollen ja auch nicht so heiß werden.

    Ich habe jetzt so eine Stehlampe stehen, einmal mit einem dimmbaren Deckenfluter und eine kleine Leselampe an einem biegsamen Arm. Nun hatten wir auf mein Geburtstag eine Diskussion, ob LED überhaupt das richtige Licht zum Lesen ist, - wäre viel zu grell und komisch -, LED gibt es nicht vernünftig dimmbar und hält nicht -, bin hin zu - ich sehe kein Problem, warum es nicht gehen sollte -.
    An liebsten würde ich diese Lampe gerne auf LED ändern, um Geld zu sparen, wenn es dann geht.

    Also oben im Fluter ist unter so eine längliche Röhre wie in den Baustellenlampen eingebaut. Ich musste diese schon mal austauschen und weiß daher, dass diese 300W hat. Voll aufgedreht bringt die sehr viel Licht, wird aber auch total heiß.
    Die Leselampe ist so ein Steckbirnchen, auf den Rand steht "max. 35W/12V.

    Ich bin gespannt auf Eure Antworten
    LG
    Biggy
     
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  3. patois

    patois

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    :!:

    Beabsichtigt man den Kauf von LED-Beleuchtungen, empfiehlt es sich, dass man sich vorher darüber schlau macht, was der

    "allgemeinen Farbwiedergabeindex“ Ra

    als Beurteilungskriterium bedeutet.

    Dann relativieren sich die Diskussionen beim Kaffee-Kränzchen ganz schnell.

    Für das von dir geschilderte "Lämpchen" wird es wohl keine LED-Alternative geben,
    die eine vernünftige Lese-Beleuchtung bieten könnte.

    P.
     
  4. #3 werner_1, 19.07.2015
    werner_1

    werner_1 Moderator

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    Selbstverständlich gibts auch da LED-Alternativen.

    Wenn die falschen Komponenten gewählt werden, stimmt das; wenn die richtigen Komponenten gewählt werden, ist das Quatsch.
     
  5. #4 kaffeeruler, 19.07.2015
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    Wobei man sagen muss das es bei einigen AGLs eben auch nur schrott gibt weil die Möglichkeiten noch nicht so vorhanden sind das es bezahlbar ist

    Gerade bei Halogen Steckbirnen u Stäben ist es ziemlich Mau

    Ansonsten haste recht, LED ist eine Alternative in den meisten fällen
     
  6. #5 Octavian1977, 20.07.2015
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    Für die Stehlampe mit wenn ich richtig verstanden habe, integriertem Dimmer, wird das Umrüsten sicher nicht einfach werden.

    Dimmer und Leuchtmittel müssen zueinander passen sonst wird das nichts.

    Den Dimmer Tauschen ist an sich nicht das Problem nur werden hier oft auch irgendwelche Eigenproduktionen paßgenau eingefügt für die es keine passende Alternative gibt.

    Ansonsten ist Bei LED vor allem auf folgendes zu achten:
    1. Die Lichtfarbe ist auszusuchen. Für Arbeitsbereiche eher Tageslichtfarben (5000-6500K) Mindestens jedoch 4000K Für Wohnbereiche 2700-3000K je nach Geschmack.
    2. Das Ding muß auch Effizient sein. Klasse A können auch Leuchtstoffröhren ein paar Plusse sollten da schon dran sein. oft wird die Lichtausbeute auch in lm/W angegeben, gibt es mittlerweile bei ca 110lm/W leider dann nur mit 9.000 Brennstunden aber das ist auch schon eine Menge.
    3. Wird 12V oder auch Dimmung gewählt muß LED Dimmer und oder Trafo zum Leuchtmittel passen, unbedingt auf Hersteller angeaben achten.
     
  7. #6 Sockenpuppe, 20.07.2015
    Sockenpuppe

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    Hi,

    ich war heute beim Gachberater von Saturn. Der meinte eigentlich genau dass was Oktavian38-39 sagte.
    Das der Halogenstab in LED in der Leistung und dann noch dimmbar sehr schwer zu bekommen sei und sicherlich sehr teuer wäre. Und ob der Dimmer dann noch funktioniert sei zweifelhaft.
    Er könne mir so ein Exot nicht besorgen. Bei dem Wert RA handle es sich wahrscheinlich um die Dimmkurve, diesem Wert kenne er nicht, er würde als Leselampe zu einer niedrigen Lichttemperatur raten.
    Letztes sollte klar sein, deswegen möchte ich ja LED, der Halogenstab hat eine sehr hohe Lichtemperatur, wird richtig heiß.

    Er hat mir zu einer neuen LED-Lampe geraten ind gleich welche gezeigt, war alles nicht so mein Geschmack.

    Wie kann ich feststellen, ob splche LED-Röhre funktioniert?

    LG
    Biggy
     
  8. bigdie

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    Ersatz für den Halogenstab wirst du kaum als LED finden, zumindest nich Dimmbar.
    Leuchtmittel tauschen auf LED ist eh immer ein oft schlechter Kompromiss, weil LEDs größer als 3-4W oft, ein Hitzeproblem haben in Standard Lampenbauform. Richtig gut funktionieren LEDs eigentlich nur in Leuchten, die dafür gebaut sind und wo diese dann fest verbaut sind.
     
  9. #8 Octavian1977, 21.07.2015
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    die Farbtemperatur des Lichtes hat nichts mit der Erwärmung des Leuchtmittels zu tun! das ist die Farbzusammenstellung des Lichtes.
    Glühlampen gibt es nur in einem Farbton und zwar 2700K Halogen hat dann etwa 2900-3000K
    Leuchtstofflampen und LEDs kann man in jeder beliebigen Lichtfarbe herstellen. Üblich sind 6500K als Tageslichtfarben, 4000K für Büroarbeit, 3700-3000K für gemütliche Atmosphäre.

    Zum Lesen ist eine Tageslichtähnliche Farbe mindestens jedoch 4000K zu empfehlen.
    Der menschliche Körper reagiert mit schneller Ermüdung bei Warmtönen da diese dem Sonnenuntergang gleichen.

    allerdings ist es trotzdem so, daß das menschliche Auge bei gelblichem Licht am Besten sieht, deswegen wird von Unwissenden gerne Warmton empfohlen.

    Meine Stehleuchte habe ich auf LED umgebaut.
    Dazu habe ich aber den eingebauten Dimmer von der Platine entfernt, den Halogenstab habe ich durch ein 14W LED Teil ersetzt was aber eben nur ca. 150W Halogen entspricht, mir war das Hell genug. Geht halt jetzt nur noch ein und aus.
     
  10. bigdie

    bigdie

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    Bei Glühlampen schon. Bei einer Glühlampe mit Wolframdraht ist die Farbtemperatur 60-80 Kelvin höher als die Glühfadentemperatur. Die Farbtemperatur sinkt also beim Dimmen und ändert sich bei Spannungsschwankungen.
    Bei einer LED bleibt die Farbtemperatur beim Dimmen annähernd gleich. Da hängt sie praktisch nur von der Zusammensetzung des Leuchtstoffes ab (weiße LED) oder von der additiven Farbmischung mehrfarbiger LEDs.
     
  11. #10 Octavian1977, 21.07.2015
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    Dieser Bezug ist aber weit hergeholt.
    Ungefähr so wie die Lichtfarbe einer Ampel als Bezug für die Bewegung von Fahrzeugen.
     
  12. bigdie

    bigdie

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    Ist nicht weit her geholt, die Farbtemperatur
    ist die Temperatur, bei der ein schwarzer Körper (Plankscher Strahler) mit der entsprechenden Farbe leuchtet.
    Das hat also direkt mit der Temperatur zu tun. Weil wolfram nicht schwarz genug ist, gibt es die Farbverschiebung um 60-80K zur Glühfadentemperatur. Es besteht also ein direkter Zusammenhang zwischen Temperatur und Farbtemperatur. Eine Halogenlampe hat deswegen eine höhere Farbtemperatur, weil die tatsächliche Glühtemperatur höher ist. Speziallampen für Film und Foto haben oft noch höhere Farbtemperatur und halten dann auch nur wenige Betriebsstunden weil die Glühwendel nah am Schmelzpunkt von Wolfram betrieben werden.
     
  13. #12 Sockenpuppe, 21.07.2015
    Sockenpuppe

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    Hi,

    also ich sollte zum Lesen eine LED-Lampe in Tageslicht mit niedriger Farbtemperatur nehme, wenn ich richtig verstanden habe.

    Ich möchte schon helles Licht haben. Umbauen des Deckenfluter kann ich leider nicht. Ist Eurer Meinung nach überhaupt sinnvoll, dass ich dies Ziel weiterverfolge? Und wenn nein, wo bekomme ich preiswerte dimmbare LED-Fluter her.
    Alles was ich bis jetzt in den Möbelhäusern oder Lampenfachgeschäften gesehen habe, war entweder zu dunkel, zu teuer oder zu hässlich.

    LG
    Biggy.
     
  14. #13 A. u.O., 21.07.2015
    A. u.O.

    A. u.O.

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    Wenn es zu dunkel, oder zu hässlich war muss man eben was teueres nehmen bzw. einen Kompromiss schliessen.

    Wir haben es auch nicht immer leicht!
     
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  16. bigdie

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    Ich denke mal Auswahl gibt es genug
    http://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40 ... d&_sacat=0

    10W Glühlampenleistung kann man ca. mit 1W LED ersetzen. Besser ist aber meißt etwas mehr LED Leistung. Beim 300W Halogen bräuchte man also 30W LED. Wenn er vorher aber eh immer gedimmt war, können das dann durchaus auch etwas weniger sein.
     
  17. #15 Sockenpuppe, 24.07.2015
    Sockenpuppe

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    Hi,

    was würdet ihr denn mir jetzt empfehlen. Tauschen unter zu Hilfenahme eines elektrotechnischen Bekannten oder neue Leuchte.

    Also der Halogenstab ist ein r7s118-300W. Habe ich mir extra aufgeschrieben. Wo finde ich solche dimmbare LEyd?
    Ich habe als Umrechnung Halogen in LED was von Divisor 6 gelesen, also 50W in LED. Hier schreibt man von Divisor 10, also 30W. Was ist denn richtig? Und wie kann ich vorher feststellen, ob der eingebaute Dimmer für die LED geeignet ist?

    LG
    Biggy
     
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