LED und brückengleichrichter

Diskutiere LED und brückengleichrichter im Licht & Beleuchtung Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Danke für das Lesen dieses Posts. Ich möchte 9 LEDs mit betreiben ( Parallelschaltung, mit jeweils 140Ohm Vorwiderstand ). Hab mir dafür einen...

  1. #1 axel-737, 30.06.2007
    axel-737

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    Danke für das Lesen dieses Posts.
    Ich möchte 9 LEDs mit betreiben ( Parallelschaltung, mit jeweils 140Ohm Vorwiderstand ).
    Hab mir dafür einen Trafo 230V auf 6V besorgt.

    Dieser liefert mir aber 6V AC... da ich Gleichspannung brauche hab ich mir einen einfachen Brückengleichrichter aus Dioden gebaut.. Mein Fehler: Ich hab nicht den Spannugnsabfall an den Dioden berücksichtigt.
    Nun habe ich zwar schöne gleichspannung, allerdings nur
    3,5 V ( an den Dioden fällt wohl ca. 4 * 0,5 V ab .).

    Was mache ich nun ? Ich hab mir überlegt die 3,5V einfach zu verwenden und stattdessen die Vorwiderstände an den Dioden wegzulassen. Ich weiß, das soll man zwar nicht machen, aber zieht das Argument, dass die LEDs sowieso nicht mehr bekommen können da mein Brückengleichrichter eh nur
    maximal 3,5V liefert ( völlig ungefährlich für die LEDs).
    Nun muss ihc noch checken ob die Dioden den Strom von ca 300mA aushalten.

    Hat einer Rat ?
     
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  3. #2 volker1930, 30.06.2007
    volker1930

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    Hallo axel,

    zuerst:
    LED's nicht ohne Vorwiderstand betreiben, sonst siehst Du 9 Lichtblitze - das war's!
    Einen Widerstandsrechner findest Du unter http://www.elektronik-kompendium.de/sites/praxis/led-vorwiderstand.htm.

    Wenn Du nur eine Graetzbrücke zur Gleichrichtung einsetzt, ist die Spannung normal. Setze einen Ladeelko dahinter, je nach Strombedarf würde ich mit 2.000 µF/15V anfangen. Je größer, umso besser.

    Gruß Volker
     
  4. #3 axel-737, 30.06.2007
    axel-737

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    Vorwiderstand

    Das mit dem Vorwiderstand berechnen ist mir klar,
    ich habe auch Vorwiderstände vorgesehen gehabt.
    Nämlich 140 Ohm bei einer Spannung von 6V .

    Nun ist es leider so, dass ich dank dem Gleichrichter nur 3,5V DCV habe. Da ist der geplante Vorwiderstand von 140 Ohm einfach zu groß.

    Nun hab ich auch noch entdeckt dass die Sperrverzögerungszeit der Dioden wohl etwas zu groß ist.
    Die LEd leuchtet aber flackert ziemlich, fürs Auge sehr unangenehm. Dann ist mir der ganze Aufbau sehr heiss geworden. Ich werde mir wohl nun etwas anderes ausdenken müssen.

    Weiß jemand wo es günstige Netzteile gibt 230 V auf 12V oder 6V ( nicht umschaltbar). Bei den Herstellern Reichelt, Conrad etc finde ich meist nur umschaltbare Netzteile.
     
  5. #4 volker1930, 30.06.2007
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    Hallo axel,

    also die Sperrverzögerungszeit der Dioden ist bei solch einer stinknormalen Gleichrichterschaltung das Letzte, an was ich denken würde!

    Hast Du das mit dem Elko versucht? Dann dürfte das Flackern auch weg sein.
    Wenn Du auf 12V umsteigst, wird die Verlustleistung an den Vorwiderständen nur größer -> mehr Wärme.

    Der Widerstandsrechner (Link) sagt Dir auch die Widerstands-Belastbarkeit.

    Gruß Volker
     
  6. #5 axel-737, 30.06.2007
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    Elko

    Nein, mit Elko hab ich noch nicht versucht. müsst ich auch erstmal schauen ob ich hier noch einen liegen habe. Mein Teilesortiment ist leider sehr beschränkt.
    und ich hätte dann immer noch das Problem das ich dann nur 3,4 Volt hätte und ich nur 140 Ohm Widerstände habe :-(((


    Was meinst du zu der Lösung:

    Conrad best.Nr:
    510007 - 62

    Stecker würd ich abschneiden, dann 140 Ohm widerstände und LEDs Parallel dazu ( 10 stück.. )
     
  7. #6 volker1930, 30.06.2007
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    Hallo axel,

    wenn Du einen Elko nachschaltest, steigt die Spannung.
    Beschäftige Dich mal theoretisch mit einer Gleichrichtung.

    Der Link funktioniert nicht.

    Gruß Volker
     
  8. #7 axel-737, 30.06.2007
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    hast recht

    Du hast recht. das hab ich völlig übersehen, durch die Glättung steigt ja der Spannungswert...
    ich werd schauen ob so ein Ding hier rumliegt, sonst muss ich extra los nur um mir so ein Teil zu besorgen .. grrrrr
     
  9. #8 volker1930, 30.06.2007
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    Hallo axel,

    wenn Du sowas nicht in der Bastelkiste hast und neu kaufen mußt, würde ich zu 5.000 µF greifen.
    Der Elko muß ja den Strom liefern, wenn der Gleichrichter wegen der Sinuskurve unterhalb der Spannung liegt.

    Die Obergrenze des Elkos ist vom Gleichrichter abhängig.
    Im Einschaltmoment stellt der Elko bekanntlich einen (Fast-) Kurzschluß dar. Der Strom, den die Graetzbrücke verkraften muß, wird nur durch den Ri des Trafos begrenzt und kann die Dioden zerschießen.

    Gruß Volker
     
  10. #9 axel-737, 30.06.2007
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    elko

    Dann werde ich mal losziehen. ich werde mal 2 Elkos kaufn je 2500µF .
    Ich kann sie ja parallelschalten und hab dann die doppelte Kapazizät, will einfach mal ausprobieren wo die Unterschiede liegen.

    Bei den Dioden werd ich mich noch mal ein bisschen in den Datenblättern einlesen, wenn es 230V Gleichrichterdioden gibt muss es ja auch welche geben die diese "schlappen" 6V, bzw Uspitze ca 8 V aushalten können .-))

    Diese Lochrasterplatinen halten Strömen von 300mA stand oder ? Hab diese ganz normalen. ich glaub 35µ dick.
     
  11. #10 volker1930, 30.06.2007
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    Hallo axel,

    Du kannst anstelle der Einzeldioden auch fertige Brücken nehmen und nach Strombedarf reichlich dimensionieren, ........


    edi :Link entfernt da Conrad Links nicht funktionieren
    Bitte Bestell Nr. eingeben


    http://www.conrad.de

    Wenn Du Angst hast, daß die Leiterbahnen den Strom nicht überstehen, kannst Du die stromintensiven Leiterzüge verzinnen. Aber nicht zu heiß, sonst löst sich die Bahn ab.

    Gruß Volker
     
  12. #11 axel-737, 30.06.2007
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    meinst du sowas hier ??

    Conrad best. Nr. 501417 - 62
    Typ: B80C1000
    URRM: 160 V
    Nennstrom: 1 A
    Spannung: 80 V


    Meine ANsprüche sind ja sehr viel geringer:
    Hab ja nur 6V AC und max 300 mA :)
     
  13. #12 volker1930, 30.06.2007
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    Hallo axel,

    wollen wir bei einem Stückpreis von 0,76 € über eine Überdimensionierung diskutieren?

    Gruß Volker
     
  14. #13 axel-737, 30.06.2007
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    Nein.. das sieht doch ok aus. Also den werd ich mir holen, dann noch 2 x 2500µF Elkos und dann bin ich gespannt was passiert.
     
  15. kal310

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    Hallo,

    Anstatt Vorwiderstände vor die Dioden zu schalten würd ich einfach die entsprechende Anzahl Dioden in Reihe schalten. So verheizt man nicht unnötig Energie am Vorwiderstand.


    MfG

    Thomas
     
  16. #15 audi-raser, 01.07.2007
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    @axel-737

    Das mit den 2x2500µF-Elkos wird denke ich mal nicht funktionieren. Sieh mal nochmal die Bezeichnung des Brückengleichrichters an: B80C1000

    mfg audi-raser
     
  17. #16 axel-737, 01.07.2007
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    Funktioniert !!

    Ich hab meine ganze Bastelkiste auf den Kopf gestellt.
    und sihe da: 4 Universaldioden, ein 2200µF Elko, und diverse Kleinteile. Das reicht :)

    Hab auch noch einen Trimmpoti gefunden ;)

    Jetzt hab ich meine 230 V runtergeregelt auf 12V AC, dann kommen die Universaldioden, dann hab ich so ca 7 V Dc, mit Elko bin ich wieder bei knapp 12 V DC . - Dann ein Trimmpoti und meine LEDs PArallel mit jeweils Vorwiderstand davor.

    jetz werd ich nur noch nach der Temperatur schauen ob der Poti und die Dioden alles mit machen, am Ende fliessen ca 300mA
     
  18. #17 Fentanyl, 01.07.2007
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    Zuerst muss hier ein Denkfehler des Threadstarters geklärt werden: Eine LED braucht entweder eine konstatstromquelle oder Vorwiderstände, damit der Strom begrenzt wird - eine LED kann prinzipiell fast unendlich viel Strom ziehen, auch bei korrekter oder gar niedriger Betriebsspannung - und stirbt. Vielleicht nicht sofort, es kann ein paar sekunden, minuten, Tage, Wochen oder gar Monate Dauern, aber die Lebensdauer verkürzt sich drastisch. Eine normale Lampe begrenzt ihren Strom selbst, eine LED nicht. Natürlich stellt auch die LED selbst einen Widerstand dar, aber dieser ist viel zu gering!

    Ich würde es so machen: Einen 2-3A Gleichrichter verwenden (mindestens 1A) und 1-2 3300µF-Elkos. Damit müsste man eine gute Basis haben. Die Widerstände kann man ja anpassen, sie regulieren (korrekte Berechnung vorausgesetzt) den Strom immer, egal ob man jetzt 1000 Ohm oder 100 Ohm oder 10 Ohm oder 1 Ohm einsetzt - da richtet man sich einfach nach der zu regulierenden spannung bzw. dem Strom.

    MfG; Fenta
     
  19. edi

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    Ich denke da läuft etwas schief.....wenn die 12V AC gleichgerichtet sind , egal ob mit oder ohne ELKO, müssen mehr als 7 V DC vorhanden sein.....viel mehr..
     
  20. #19 axel-737, 01.07.2007
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    Skeptisch

    Ich bin selbst sehr skeptisch was mein Messgerät angeht, ist so n 2DM teil von COnrad .

    Was mich aber auch stutzig macht: Der Trafo hat laut
    Datenblatt Primär 230V und sekundär 6V AC.
    Gemessen hab ich aber 9,7 V AC . Und meiner Meinung nach liegt der Spitzenwert ja noch um das 1,4 Fache höher, ich werde mit meinem Mutltimeter doch nicht die Spitzenwerte messen, sondern den Mittelwert, oder irre ich mich.

    Also das da 9,7V AC anstatt der erwarteten 6V hat mich schon verwirrt.
    Beim Elko messe ich etwa 12,5 V .
    Ich hab mich schon geärgert das ich meine Vorwiderstände zu klein ausgewählt habe ( 140 OHm) weil cih eigentlich von 6VDC ausgegangen bin ursprünglich.

    Nun hab ich noch einen 10K Poti drin , damit habe ich an den LEDs nun erträgliche 3,4 V ( sind blaue LEDs )
     
  21. #20 axel-737, 03.07.2007
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