LEDs und Mindeststrom

Diskutiere LEDs und Mindeststrom im Licht & Beleuchtung Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo Forum, ich habe bei mir eine Klingelanlage mit blauen LEDs beleuchtet. Mir erschien dies als die weitaus bessere Lösung, da die...

  1. mind1

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    Hallo Forum,

    ich habe bei mir eine Klingelanlage mit blauen LEDs beleuchtet. Mir erschien dies als die weitaus bessere Lösung, da die eigentliche Beleuchtung mit klassischen Soffitten für 2 Klingelknöpfe 2,5W verbraucht. Mit den LEDs liege ich bei den derzeit eingestellten Strom von 6mA pro Klingelschalter bei etwa 100mW.

    Nun ist es so, dass die Beleuchtung teilweise ausfällt. Teilweise bei beiden, teilweise bei einem Schalter. Wackelkontakte habe ich bislang nicht entdecken können.

    Kann das an dem eingestellten Strom liegen? Kann es sein, dass der z.B. nicht ausreicht, wenn die Temperatur draussen zu niedrig ist? Ich habe den Strom natürlich absichtlich so niedrig gewählt, um die Lebensdauer der LEDs hoch zu halten und natürlich auch Strom zu sparen.

    Pro Klingelschalter sind 2 LEDs in Reihe mit einem 470 Ohm Widerstand bei 8Veff Wechselspannung vom Klingeltrafo.

    Danke! Gruss, Bernd
     
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  3. #2 AllesTester, 11.09.2007
    AllesTester

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    Übergangswiderstände

    Hallo!

    Dein Problem kann von Übergangswiderständen herrühren, die beim Testen mit einem gewöhnlichen Durchgangsprüfer nicht auffallen.
    Übergangswiderstände haben bei Strömen im Bereich weniger mA NTC-Charakteristik, d.h. sie sinken bei steigendem Strom schnell ab.
    Die LED haben ebenfalls NTC-Charakteristik, und ihre Schleusenspannung ist ebenfalls temperaturabhängig; daher kann bei tiefen Außentemperaturen beides zusammenkommen.
    Somit dürfte Deine Vermutung nicht so falsch sein.

    Da die Durchbruchspannung der LED unter 20V liegt, empfehle ich, ihnen zu ihrem Schutz Dioden (z.B. 1N400x)in Reihe zu schalten, das ist bei AC-Betrieb immer zu empfehlen. Da dadurch noch einmal 0,7V verloren gehen, wird dann ein kleinerer Widerstand fällig, 390 oder 330 Ohm.

    Gruß aus Hessen
     
  4. mind1

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    OK, habe mich nochmal schlau gemacht und jetzt die beiden LEDs antiparallel geschaltet, damit sie sich gegenseitig vor hohen Sperrspannungen schützen. Soll wohl jetzt klappen...

    Gruss, Bernd
     
  5. Kurt M

    Kurt M

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    die antiparallele Schaltung ist zum Schutz der LED richtig.
    Eine Serienschaltung schützt nicht immer zuverlässig (weil Spannungsteiler: wer bekommt die höhere Spannung ab ?)
     
  6. #5 Octavian1977, 17.09.2007
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    eigentlich sollte man auch nicht den Strom einstellen (was realistisch gesehen ja auch gar nicht geht) sondern die Spannung an der LED.
    Je nach Diode ist diese unterschiedlich liegt aber meistens zwischen 2 und 3 Volt(siehe Datenblatt LED)
     
  7. mind1

    mind1

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    Naja, das sind Spitzfindigkeiten. Ich meine, etwas was fest ist, kann ich nicht einstellen. Und das ist hier die Spannung.

    Aber Schwamm drüber. Jetzt habe ich glaube ich das eigentliche Problem entdeckt. Beim Klingeln entstehen anscheinend derartige Spannungsspitzen, dass meine LEDs jetzt mit dem etwas höheren Strom (ca. 10mA, 470Ohm an 8V Wechsel bei antiparallelen LEDs) reihenweise abpfeifen.

    Kennt jemand eine einfache Variante, die Spannungsspitzen zu begrenzen? Oder muss ich ne Spannungsstabilisierung mit nem 7805 oder ähnlichem vorschalten?

    Gruss, Bernd
     
  8. Kurt M

    Kurt M

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    die Spannungsspitzen könnten von der Spule in der Klingel kommen, die dauernd ein und ausgeschaltet wird. Wie ein Zündunterbrecher. Ist verständlich dass die Dioden das nicht aushalten.

    Um das zu kappen gibt es Supressordioden. Du wählst einen Typ der etwas mehr als 8V*Wurzel(2) hat, also zB eine mit 15 Volt. Bei Conrad wäre das zB die BestellNr: 167991.

    Wichtig ist noch der richtige Anschluss:
    Du kaufst dir 2 dieser Dioden und lötest diese in Reihe, und zwar entgegengesetzt, also die beiden Kathoden (Striche auf der Diode) zueinander.
    Dieses Gebilde lötest du dann parallel zu deinen Antiparalleln-LEDs.

    Damit können die Spannungsspitzen nie über ca. 16 V ansteigen, was für die LEDs mit 470 Ohm Vorwiderstand noch kein Problem bedeutet, zumal diese gekappten Spitzen nur sehr kurz sind.
     
  9. xmanix

    xmanix

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    Ich hab eine kleine Frage zum Verständnis:

    Du schreibst:

    Ich versteh das Wort Wechselspannung in Zusammenhang mit LEDs nicht so ganz!

    Hast du davor noch einen AC->DC (Diode) sitzen, oder hab ich da etwas nicht ganz mitbekommen.
    Danke!
    mfg
     
  10. #9 Octavian1977, 27.09.2007
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    für was soll die Diode vor der LED gut sein?
     
  11. xmanix

    xmanix

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    Gleichrichter
     
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