Motorbremse

Diskutiere Motorbremse im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Halli-Hallo Ich habe einen E-Motor mit einer Bremse. Bremse wurde erneuert, da die alte defekt war. Auf der neuen Bremse steht: 195 V DC,...

  1. #1 viktor12v, 15.11.2008
    viktor12v

    viktor12v

    Dabei seit:
    23.02.2008
    Beiträge:
    394
    Zustimmungen:
    7
    Halli-Hallo

    Ich habe einen E-Motor mit einer Bremse.
    Bremse wurde erneuert, da die alte defekt war.

    Auf der neuen Bremse steht:
    195 V DC,
    0,17 A

    Auf der alten Bremse steht:
    195 V DC
    0,16 A

    Angeschlossen ist die Bremse über einen Brückengleichrichter.
    Zuleitung zum Gleichrichter ist am Motorklemmbrett an der Klemme "U" und an der Sternbrücke angeschlossen.

    1. Wieso wird so eine Bremse mit Gleichspannung angeschlossen, und nicht mit Wechselspannung wie z. B. bei einem Magnetventil?

    2. Kann ich die neue Bremse auch so anschließen?
    Auf der Bremse steht ja 195 V, aber vom Brückengleichrichter kommen ja 230 V. Oder steh ich da auf der Leitung?

    Kann mit da wer von Euch weiterhelfen?

    Viktor
     
  2. Anzeige

    Schau mal hier: Motorbremse. Dort wird jeder fündig!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. edi

    edi

    Dabei seit:
    21.06.2005
    Beiträge:
    6.409
    Zustimmungen:
    3
    Bremsen mit DC Ansteuerung sind schneller , sie lüften und fallen vor allem schneller ein als AC Bremsen.

    Wenn die Anschlussspannung die Gleiche ist und auch der Gleichrichter nicht geändert wurde ,sollte das kein Problem sein.

    Ein renommierter Bremsenhersteller gibt für standardisierte Gleichrichter an:

    Einweggleichrichtung : U out= 0,45 x Uin
    Brücke : Uout= 0,9 x Uin

    Sicher 195 V ? Nicht 105 V ? Welche Bremse, welcher Hersteller ?
     
  4. #3 viktor12v, 15.11.2008
    viktor12v

    viktor12v

    Dabei seit:
    23.02.2008
    Beiträge:
    394
    Zustimmungen:
    7
    Hallo Edi

    Muß ich bei der Bremse auf + und - achten, oder ist das wurscht?

    Gleichrichter ist der selbe geblieben,
    muß ich da jetzt 230 V mal 0,9 rechnen?
    Ergebnis 207 V

    Am Motorklemmbrett messe ich:
    U - Sternbrücke: 0 V
    V - Sternbrücke: 400 V
    W - Sternbrücke: 400 V
    Sollten da nicht 230 V sein :?:
    U - V: 400 V
    V - W: 400 V
    U - W: 400 V

    Motor läuft normal, Bremse funktioniert auch wieder.

    Viktor
     
  5. edi

    edi

    Dabei seit:
    21.06.2005
    Beiträge:
    6.409
    Zustimmungen:
    3
    Hallo,

    pilus und Minus ist bei den Bremsen normalerweise egal.

    Ja , das muß dir aber keine Kopfschmerzen machen...die Spannungstolereanz ist ziemlich groß.

    Ja , sollten 230 V sein...
    Merkwürdig .....hast du U mal gegen PE gemessen...?
     
  6. #5 viktor12v, 15.11.2008
    viktor12v

    viktor12v

    Dabei seit:
    23.02.2008
    Beiträge:
    394
    Zustimmungen:
    7
    Hallo Edi

    Komm gerade vom Motor

    U - Erde: 230V
    V - Erde: 230V
    W - Erde: 230V
    Sternbrücke - Erde: 230V

    Spannungen wurden mit 2 verschiedenen Digi-Multimetern gemessen. Beide haben die gleichen Ergebnisse.
    Zusätzlich hab ich auch mit dem "Duspol" gemessen.
    Auch gleiches Ergebnis.
    Nur bei U,V,W - Erde konnte ich mit dem "Duspol" nix messen, da löste der FI aus.

    Ich hab allerdings den Motor im "Leerlauf" rennen, also ohne Last.
    Dürfte aber nix ausmachen.

    Nur mit den Spannungen
    U - Sternbrücke
    V - Sternbrücke
    W - Sternbrücke
    hört sich bei mir die Logik auf :?: :?:
    Da müssten ja überall 230 V sein.

    Viktor
     
  7. edi

    edi

    Dabei seit:
    21.06.2005
    Beiträge:
    6.409
    Zustimmungen:
    3
    Hallo,

    du kannst ja mal V nehemen um die Bremse anzusteuern.
    Außerdem : wenn du den Bremsgleichrichter total abklemmst ( evtl. Bremse mechanisch lösen !), wie ist dann U gegen Sternbrücke ?
     
  8. #7 viktor12v, 15.11.2008
    viktor12v

    viktor12v

    Dabei seit:
    23.02.2008
    Beiträge:
    394
    Zustimmungen:
    7
    Dauerd ein bißchen.
    Bremse muß ich ausbauen.
    Meld mich dann wieder.

    Viktor
     
  9. #8 viktor12v, 15.11.2008
    viktor12v

    viktor12v

    Dabei seit:
    23.02.2008
    Beiträge:
    394
    Zustimmungen:
    7
    Sodale,da bin ich wieder

    Also wenn ich die Bremse über "V" ansteuere, hab ich das gleiche, nur auf einer anderen Phase.

    U - Sternbrücke: 400V
    V - Sternbrücke: 0 V
    W - Sternbrücke: 400V

    Wenn ich die Bremse auf "W" anschließe, ist es auch das selbe.

    Jetzt hab ich die Bremse ausgebaut, und noch einmal gemessen.
    U - Sternbrücke: 73V
    V - Sternbrücke: 73V
    W - Sternbrücke: 73V
    Sternbrücke - Erde: 0V

    Jetzt kenn ich mich gar nicht mehr aus!!!

    Da fällt mir ein, ein Freund von mir, hat auch so einen Motor mit Bremse, nur weniger kW.
    Ich werd mal dort nachmessen!

    Viktor
     
  10. edi

    edi

    Dabei seit:
    21.06.2005
    Beiträge:
    6.409
    Zustimmungen:
    3
    Hallo,

    sag doch mal was du für eine Bremse und was für einen Gleichrichter du hast....
     
  11. #10 viktor12v, 15.11.2008
    viktor12v

    viktor12v

    Dabei seit:
    23.02.2008
    Beiträge:
    394
    Zustimmungen:
    7
    Hallo Edi

    Motor:
    Adam Baumüller GmbH
    Marktredwitz/W. Germany
    Type: D 90 Sa-4s1739
    Mod. 981283
    220/380 V
    5,6A/3,2A
    1,3 kW

    Bremse alt:
    Adam Baumüller GmbH
    Type SB 3
    Nr SB .15119 (da wo der Punkt ist, kann man nix mehr lesen!)
    Ms 150 kpm, könnte aber auch 1,50 kpm sein!
    195V, 0,16A

    Bremse neu:
    SB-3 MK 195
    Magnetkörper 195V
    195V, 0,17A

    Gleichrichter:
    Da kann man nix mehr lesen.
    Alugehäuse.
    Sieht fast genauso aus wie der vom Conrad-Elektronik.
    Best.Nr.:50 11 58-15

    Brauchst du noch etwas?

    Viktor
     
  12. sepp_s

    sepp_s

    Dabei seit:
    01.01.2007
    Beiträge:
    2.383
    Zustimmungen:
    0
    Magnetbremse

    Hallo wird mit dem Magnet die Bremse gelöst oder gebremst? Ich habe so etwas zuammengebastelt (Bremse lösen durch Magnet.)Ein Problem war allerings der Gleichtichter da dieser im Geschäft gekaufte Typ nach kurzer Zeit kaputt ging . Der Verkäufer hatte mir einen falschen angedreht und dazu erklärt dieser passe für 230 V was leider nicht der Fall war.Die Typenbez. war mir unbekannt, jedenfalls ist der neue schonn seit Jahren in Betrieb.Damals wurde durch diesen Kurzschschluss auch der Schütz zerstört weshalb ich dann beim Brückengleichrichter eine Vorsicherung eingebaut habe .Du könnest ja auch einen Einweggleichticher probierenn dann hast du eine wesentlich geringere Spannung, ob diese ausreicht ist eine andere Frage.Wird die Bremse nur gelöst dann ist ja die Einschaltdauer meist kurz so dass die Überspannung wie dies bei dir vorhanden unkritisch ist.
    mfg sepp
     
  13. #12 viktor12v, 15.11.2008
    viktor12v

    viktor12v

    Dabei seit:
    23.02.2008
    Beiträge:
    394
    Zustimmungen:
    7
    Hallo Sepp

    Die Bremse wird beim Spannungsanlegen gelöst.
    Wenn der Motor Spannung erhält, bekommt auch die Wicklung bei der Bremse Spannung, und die Bremse öffnet.

    Motor läuft und die Bremse funktioniert auch!
    Was mich wundert, wieso messe ich solche Spannungen???

    Viktor
     
  14. sepp_s

    sepp_s

    Dabei seit:
    01.01.2007
    Beiträge:
    2.383
    Zustimmungen:
    0
    Bremse

    Hallo ich habe den "Bemsgleichrichter" meiner Wendeschützschaltung / Tastensteuerung da keine Endschschalter. (Es wird ein Schiebetor auf und ab bewegt) zwischen Neutralleiter und einer Phase angeklemmt und nicht wie du am Sternpunkt des Motorklemmbrettes, da ich wegen der nötigen Spulenspannung für die beiden Schütze von 230 V sowieso eine 5 polige Zuleitung benötigt habe.
    mfg sepp
    PSDie hohe Spannung ??????
     
  15. #14 viktor12v, 16.11.2008
    viktor12v

    viktor12v

    Dabei seit:
    23.02.2008
    Beiträge:
    394
    Zustimmungen:
    7
    Habe mir jetzt einen N-Leiter gelegt, die alten Maschinen sind ja meistens nur 4-polig angeschlossen worden.

    Gleichrichter hab ich jetzt auf "U" und N angeschlossen.
    Bei der Bremse kommen jetzt 208 V DC an.
    Stromaufnahme sind 206 mA.

    Schönen Sonntag noch

    Viktor
     
  16. #15 pauline, 21.12.2008
    pauline

    pauline

    Dabei seit:
    21.12.2008
    Beiträge:
    52
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,

    mal abgesehen, daß hier keine geregelten Spannungen vorliegen, zeigen auch die Meßgeräte eben nur das an wofür sie geeicht sind.

    Der Glaube , daß digitale Geräte genau anzeigen ist vermutlich nicht auszurotten, aber was zeigen sie genau an???

    Ein Dreheiseninstrument zeigte den Effektivwert der Spannung an.

    Ein Drehspulinstrument den arithmetischen Mittelwert. Es wurde aber auf Efektivwert geeicht. Liegt kein Sinus vor, sind beliebige Meßfehler vorprorammiert.

    Bei digitalen kann man raten was die anzeigen.

    Also macht euch keinen Kopf. Anschließen, vergessen.

    pauline
     
  17. #16 Octavian1977, 21.12.2008
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

    Dabei seit:
    05.10.2006
    Beiträge:
    20.411
    Zustimmungen:
    573
    Bei digitalen Geräten braucht man nicht raten was sie anzeigen ein Blick in die Bedienungsanleitung hiflt enorm. ein True RMS Digitalmulitmeter zeigt zum Beispiel den Effektifwert einer Spannung an und zwar egal ob Sinus oder nicht. Bei einem Multimeter für nen 5er aus der Wühlkiste kann man sich allerdings nicht sicher sein was es anzeigt egal bei welcher Spannung, das gilt aber genauso für analoge instrumente aus der gleichen Kiste.
     
  18. #17 pauline, 23.12.2008
    pauline

    pauline

    Dabei seit:
    21.12.2008
    Beiträge:
    52
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,

    das mag ja ein wunderbares digitales Instrument sein, das da wirklich True RMS anzeigt. Aber ist denn der Effektivwert hier die entscheidende Größe??
    Die Bemse wird nicht von der Leistungsaufnahme her ihre Wirkung entfachen sondern wohl vom durchfließenden Strom. Welche Leistung dazu erforderlich ist, ist für die magnetische Wirkung gleichgültig.

    Also müßte doch der arithmetische Mittelwert der Versorgungspanung bzw. der -stromes hier entscheidendn sein. Der ist aber bei Sinus gerade 10% unter dem Effektivwert. Das würde auch die merkwürdige Spannung von 195 oder so ähnlich erklären. Mit dieser, fein geregelten oder gesiebten Gleichspannung arbeitet die Bremse richtig.

    Diese Spannung wird aber bei einem gleichgerichteten Wechselstrom von keinem Meßgerät angezeigt. Das Dreheisen nicht, weil es den Effektivwert anzeigt und dafür geeicht ist.
    Ein Drehspul würde es anzeigen. Aber man hat es für einen fiktiven Effektivwert, der so 10% höher liegt umgeeicht. Und das True RMS Digitale Instrument kann es eben auch nicht.

    Alle zeigen bei dieser Spannung mehr an, wenn bei gleichgerichtetem Wechselstrom gerade der richtige Strom in der Bremse vorhanden ist.

    Gruß
    pauline

    PS Ich habe Schwierigkeiten, die kleine Schrift zu lesen. Sonst hat das keine Bedeutung
     
Thema:

Motorbremse

Die Seite wird geladen...

Motorbremse - Ähnliche Themen

  1. Elektromotor motorbremse abklemmen , deaktivieten

    Elektromotor motorbremse abklemmen , deaktivieten: Ich habe einen elektromotor der beim ausschalten bremst das ist auch normal soweit . Ich möchte diese bremse gerne ausschalten da ich einen...
  2. Motorbremse - Anschluss des Gleichrichters

    Motorbremse - Anschluss des Gleichrichters: Ich habe eine Kombination aus Motor und Motorbremse und habe Schwierigkeiten, den Gleichrichter für die Motorbremse korrekt anzuschließen. Mir...
  3. SEW Motorbremse ?

    SEW Motorbremse ?: Hallo Ich habe ein Problem mit einem SEW Drehstrom Bremsmotor. Im Schaltschrank ist ein Gleichrichter montiert. Dieser liefert 24 V DC an...
  1. Diese Seite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren. Außerdem werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Mit dem weiteren Aufenthalt akzeptierst du diesen Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden