Neue Photovoltalikanlage, Funkwecker spinnen????

Diskutiere Neue Photovoltalikanlage, Funkwecker spinnen???? im Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; MOIN=) wir ham seit ca 3 Wochen ne Photovoltalik anlage auf dem Dach, normal Speisen dabei 3 Wechselrichter den gewonnenen Gleichstrom ins...

  1. #1 E-azubi, 07.01.2008
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    MOIN=)

    wir ham seit ca 3 Wochen ne Photovoltalik anlage auf dem Dach, normal Speisen dabei 3 Wechselrichter den gewonnenen Gleichstrom ins netz! Allerdings war einer der Wechselrichter kaputt und musste ausgetauscht werden, was auch am letzten Freitag geschah... so nun folgendes Problem seit gestern verstellen sich 2 Funkwecker bei uns im Haus(beide Baugleich) 1- 1 1/2 stunden nach hinten und die Segmentanzeigen flackern, kann das was mit dem neuen Wechselrichter bzw. der ganzen Anlage zu tun ham?! vllt falsch geerdet oder sowas??

    freu mich auf eure antworten=)

    mfg
     
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  3. edi

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    Hallo,

    evtl wurde wirklich die " Erdung" vergessen bzw eine andere Maßnahme zur Herabsetzung von EMV Störungen ( Filter o.ä ) ....
     
  4. #3 littelboytom, 07.01.2008
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    stromzellchen

    tach

    weshalb gingen denn die wechselrichter kaputt?

    wie weit sind die wecker und die wechselrichter denn auseinander?

    wo verlaufen denn die leitungen der pv-anlage?

    gruß tom
     
  5. #4 E-azubi, 07.01.2008
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    also es sind ja drei Wechselrichter, einer davon hat von anfang an nicht richtig funktionier und der wurde dann halt ausgetauscht!

    zu den Funkweckern sei noch gesagt das sie an der steckdose angeschlossen sind...ein andrer funkwecker im haus der mit batterien funktioniert ist nicht betroffen.

    die Wechselrichter sind im Keller, die Wecker im 2. Stock die Leitungen sind in einem SChornsteinschacht verlegt, der Wecker der näher am Schornstein ist, ist stärker betroffen(kann auch zufall sein)
     
  6. #5 trekmann, 07.01.2008
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    Hallo,

    ich würde mal auf ein starkes EM-Feld tippen was sich um die Gleichstromleitungen aufbaut. Ev. kann das der Grund sein, dass die Wecker falsche Werte empfangen oder Werte falsch interpretieren.

    Ein anderer Gedanke währe einer start erhöhte Oberwellenbelastung durch den künstlich erzeugten Sinus der Wechselrichter. Wenn sie nicht richtig funktionieren erzeugen sie vielleicht eine Menge Netzoberwellen und diese stören die Elektronik der Funkwecker.

    MFG Marcell
     
  7. R.B.

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    Das wäre auch mein Favorit. EM Feld auf den DC-Leitungen? Eher unwahrscheinlich.. :)

    Gruß
    Ralf
     
  8. Milka

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    Wieso?
     
  9. #8 Octavian1977, 09.01.2008
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    jeder stomdurchflossene Leiter erzeugt ein Magnetisches Feld.

    Bei Gleichstrom nur eben kein Wechselfeld und somit erfolgt keine Induktion auf andere Metallteile.
     
  10. #9 trekmann, 09.01.2008
    trekmann

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    Hallo,

    aber halt ein EM-Feld welche ev. den Funkempfang stören kann ;).

    MFg MArcell
     
  11. Milka

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    Okay, Wechselfelder sind "agressiver" was EMV angeht, aber ich hatte auch schon Fälle, in denen ein statisches Feld die Ursache war...

    Welche Leistung hat denn die PV-Anlage? Ist sie überhaupt "groß" genug, um auf der Gleichspannungsseite störende Felder aufzubauen?
     
  12. #11 E-azubi, 09.01.2008
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    öhm die anlage hat 10kW (peak?!)
     
  13. Milka

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    10kWpeak und dann drei Wechselrichter... :shock:

    Dann schätze ich mal den Gleichstrom auf max. 20A.
    Nicht grade beunruhigend...
     
  14. #13 Fentanyl, 09.01.2008
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    Wechselrichter erzeugen manchmal Transienten (Überspannungs-Impulse) am Ausgang (bei leistungsfähigen Freuqnzumrichtern sind die Transienten Standard), daher kann man (bei gleicher Spannung) nach dem Wechselrichter-Ausgang ja auch nicht zangsläufig dieselben Überspannungsschutzgeräte einsetzen, die man normal in einer 230/400V-Installation verwendet, zudem kann ein weites Spektrum an höherfrequenten Störungen hinzukommen, die sich über die Leitungen ausbreiten können. Erster Schritt wäre daher für mich testweise vor einen Wecker einen Überspannungs-Feinschutz guter Qualität (D-Ableiter) mit nachgeschaltetem gutem Netzfilter zu schalten. So erspart man sich evtl ein aufwändiges EMV-Schutzkonzept, falls die Störung anderweitiger Natur ist. Prinzipiell ist es allerdings gut, beim Vorhandensein von Wechselrichtern gleich ein entsprechendes EMV-Schutzkonzept mit in die Anlage zu integrieren. Der beste Schutz sind sicherlich Trenntrafos, die man aber nicht bei jedem Wechselrichter einsetzen kann!

    MfG; Fenta
     
  15. #14 E-azubi, 12.01.2008
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    vielen dank für die antworten:) werde da nochmal weiter anchforschen...-.-

    aber milka was meinst du mit nicht gerade unberuhigend? zu viel?
     
  16. Milka

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    Hallo!

    Eher das Gegenteil. 20A Gleichstrom verursacht ein relativ geringes Feld, dass dir und deinem Wecker nicht schädlich ist...


    Mal eine blöde Frage: Flackern die Weckeranzeigen nachts auch? Oder nur wenn Sonneneinstrahlung da ist? Was passiert, wenn du die Wechselrichter mal probehalber ausschaltest?
     
  17. #16 Octavian1977, 13.01.2008
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    ob gleichstrom Ein geringeres Feld verursacht wage ich zu bezwiefeln.
    Allerding eben kein Wechselfeld und somit keine Induktionsspannungen in anderen Leitern. Das Heißt der Strom in einer Gleichspannungsleitung überträgt sich nicht auf andere Leiter (maximal kurzzeitig beim ein und Ausschalten)
     
  18. Milka

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    Es ging mir bei der Relation um die 20A, nicht ob Gleich- oder Wechselstrom... Bei unserer PV-Anlage hier sind es DC 470A peak.

    Wenn du neben diesen Leiter ein kleinen Ferritstab hältst geht der in Sättigung, bei Gleichstrom...
    Ausserdem gibt es ja nicht nur ein H-Feld, sondern auch ein E-Feld...
     
  19. #18 elektroblitzer, 19.01.2008
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    Was für Wechselrichter sind das?
     
  20. #19 E-azubi, 20.01.2008
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    schüco wechselrichter...
     
  21. #20 elektroblitzer, 20.01.2008
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    Leider kann ich nur bei SMA helfen. Schüco kenn ich nicht.
    SMA heisst nach unserer Erfahrung anschliessen und läuft. Allerdings haben bisher nur Anlagen die einen Kurzschlussstrom am Speisepunkt von ca. 800 bis 1000 A hatten. Damit ist die Netzimpedanz sehr niedrig. Bei über 1 Ohm muss der ENS abschalten.

    Bitte einmal in die Konformitätserklärung schauen nach welchen EMV Normen die Geräte zugelassen sind.
    Dann kann ich einmal schauen welche Filterung verbaut sein muss.
    Eventuell das hatten wir weiter oben schon sind die Endstufen defekt oder falsch ausgelegt.
    Dann käme man nur mit einer Transientenanalyse weiter.
     
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