Planung: Versorgung Garten und Schuppen mit Strom

Diskutiere Planung: Versorgung Garten und Schuppen mit Strom im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo! Ich bin neu hier im Forum, da ich aber vor kurzem ein Haus gekauft habe, werde ich von nun an sicherlich öfter hier auftauchen. ;)...

  1. #1 Herr_Jeh, 26.10.2017
    Herr_Jeh

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    Hallo!

    Ich bin neu hier im Forum, da ich aber vor kurzem ein Haus gekauft habe, werde ich von nun an sicherlich öfter hier auftauchen. ;)

    Ich habe vor, im Herbst meinen Garten und meine „Nebengelasse“ mit Strom zu versorgen. Da ich mich in der Größenordnung aber noch nicht an so etwas herangewagt habe, hoffe ich für mein Problem hier ein paar Meinungen und Tipps von Profis zu erhalten.
    Was ich grundsätzlich vorhabe, habe ich mal in einer kurzen Skizze (siehe Anlage) aufgemalt.

    Aus meiner Sicht gibt es hierzu aktuell folgende Fragen:

    - ist das so überhaupt machbar? Es werden an dieser Leitung keine großen Leistungen abgenommen und es werden voraussichtlich nie an mehr als zwei Stationen Leistungsabnehmer gleichzeitig laufen.

    - zwischen dem Sicherungskasten und der letzten Station liegen fast 50 Meter Luftlinie, was in einer entsprechend sehr langen Gesamtkabellänge resultieren wird. Was ist hier eventuell hinsichtlich Material, sowie zusätzlicher Sicherungen / Verteilungen empfehlenswert?

    - Vom Verteilkasten in Richtung Dach läuft aktuell ein Innenraumkabel 3adrig mit 2,5mm² Leitungsquerschnitt. Kann ich das so fortführen (verlängern)

    - wie würde ein Profi an die Sache rangehen? Was habe ich eventuell übersehen?

    Schönen Dank so weit im Voraus an alle, die sich die Sache mal anschauen!

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  2. karo28

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    Das kann man als Schatzsuchkarte für den Kindergeburtstag gut verwenden. Als Grundlage für eine Elektroplanung eher nicht.

    Nicht sinnvoll zu machen. Weder von der Leitungsfuehrung noch von anderen Aspekten aus. In D hat sich die sternförmige Verkabelung vom Verteiler zum Abnehmer durchgesetzt.

    Ein "Innenraumkabel" (vermutlich ist eine Leitung NYM-J 3x2,5 gemeint) hat im Aussenbereich nichts zu suchen.

    (Leistungs-/Anschluss-)Bedarf an den jeweiligen Punkten ermitteln. Geeigneten Weg für Leitungsführung suchen. Standorte für UV suchen. Bestand sichten. Absicherung, Leitungen, Anschlüsse planen.
     
  3. #3 Octavian1977, 26.10.2017
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    An den Stromkreisen im Bestand ist der Spannugnsfall garantiert schon ausgereizt, wenn nicht sogar überschritten was leider der Realität entspricht.
    Folglich ist am Besten vom Zählerverteiler aus, sofern dieser Platz dazu bietet ein neuer Stromkreis zu ziehen.

    Die Leitungslänge von über 50m wird hier selbst für kleine Leistungen einen hohen Querschnitt erfordern

    Ausgehend von 55m Kalbellänge(bis zum letzen Teil) und 3% verfügbarem Spannungsfall ergibt sich bei nur einem einfachen Steckdosenstromkreis mit 16A schon ein Leitungsquerschnitt von mindestens 6mm²

    Sinn würde hier vielleicht eine dickere Leitung mit höher Abgesicherung Sinn machen und örtlich in Schuppen, garage etc dann ein Kleiner Verteiler mit örtlichen Sicherungen und FI.
    Am Anschlußpunkt der Zuleitung im Haus wäre dann ein 30mA FI zusätzlich Pflicht den man als selektiven Typ ausführen müsste.

    Zusätzlich ist hierfür auch Überspannungsschutz vor zu sehen.
     
  4. s-p-s

    s-p-s

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    Selektiv gibt es erst als 100 mA RCD
     
  5. #5 Octavian1977, 27.10.2017
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    Echt?
    Nungut dann kann man sich die FIs in den UVs sparen und muß den am Hauptanschluß setzen.
     
  6. #6 werner_1, 27.10.2017
    werner_1

    werner_1 Moderator

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    Die 2. Frage heute, zur der Antworten bezüglich FI gegeben werden, ohne die Netzform zu kennen. :roll:
     
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