Querschnitte der zuleitung zum Verteiler

Diskutiere Querschnitte der zuleitung zum Verteiler im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo Leute, ein Bekannter hat mich gebeten seinen Verteiler anzuschließen. Da er zum Teil sein Haus klein saniert hat, hab ich nun folgendes...

  1. #1 cambridge, 29.09.2012
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    Hallo Leute,

    ein Bekannter hat mich gebeten seinen Verteiler anzuschließen. Da er zum Teil sein Haus klein saniert hat, hab ich nun folgendes Entdeckt.

    Die Steckdosen zuleitungen wurden mit 1,5mm² verlegt. Muss ich die zuleitungen jetzt noch auf 2,5mm² ändern oder kann ich laut VDE noch auf 1,5mm² bleiben?

    Zum E-Herd wurde 5x2,5mm² verlegt von daher werde ich die Absicherung mit 3xB16A ausführen.

    Da im Haus 2 DLE installiert werden, hab ich vor die Zuleitung mit einem Querschnitt von 16mm² zum Verteiler auszuführen. Eventuell reicht auch 10mm² aus.

    Die Absicherung im HAK bleibt bei 3x50A

    Bin ich mit meinen Lösungsvorschlägen auf der sicheren Seite?

    Im voraus vielen Dank
     
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  3. #2 elektroblitzer, 29.09.2012
    elektroblitzer

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    Mit den Angaben ist keine Aussage möglich.

    Inwieweit DU einen in das Installateuersverzeichnis eingetragenen Betrieb findest der Dir das im nachhinein abnimmt dürfte schwierig werden.

    Die Messung und Nachweise solltest Du schon für die Versicherung haben.
     
  4. #3 cambridge, 29.09.2012
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    Was "fehlen" dein für details in meinen Angaben?

    Frage war eigentlich Zuleitung zu den Steckdosenstromkreisen aktuell bei 1,5mm² auf 2,5mm² ändern oder bedarf man es bei 1,5mm²?

    Und die Zuleitung zum Verteiler da 2DLE installiert werden will ich 16mm²hinaus zum Verteiler fahren. Absicherung im HAK 3x50A
     
  5. #4 elektroblitzer, 29.09.2012
    elektroblitzer

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    Das ist ja wohl Sache eine eingetragenen Betriebes das mit dem Netzbetreiber abzustimmen.

    Bei 2 DLE sind in der Regel die Netzrückwirkungen ohne Verstärkung des HAK oder der Stichleitung problematisch. Insbesondere bei "weit" von der Station entfernten Stichen.
     
  6. T.Paul

    T.Paul Moderator

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    Eigentlich alles wichtige, z.B. Verlegeart, Länge der Leitung, Vorimpedanz zwisch. Zähler und Verteiler sowie HAK zu Zähler, Vorsicherungen im HAK, auftretende Häufung, besondere Umgebungsbedingungen im Verlauf, ...
     
  7. #6 cambridge, 29.09.2012
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    aber die Frage ob man beim 1,5mm² bleiben darf oder oder grundsätzlich nur noch 2,5mm² zu verlegen muss zu den Steckdosenstromkreisen?

    Ein Lehrer einer Meisterschule meinte das ein E-Herd nur noch mit 3 x B20A absichern darf.
    Habt ihr was davon gehört?
     
  8. T.Paul

    T.Paul Moderator

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    Was auch immer du glaubst zu wissen, du hast keine Ahnung von Leitungsdimensionierung ... Es kann sowohl 1,5mm² Cu richtig sein (z.B. die 2m entfernte Aufputz installierte Steckdose neben dem Efh-Zähler/Verteilerschrank) als auch 2,5mm² CU zu gering sein (weils 45m weit weg geht oder mit 4 anderen Leitungen gebündel in ner gedämmten Hohlwand ...).

    Weder die Angabe der Vorsicherung noch das anzuschliessende Betriebsmittel reichen für eine solche Aussage aus.

    Es ist zu beachten, dass der Spannungsfall, die Auslösebedingungen und die Strombelastbarkeit von Leitung und Betriebsmittel eingehalten werden.

    Siehe für den Anfang http://www05.abb.com/global/scot/scot20 ... 7d0101.pdf

    Nach DIN 18015 sind Leitungen für Elektroherde für eine Mindestbelastbarkeit von 20A auszulegen, abgesichert wird die Leitung entsprechend dem angeschlossenen Gerät und den Hersteller-Vorgaben, i.d.R. also B16A.
     
  9. elo22

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    Ich begreife das nicht, warum werden immer Leute gefragt die keine Ahnung haben?

    :?:

    Lutz
     
  10. patois

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    :arrow: :arrow: :arrow: Es ist ja nicht auszuschließen, dass @cambridge ein "Elektriker" ist ...
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  12. #10 audi-raser, 30.09.2012
    audi-raser

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    Der war gut.... :D
     
  13. #11 Octavian1977, 01.10.2012
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    10mm² reicht als Zuleitung für eine Wohnungs Unterverteilung in 99% aller Fälle nicht aus.

    Hier ist eine Belastbarkeit von 3x63A zu planen.
    Bei 2 Durchlauferhitzen reicht dies allerdings auch nicht aus da diese bereits einen Strom von bis zu 3x70A ziehen können.
    Geräte dieser Leistungsklasse müssen vom Versorgungsnetzbetreiber (Stadtwerke) genehmigt werden!
    Bei 2 DLH ist hier garantiert eine Lastabwurfschaltung vorzusehen.

    Querschnitte der Leitungen sind grundsätzlich zu BERECHNEN!
    dabei sind 3% Spannungsfall sowie die Mindestkurzschlußströme einzuhalten.
    Verlegeart und Häufung, sowie Umgebungstemperatur ist zu beachten!

    Die Zuleitung zu einem E-Herd ist für 3x20A auszulegen was nicht bedeutet, daß die Sicherungen auch 20A sein müssen sondern die Leitung so belastet werden kann.
    Zuleitungen zu DLH müssen eine Mindestbelastbarkeit von 35A aufweisen.
     
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