Reihenklemme "Signalverdrahtung" für Hausverteilun

Diskutiere Reihenklemme "Signalverdrahtung" für Hausverteilun im Produkte, Elektromaterial, Elektrowerkzeug & Werks Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hi allseits, ich möchte meine in meiner Zählerschrank-Verdrahtung einige Reihenklemmen einbauen. Grund: das Haus wird sukzessive umgebaut und...

  1. Nimral

    Nimral

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    Hi allseits,

    ich möchte meine in meiner Zählerschrank-Verdrahtung einige Reihenklemmen einbauen. Grund: das Haus wird sukzessive umgebaut und "lebt" daher, ich klemme immer mal wieder Leitungen um, aus verschiedenen Gründen, um sie z.B. eine Weile auf ein Energiemessgerät zu schalten, um sie auf einen Ausgang meiner Haussteuerung zu klemmen, usw. Mit der bestehenden "fliegenden" 80-er Jahre Verdrahtung ist das immer ein wenig mühsam.

    Um mir das Leben etwas leichter zu machen denke ich darüber nach, ein paar Hutschienen mit Reihenklemmen zu verbauen. Die N und PEs würde ich durchbrücken, die Ls einzeln an die Sicherungen führen. An dieser Verbindung hätte ich ideale Möglichkeiten, bei Bedarf die Aktoren der Haussteuerung oder das Energiemessgerät zwischenzuschalten.

    Ich könne günstig einen Pack Weidmüller DLD 2.5 DB bekommen. Das ist eine Dreistock-Klemme mit Steckkontakten für Querverbinder. Schaut ideal aus für meinen Zweck. Sie ist im Weidmüller Katalog allerdings in der Kategorie "Signalverdrahtung" aufgeführt. Das Datenblatt findet sich hier:

    http://catalog.weidmueller.com/catalog/ ... 1784180000

    An sich kann ich keinen Grund sehen, warum ich die DLD nicht in meine Hausverteilung einbauen sollte, die elektrischen Daten schauen gut aus (230V/4kV/24A), aber irgendeinen Grund wird es doch wohl haben, warum die Klemme nicht in der Kategorie "Gebäudeverteilung" zu finden ist, und warum ich bei "Gebäudeverteilug" keine einzige Dreistockklemme finde. Oder vielleicht irre ich mich ja auch.

    Kann mir jemand ein bisschen Infos zu dem Thema "Reihenklemmen in der Hausverkabelung" geben?

    Thx,

    Armin
     
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  3. T.Paul

    T.Paul Moderator

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  4. Nimral

    Nimral

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    Danke für die Antwort ... aber sie beantwortet nicht meine Frage!

    Greetz

    Armin.
     
  5. T.Paul

    T.Paul Moderator

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    Weil Weidmüller keinen Bedarf in der Haustechnik für diese Klemmen sieht, die u.a. auch als Motoranschlussklemmen (z.T. mit PE-Fußkontakt) verkauft werden ...

    Im Installationsverteiler haben i.d.R. alle Leitungen einen PE und N mit dabei und entsprechende Stock-Klemmen hat dann auch Weidmüller im Sortiment, z.B. die WDL 2.5/S/NT/L/PE und zu dieser Serie gehörige N/L/PE und L/L-Klemmen ...

    Ich würde Dir aber davon abraten und zu den den PTI tendieren, schraubenloser Push In Anschluss ohne spezielles Betätigungswerkzeug zum öffnen und 2 Bahnen für die meisten Potentialbrücken sind eindeutig von Vorteil, wenn es u.a. um Hausautomatisierung geht, ich baue SmartHome-Verteiler nur noch damit.
     
  6. Nimral

    Nimral

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    Danke Dir, das hilft mir weiter. Ich darf die Klemme also verwenden, obwohl sie nicht extra für meine Zwecke konstruiert wurde.

    Die PTI ist für meine Zwecke leider zu breit. Ich habe 24 Sicherungen, also zwei Reihen zu 12 Sicherungen, und nur noch eine Reihe frei wo ich eine Hutschiene setzen kann. Ich muss daher mit möglichst schmalen Klemmen arbeiten.

    Gruss aus Bayern

    Armin.
     
  7. #6 leerbua, 06.11.2016
    leerbua

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    FI´s neudeutsch RCD sind offensichtlich nicht vorhanden. Oder hast du dir schon mal Gedanken gemacht mit den N´s durchbrücken? auch das benötigt Platz.

    Ich kann dir auch nur zu etwas in der Art an Klemmen wie von T.Paul empfholen raten. Lege deine abgehenden Leitungen fest an Klemmen auf, N sowie PE sind jeweils als eine Leitung zusammenhängend und erkennbar.
    Bis zu ca. 30 Ltg. mit 2 getrennten N-Schienen bringst auf einer Hutschiene (12 TE) locker unter.

    Wenn du dann den Rest "freifliegend" aufbaust hast du immer noch deine angedachte Flexibilität.
     
  8. T.Paul

    T.Paul Moderator

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    Aha, 1cm schmaler als dein Vorschlag ist also schon zu Breit :roll: Dann musst Du Dir mal die Wago 775 anschauen, die sind nochmal 0,2mm schmaler als die Phoenix PTI ... Oder über einen für die Anforderungen geeigneten Verteiler nachdenken.
     
  9. bigdie

    bigdie

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    Man kann den N bei den Weidmüller zwar brücken. Aber ganz blöd einzeln trennen. Spätestens wenn du einen FI hast und mal Fehler suchen musst, muss man für eine Iso Messung die Neutralleiter einzeln "öffnen" können.
     
  10. #9 Octavian1977, 15.11.2016
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    Bei einer Reihenklemme ist es ja wohl kein Problem mal einen Draht ab zu klemmen um eine Messung durch zu führen.
    Das ist zudem auch keine tägliche Arbeit.
    Wichtiger wäre es L+N oder auch L1,L2,L3+N so zu legen, daß man eine Leckstromzange herum bekommt.
     
  11. #10 wechselstromer, 15.11.2016
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    Bleibt denn der Zähler/Sicherungsschrank nach dem Umbau des Hauses bestehen, oder wird noch ein neuer eingebaut?

    Bei nur 3 Hutschienen wird es mit dem Platz schon recht knapp. Wie viele FI`s hast Du denn vorgesehen?

    Bleibt es bei 24 Stromkreisen, oder ist die Planung noch nicht abgeschlossen?

    An welcher Stelle erfolgt die Auftrennung von PE und N?
     
  12. #11 Octavian1977, 15.11.2016
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    Die trennung von N und PE hat nichts in dem Kasten verloren, die gehört in den HAK.
    Beim Umbau provisorisch vielleicht woanders aber trotzdem so weit wie möglich Richtung HAK.

    Die FIs vermisse ich auch.
    für 24 Stromkreise wäre einer vielleicht auch etwas zu wenig.
    24 Stromkreise würde ich auf 3 Reihen aufteilen mit jeweils einem zugehörigen FI.
    Da paßt dann in jede Reihe 1FI 30mA 4polig und 8 Automaten.
    Das wäre für eine 3 Reihige Verteilung aber etwas zu viel.
    Reihenklemmen passen dann erst recht nicht mehr rein.

    Nächste Sache wäre, daß in einem Haus die Sicherungen in je einem Kasten pro Etage sitzen sollten, alles andere ist Murks.
    Daher machen 24 Automaten in einem Kasten keinen Sinn, denn für jede Ebene eine Einfamilienhauses langen 8 Automaten +FI in einem 3reihigen Verteiler.
    Dann bleibt auf der ein oder anderen Ebene noch Platz für eine Klingel, ein paar Relais und auch für die Reihenklemmen.

    In die Verteilung am Zähler kommen dann nur noch die Automaten und FI für den Keller sowie die Linocurs für die Etagenverteiler oder je nach Auslegung auch nur Trennschalter.
     
  13. bigdie

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    Kommst du bei keiner, das Teil ist auch völlig sinnfrei. Wenn der FI sofort auslöst, zeigt die eh nichts an.
     
  14. #13 wechselstromer, 15.11.2016
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    Genau!
    Und nach der Trennung von PE u. N (im HAK) dürfen sie auch nicht mehr zusammen geschaltet werden.
     
  15. bigdie

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    Danach wurde aber nicht gefragt und auch keinerlei Aussage getroffen. Es ging einzig und allein um die Abgangsklemmen.
     
  16. #15 werner_1, 15.11.2016
    werner_1

    werner_1 Moderator

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    Woher weißt du, dass es ein TN-C-S-System ist und kein TT?
    Und ich habe doch tatsächlich alles im Zählerschrank. :(
    (Bungalow) :wink:
     
  17. #16 wechselstromer, 15.11.2016
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    Hier die Aussage:

    Zitat:
    Die N und PEs würde ich durchbrücken, die Ls einzeln an die Sicherungen führen.
     
  18. bigdie

    bigdie

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    Das macht man bei Abgangsklemmen in der Regel so, das man den N von einer zur anderen Durchbrückt und den PE ebenso, die Brücke ist dann normalerweise die Hutschiene für den PE. Da steht nichts davon, das PE zum N gebrückt werden soll.
     
  19. #18 Octavian1977, 16.11.2016
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    Wenn der FI nur sproadisch auslöst oder auch zu Wartungszwecken macht die Messung des Ableitstromes durchaus Sinn.

    Wenn der FI sofort nach einschalten Auslöst ist der Fehler meist einfach über eine Isolationsmessung zu finden, manchmal langt dann sogar schon ein Multimeter.
     
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  21. bigdie

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    Auch dann ist die Leckstromzange unnütz. Es ist viel einfacher eine Isomessung zu machen als L und N zusammen in die Zange einzuführen bei jedem Stromkreis und das gilt mit Klemmen aber erst recht ohne Abgangsklemmen.
     
  22. #20 Octavian1977, 16.11.2016
    Octavian1977

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    Ist sie sicher nicht.
    Wie Du in einem anderen Beitrag ja schon so schön angemerkt hast treten manche Fehlerströme erst bei etwas längerem Betrieb auf.
    Manche Fehler lassen sich mit Isolationsprüfern eben nicht finden.
     
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