Schutztrenntransformatoren für Österreich

Diskutiere Schutztrenntransformatoren für Österreich im Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Habe da noch mal eine Frage zum Thema Schutztrenntransformatoren, in Deutschland gilt die Vorschrift beim Einsatz von...

  1. #1 Fachmann, 20.04.2005
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    Habe da noch mal eine Frage zum Thema Schutztrenntransformatoren,

    in Deutschland gilt die Vorschrift beim Einsatz von Schutztrenntransformatoren, ich darf je Trafo, bzw. je Sekundärwicklung eines Trafos nur einen Verbraucher anschließen. Jetzt habe ich gesehen, das in Östereich Trenntrafos mit mehreren Ausgangssteckdosen angeboten werden. Kennt jemand die Vorschriften für Österreich und kann mir jemand sagen wo in der VDÖ etwas dazu steht.

    Danke schon mal, ich hoffe es kennt sich jemand aus.
     
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  3. #2 wolli1982, 24.04.2005
    wolli1982

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    das ist nicht ganz richtig!

    Die bauart des Travos und der angeschlossenen geräte giebt an ob man mehrere am travo betreiben darf!

    wenn man ein Schutztrenntransformatoren mit mehreren geräte anschlüssen hat darf man auch mehrere geräte bereiben vorrausgesetzt alle geräte stecker der verwendeten geräte haben einen PE anschluss!

    Und was denkst du haben wir in Krankenhäusern dort haben wir das IT Netz was auf dem selben prinzip basiert!
     
  4. Gretel

    Gretel

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    -> Trenntrafo Normen .....

    Bitte unterscheiden - ich glaube hierbei sind noch Unsicherheiten vorhanden :

    Schutztrennung

    Der Prüfling oder das reparaturbedürftige Gerät (und nur das !) werden nicht direkt mit der Verbraucheranlage ("Netz") verbunden, vielmehr erfolgt die Stromversorgung über einen Trenntransformator (oder Regel-Trenntransformator).

    In jedem Fall sind hier die Bedingungen für die Schutzmaßnahme "Schutztrennung" nach DIN VDE 0100 Teil 410/11.83 einzuhalten.

    Das heißt u.a., es darf an eine Sekundärwicklung des Trenntransformators nur ein Gerät (der Prüfling !) angeschlossen werden, das nicht geerdet

    oder mit anderen Anlageteilen leitend verbunden ist.
    Parallel zur Sekundärwicklung liegende weitere Steckdosen, z.B. Tischverteilerdosen, sind unzulässig.

    Die Verwendung eines Trenntransformators bei der Stromversorgung des Prüflings ist gegenüber anderen Schutzmaßnahmen vorzuziehen. Sie
    bietet insbesondere bei Arbeitsplätzen außerhalb der Werkstatt Vorteile, da es sich hierbei um eine von der Verbraucheranlage unabhängige, sehr
    wirksame Schutzmaßnahme handelt.

    Ortsveränderliche Trenntransformatoren müssen schutzisoliert sein !

    Das höchstzulässige Produkt aus Spannung und Leitungslänge sollte den Wert von 100000 Vm , die Leitungslänge selbst 500 m nicht überschreiten.

    Arbeitsmittel

    Für die Stromversorgung von Meßgeräten (Strom- und Spannungsmesser, Oszilloskope, Meßsender, Wobbler), Arbeitsplatzleuchten, Lötkolben usw.

    die nicht schutzisoliert sind, bestehen folgende Möglichkeiten:

    * Versorgung über einzelne, dem jeweiligen Arbeitsmittel zugeordnete Trenntransformatoren
    * Versorgung aller Arbeitsmittel über einen gemeinsamen ortsfesten Trenntransformator unter folgenden Bedingungen:

    Schutz durch erdfreien , örtlichen Potentialausgleich
    – Die elektrisch leitfähigen Körper der Meßgeräte sind untereinander durch eine Potentialausgleichsleitung verbunden, oder es werden
    schutzisolierte Geräte verwendet (Schutzklasse 2, ).
    – Steckdosen mit Schutzkontakten dürfen nur verwendet werden, wenn die Schutzkontakte mit der Potentialausgleichsleitung verbunden und nicht
    geerdet sind. Diese Steckdosen sind auffällig zu kennzeichnen.
    – Werden dreiadrige Verlängerungsleitungen und/oder elektrische Betriebsmittel in schutzgeerdeter Ausführung am Arbeitsplatz verwendet, dürfen
    diese nur an den gekennzeichneten Steckdosen angeschlossen werden, deren Schutzkontakt mit der Potentialausgleichsleitung verbunden sind und
    nicht mit der Erde. Hierdurch wird eine Erdpotential-Verschleppung vermieden.
    Wenn die o.a. Maßnahmen nicht zuverlässig durchgeführt werden können, müssen Maßnahmen nach nachfolgendem Punkt A ergriffen werden.

    A. Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen
    Fehlerstrom-Schutzschalter ("FI")

    - Alle Stromverbraucher eines Arbeitsplatzes einschließlich Prüfling werden über einen Fehlerstromschutzschalter mit einem Nenn- Fehlerstrom von max. 30 mA und einer maximalen Abschaltzeit von 0,2 s versorgt.

    - Bei Arbeitsplätzen außerhalb der Werkstatt empfiehlt sich die Verwendung von mit Stecker und Kupplung versehenen Anschlußeinheiten, die diese
    Bedingungen erfüllen. Um universell verwendbar zu sein, sollten diese Anschlußeinheiten auch den Schutzleiter unterbrechen, wenn sie auslösen.

    LS/DI-Schalter

    Die als Personenschutz-Automaten bekannten Leitungsschutz-Schalter mit Differenzstromauslöser bestehen aus einem thermisch und
    elektromagnetisch auslösenden LS-Teil als Schutz bei indirektem Berühren im TN-Netz und einem elektronischen DI-Teil, der innerhalb von 30 ms
    abschaltet, wenn Differenzströme (Fehlerströme), z.B. durch Erdschluß oder aber auch bei indirektem Berühren, den Wert von 10 mA erreichen.
    ......
    Wobei ich auch nicht weiß , in welcher VDÖ /ÖVE/ÖNorm , ausser E 8701-1 , das explizit steht !


    Gruß ,
    Gretel
     
  5. #4 wolli1982, 28.04.2005
    wolli1982

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    Gretel lies mal bitte was du da geschrieben hast :D

    also noch mal die bauform íst wichtig wenn ein trenntransvormator nur eine steckdose hat darf man auch nur ein gerät anschließen! soweit ist wohl alles klar

    Aber wenn der trenntransformator zwei oder mehr steckdosen intigriet hat dürfen auch mehr geräte angeschlossen werden aber nicht mehr als vorhandene steckdosen! dabei ist zu beachten alle nicht schutzisolierten geräte müssen uber einen erdfreien , örtlichen Potentialausgleich verbuden sein!!

     
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