Steckdose in Zisterne

Diskutiere Steckdose in Zisterne im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo! Mal was Neues: Habe eine Zisterne (sprich: der Kunde), daneben ein Installationsschacht für Rohre, Filter, Strom... Nun soll in...

  1. keber

    keber

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    Hallo!

    Mal was Neues:

    Habe eine Zisterne (sprich: der Kunde), daneben ein Installationsschacht für Rohre, Filter, Strom...

    Nun soll in den Inst.Schacht eine Leuchte und eine Steckdose.
    Weil schon in einem anderen Inst. Schacht so realisiert, wird die Steckdose von außen geschaltet und gleichzeitig damit die Leuchte.
    Die Steckdose dient zu Servicezwecken...
    Bohrmaschine, Hilti, was auch immer.
    Brennt die Leuchte, weiß man: Saft auf Dose.
    Geschaltet wird von außen mit Kontrollschalter im Steuerschaltschrank (gewerbl. Anlage).
    Davor extra FI/LS 16A/0,03A.
    Die Zisterne ist über ein 200er Leerrohr mit dem Inst.Schacht verbunden.
    Nun soll auch in die Zisterne eine Leuchte und evtl. eine Steckdose.
    Da fangen meine Bedenken an.
    Da die Luftfeuchte in der Zisterne ja wesentlich höher ist als im Inst.Schacht, wird die Steckdose wohl über kurz oder lang vergammeln...mit allen Folgen.
    Die normalen IP44 von Merten oder Jung reichen meines Erachtens nicht, auch wenn die Dose weit über dem maximalen Wasserspiegel sitzt.
    Für die Leuchte sehe ich keine Probleme, Schiffsarmatur in "stärkerer" Variante (RZB und Co.).

    Was meint Ihr?
    Steckdose setzen und warten bis der Kunde in einem Jahr einschaltet und der FI flitzt?
    Oder gleich sagen:
    Zu feucht, nimm' im Notfall 'ne Kabeltrommel.
    :roll:
    Gruß,
    Andreas
     
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  3. edi

    edi

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  4. keber

    keber

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    Ei, Edi, Du bisch jo e Herze-Bobbelche!

    Das iss jo fantastisch!

    Und weil mein Großhändler sowieso Friedland vertreibt, kann ich morgen gleich eine bestellen!
    Frage mich ohnehin, warum Merten nicht schon längst eine IP56 hat...
    Aber Design-Glastaster sind da wichtiger.... :roll:

    Scheene Omend noch und gut schlofe!

    Aus de Nord-Palz,

    de Keber
     
  5. kawa

    kawa

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    .... weil Merten von den Design- Glastastern wesentlich mehr verkauft, als die anderen Steckdosen in IP65!! :lol: ( mehr Reibach!! )


    Gruß in die Palz von Kawa :D
     
  6. #5 friends-bs, 08.09.2005
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    Steckdose in IP65? Ist da der Klappdeckel verschweisst? :lol:
     
  7. #6 Fachmann, 08.09.2005
    Fachmann

    Fachmann

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    hallo keber,
    was du da schilderst hört sich für mich sehr nach BGI 594: Einsatz von slektrischen Betriebsmitteln bei erhöhter elektrischer Gefährdung an.

    Da ist nicht IP 65 oder IP 68 wirklich wichtig, Trenntrafo oder Schutzkleinspannung, das ist hier die Frage. Ein FI ist wohl kaum die richtige Lösung.
     
  8. keber

    keber

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    Hallo!

    Werde es jetzt so machen:
    In Inst. Schacht kommt eine Steckdose (IP44, Aquastar Merten).
    In die Zisterne nur eine Lampe.
    Wer dort drin arbeiten will, muß sowieso vorher das Wasser abpumpen.
    Dann reicht auch ein FI.
    Es handelt sich ja um keinen Hochbehälter, der mit PELV oder auch nur Funktions-Kleinspannung angefahren wird, um eine Leuchte einzuschalten, da man ja nicht einfach mal das Wasser ablassen kann.
    In dieser Zisterne sitzen lediglich eine Unterwasserpumpe und zwei Schwimmer bzw. hängen und liegen.
    Um da dran zu kommen, muß ersteinmal das Wasser raus.
    Ansonsten ist da "nix" mit "Bohren, Schrauben, Dübeln,..."
    Und wenn man Strom braucht, dann kann man ihn ja von nebenan holen.
    Der Inst. Schacht sitzt direkt daneben, knapp 1m entfernt.
    FI davor und fertig ist die Laube.

    Nebenbei:
    Eine Zisterne ist auch kein Schwimmbad 8)
     
  9. edi

    edi

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    Hallo,

    bitte richtig lesen.... IP 56..........
     
  10. edi

    edi

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    Nein , bei der BGI 594 sind andere Sachen gemeint....

    BGI 594
    Vorbemerkung
    Anwendungsbereich
    Diese Regeln sind zum Schutz von Personen gegen elektrischen
    Schlag bei der Benutzung von elektrischen Betriebsmitteln in Bereichen
    mit erhöhter elektrischer Gefährdung anzuwenden.
    Begriffsbestimmungen
    Im Sinne dieser Regeln sind bzw. ist
    1. Erhöhte elektrische Gefährdung gegeben, wenn elektrische Anlagen
    und Betriebsmittel in leitfähigen Bereichen mit begrenzterBewegungsfreiheit oder in sonstigen Räumen und Bereichen mit
    leitfähiger Umgebung betrieben werden.
    2. Ein leitfähiger Bereich mit begrenzter Bewegungsfreiheit gegeben,
    wenn dessen Begrenzungen im wesentlichen aus Metallteilenoder leitfähigen Teilen bestehen, eine Person mit ihrem Körper
    großflächig in Berührung mit der umgebenden Begrenzung
    stehen kann und die Möglichkeit der Unterbrechung dieser Berührung
    eingeschränkt ist (Definition nach DIN VDE 0100-706).
    3. Sonstige Räume und Bereiche mit leitfähiger Umgebung solche,
    deren Begrenzungen vollständig oder teilweise aus metallischen
    oder elektrisch leitfähigen Teilen bestehen. Eine großflächige
    Berührung ist hier nicht zwingend gegeben, kann jedoch aufgrund
    der Arbeitshaltung auftreten.
     
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