Steckdose Unterbrechung der Stromzufuhr

Diskutiere Steckdose Unterbrechung der Stromzufuhr im Haustechnik Forum im Bereich DIVERSES; Mit einer 5x2.5mm² Leitung wohl nicht.

  1. eFuchsi

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    Mit einer 5x2.5mm² Leitung wohl nicht.
     
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  2. #102 Couscous, 24.02.2021
    Couscous

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    Schau mal in DIN VDE 0298-4, Abschnitt 9.2 Strombelastbarkeit von Kabeln
     
  3. #103 Octavian1977, 24.02.2021
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    fehlt die Betrachtung der Leitungslänge, die das wohl nicht zulassen wird und zudem handelt es sich um eine 22kW also 32A Box, was 25A nicht als ausreichend ergibt.
     
  4. bigdie

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    Auch mal eine interessante Rechnung. Angenommen du fährst 10000km im Jahr und das Auto braucht 20 kWh/100km. dann ergibt das 2000kWh. Hast du die Leitung bei einer 22 kW Ladestation ausgereizt also 3% Spannungsfall, sind das 60 kWh im Jahr, die du im Kabel verheizt also 18€.
    Lädst du bei gleicher Leitung mit 11kW, hast du nur 1,5% Spannungsfall also 9€ Verlust.
    Wenn solche Betrachtungen auch im normalen Haushalt quatsch sind, weil man da nie eine Leitung hat, die dauerhaft viel Strom trägt, bei der E-Mobilität kann das durchaus Sinn machen den Querschnitt so groß zu machen, das man deutlich unter den 3 % bleibt.
     
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  5. schUk0

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    Hast du das auch mal selbst gemacht?
     
  6. #106 Couscous, 24.02.2021
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    Ein 5x2,5 NYY-Kabel kann mit 25 A dauerbelastet werden. Es gibt keine Verpflichtung, die Box mit 22 kW zu betreiben. Wie ich schon oben schrieb, kann der Ladestrom der Box in kleinen Schritten eingestellt werden, also sind 25 A (17 kW) kein Problem. Das würde auch mehr als reichen, da damit mein Fahrzeug in < 3 h voll aufgeladen werden kann.

    Nachtrag: 18 EUR pro Jahr wirken sich jetzt nicht wirklich auf die Gesamtkosten eines Fahrzeugs aus. Allein der Wertverlust dürfte mindestens 100-mal so hoch sein.
     
  7. bigdie

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    Soll Leute geben, die im Treppenhaus Glühlampen gegen LED tauschen um in 50 Jahren 18€ zu sparen.
     
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  8. Www

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    Die 2,5mm² - 17 kW kann man kurzfristig auch bei 5x1,5mm² fahren, aber die Gefahr durch längere Dauerlasten sollte man einfach nicht unterschätzen, da sollte man generell eine Leitungsstärke höher gehen. Also 2,5mm² bis 11kW, 4mm² bis 17kW und 6mm² wenn man die 22kW voll fährt.
    Die Leitung braucht nur irgendwo durch ein Stück Isolierung laufen (sage mal ‚on-floor-Verlegung‘) und schon kann diese nicht ausreichend rückkühlen und erwärmt sich unzuverlässig. Und die Klemmstellen erwärmen sich bei niedrigeren Querschnitten überproportional und da beginnt schnell der Teufelskreis aus Erwärmung und höherer Übergangswiderstand.
     
  9. bigdie

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    5x6mm² kostet 1,88€/m mehr wie 5x2,5. Angenommen du reduzierst den Spannungsfall da um die Hälfte sind es 9€ / Jahr weniger Verlust. Wenn du 15m bis zur Ladestation verlegst, amortisiert sich der größere Querschnitt in 3 Jahren.
     
  10. Alo

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  11. Alo

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    Gute Entscheidung zum E-Auto
    Gute Entscheidung zur Wallbox.
    Für mich sind Hybride wie gewollt und nicht gekonnt. Mich ärgert es zum Beispiel, daß die Förderung von Hybriden im Beispiel zu E-Autos viel zu hoch ist. Gerade im Bereich Firmenfahrzeuge haben Hybride am Ende der Lesingzeit nie eine Ladesteckdose gesehen. Aber dieses Problem liegt ja wie so oft an unserer Regierung und der Autolobby.
    Ich weiß, gehört hier nicht hin. Musste ich aber mal loswerden, sorry
     
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  12. bigdie

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    Mein Bruder hat seiner Frau einen Hybrid gekauft. Die fährt überwiegend zur Arbeit (4km) und zum Tennisplatz 2km. Angegeben ist der mit 30km elektrisch, schaffen wird er im Sommer 20 und im Winter 10km. Und wenn meine Schwägerin am Wochenende halt mal auswärts spielt, fährt das Auto mit Benzin. Das Auto war gebraucht und meine Schwägerin hat das im April ein Jahr und ist noch keine 4000km gefahren. Ich habe letzte Woche mal auf den Hutschienenzähler von der Ladesteckdose geschaut, da sind jetzt für 200€ Strom geflossen. Damit fahre ich meinen Fiat Transporter 2000km und der BMW ist ja ein Kleinwagen und hat ja auch noch einiges an Benzin gebraucht. Beim starken Frost geht ja der Benziner gleich beim Start an.
     
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  13. #113 Couscous, 25.02.2021
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    Man kann auf die Vorgaben der Normengeber und Hersteller vertrauen, die ihrerseits bereits konservativ rechnen und Sicherheitsmargen vorsehen. Oder man kann darauf noch mal einen Faktor X zur Sicherheit draufgeben, wenn man möchte. Das ist jedem selber überlassen (eventuell wäre noch zu klären, wer die Mehrkosten der Errichtung bezahlt). Man sollte allerdings anderen nicht Fehler vorwerfen, wenn sie alle Vorgaben voll einhalten.
     
  14. bigdie

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    Wie ich oben geschrieben habe, in meiner Wohnung ist mir das völlig Wurst, da gibt es auch nur 1,5mm², weil die 16A ja eh nur ein Fantasiewert sind. Ist zwar eine 16A Sicherung, aber es gibt sicher bei mir keinen Stromkreis, wo schon mal mehr als 10 A geflossen sind und das dann auch nur kurz.
    Beim E-Mobil ist das aber anders.
     
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