Stereosignal in Mono umwandeln

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  1. #1 CPK00/06, 11.09.2009
    CPK00/06

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    Hallo,

    an einem Stereoverstärker will ich einen Monosubwoofer mit anschliessen, unzwar vor dem Verstärker.

    Dass heisst ein Stereosignal vom CD-Player was zum 2Kanal Verstärker geht abzweigen und über eine weiche in Mono zu einem Extra Subwooferverstärker wandeln.

    Die einfachste Variante ist natührlich beide Eingangskanäle zusammenlegen. Aber dann ist ja der Stereoeffekt weg.

    Wie kann man nun eine ,,2 zu 1"-Schaltung realisieren die auf dem Diodenprinzip basiert?
    Dass da IC´s ins Spiel kommen ist mir vorerst klar.
    Hat Jemand eine Ahnug wie man eine gute Weiche basteln kann?

    Gruß CPK
     
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  3. #2 friends-bs, 11.09.2009
    friends-bs

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    2 Bipolare Elkos und 2 Induktivitäten und gut is.
    Dioden geht nicht. Aktive Bauelemente sind auch nicht nötig.
    Nur die Kapazität ist mir jetzt entfallen.
     
  4. #3 bahamas, 13.09.2009
    bahamas

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    Es waere vorteilhaft, das Signal zum Sub NACH dem Stereo-Verstaerker zu erzeugen. Dann besteht keine Gefahr, dass die Signalentnahme Verzerrungen verursacht UND die Lautstarkeregelung am Stereoverstaerker beeinflusst synchron auch den Sub.
    Dies setzt voraus, dass der Sub-Verstaerker selbst einen low-pass fuer die Bass-frequenzen enthaelt: das ist normalerweise der Fall.

    Falls Du Dich fuer diese Loesung erwaermen kannst: an jeder der beiden roten LS Klemmen des Stereoverstaerkers einen 100k Widerstand (1/8 Watt, also die ganz kleinen). Die freien Anschluesse dann miteinander verbinden: das wird dann mit dem inneren Kontakt der Cinch-Buchse des Sub-Verstaerkers verbunden. Die Masseverbindung (also "Ring" des Cinch) mit einem der schwarzen LS Anschluesse des Stereo-Verstaerkers verbinden: fertig.
     
  5. Akki

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    Hallo,
    ich glaube, daß mit den Elkos geht nicht, da hier ziemliche Rückwirkungen auf die schwachen Signale zu befürchten sind.
    Das mit den Widerständen sollte gehen, da hier keine Rückwirkungen zu befürchten sind und man sich den Aufwand mit dem Trennverstärker spart, was sehr schön ist. Einziger Nachteil ist, daß bei assymetrisch eingestellter Balance die beiden Kanäle ungleich zum Subwoofer kommen, was allerdings eher selten vorkommt. Ich habe so etwas schon mal gemacht, dabei aber den Kopfhörerausgang genommen. Da der Pegel hier aber höher sein könnte, als der Subwooferverstärker haben will, muß man vielleicht noch einen Spannungsteiler haben.
    Etwa so:


    L .......... R

    100k ... 100k
    |----------|--> zum Sub
    |
    R
    |
    Masse --------> zum Sub

    R dann so groß, daß ein vernünftiger Pegel ansteht.

    (Das mit dem malen hat nicht so geklappt)

    Da der Subwoofer die hohen Frequenzen unterdrückt, dürften auch keine Problem durch das zusätzliche Rauschen der Endstufen entstehen.
    Gruß
    Akki
     
  6. #5 bahamas, 13.09.2009
    bahamas

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    Zur Pegelstellung:
    die beiden 100K in parallel entsprechen 50K "gefuehlt" beim Sub-Eingang, was dem Standard-Eingangswiderstand entspricht.
    Falls an dieser Stelle eine Pegelstellung noetig wird (Lautpr.-Ausgang kann ja tatsaechlich meherere 10V betragen) muss ein Spannungsteiler her - muss man halt probieren da es von der Pegel-Toleranz des Subs abhaengt. Reduzierung zB auf 20% (waere mein Anfangswert):

    Stereo-Verstaerker:

    L R
    | |
    | |
    82K 82K
    | |
    +----------+------------> Mono zum Sub
    |
    11K
    |
    |
    L Masse (L oder R)------> Sub Masse
     
  7. #6 CPK00/06, 13.09.2009
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    Hallo,
    danke für die Antworten.

    Das mit den Wiederständen ist natührlich die einfachste Lösung. ABER:
    Wie sieht das mit Sattelitenboxen aus die eine Frequenz ab etwa 120Hz haben. Da kann denn nicht mehr viel an Bass zum Sub kommen.
    Und auch mit etwaigen Einschaltströmen des Stereoverstärkers sowie gesagt Balance und vor allem der Klang der Stereoboxen überhaupt gehen dann auch zu dem Monosub.
    Und das mit den Elkos würde es auch gehen, Ähnlich dem Prinzip der Wiederstände, nur wieder ganz anders. :wink:

    Wenn ich so daran denke, diese 2.1. PC-Sounds - da läuft das ja auch so. Das Eingangssignal kommt kurz hinterm Lautstärkeregler und wird verteilt.

    Solche Lösung hatte ich eigentlich gedacht.

    Falls ich solche eine Lösung finde stelle ich den Bauplan hier rein.

    Gruß CPK
     
  8. Akki

    Akki

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    Hallo CPK,

    ich weiß ehrlich gesagt nicht, was Satelliten-Boxen sind, ich bin einfach nur ein Nachrichtentechniker. Eine Box mag einen schlechten Frequenzgang haben, also ab 120Hz aufwärts, ein Verstärker hat aber heutzutage eigentlich keine großen Schwierigkeiten 20Hz bis 20KHz ohne großen Aufwand mit einer Toleranz von +/- 3dB darzustellen. Insofern dürfte an dem Lautsprecherausgang eines Verstärkers keine wesentliche Beinträchtigung der Klangqualität zu erwarten sein.
    Das mit Elkos, Spulen etc sind Schaltungen, die einen Tiefpaß realisieren, die schneiden also die höheren Frequenzen weg und lassen nur die Bässe durch (wenn man denn deren Eckfrequenz richtig dimensioniert). Da dies aber wahrscheinlich schon in deinem Sobwoofer-Verstärker passiert, ist das eigentlich überflüssig und solche Schaltungen (C+L) macht man eigentlich nur, wenn viel Leistung ansteht, also z.B. um den Baßlautsprecher in einer Box mit tiefen Frequenzen zu versorgen und vor überflüssigen, wärmeerzeugenden hohen Frequenzen zu schützen.

    Wenn Du einen Tiefpass an der Stelle willst, genügt es, einen Kondensator parallel zu dem nach Masse geschalteten Widerstand zu legen. Der dämpft dann mit 20dB pro Dekade (10-fache Frequenz) die höheren Frequenzen. Also z.B. Eckfrequenz 50Hz -> bei 500Hz nur noch 1/10 des Pegels, bei 5KHz ein Hundertstel.

    Wenn du nun unbedingt Aufwand treiben willst, kannst du natürlich mit einem Operationsverstärker das Signal am Lautstärkeregler abgreifen und damit hochohmig (=rückwirkungsfrei) weiterleiten. Dies für links und rechts und dann auch wieder mit einer derartigen Widerstands-Summenschaltung zusammenführen. Man kann auch zuerst mit den Widerständen aufsummieren und diesen Summenpunkt am invertierenden Eingang des OPs ausbilden, dann braucht man nur einen OP. Außerdem kann man im Rückkopplumngskreis des OPs auch noch einen Kondensator schalten, dann hat man den Tiefpaß automatisch mit. Da der Ausgang des OPs niederohmig ist (praktisch = 0 Ohm), kann man dann mit einem Serienwiderstand jede beliebige Anpassung an den Endverstärker vornehmen, eine eventuelle Verstärkung läßt sich ja auch direkt integrieren.

    War jetzt ein bißchen viel fachchinesisch, bei Bedarf kann ich ja einen Prinzipschaltplan nachlegen.

    Gruß
    Akki
     
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  10. #8 CPK00/06, 14.09.2009
    CPK00/06

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    Danke für die Infos.

    Den 2. Teil ..... joo´´ Prinzipschaltplan währe nicht schlecht. :wink:

    Also Sattelitenboxen sind im Grunde die Hochtöner von einem 2.1 oder 5.1 Sound. Nennt man so... (....)
    Die bekommen vom Verstärker nur ein bassschwaches Signal weil´s ja nur kleine Hoctonlautsprecher sind. Den Rest übernimmt dann der Subwoofer.


    Wenn du deinen Vorschlag erklärt hast werde ich mal rumknobeln bzw austesten.
     
  11. Akki

    Akki

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    Hallo cpk,
    anbei die Prinzipschaltung. Sieht ziemlich krackelig aus, habe mir den Zeigefinger gebrochen und das mit dem Schreiben klappt noch nicht so richtig, lesen kann man es aber wohl.

    Oben ist die Primitivvariante, die hat aber den Nachteil, das sie mehr Rauschen produziert, da der Eingang des OPs hochohmig beschaltet ist. Deshalb im unteren Bild eine 2. Variante: Die OPs links entkoppeln mit v=1, wodurch das Rauschen nicht verstärkt wird. Dann erfolgt die Summation mit den beiden 2,2k-Rs, was zu einer sehr niederohmigen Ansteuerung des OPs Nr 3 führt. Der verstärkt dann 20-fach (nur als Beispiel, ich weiß ja nicht welche Pegel an dem Lautstärkeregler anliegen und wieviel man zu Ansteuerung des Subwoofer-Verstärker braucht). Durch den Kondensator parallel zum 47k entsteht ein Tiefpaß, die Eckfrequenzen für zwei Varianten habe ich hingezeichnet (testen/nachrechnen).
    Eigentlich ist man dann fertig (der Ausgang hat 0 Ohm Innenwiderstand, falls überhaupt erforderlich also noch einen R in Serie).
    Wenn man einen 4-fach-OP nimmt, hätte man ja noch einen OP übrig und könnte damit nochmal verstärken, Pegel einstellen oder einen 2. Tiefpaß machen, dann wäre der Abfall mit 40db/Dekade noch steiler.
    Das ganze mit symmetrischer Spannungsversorgung betreiben, von U+ und U- jeweils einen Tantalelko oder keramischen C nach Masse, dann könnte das funktionieren.
    Am Eingang mit dem Kondesator aufpassen, das ist ein Hochpaß! Also das C groß genug wählen, damit noch die Bässe durchkommen. Wenn am Lautstärkeregler keine Gleichspannung ansteht, kann man auf die Cs auch verzichten (und auf den 1M-Widerstand auch).
    Hoffe die Schaltung klappt, habe leider keine Zeit, es auszuprobieren.
    Viel Erfolg
    Gruß
    Akki


    [​IMG]
     
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