Studium ohne Gesellen- und Meisterausbildung in die Selbstständigkeit zu empfehlen?

Diskutiere Studium ohne Gesellen- und Meisterausbildung in die Selbstständigkeit zu empfehlen? im Forum Off-Topic & Sonstige Tipps und Probleme im Bereich DIVERSES - Guten Abend zusammen, ich erwäge derzeit, ein Fernstudium in Elektrotechnik zu beginnen, um mich anschließend selbstständig zu machen...
Da ich mal eine ganze Zeit lang studiert habe weiß ich das.
Einen Kurs in dem man elektrische Installtionen durchführt gibt es nicht und selbst wenn würde der keine 3,5 Jahre lang täglich 8 Stunden dauern...
Das ist auch nicht das wofür Ingenieure ausgebildet werden.
 
Norm und Vorschrift hin oder her, ich halte einen Dipl. Ingenieur oder heute Master /Bachelor nicht im Ansatz als Elektrofachkraft und erst recht nicht als Verantwortliche Fachkraft.
Ohne weitere Bildung wie einer Fachausbildung wird das nichts.
Ich frage mich - wozu? Damit er hinterher als EFK weniger verdient, als vorher, in einem Kleinbetrieb ohne Extras arbeitet, bei garantierter zulagenfreien Überstunden. Dann lieber nur Dipl. Ing bleiben!
 
@Octavian1977

Im Grundsatz stimme ich dir zu, aber im Studium lernt man auch das Lernen. Wenn man dann vor dem Studium schon etwas praktische Erfahrungen gesammelt hat, denkt man auch während des Studiums an die praktische Umsetzung.

Wenn man wirklich durch das Studium gelernt hat, wie man sein Wissen selbst erweitert, ist es für einen pfiffigen Menschen durchaus möglich, auch das zu lernen, was man für die elektrische Installation braucht.

Summa summarum, es wird nach dem Studium viele geben, die sich die Qualifikation, um elektrische Installationen fachgerecht auszuführen, nie aneignen können und es wird aber auch die anderen geben, die das schaffen und für die das zusätzlich im Studium erlernte Wissen von Vorteil ist.


Gruß

Uwe
 
Da ich mal eine ganze Zeit lang studiert habe weiß ich das.
Das hört sich leider nach Abbruch (aus welchen Gründen auch immer) an und ob das Elektrotechnik war oder Singspiel und ob das an einer renommierten Hochschule oder eher der "Skathochschule" war bleibt auch offen.
Aber dafür "meinungsstark" mitreden wollen..... ich weiss nicht....
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus eigener Erfahrung. Oder hattest Du bisher den Eindruck, ich würde hier lediglich herumschwadronieren, wie es dem best. MOD hier teilweise beliebt?
 
Aus eigener Erfahrung.
Also braucht man kein Studium, um das zu bewerten. Warum dann die Frage an Octavian1977?

Oder hattest Du bisher den Eindruck, ich würde hier lediglich herumschwadronieren, …
Ich habe den Eindruck, hier wird eine private Fehde ausgetragen, die hier in das Forum nichts zu suchen. :(

Meine Bitte als normaler Nutzer des Forums, lasse bzw. lasst dies doch bitte sein oder nutzt die PN-Funktion des Forums.

Im Übrigen, wenn in einem Forum mit mir jemand, der nur herumschwadroniert, daher fachlich keine Ahnung hat (damit möchte ich jetzt nicht behaupten, dass das bei Octavian1977 so ist) in eine Diskussion verwickelt, dann nehme ich ihn in einem Fachforum wie diesem hier mit „fachlichen“ und sachlichen Argumenten auseinander. Nur das ist der richtige Weg, denn dann lernen eventuell auch die Mitleser fachlich etwas dazu.


Gruß

Uwe
 
Das ist fast völlig richtig, was Du schreibst. Allerdings ist es für viele Fragesteller hier, die hier neu sind und ein neues Thema aufwerfen, überhaupt nicht ersichtlich, welche Hintergründe wer hat und auf welcher Basis wer schreibt.
Da wird sehr häufig jemandem, der viele tausende Beiträge hat und dazu noch als Mod registriert ist, "qua Amt" einfach geglaubt, obvwohl es etliche Dinge gibt, wo er völlig falsch liegt (beliebtes Thema: "inverkehrbringen") und wo auch wiederholte Korrekturen (z.B. von @werner_1, der mindestens ein ebenbürtiges Wissen hat, aber ganz anders auftritt) leider nichts nutzen, weil im nächsten Thread zum selben Thema wieder dieselbe Fehlinformation herausgehauen wird. Um nur EIN Beispiel zu nennen. (Andere Beispiele zum Thema Erdung/Potentialausgleich etc. kann Dir sicher @Dipol bestätigen, der muss ihm auch immer wieder gebetsmühlenartig vortragen).

Peinlich wird es dann (und das hat überhaupt nichts mit privater Fehde zu tun), wenn man dann jemanden (wie von mir geschehen und wie von Dir beschrieben) in so weit konkretisierend auf seine Aussagen zurückführt (Du nennst es "sachlich auseinander nehmen"), dass zu erkennen ist, dass etwas vorgegeben wird (ich sage nicht behauptet!), was eben nur dem Anschein nach ist.
Soll heißen: es wird so getan, als könnte man aus eigener Anschauung eines abgeschlossenen Elektrotechnik-Studiums beurteilen, was dort Lehrinhalt ist und am Ende kommt heraus, dass man "irgendwas" "irgendwielange" studiert hat.
Doch ein kleiner Unterschied oder?
Wenn dieser Sachverhalt nun so aufgeklärt wurde, so kommt das eben auch den Mitlesern zugute und sowas geht wohl kaum über die PN-Funktion.
 
Mag alles sein, dass macht man aber anhand einer Aussage, die nicht tatsächlich korrekt ist.

Hier dürfte an seiner Aussage aber nichts zu kritisieren sein, da du nahezu eine identische Aussage getroffen hast.

Es ist also genau das falsche Bespiel, was du gewählt hast, hier rumzukritisieren und zu fragen, ob er studiert hat und er sich sonst kein Urteil erlauben darf.

Da du eine fast identische Aussage getroffen hast, darfst du dir die Kritik, dass er kein abgeschlossenes Studium aufweisen kann, nicht erlauben, du selbst kein abgeschlossenes Studium aufweisen kannst.

Wenn du also meinst, eine seiner Behauptungen richtigzustellen zu müssen, dann nutze dazu Behauptungen, wo er deiner Meinung nach falsch liegt und nicht welche, die mit deinen fast zu 100% übereinstimmen.

Das fällt ansonsten nur negativ auf dich zurück, wie es ja gerade bei einem unbedarften Leser wie mich erfolgt ist, denn die kennen die Hintergründe für dein Verhalten hier nicht.


Gruß

Uwe
 
Hier dürfte an seiner Aussage aber nichts zu kritisieren sein, da du nahezu eine identische Aussage getroffen hast.

Es ist also genau das falsche Bespiel, was du gewählt hast, hier rumzukritisieren und zu fragen, ob er studiert hat und er sich sonst kein Urteil erlauben darf.

Da du eine fast identische Aussage getroffen hast, darfst du dir die Kritik, dass er kein abgeschlossenes Studium aufweisen kann, nicht erlauben, du selbst kein abgeschlossenes Studium aufweisen kannst.
Das weisst Du aus eigener Erfahrung Deines Studiums
Aus eigener Erfahrung.
Finde den Fehler.

Der Unterschied ist hier, dass 2 User ähnliche Aussagen getroffen haben.
Der eine User hat "mal irgendwas" studiert, offensichtlich ohne Abschluss, was und wie lange bleibt bis dato offen, der andere User hat ein abgeschlossenes Studium der E-Technik und kann daher die Frage aus eigener Erfahrung beantworten.
Die Kritik bezieht sich (und das hast Du wohl offensichtlich falsch verstanden) eben nicht darauf, kein abgeschlossenes Studium zu haben (das ist ja per se weder ehrenrührig oder sonstwie negativ), sondern darauf, dass hier (leider mal wieder) GEANTWORTET und MUTMASST wurde, ohne die entsprechende Urteilsfähigkeit zu besitzen. Aus o.a. Grund.

Ich würde ja auch im "Beisein" eines Chirurgen keinem Dritten erzählen wollen, welche Nahttechniken und Knocheneinkürzungen während (s)eines Studiums Lehrinhalt waren, nur weil ich vielleicht mal selber den Arm gebrochen hätte und ein Praktikum in einer Unfallklinik gemacht hätte. Um mal ein plattes Beispiel zu benutzen.
 
Finde den Fehler.

Der Unterschied ist hier, dass 2 User ähnliche Aussagen getroffen haben.
Der eine User hat "mal irgendwas" studiert, offensichtlich ohne Abschluss, was und wie lange bleibt bis dato offen, der andere User hat ein abgeschlossenes Studium der E-Technik und kann daher die Frage aus eigener Erfahrung beantworten.
…und der dritte (ich) trifft ebenso eine ähnliche Aussage und mir stellt du die Frage nicht, sondern gibst mir einen Daumen hoch.

Die Kritik bezieht sich (und das hast Du wohl offensichtlich falsch verstanden) eben nicht darauf, kein abgeschlossenes Studium zu haben (das ist ja per se weder ehrenrührig oder sonstwie negativ), sondern darauf, dass hier (leider mal wieder) GEANTWORTET und MUTMASST wurde, ohne die entsprechende Urteilsfähigkeit zu besitzen.
Muss man nun studiert haben, um diese Urteilsfähigkeit zu haben? Kann das z.B. nicht auch ein Handwerksmeister, in dessen Betrieb schon fertig studierte Elektrotechnik-Ingenieure gearbeitet haben, sich beworben haben oder mit denen der Meister zu tun gehabt hat? Ich denke schon.

Ich bekomme regelmäßig mit, welche praktische Erfahrungen vielen frisch von der Uni kommenden Ingenieuren fehlt. Einige sind wissbegierig und holen die fehlende Qualifizierung und die praktische Erfahrungen nach, anderen hingegen nicht. Um das zu bewerten, dazu braucht man nicht selbst studiert zu haben.


Gruß

Uwe
 
Es ging um das, was man IM Studium lernt. Lehrinhalte. Die gibt man aus erster Hand wieder, weil man es selbst erlebt hat, oder berichtet darüber von Dritten oder vom Hörensagen. Dann sollte man es aber der Fairness halber auch so kenntlich machen und nicht erst auf Nachfrage einräumen, dass es gar nicht von einem selber kommt.
Da darf nun jeder selber entscheiden, welche Berichte/Aussagen ihm lieber und glaubwürdiger sind.
Ich wüsste, wem ich da eher vertrauen würde.

Das Ganze hat nun rein gar nichts zu tun mit der Fähigkeit und/oder dem Willen sich selber weiterzubilden.

Um zum Kern hier zurückzukommen, sollte man vielleicht nochmal den Eingangsbeitrag lesen, denn eigentlich geht es doch darum, dem TE BESTMÖGLICH und objektiv zu helfen, anstatt hier bloße Meinungsmache und Befindlichkeiten zu ergründen, oder?

Das zumindest ist mein Kernanliegen und das schließt eben auch ein, die Beiträge anderer User (insbesondere die, die meinen, zu ALLEN Themen hier beitragen zu müssen), kritisch zu hinterfragen. Ansonsten schreibe ich "OFF-TOPIC" zu meinen Beiträgen, damit es klar erkennbar ist, ob zum Thema oder nicht.
 
Es ging um das, was man IM Studium lernt. Lehrinhalte. Die gibt man aus erster Hand wieder, weil man es selbst erlebt hat, oder berichtet darüber von Dritten oder vom Hörensagen. Dann sollte man es aber der Fairness halber auch so kenntlich machen und nicht erst auf Nachfrage einräumen, dass es gar nicht von einem selber kommt.
Zweiter Hand? Wieso, er hat doch studiert. Selbst aber wenn man das Studium nicht geschafft hat, kennt man doch die Lerninhalte. Abgesehen davon, wo steht, dass er das Studium nicht beendet hat?

…und nochmal, wenn ein Ingenieur später im Berufsleben ist, können andere Menschen (Handwerksmeister, Elektrofachkräfte oder auch Kollegen) doch mit, welche handwerkliche Fähigkeiten und wissen er hat oder nicht. Andere Menschen abseits vom Studium sind doch nicht doof. Vielmehr habe ich oft das Gegenteil erlebt.


Gruß

Uwe
 
Heute stecken wir wieder in einem Sumpf von Lobbyisten, Vorschriften und Bürokratie,
wodurch offensichtlich jegliche Kreativität abgewürgt wird, schlimmer als im tiefsten Mittelalter.
Ausgenommen bei Blitzschutzthemen gehörst du doch sonst nicht zu den notorischen Zweiflern und Verschwörungs-Theoretikern. :D

Wenn ich mir schaurige Bilder bei Voltimum und anderswo antue, gibt es keinen Mangel an "Kreativität" aber an Normenkunde.
 
Zweiter Hand? Wieso, er hat doch studiert. Selbst aber wenn man das Studium nicht geschafft hat, kennt man doch die Lerninhalte. Abgesehen davon, wo steht, dass er das Studium nicht beendet hat?
1a.) Was hat er studiert? --> Fehlanzeige
1b.) Wie lange hat er was studiert? --> Fehlanzeige
1c.) Wer hat behauptet oder wird geschrieben er habe "das Studium nicht geschafft"? --> Fehlanzeige
2.) Lerninhalte kenne ich auch, wenn ich die Webseite einer Uni aufrufe und mir dort die Studiengangsbeschreibung anschaue. Kenne ich deswegen so die Lerninhalte, als wenn ich sie selber bis zum Abschluss erfahren habe? Wohl kaum.
3.) Ich kennen NIEMANDEN (sicher liegt das nur an mir), der ein Studium erfolgreich beendet hat und dann auf Nachfrage angibt, er habe "mal eine zeitlang studiert". Im Gegenteil: heute kann man insbesondere bei Lebensläufen (und da noch "mehr" insbesondere bei Politikern) davon ausgehen, wenn da nur steht "Studium der xyz" und kein Abschluss explizit aufgeführt wurde oder kein entspr. Titel, dass da auch nichts ist.

…und nochmal, wenn ein Ingenieur später im Berufsleben ist, können andere Menschen (Handwerksmeister, Elektrofachkräfte oder auch Kollegen) doch mit, welche handwerkliche Fähigkeiten und wissen er hat oder nicht.
Du lenkst ab. Das ist überhaupt nicht die Frage.
Die Frage war, ob die Lehrinhalte eines Studiums der E-Technik für den TE eine sinnvolle Sache sind, um seine Tätigkeitswünsche hinsichtlich Selbstständigkeit im Bereich Installationen etc. zu ermöglichen. Er fragt genauer, ob dort (im angedachten Fernstudium) wichtige Inhalte fehlen würden. Was in aller Welt soll das mit Deiner o.a. Aussage von anderen Menschen über die handwerklichen Fähigkeiten eines Ingenieurs im Berufsleben zu tun haben??
 
Als Selbständiger benötigt er die fachlichen Fähigkeiten SOFORT mit beginn dieser Tätigkeit.
Er kann eben nicht im Gefüge eines Unternehmens dieses erlernen, mit einer VEFK als Vorgesetzten und "Lehrmeister"
Als Selbständiger ist ER die VEFK und muß vom ersten Tag an diese Aufgabe erfüllen.

Ob er das erlernen kann und wie gut er sich etwas beibringen kann ist dabei nicht von Bedeutung.
Wenn er sich das Wissen neben dem Studium zusätzlich aneignet oder danach, vor seiner Selbständigkeit ist das alles in Ordnung.
 
…und nochmal, wenn ein Ingenieur später im Berufsleben ist, können andere Menschen (Handwerksmeister, Elektrofachkräfte oder auch Kollegen) doch mit, welche handwerkliche Fähigkeiten und wissen er hat oder nicht. Andere Menschen abseits vom Studium sind doch nicht doof. Vielmehr habe ich oft das Gegenteil erlebt.
Du lenkst ab. Das ist überhaupt nicht die Frage.
Nein, ich lenke nicht ab, denn die eigentliche Frage war, ob Octavian1977 bewerten kann, ob Ingenieure direkt nach dem Studium in der Lage sind, im Elektrohandwerk zu arbeiten. Es war deine Behauptung, dass er dazu selber studiert haben muss.

Tatsächlich ist es doch aber so, wenn ein Ingenieur direkt nach dem Studium im Elektrohandwerk anfängt zu arbeiten, doch der Elektrohandwerksmeister bewerten kann oder recht schnell merkt, ob der Ingenieur auch das Wissen für das Elektrohandwerk hat. Wenn der Elektrohandwerksmeister nun öfters die Erfahrungen gemacht hat, dass Ingenieure dieses Wissen nicht haben, dann wird er schon in der Lage sein, dies zu bewerten. Gleiches gilt, wenn man als Fachmann im Elektrohandwerk öfter fachlichen Kontakt mit frischen Ingenieuren hat oder mit ihnen zusammenarbeitet. Wenn Octavian1977 nun zusätzlich selbst Elektrotechnik studiert hat, auch wenn er das Studium nicht abgeschlossen haben sollte, so kann dies die Bewertung noch unterstützen.

So, wenn er dann basierend aus dieser Erfahrung, bestätigt durch einige Jahre Studium eine korrekte Aussage trifft, die du dann auch bestätigt, dann gibt es keinen Grund daran rumzumäkeln, wie der zu der Aussage gekommen ist und wie er dazu kommt, diese ja korrekte Aussage zu treffen, PUNKT!

Dies wäre vielleicht nur dann angebracht, wenn du mit seiner Aussage nicht d'accord gehen würdest.

Solche unbegründeten Rummäkeleien an andere Forenmitglieder bringen mich halt etwas auf die Palme, eben, weil so etwas in letzter Zeit immer häufiger beobachte. Auch mit mir hat man das schon erfolglos versucht. Sowas ist ärgerlich und kostet unnötig Zeit. :(

Mehr ist eigentlich auch nicht zu sagen, denn jeder kann unsere Diskussion lesen und seine eigene Meinung bilden.


Gruß

Uwe
 
Thema: Studium ohne Gesellen- und Meisterausbildung in die Selbstständigkeit zu empfehlen?

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