Stuttgart muss eigentlichKehrwoche gebührenpflichtig machen!

Diskutiere Stuttgart muss eigentlichKehrwoche gebührenpflichtig machen! im Off-Topic & Sonstige Tipps und Probleme Forum im Bereich DIVERSES; Hallo, der Grund ist einfach. Soeben wurde in SWR/BW berichtet, dass Stuttgart die Grenzwerte der Feinstoffbelastung um 200% übersteigt....

  1. #1 vaneesh, 22.06.2013
    vaneesh

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    Hallo,

    der Grund ist einfach. Soeben wurde in SWR/BW berichtet, dass Stuttgart die Grenzwerte der Feinstoffbelastung um 200% übersteigt. Abmildernd wurde zugegeben, dass Stuttgart nun eben in einem Kessel liegt und das das Problem der Grenzwerteinhaltung verschärft.

    Ebenfalls richtig wurde berichtet, dass Feinstäube im Wesentlichen durch Verbrennungsprozesse (wie .z.B. beim Betrieb eines herkömmlichen KFz oder Öfen) entstehen.

    Daraus wurde geschlossen, dass für den Betrieb eines KFz im Innenstadtbereich eine Maut erhoben werden solle. Ähm ja, gut, dann haben wir vielleicht weniger Feinstaub im Kessel ... Aber! ...

    Wir müssen doch die Sache genauer analysieren. Der entstehende Feinstaub setzt sich doch ab und wird durch den Regen ausgewaschen. Ein Problem entsteht dann, wenn bereits abgesetzter Feinstaub wieder aufgewirbelt wird. Die Feinstaubkonzentration ist besonders hoch, wo der Feinstoff aufgewirbelt wird.

    Und was wirbelt Staub auf? Putzen!

    Somit erscheint die speziell in Stuttgart exzessiv praktizierte Kehrwoche als obsolet und kontraproduktiv.. Okay, hauptsächlich die KFz-Betreiber sind verantwortlich, dass überhaupt Feinstaub entsteht. Die Kehrwochenanhänger sind aber schuld, dass das Problem über die Maßen künstlich erhalten bleibt.

    Wer ist nun schlimmer, der welcher den Brand gelegt hat oder der, welcher Benzin ins Feuer schüttet?

    Klare Sache, beide sind übel und müssen jeweils mit Abgaben belegt werden. Wir brauchen nicht nur eine Maut für KFz-Führer sondern auch eine für Kehrwochenfanatiker! Auch Versicherungstechnisch wird dies von Belang sein, denn der Kehrwochenfanatiker setzt sich durch das lokale Aufwirbeln des Feinstaubs einem erhöhten Gesundheitsrisiko aus und erkrankt häufiger.
    Es kann nicht sein, dass diese Last durch vernünftige Bürger ohne Kehrwochenzwang getragen wird. Insofern sind Kehrwochenkranke Risikopatienten und müssen von ihrer Krankenversicherung anders veranlagt werden! Es muss auch sein, dass Kehrwochensucht als anerkannte und behandlungspflichtige Krankheit gilt, welche durchaus physische Auswirkungen auch auf Mitbürger hat!

    Alkoholiker bezahlen Steuern auf Alkohol, Nikotinsüchtige bezahlen Tabaksteuer und Kehrwochensüchtige? Nichts und sie schädigen die Umwelt!

    Dies ist ein ernst zu nehmendes Problem und sollte unbedingt in die lokale Landespolitik eingebracht werden!

    Viele Grüße,

    Uli und die sechs Pappnasen :lol:

    PS: Der nächste Anschlag ist geplant und betrifft das Parallelschalten von Adern ;-) :wink:
     
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  3. Dino81

    Dino81

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    [b]Ich habe in der Werkstatt ein paar Sachen abgestaubt......nicht mehr neu, aber noch brauchbar...[/b]
    Muß ich dafür Steuern zahlen???
    Ich bin gestern laut grölend nach Hause gekommen, das hat Staub aufgewirbelt!
    Muß ich dafür Steuern zahlen???
    Wenn ich darüber nachdenke, rieselt der Kalk!
    Muß ich dafür Steuern zahlen???
    Meine Ansichten sind etwas angestaubt
    Ich werde vorsichtig sein...
     
  4. T.Paul

    T.Paul Moderator

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    Sorry, aber ... da passt dieses Gesicht dazu ...

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