Tipps für LED Einbauspots

Diskutiere Tipps für LED Einbauspots im Licht & Beleuchtung Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo liebe Leute, ich bin gerade auf der Suche nach LED Einbauspots und habe mir folgende Kriterien überlegt: - 230V Versorgungsspannung...

  1. Robnek

    Robnek

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    Hallo liebe Leute,

    ich bin gerade auf der Suche nach LED Einbauspots und habe mir folgende Kriterien überlegt:

    - 230V Versorgungsspannung (dadurch kein Trafo notwendig)
    - Bohrung 68mm (aus meiner Sicht beste Größe)
    - nicht schwenkbar (stört nur, wenn sie einfach nur nach unten strahlen sollen)
    - Leuchte und Gehäuse getrennt (dann muss nicht direkt immer alles neu gekauft werden)
    - Farbe weiss (Geschmackkssache)
    - 350-400 lm (gutes Mittelmaß, Raum wird durch entsprechende Anzahl homogen ausgeleuchtet)
    - Lichtfarbe: warmweiss
    - Preis: möglichst günstig, da ich viele verbauen möchte

    Das sind meine Überlegungen, eigentlich alles Standard, oder? Nur leider finde ich mit diesen Kriterien kaum etwas. Hat jemand ein paar Tipps?

    Vielen Dank im Voraus!
     
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  3. karo28

    karo28

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    Qualitativ hochwertige LED halten durchaus die angegebenen 30-50000h durch. Das ist eine ziemlich lange Zeit. Bei Ausfall ist meist der Treiber die Ursache, selten die LED

    Eine hohe Anzahl an punktfoermigen Leuchten ergibt nicht zwingend eine homogene Ausleuchtung.

    Die Zeiten, da es tres chic war, die Decke mit unzaehligen Deckenspots zu perforieren, sind schon ungefaehr 15-20 Jahre her. Nicht nur die lichttechnik, auch der Geschmack und Stil sollten sich in der Zwischenzeit weiterentwickelt haben.


    Ja. Standard, manche wuerden ja sagen, unterstes Mittelmass.

    BEGA Accenta LED erfuellen fast alle deine Kriterien. Naja, der Preis wird keine Freudenschreie ausloesen.
     
  4. #3 Zelmani, 06.06.2018
    Zelmani

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    Guck mal bei Paulmann, da müsste eigentlich was zu finden sein, was Deinen Vorstellungen entspricht.
     
  5. #4 Moorkate, 07.06.2018
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    Ich würde Einbauleuchten mit GX53-Sockel nehmen.

    Größere Abstrahlfläche, dadurch gleichmäßiger und geringere Einbautiefe von 4cm.

    Bei deinen muss du bei 230V auf GU10 oder E27/14- Sockel zurückgreifen, wenn es austauschbar sein sollte. Die Einbautiefe ist dann 9-12cm. Die wurden ursprünglich auch mehr für punktförmige Spotbeleuchtung als für gleichmäßige Ausleuchtung konstruiert.

    Und dann nimmst du ein paar weniger Leuchten und gibts mehr Geld für das Leuchtmittel aus, die denn auch halten. Da sparen zu wollen rächt sich schnell. Denn die billigen China-Kracher versprechen viel, halten aber wenig - vor allem keine 30000h.
    Und nimm denn welche mit Opalglas (Milchglas) davor. Das schluckt zwar ein paar Lumen, aber die blenden nicht so, wenn man reinschaut und die Lichtverteilung wird gleichmäßiger und weicher.

    MfG
     
  6. #5 LED_Supplier, 07.06.2018
    LED_Supplier

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    Du machst einen Schweizer Käse aus deiner Decke, hast wahrscheinlich qualitativ schlechtes Licht (CRi), qualitativ schlechte Strahler und Leuchtmittel mit niedriger Leistung und geringer Abstrahlwinkel.

    Ich würde qualitativ hochwertige Strahler empfehlen. Festeingebautes Leuchtmittel (Cree COB), getrenntes Netzteil. 10 Watt, Ausschnitt ca. 90 mm, schwenkbar. Lichtfarbe 2.700 - 3000 K (extra warmweiß, entspricht Halogenlicht), oder 3.000 - 3.500 (normales warmweiß). 60 Grad Abstrahlwinkel. Davon ca. 1/3 der von dir geplanten Menge.

    Wenn man die geringere Installationskosten (1/3 der Löcher und Verkabelung) dazu rechnet kommt das günstiger als die "Billig-Lösung" und du wirst von Anfang an 10 x so viel Spaß daran haben.

    z.B.


    [​IMG]
     
  7. Robnek

    Robnek

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    Ich merke schon: Der Post hat sich gelohnt. Dann werde ich mal größere Strahler nehmen. Wenn man dann auch noch ein fest eingebautes Leuchtmittel nimmt, ist die Auswahl schon groß genug. Einbautiefen von über 50 mm sind für mich eigentlich auch ein NoGo - daher passt das alles ganz gut.

    Wieviel Lumen sind eure Empfehlung? Bei 500 findet man eine Menge - oder eher 700?

    Auch die Idee mit dem Opalglas finde ich sehr gut, hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm.

    Vielen, vielen Dank!
     
  8. #7 Octavian1977, 08.06.2018
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    Auf keinen Fall mit fest verbautem Leuchtmittel.
    Wenn es schon Strahler sein müssen, dann mit den Standard 230V Sockeln die es eben gibt, wie der beschriebene GX53 oder auch GU10.
    Wie viel Lumen Du benötigst kann Dir hier keiner sagen, denn das ist erst mal abhängig davon wie hell Du es haben willst und wie Dein Raum gestaltet ist.
    Farbgebung des Raumes sowie dessen Geometrie sind dafür verantwortlich wie viel Dir die produzierten Lumen überhaupt bringen.
    Das was Du benötigst ist Lux, die Beleuchtungsstärke. Diese muß aber berechnet werden. Hierzu gibt es entsprechende Programmen die das können.
    Ein Fachmann vor Ort der sich mit Licht auskennt kann das anhand des Raumes sicher auch ohne Berechnung gut genug schätzen.

    Wichtig sollte Dir bei den Leuchtmitteln sein, daß sie eine gute Effizienz aufweisen.
    Unter 100 lumen/Watt würde ich keine Leuchtmittel mehr verbauen.
     
  9. hicom

    hicom

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    Ich verbaue keine Leuchten mehr mit Retrofit 230 oder 12V GU10, oder GX53. Denn spätestens
    wenn es um Dimmbarkeit (Pflicht!) geht ist Schluss mit Lustig. Wie oben schon geschrieben,
    Leuchten mit festeingebauten Leds, ohne jegliche Elektronik und Vorschaltgerät extern, das
    dann per DMX oder DALI steuerbar ist.

    #Jürgen
     
  10. #9 LED_Supplier, 09.06.2018
    LED_Supplier

    LED_Supplier

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    Retrofit Leuchtmittel ist höchstens eine Übergangslösung falls du bereits alte Strahler verbaut hast. Wenn es neu gemacht wird, dann gleich richtig, also fest eingebaute LEDs. Alle Entwicklungen gehen in diese Richtung.

    Zum Thema Lux / Lumen. Nehmen wir an, du hast ein Zimmer von 4 x 5 m = 20 qm. 500 Lux wäre die (Norm) Beleuchtungsstärke für einen Büro-Arbeitsplatz. Das wäre für ein Wohnzimmer oder Küche auch keine schlechte Größe, sinnvollerweise macht man es dann auch gleich dimmbar.

    Um die 500 Lux (Lm/qm) zu realisieren, brauche ich ganz ganz grob gesagt 20 x 500 = 10.000 Lumen. Verteilung etc. etc. nicht berücksichtigt. Wenn ich das nun mit Strahlern a 350 Lumen (typisch Leuchtmittel-Ersatz) realisieren will, bräuchte ich ca. 30 St. in meiner Decke von 4 x 5 Meter. Schön ist anders. Bei 500 Lumen sind es immerhin noch 20 St. Deswegen auch meine Empfehlung von Strahlern a 10 Watt, bei guter Effizienz wären das ca. 1000 Lumen, davon brauchst du dann im o.g. Beispiel 10 St. Einbautiefe berücksichtigen, 5 cm ist zu wenig, 10 cm besser!

    Bei der Leuchtmitteleffizienz muss man aufpassen. Angegeben werden muss die Effizienz der Leuchte, nicht die Effizienz des Leuchtmittels. Viele machen das aber nicht. Alles weit über 100 Lm/Watt ist verdächtig.
     
  11. Robnek

    Robnek

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    Erstmal danke für die vielen Antworten.
    Dass die Beleuchtungsstärke abhängig vom Raum (Größe bzw. Typ, z.Wohn oder Essen) ist, das weiß ich. Mir ging es nur um die Empfehlung einer einzelnen Leuchte. Geht die Markttendenz mittlerweile eher zu 500lm pro Strahler oder noch höher? Die Antwort hat LED_Suppliere ja quasi geliefert, danke!
    Nur finde ich 500lx im privaten Bereich arg hoch. In der Küche habe ich 300-350 geplant. Eine Deckenleuchte über dem vest ferbauten Küchentisch, zwei kleine Wandleuchten, dann braucht man auch nicht mehr so viele Strahler. Im Wohnzimmer werden nur 150lm empfohlen. Kombiniert mit ein paar Stehleuchten braucht man auch nicht viele Strahler. Ich schaue mir mal die 10W Exemplare an. Dann muss ich auch keinen Schweizer Käse aus der Decke machen.
    Werde nach welchen mit fest verbautem Leuchtmittel suchen, wenn da der Markt "hingeht". Man findet wirklich ein besseres Angebot. Ich hoffe, ihr seht es ähnlich. Vielen Dank nochmal!
     
  12. #11 Octavian1977, 11.06.2018
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    Mag sein das der Trend zu fest verbauten LEDs geht, das bedeutet aber auch einen enormen Müllberg in der Zukunft.
    Man muß nicht jeden Unsinn mitmachen.
    Für meinen Kronleuchter aus den 70ern bekomme ich heute noch E14 Leuchtmittel und sicher auch in Zukunft.

    Wie viel Lux man haben will ist eine persönliche Entscheidung.
    Ich selbst habe gerne Serienschaltungen, da kann ich auf Schalter 1 eine geringe gemütliche Beleuchtung legen (oder für den Flur eine zum durchgehen und nicht stolpern) und auf Schalter zwei eine sehr helle zum Aufräumen, Putzen, Legoteilchen suchen, etc.

    Für zum nur Durchgehen langen bereits 50 Lux völlig aus, wenn man nicht gerade aus einem sehr hellen Raum kommt sogar bis 1 Lux herunter(ist dann natürlich etwas duster).
    500Lux benötigt man eigentlich nur Punktuell z.B. am Arbeitsplatz auf dem Schreibtisch, im Bad vor dem Spiegel, etc, da kann man auch mal zusätzlich eine Leseleuchte oder Spiegelleuchte montieren.
    Auch die Arbeitsplatten in der Küche kann man mit Unterschrankleuchten gezielt erhellen und muß nicht den ganzen Raum extrem ausleuchten.
    zu den empfohlenen Beleuchtungsstärken kann man im Netz was googeln.
     
  13. hicom

    hicom

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    Ist es ökologischer mit einer defekten "retrofit" Lampe jeweils die gesamte Vorschaltelektronik mit wegzuwerfen?...
     
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  15. #13 Strippe-HH, 11.06.2018
    Strippe-HH

    Strippe-HH

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    Was wurde denn vorher mit den ESL-Leuchtmitteln gemacht? Und da soll sogar Asbest drinnen gewesen sein.
     
  16. PEN

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    Man sieht, die Forenmeinung ist eindeutig. Bei festeingebauten Leuchtmittel wirklich nur alsolute Spitzenware kaufen oder vorsichtshalber noch 200% Reserve in den Schrank legen, damit man passende hat, fallst doch mal eine nach 30h, stattt 30Th ausfallen sollte.
    Oder austauschbare Retrofitlampen, solange man nicht dimmen möchte, dass klappt damit nicht so gut.

    mfG
     
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