Verbesserung der Elektrosteuerung an meiner Minimax Kombi

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  1. #1 Holzwurm1964, 15.04.2018
    Holzwurm1964

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    Hallo alle zusammen.
    Ich habe mich hier im Forum angemeldet da Ich mir hier einige Tipps erhoffe zur Verbesserung der Bedienbarkeit meiner Minimax ST3Smart(Formatsäge,TischfräseKombi).Die Maschine habe Ich wirklich günstig bekommen,und sie war damit ein gefundenes Fressen.Was immer bei Holzbearbeitungsmaschinen mit weniger als 5 stelligem Kaufpreis schlecht gemacht ist ist die Bedienbarkeit der Elektrischen Ausstattung(Ein-Ausschalten,Umpolung der Fräse),Heißt:Wenn man Holz auf dem Formatschlitten auflegt,muß man sich über den Formatschlitten beugen um die Kreissäge einzuschalten beim Ausschalten genauso was schon ein bisschen gefährlich ist,da das Sägeblatt dann dreht.Die seitliche Schalteinheit ist auch schlecht erreichbar da muß man durch den Querausleger greifen um drann zu kommen.Um die Fräse zu betätigen muss man zur Frontschalttafel gehen,das bedeutet das man hin und herlaufen muß um ein und auszuschalten.
    Im Schaltplan ist eine Schalteinheit vorgesehen für die Fräse,die ist im Schaltschrank schon vorverdrahtet.Ich habe eine Tastereinheit im Gehäuse(Eaton Moeller Ein-Austaster mit Kontrolleuchte) verdrahtet und einmal provisorisch angeklemmt:Funktioniert.Diese Einheit würde Ich mit einem Spiralkabel ausstatten und einem Magneten um Sie da anzubringen wo sie am praktischsten zu bedienen ist.
    Im Schaltschrank der Maschine ist noch Platz Ich würde da
    Funkschütze einsetzen,einen Sender in ein möglichst kleines Gehäuse einbauen,und das ganze unter das Verlängerungsblech des Formatschlitten montieren.Ein-Ausschalten der Kreissägeeinheit.Diese Position ist eine Stelle die immer gut erreichbar bleibt und wird auch von manchem Hersteller für genau diesen Zweck genutzt.
    So jetzt meine Fragen:
    1.Ist das Verwenden eines Spiralkabels zulässig und auch die Verwendung eines Gehäuses mit einem Magneten?
    Bisher habe Ich ein 7adriges Kabel für Pkw Anhänger für meinen Versuch benutztzt;Die sind angegeben mit einer Spannungsfestigkeit von 50 Volt.Die Betriebsspannung beträgt jedoch für die elektrische Steuerung 110 Volt.Ich vermute das Ist unzulässig,falls ja,Wie ist die Bezeichnung eines zulässigen 6oder7adrigen kabels und wo bekommt man solches.
    2.Ich habe bisher als Funkschütz ein Zamel ExtaFree Rom-10 in Betracht gezogen was haltet ihr von der Verwendung
    eines solchigen?
    3.Sind Funkschütze und Sender verschiedener Hersteller austauschbar?
    4.Falls das was in Punkt 3 beschrieben möglich ist:Gibt es vielleicht eine kleine Funkplatine mit Batteriebetrieb die entweder Klemmen oder Lötpunkte haben um dort Taster mit Leitungen anzuschliessen?Von Zamel scheint es nur kleine Sender zu geben die Vermutlich in Smd aufgebaut sind und wohl fisselig umzubauen.
    5. Ich bräuchte Dafür ein kleines Gehäuse die Höhe darf maximal 30 mm aussen betragen,sollte gut zu öffnen sein um am Sender auch mal die Batterie wechseln zu können.
    6. Ich habe den Schaltplan neu gezeichnet und werde Ihn so wie die Erweiterung die Ich mir gedacht habe und Photos von der Maschine hochladen.Ich würde von euch gerne wissen ob das so gehen würde.
    7.Ich habe keine Symbole für Funkgeschaltete Schütze oder gar ein Doppelschütz gefunden gibt es die
     
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  3. patois

    patois

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  4. #3 Holzwurm1964, 15.04.2018
    Holzwurm1964

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    Jetzt kommen Bilder

    Schalttafel der Maschine
    [​IMG]
    Seitlicher Schalter für die Kreissäge
    [​IMG]

    [​IMG]
    Hier kann man den Formatschlitten und die Schalttafel sehen wie es beim Auflegen von Holz meistens aussieht.Man steht links vom Schlitten und muß sich über selbigen beugen oder sen seitlichen Schalter benutzen was bei aufliegendem Holz nicht funktioniert.

    Verlängerungsblech Formatschlitten von oben u. von unten
    hier würde der Sender in einem passenden Gehäuse mit Ein u.Austaster montiert(von der Unterseite)
    [​IMG]

    [​IMG]

    Der Bereich der Tischfräse und ein Bild des Querauslegers
    mit provisorich befestigter Schalteinheit wie Ich mir die Befestigung per Magnet vorstelle.(Und keine Sorge Ich werde garantiert nicht Panzerband verwenden wenn es fertig ist).


    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    Bilder vom Schaltschrank(leider nicht viel zu erkennen).

    [​IMG]

    Der Schaltplan wie er original vorgesehen ist
    [​IMG]

    Schaltplan von mir neugezeichnet

    [​IMG]

    Schaltplan mit der Erweiterung(Funkschütz)leider finde Ich keine Normgerechten Symbole.

    [​IMG]

    Ein Bild von der kompletten Maschine

    [​IMG]
     
  5. #4 werner_1, 15.04.2018
    werner_1

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  6. #5 Holzwurm1964, 15.04.2018
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    Wenn du für den Formatschlitten mit 2 metern verfahrweg ein kabel verwendest bleibt dir das garantiert hängen vor allen dingen bei dem Montageplatz.Deswegen am Formatschlitten keine losen Kabel.An der Fräse ist die Problematik nicht so groß. Ich vermute du bist nicht mit Tischlereimaschinen vertraut.Sonst würdest du dieses Problem kennen.Alles schlabbernde vermeiden.Bei der Tischfräse ist das Problem nicht so groß weil die Schalteinheit die meiste Zeit nicht bewegt wird und wenn doch mal angeheftet am Querausleger dann nur mit kurzem Verfahrweg.Was stört dich am Funk?
     
  7. H&O

    H&O

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    An den "anderen Holzwurm".

    Ich gehe mal davon aus, dass du dein neues Schätzchen nicht ohne Absauganlage betreiben wirst. Für diesen Fall würde ich dir empfehlen, in deine Handsteuerung einen zusätzlichen Taster einzubauen, mit dem du die Absaugung parallel mit der Säge/Fräse einschalten kannst. Mir jedenfalls war der Weg in die Ecke zum manuellen Einschalten irgendwann lästig.

    Da meine gesamte Steuerung mit 24VDC aufgebaut ist, war das ganze relativ simpel auszuführen;

    Mean Well Hutschienen-Netzteil 24VDC > Taster > Stromstoßschalter 24VDC > Schütz mit beliebiger Spule (230VAC/24VDC) > CEE-Steckdose außen am Maschinenbett.

    Schaltfolge: Taster einmal drücken Absaugung läuft, wieder drücken schaltet ab.

    Hat die Säge aus italienischer Fertigung (Schaltplan aus 2002) eigentlich keine Gleichstrombremse, um den Nachlauf zu reduzieren?
    Meine Felder 3-fach Kombi gleiches Baujahr hat eine solche Einrichtung; ist in DE von der BG für Holzbearbeitungsmaschinen vorgeschrieben.

    Gruß und "gut Holz!"

    H&O

    PS: Wer sagt einem dummen Maschinenbauer :) was sich in dem Schaltplan hinter dem Bauteil YB1 verbirgt.
     
  8. karo28

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    Gegen eine Loesung mit abgesetzter Bedieneinheit und Spiralkabel spricht nichts.

    Die Anforderungen an die Maschinensicherheit, Notaus, funktionale Sicherheit,PL-/SIL-Level und das ganze. Also mich stoert das wenig, aber die BG/DGUV schon sehr...
     
  9. karo28

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    Vermutung: Absaugung?
     
  10. #9 Pumukel, 15.04.2018
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    YB1 ist eine Motorbremse ! Diese soll dafür sorgen das die Frässwelle bei Abschaltung schnellstmöglich stoppt und nicht nachläuft.
     
  11. #10 Pumukel, 15.04.2018
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    Viel wichtiger ist es da einen Unterspannungsschalter einzubauen. Nur der Verhindert zuverlässig das die Maschine nach einem Netzausfall selbst wieder anlaufen kann. Funk hat an solchen Geräten nicht aber auch gar nichts zu suchen. Wichtig der Notaus muss jederzeit und ohne Gefährdung erreichbar sein. Notfalls werden da eben noch weitere Montiert und die können auch fest verlegt sein!
     
  12. #11 Holzwurm1964, 15.04.2018
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    Für H&O:
    Einschaltautomatik habe Ich selbstverständlich.Ich mache das jetzt über 20 Jahre und fing mit einer Scheppach ts 2000 an,die habe Ich mit einem Staubsauger abgesaugt funktionierte einigermaßen dann kam ein Hobel dazu und es funktionierte nicht mehr.Daraufhin habe Ich eine HA 2600 angeschafft und damit abgesaugt und zu Wheinachten gab es dann eine Einschaltautomatik.
    Meine St 3 hat einen Bremsmotor,das heisst einen Bremsbelag.
    YB1 ist übrigens die elktromagnetische Bremsöffnung für den Bremsmotor.Ist im Schaltplan so benannt,habe Ich also so bei der Neuzeichnung übernommen.Das eine Bremse vorgeschrieben ist,ist nicht ganz richtig.Vorschrift ist das die Maschine höchstens 10 Sekunden nachlaufen darf.Schafft Sie das braucht sie keine Bremse.
    Für Karo28:
    Die Schalteinheit am Kabel kann hinfallen dabei kann die Maschine anlaufen.Die Funkeinheit wäre am Formatschlitten festgeschraubt.Kann also nicht eben mal von der Maschine getrennt werden und hinfallen Notschalter ist immer in der Nähe.Ausserdem hätte Sie ja kein Kabel das hängenbleiben und abreissen kann,die Sicherheit der Funkvorrichtung ist in meinen Augen besser.
     
  13. #12 Holzwurm1964, 15.04.2018
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    Unterspannungsauslösung ist vorhanden.Und wird durch den Funk auch nicht ausser Kraft gesetzt.Die Funkschaltung arbeitet auch im Tastbetrieb wie die Taster auch.Das habe Ich bei meinen Überlegungen schon bedacht.Auch Ich denke an meine Sicherheit.
     
  14. #13 Pumukel, 15.04.2018
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    Nein eine Funkschaltung ist nicht Störsicher ! Was denkst du warum bei Funkfernsteuerungen Datentelegramme benutzt werden und warum beim Ausfall des Senders ein Nothalt Zwangs ausgeführt wird?
     
  15. #14 Holzwurm1964, 15.04.2018
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    Die Funkeinrichtung ist natürlich nicht Störsicher allerdings werden die Schütze auf den Sender angelernt,und haben auch höchstens ein paar Meter Reichweite Ich halte die Wahrscheinlichkeit einer Störung für sehr gering,für nicht höher als die Möglichkeit das ein Motorschütz nicht abschaltet.
     
  16. #15 Holzwurm1964, 15.04.2018
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    Was ist denn mit der Gefahr eines Stromausfalls und damit des Versagens einer Gleichstrombremse.Meine alte Scheppach Tischfräse hatte keine Bremse und schaffte Nachlaufzeiten von bis zu einer Minute.
     
  17. #16 Pumukel, 15.04.2018
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    Deshalb gibt es ja auch mechanische Bremsen die per Netzspannung gelöst werden und bei Netzausfall mit Federkraft abbremsen!
     
  18. #17 Holzwurm1964, 15.04.2018
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    Hat meine MiniMax Aber die meisten Tischlereimaschinen haben die elektronische Gleichstrombremse.Ich gehe also davon aus das die BG Holz das zulässt.Ist übrigens das angenehmere System weil man die Bremse nicht erst noch lösen muss um den Fräskopf zu lösen.
     
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