Verteilung einmal anders!

Diskutiere Verteilung einmal anders! im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo, ich bin Elektriker aber schon 20 Jahre nicht mehr im Beruf tätig. Wenn ich mal Fragen hatte, dann wurden mir die, als Leser dieses...

  1. #1 peteram, 08.06.2011
    peteram

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    Hallo,
    ich bin Elektriker aber schon 20 Jahre nicht mehr im Beruf tätig.

    Wenn ich mal Fragen hatte, dann wurden mir die, als Leser dieses Forums, schon beantwortet.

    Jetzt hat mich eine Bekannte gebeten, in einem ihr gehörenden Haus (sie wohnt aber nicht drin) mal nach der Elektrik zu sehen.

    Der Freund eines Neffen (der Elektriker sein soll) hat dort die Installation neu gemacht.

    [​IMG]

    Man beachte, das die Zuleitungen der Leitungsschutzschalter von oben gelegt wurden. In den Reihen sind immer alle 3 Phasen vorhanden.

    Sehr abenteuerlich finde ich die Anordnung der N- und PE Schiene. Dabei ist die PE-Schiene auch nur auf einer Seite befestigt, da die Plastikhalterung (scheinbar beim Einbau) abgebrochen wurde und die Aufnahme für die rechte Halterung gar nicht vorhanden ist.

    Auf Grund der Nähe der PE-Schiene zu den Leitungsschutzschaltern ist die Installation der Verbraucherleitungen (die sind ja von unten) eigentlich nicht möglich.

    Auf Nachfragen von mir - beim Neffen - wurde mir noch einmal bestätigt, der Ausführende ist Elektriker. :oops:

    Da stellt sich mir die Frage: Sind das die Elektriker von heute?

    Was machen Laien, die hier im Forum immer wieder nach den einfachsten Installationshinweisen fragen?

    Die Anlage ist nicht gewachsen sondern der Verteiler wurde vollkommen neu eingerichtet.

    Grüße
    Peter
     
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  3. T.Paul

    T.Paul Moderator

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    Ich hab schon schlimmeres gesehen und mir persönlich würden die Phasenschienen viel mehr auf den Sack gehen - die sind nämlich unpassend, falsch montiert und ohne Abdeckkappen an den Enden ... außerdem gehören in so eine Anlage 2 RCDs - der eine verbaute ist für einen Nennstrom von 40A zugelassen und der SLS davor wenn ich es richtig erkenne auf dem Bild 63A - das darf ebenfalls nicht sein ... und auch sonst gibts noch wesentlich mehr zu bemängeln als die PE-Schiene ;)
     
  4. #3 peteram, 08.06.2011
    peteram

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    SLS = 35A
     
  5. #4 Octavian1977, 08.06.2011
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    Die Leitungen an dem Überspannungsschutz sind aber keine 16mm² oder?
    Zuelitung für diese Geräte muß mindestens 16mm² sein, ansonsten ist dessen Funktion nur eingeschränkt möglich.
    normalerweis gehört an den Dehn Guard ein Anschluß an den PE und an die nächste PAS ich seh hier nur eine Klemme, möglicherweise falsches Gerät? auf dem Foto kann man den Typ leider nicht lesen.
     
  6. T.Paul

    T.Paul Moderator

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    Ich kann den Spitze lesen ... VGA 280/4 - Art. 900 304
     
  7. #6 Zelmani, 09.06.2011
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    Naja, wär's mein Werk - auch als Laie wäre ich darauf eher nicht stolz. Wahrscheinlich hätt ich mich gar nicht getraut, das Foto zu posten, schon allein wegen der fehlenden AEH z.B. am Dehnventil. :shock:

    @Octavian: Das Ventil scheint übrigens ein Modell der ersten Generation zu sein und hat augenscheinlich auch nur eine Klemme für PE/PA. - BTW: Die Frage, ob die separate PA-Leitung notwendig ist (und wenn ja, wofür?), beschäftigt mich auch schon länger (allerdings eher im Zusammenhang mit dem DehnGuard). Wenn da jemand mehr Informationen hat - ich wär dankbar... Zum Mindestquerschnitt von 16mm² für Typ2-ÜSEs hab ich ebenfalls bisher nichts gefunden: auch hier wär ich für einen Link dankbar...

    Grüße,
    Bernd
     
  8. T.Paul

    T.Paul Moderator

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    Wenn es Kombi-Ableiter 0>2 sind, ist die Aussage richtig, daß 16mm² CU für Vorsicherungen bis 125A notwendig ist (darüber höher) ... siehe z.B. Dehn Blitzplaner, S. 205 - Kapitel 8.1.7 ... http://www.dehn.de/pdf/blitzplaner/BBP_ ... tel_08.pdf
     
  9. #8 spannung24, 09.06.2011
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    Hm,ich pflege die Einspeisung von LSS,Lastrennschaltern,Ausschaltern,Sicherungssockeln
    und SLS aus Prinzip von unten anzufahren,da ist mir einfach eine übersichtlich Installation besser realisierbar, lediglich bei den FIs mach ich da auch mal Ausnahmen.
    Aber verboten (auser bei SI Sockeln und einigen Trennern) dürfte es bei den LSS nicht mal sein ich kann mich erinnern das ABB in einem Firmenprospekt
    geschrieben hat "Einspeisung oben oder unten"möglich.
     
  10. #9 Octavian1977, 09.06.2011
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    Der Mindestquerschnitt entsteht daraus, daß Leitungen erst ab 16mm² Blitzstromtragfähig sind.
    Der Anschluß an den PE und den örtlichen PA soll dazu dienen die Überspannung auf möglichst viele Ableiter zu geben.
    Das hat 2 Vorteile:
    1. Der Strom wird schneller abgeleitet.
    2. alle Leiter bekommen das gleiche Potential somit fließen keine Ströme zwischen den Phasen und N oder PE und beschädigen dadurch Leitungen und Geräte.
     
  11. elo22

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    Dürfen sie dann überhaupt feindrähtig/mehrdrähtig sein?

    Lutz
     
  12. #11 spannung24, 10.06.2011
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    Suche gerade nach der Norm, momentan leider nicht soviel Zeit,normalerweise (zB.bei der Erdung Sat schüssel) Vorschrift 16qmm MASSIV-Einzelader Draht/ader also
    STARRRRR !!!!
    Soweit so gut mal zur Realität ein NYM-J 5x16qmm ist
    gegenüber einen NYY-J in 16qmm mehrdrähtig (da liegen um es sich bildlich vorzustellen mehrere ca1,5-2,5er drähte zusammen-wie grobe Litze etwa um es für den laien zu beschreiben,beim 25er sinds dann schon 4qmm pro einzelnen Draht in einer Ader) kann dann
    Überhaupt damit dieser Vorschrift Genüge getan werden??
    Glaube eher nicht, und ab 25qmm ist sowohl NYM-J als auch NYY-J mehrdrähtig Rundleiter ab 35qmm bei 4 Adrig SM also Sektorenförmig Mehrdrätig bei 5 adrig
    RM also Rundleiter Mehrdrähtig.
    Und H07RN-F,Ölflex usw.also die Flexiblen die laut Herstelelr durchaus fest verlegt werden können sind Feindrähtig Aderendhülse ZWINGEND vorgeschrieben ausser bei einigen Durchgangsklemmen wo mitunter
    Aderendhülsen verboten sind.
    Auch wenn ein NYY-J 5x16qmm was den angesprochenen
    Überspannungsschutz betrifft ideal und wünschenswert ist,ist es oft ein Crux entweder reicht der Querschnitt nicht mal aus (wenn über 63A bzw über 80A) oder es gibt auch Grenzfälle hatten wir neulich
    HAK gleich drüber (15cm) Zählerschrank bekommt man
    ein massives 16er nur im Rohr oder mit viel Mühe rein
    resultat oft mechanische Spannungen an den SI-Sockeln
    ob das für das Keramik in den nächsten 10 Jahren so vorteilhaft ist sei mal dahingestellt....
    Bei den kleineren Abzweigkästen kann ich betone Kann
    es zur Farce werden, während man ein H07RN-F 5x50qmm
    bei (entsprechende Verschraubung mal vorrausgesetzt)
    man fast überall reinbekommt, und ein 50iger sollte normalerweise belastbarer sein als ein 10er oder 16er
    Klar der Preis/wirtschaftlichkeit stehen jetzt mal auf einen anderen Blatt aber mir ging es jetzt auch eher um kürzere Strecken.
     
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