Vorgehensweise Steckdosen im Holzrahmenbau unbeplankte Wand

Diskutiere Vorgehensweise Steckdosen im Holzrahmenbau unbeplankte Wand im Installation von Leitungen und Betriebsmitteln Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hallo zusammen, ich habe Fragen an erfahrene Elektriker im Bereich Holzständerhaus/Holzrahmenbau: Wie bereitet ihr Steckdosen/Schalter an...

  1. worlde

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    Hallo zusammen,

    ich habe Fragen an erfahrene Elektriker im Bereich Holzständerhaus/Holzrahmenbau:
    Wie bereitet ihr Steckdosen/Schalter an Wänden vor, die noch nicht beplankt und noch nicht gedämmt sind, also Innenwände, die auf einer Seite noch offen sind bzw. die Installationsebene an Außenwänden.
    Hier am Bsp. Installationsebene die später gedämmt wird: Leitungen an der Außenwand befestigen und an der Stelle, an der eine Steckdose kommt, Richtung Raum ragen lassen. Beim späteren Dämmen mit Holzwolle, die Leitung durch die Holzwolle stoßen und den Bereich für die Hohlwanddose in der Holzwolle aussparen. Oder wie wird es sonst gemacht?
    Über Erfahrungen oder Bilder würde ich mich freuen.
    Vielen Dank
     
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  3. fuchsi

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    Im Prinzip genauso wie Du schreibst.

    Der Platz für die Dose muss nicht unbedingt ausgelassen werden, da sich die Dämmung normalerweise leicht komprimieren lässt.

    Die Leitungen nicht genau hinter der zukünftigen Dose anstehen lassen, sondern leicht versetzt. Ansonsten läuft man Gefahr, dass man die Leitung beim nachträglichen Dosenbohren verletzt.

    AM Besten ist es immer noch, wenn Elektriker und Beplanker gleichzeitig arbeiten. Steckdosenlöcher können noch auf der liegenden Platte gesetzt werden, und beim Anschrauben die Leitung durch das Loch ziehen.
     
  4. worlde

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    Bei Leerrohren die später in Hohlwanddosen gehen, sollte die Position wohl vor dem Dämmen schon exakt feststehen, da sich das Leerrohr nicht so leicht nachziehen lässt. Und Holzwolle lässt sich auch nich so leicht drücken, wenn das Gefache ziemlich mit Dämmung voll ist

    ich werde sowieso beide Arbeiten selbst durchführen, sodass ich die Löcher eh in der liegenden Platte bohren werde
     
  5. #4 Octavian1977, 21.09.2017
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    Auf keinen Fall dort wo die Dose sitzen soll Dämmung aussparen. Die Schalldämmung zwischen den Räumen wird sonst maßgeblich beeinträchtigt.
    Wenn die Dämmung auch eine Wärmeisolierung sein soll würde man damit eine Kältebrücke erzeugen.
    Bei Brandwänden würde die Funktion der Brandwand aufgehoben werden.

    Bei Leitungsdimensionierung beachten, daß die Verlegeart nicht mehr B sondern A ist.
     
  6. worlde

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    Das ist eine gute Anmerkung. Da müssen vermutlich an mancher Stelle "normale" Hohlwanddosen verwendet werden, sonst sind eigentlich überall tiefe eingeplant.
    In der Installationsebene wird das nicht einfach. Die Installationsebene hat 60mm, tiefe Hohlwanddosen 61mm +12,5mm Gipsfaserplatte. Da bleibt nicht mehr viel übrig. Aber die restliche Wand ist sehr gut gedämmt.

    ______________________________________________________________

    passt zwar nur teilweise zum Thema. Könnt ihr gute 68mm Lochsägen mit Randversenkung empfehlen? Was ich so gelesen habe, sind viele davon nicht gut und viel zu teuer, für das was sie leisten. Selbst das von Kaiser sei nicht so toll und zu teuer. Danke
     
  7. fuchsi

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    Dort, wo man die Dose eindrücken muss, macht man in die Isolierung auf halbe Tiefe einen Kreuzschnitt.

    Das sollte ausreichen, um auch die härteste Isolierung bei Seite zu drücken.


    Randversenkung? Wozu?
     
  8. worlde

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    Damit der Halterand der Hohlwanddose versenkt ist später die Steckdosenabdeckungen etc. nicht überstehen. Oder wird das als unnötig angesehen?
     
  9. fuchsi

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    unnötig.

    Und Du wirst merken, dass Du froh sein musst, dass der Dosenrand nicht sowieso ins Loch rutscht, wenn Du die Haltepratzerl anziehst.
     
  10. #9 Octavian1977, 21.09.2017
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    Hast Du so einen schlechten Senker?

    Für den Notfall gibt es auch von Kaiser kleine Ringe zum Ausgleichen ungerader Löcher.
     
  11. fuchsi

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    Nö, eigentlich nicht. Aber eventuell schlechtes Hilfshacklerpersonal, die es immer wieder schaffen, die Bohrlöcher auszueiern. Vor allem, wenn man 15mm OSB und 15mm Rigips durchbohrt.
     
  12. worlde

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    Meinst du damit jetzt eine Lochsäge/Dosenbohrer oder wirklich einen Senker, der die Rändern senkt bzw. anfast? Oder hälst du einen Dosenbohrer mit Randsenker auch für unnötig?
    Es macht sicher auch einen Unterschied, ob man Hohlwanddosen in Gipskarton- und Gipsfaserplatten machen will. Ich möchte welche in Gipsfaserplatten machen.
     
  13. #12 Octavian1977, 21.09.2017
    Octavian1977

    Octavian1977 Moderator

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    Beides.

    Die Randversenkung an sich ist durchaus eine schicke Sache, allerdings halte ich grundsätzlich nicht viel von Leichtbauwänen.
    An manchen Stellen ist es unumgänglich (z.B. Dach innen) ansonsten bin ich für richtige Wände aus KS, Ziegel oder Beton.
     
  14. ego1

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    Wieso sprichst du von einer Installationsebene, wenn da anschliessenmd doch alles mit Dämmung vollgestopft wird?
     
  15. worlde

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    Weil es als gedämmte Installationsebene geplant worden ist, so wie es vermutlich oft gemacht wird. Und dass man mit Leitungen und Hohlwanddosen nicht immer durch die luftdichte Schicht muss. Und weil man wohl keine so großen Hohlräume möchte. Selbst die Giebel des Kaltdaches wurden aus diesem Grund ausgeblasen. Der Wandaufbau ist wie folgt von außen nach innen:
    Putz
    12cm Holzfaserdämmplatte
    18cm Holzständer mit Holzfaser ausgeblasen
    1,25cm OSB-Platte luftdicht verklebt, die als Dampfbremse wirkt
    6cm Latten als Unterkonstruktion für Installationsebene
    1,25cm Gipsfaserplatte
     
  16. karo28

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    In deinem unten aufgefuehrten Wandaufbau sind Daemmebene und Installationsebene aber getrennt, oder willst du die Installationsebene dann auch noch mit irgendeiner Art Daemmung vollstopfen?

     
  17. worlde

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    Ja, die Installationsebene wird auch mit Holzwolle gedämmt, wie ich schon geschrieben habe. Ich meine auch, dass es üblich ist. Bei den Zwischenwänden ist es ja fast die gleiche Ausgangslage, nur dass die Zwischenwände nicht komplett mit Dämmung gefülllt sind. Aber das ist ja nur Nebenthema hier. Mir geht es ja um die Elektroinstallation in solchen Wänden etc.
     
  18. ego1

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    Üblich ist es eher, das jene Installationsebene nicht gedämmt wird.
     
  19. karo28

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    Wer hat denn diesen Wandaufbau geplant?

    Wie geht das denn? zwischenwand, halbhoch gedämmt???
    Hast du in deinen Zwischenwänden auch eine luftdichte Ebene vorgesehen?

    Ich kenne nur ungedämmte Installationsebene im Wandaufbau.
     
  20. worlde

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    Der Planer hat dies so geplant. Und die Zimmerei macht das auch immer so. Ich habe es auch oft schon so gesehen bzw. kenne ich einige so, wo der Wandaufbau vergleichbar ist.


    Natürlich nicht nur halbhoch, sondern das die Dämmung nicht die volle Tiefe der Wand ausfüllt. Dies kann schallschutztechnische Vorteile bringen und ist u.U. im "Steico Konstruktionsheft Innenwand" aufgeführt.

    Nein, da ist keine luftdichte Ebene vorgesehen, warum auch?
     
  21. karo28

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    Ich sehe bei solch einen Wandaufbau eigentlich nur Probleme und keinen Nutzen. Die GK-Platte bietet kaum Stabilitaet, etwas befestigen geht gar nicht, mal dagegenstossen und Loch drin...ueblich sind hier entweder GK+OSB Platte oder eine Fermacell-Platte.
     
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