Welche Antenne für 868Mhz-Funkantrieb?

Diskutiere Welche Antenne für 868Mhz-Funkantrieb? im Produkte, Elektromaterial, Elektrowerkzeug & Werks Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Mein neuer elektr. Außen-Toröffner hat derzeit einen Funkempfänger (mit 8cm Kabelantenne), der hinter einer Betonwand montiert ist und dadurch nur...

  1. nat81

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    Mein neuer elektr. Außen-Toröffner hat derzeit einen Funkempfänger (mit 8cm Kabelantenne), der hinter einer Betonwand montiert ist und dadurch nur eine sehr eingeschränkte Reichweite hat.

    Deswegen würde ich gern diese Reichweite erhöhen.
    Vom Hersteller gibt es dazu eine offiz. Antenne, die allerdings bei 35€ +Versand liegt. (http://www.tousek-shop.de/tousek/Funkfernsteuerungen/RS-868/-405-407-409-411-413-415-420.html)

    Jetzt wollte ich hier mal fragen, ob für diese Funkfrequenz nicht auch eine günstige herstellerunabhängige "Standard"-Antenne bei z.B. Conrad ausreicht.

    Oder muss ich da doch mehr beachten als mir auf den ersten Blick einfällt?

    Hier noch die technischen Daten der Anlage:

    Code:
    Tousek Funksystem RS868
    Frequenz: 868,3 Mhz
    Sensibilität: 1 Mikrovolt
    Lokale Oszilator Emission: <57dBm
    Zwischenfreqzenz: 10,7kHz
    Impedanz Antenneneingang: 50 Ohm
    Handsender-Toleranzbereich +/- 10ppm
    Handsender-Bandweite: >25KHz
    Handsender-Abgestrahlte Leistung: -3+1dBm
    Handsender-Modulation: FSK
    
     
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  3. #2 79616363, 15.09.2011
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    Na ja, bei nem 868Mhz-<b>Empfänger</b> ist das nicht so wild, da muss es keine Originalantenne sein - Sofern der Empänger was taugt (ist ja immerhin anscheinend ein Superhet), langt da schon ne aufgebogene Büroklammer, ein Stückchen RG-58 und ein passender Stecker (BNC?) ;-)

    Na ja, der Antennengewinn mag vielleicht beim Billigteil vom bösen C nicht ganz so berauschend sein - Aber so wild ist das meist nicht.
    Besser als ein Stück Draht direkt auf ner Stahlbetonmauer ist das allemal.
    Gerade bei solchen schon relativ hohen Frequenzen nähert sich das Strahlungsverhalten immer mehr dem von Licht und es gibt immer ernsthaftere Probleme mit dichten Hindernissen - Liegt einfach an der Wellenlänge (Lambda).

    Bei nem <b>Sender</b> ist das mit der Antennenabstimmung schon etwas kritischer und wenn da Ersatz her müsste, dann würd ich schon was Ordentliches nehmen.
    Wenn da üble Reflexionen auftreten, dann kann das auf die Endstufe gehen - Wobei hier die Gefahr (bei den geringen Leistungen) noch relativ gering ist.
    Das wird erst bei einigen Watt richtig interessant.

    Viele Grüße,

    Uli
     
  4. nat81

    nat81

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    Danke für die Antwort!
    Jetzt stellt sich mir nur noch die Frage, ob ein Billigteil vom "bösen C" für ~100m Empfang ausreicht (Die Originalantenne von Tousek verspricht 200m), oder wo es bessere Qualität zum guten Preis gibt.
    Habt ihr da irgendwelche Tipps?
     
  5. #4 79616363, 19.09.2011
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    Ich denk mal, dass Du dir zu viele Sorgen machst. Sooo riesig sind die Unterschiede bei ner Empfangsantenne gar nicht. Bei ner Sendeantenne merkt man das schon mehr.

    Groß muss das Ding ja nicht sein, denn bei 868MHz beträgt λ ca. 345 mm.
    Optimale Längen für Antennen dieser Frequenz sind also λ/4, λ/2 und 5λ/8 - Also etwa 86mm, 172mm oder 215mm. Da kommen aber noch ganz kleine Faktoren (durch die Luft) dazu - Die Lichtgeschwindigkeit ist halt doch nicht ganz das, was sie draußen im Weltraum ist ;-)

    In diesem Antennenfall bedeutet aber Länge tatsächlich mehr - Aber die muss auf die Frequenz bzw. das Resonanzverhalten abgestimmt sein.

    Auf elektronisch verkürzte/verlängerte Stummelchen würd ich nicht zurückgreifen, denn da wird es Einbußen geben.

    Wichtig ist lediglich, dass Du (speziell bei λ/4) eine ordentliche HF-Masse zur Verfügung stellst - Nein, damit mein ich nicht ein lustiges Drähtchen irgendwo am PE oder an nem Erdspieß, sondern eine echte HF-Masse.
    Es gibt genug erfolgreiche "Backblechfunker" :lol:

    Bei ner λ/2 braucht man fast gar keine HF-Masse und bei 5λ/8 bringen die meist angebrachten Radialen (so kurz und schräg rausstehende Stummelchen) die Masse mit.

    Geeignet ist als HF-Masse z.B. ein Autodach (aus Blech - auf nem Stoffdach eines Cabrios macht das weniger Sinn ;-)). Eine Dachrinne (aus Metall) wär auch nicht schlecht oder irgendeine Blechverkleidung vom Dachabschluss - Hauptsache halbwegs senkrecht zum Strahler.

    Du wirst wohl bei einer reinen Empangsantenne zwischen dem Original und dem "Billigding" kaum Unterschiede merken.

    Uiiiih, wir könnten ne Mini-Yagi mit Richtwirkung bauen - Die würd vielleicht mal süß aussehen :lol:

    Aber ganz ehrlich, die angegebenen 200m Reichweite sind wohl eher Wunschdenken des Herstellers und da muss wirklich alles passen, damit das auch erreicht wird. Die Praxis wird grausamer aussehen.

    Und lass ja die Finger von Antennenverstärkern oder Antennen mit Verstärkern - Die Verstärken vor allem Eines - Das Rauschen! Gewonnen ist damit gar nix! Das Rauschen nimmt zu und das Signal wird ebenso verstärkt - Allerdings klatscht der Verstärker sein Rauschen noch oben drauf! Der Rauschabstand wir damit schlechter und nicht besser! (Nein, hat diesmal nix mit Bier zu tun) ;-)

    Viele Grüße,

    Uli
     
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