Wo kommen die 50 Hz her?

Diskutiere Wo kommen die 50 Hz her? im Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Dumme Frage, oder auch nicht! Die Stromversorgung zu meinem Haus läuft ja über Hochspannung - Landleitung (100.000V oder so) zu einem...

  1. rowec

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    Dumme Frage, oder auch nicht!
    Die Stromversorgung zu meinem Haus läuft ja über Hochspannung - Landleitung (100.000V oder so) zu einem Umspannwerk, wo aus der Hochspannung Mittelspannug (20.000V oder so) transferiert wird, um dann an der Trafostation auf 400 V zu kommen.
    Hat nun jede Spannung schon 50 Hz , oder wie hängt das zusammen.
    Danke für euere Hilfe!
    Grüsse
     
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  3. edi

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    50 HZ

    Hallo,

    ja die 50 HZ werden schon im Kraftwerksgenerator " hergestellt" .Sie ist also auf allen von dir genannten Spannungsebenen vorhanden.
     
  4. alain

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    Die Kraftwerke produzieren 50 Hz.
    Ein Trafo verändert nur die Spannung (und Strom) die Frequenz jedoch nicht.
     
  5. #4 jo|\|es, 08.03.2007
    jo|\|es

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    so allgemein kann mas dann aber nicht sagen.
    die wechselspannung im deutschen (und ein paar anderen) netz hat 50Hz

    jede ander frequenz ist auch möglich (60Hz in den USA)

    grüße jb
     
  6. rowec

    rowec

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    ok! Danke das mit den 60Hz ist meine Problem!

    Es soll eine chemische Produktionsanlage mit ca. 800 kW Gesamtleistung in Deutschland (50Hz) abgebaut und in USA (60Hz) wieder aufgebaut werden.
    Nun was machen? Die meisten Motore sind Frequenzgeregelt. Die Anderen laufen eben 20& schneller.(Falls mechanisch möglichdadurch kein Problem entsteht Wo entstehen noch Probleme,? In den Schaltschränken ,Geräte die nicht auf 50/60 Hz funktionieren.

    Aber kann man da generell in der Hauptzuleitung irgend was machen?

    Rowec
     
  7. #6 jo|\|es, 08.03.2007
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    du musst auch an die 115V in den USA denken....

    aber man kann ja einen inselbetrieb mit eigener versorgung aufbauen, oder passend umrichten und transformieren..

    grüße jb
     
  8. rowec

    rowec

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    115 V

    Klar eine Insellösung wird gemacht auf 400V. Das ist eben ein eigener Trafo. Aber die Hz machen mir Sorgen.
    ch kann eben aus den 60Hz nicht so einfach 50Hz machen bei der Gesamtleistung von 800 kW.

    rowec
     
  9. #8 ferdinand, 08.03.2007
    ferdinand

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    Hallo,

    es gibt auch sogenannte Frequenzumrichter die machen
    aus 50Hz fast jede gewünscht Frequenz.

    Gruß Ferdinand
     
  10. rowec

    rowec

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    800kW Ferdinand

    Hast du schon mal eine FU für 800 kW gesehen?
    Ich nicht und gibt es da nicht Probleme mit Eckfrequenz etc.?
    Rowec
     
  11. isi1

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    Re: 800kW Ferdinand

    Ja, Rowec,
    Du auch! In jeder modernen Elektrolokomotive.
     
  12. #11 ferdinand, 08.03.2007
    ferdinand

    ferdinand

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    Sicher, habe sogar eine Anlage gebaut (Induktionsöfen
    für MB) hatte sicherlich mehr wie 800kW lief auf 300Hz.

    Gruß Ferdinand
     
  13. sepp_s

    sepp_s

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    Halo rowecist eine Frequenz mit 60 Herz wirklich so schlimm!Es gibt Geräte auf denen steht 50 bis 60 Herz die Drehzahl bei Motoren ist damit allerdings höher die stromaufnahme allerdings geringer. Bedenken wären grösser hätte ich einen Motor für 60 Herz an ein Netz mit 50 Herz anzuschließen,bes bei deiner genannten Grösse bei Ohmischen Lasten spielt die kleine Frequenzänderung kaum eine Rolle!
    mfg sepp
     
  14. #13 Fentanyl, 08.03.2007
    Fentanyl

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    Frequenzumrichter gibt es bis weit in den Megawattbereich hinein! Die Deutsche Bahn betreibt ein netz mit 16,67 Hz, und sie entnimmt auch Strom aus dem konventionellen 50Hz-Netz. Ein ICE hat schon über 1MW, jetzt rechne mal aus, was die mitunter für Frequenzumrichter haben.

    MfG; Fenta
     
  15. rowec

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    50/60Hz

    Erst mal Danke für Euere Antworten.
    Klar die meisten Anlagenkomponenten machen 50Hz und auch 60 Hz, aber eben nicht alle.
    Nun besteht die Möglichkeit Komponente für Komponente zu prüfen und zu untersuchen, was bei eine 15 Jahre alten Anlage nicht einfach wäre. Oder eben in der Spannungsversorgung (Insellösung Trafostation) aus den 60 Hz eben gleich 50 Hz zu machen.
    Wo und wie macht man das am sinnvollsten , vor oder nach dem Trafo und welche Firma kann so was machen?
    Habt ihr da eine Idee?

    Rowec
     
  16. #15 Fentanyl, 09.03.2007
    Fentanyl

    Fentanyl

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    Also ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber jemand, der mit solchen Strömen hantiert, sollte nicht fragen stellen, wie du sie stellst, das weist nämlich auf gravierende Wissenslücken hin und dann sollte man doch lieber jemand an die Sache lassen, der Ahnung hat, schließlich soll später keine Gefährdung für Mensch und Material entstehen!

    Und ja, eine Trafo-/Umrichterstation ist prinzipiell immer die beste Lösung, da die Maschinen dann weiterhin in dem gewohnten Bereich betrieben werden können. Ob man im Einzelfall anders vorgeht, muss man je nach Fall entscheiden, dafür fehlen hier zu viele Informationen!

    MfG; Fenta
     
  17. alain

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    Ich denke nicht dass er selbst nen Umrichter montieren wird.
    Hier geht es wohl eher darum abzuklären welche Möglichkeiten es gibt.
     
  18. #17 miracle, 09.03.2007
    miracle

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    Hallo,

    Was ist das denn für ein Vorschlag?
    Frequenzumrichter für 800KW.
    Was kostet denn so etwas? Vielleicht 100.000 Euro ???

    Ich glaube das dieses Problem eher etwas für einen Ingenieur ist, der sich
    die Anlage ansieht und dann Vorschläge macht, was es für verschiedene
    Möglichkeiten gibt und ganz besonders wichtig, was die kosten.

    Eines kann ich aber jetzt schon sagen: Billig wird es nicht.

    Gruß
    Benjamin
     
  19. #18 Fentanyl, 09.03.2007
    Fentanyl

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    Nee, aber die Laufenden kosten sind bei 0,8MW ja auch nicht ohne ;)
     
  20. #19 Deutzose, 10.03.2007
    Deutzose

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    Also ich hatte mal ein ähnliches Prob.
    das war so vor 20-25 Jahren also eine Zeit wo man gerade begann das Wort Frequenzumrichter zu buchstabieren.

    Ich arbeitete beim "Civillian Support Group" der amerikanischen Streitkräfte.

    Die Aufgabe war damals die 60Hz Anlage eines militäreigenen Briefpostzentrums auf 50Hz zu betreiben. Circa 400KW Gesamtleistung in zeitlich klaren Betriebsabständen.

    Geplant wurden hier 3 oder 4 Stromerzeugungsinseln mit partiell kleinerer Leistung die jeweils nur einen Anlagenteil einspeisten. Die Idee war wenn ein Teil für mehrere Stunden nicht gebraucht wird diesen abzuschalten.
    Es waren pro Insel ein großer 50Hz Drehtrommotor der über Getriebe mit Kupplung einen Generator antrieb der Spannung ausreichender Leistung mit 60 Hz erzeugte an dem Generator hing noch ein Schwunrad das bei Stromausfall noch fast 24Std lang Spannung erzeugte.
    Eine fast geniale Lösung für die damalige Zeit.
    Nach einem Jahr Betrieb beschloß man die Generatoren permanent laufen zu lassen da durch die kotinuierliche Last ein sehr guter Tarif beim EVU erreicht werden konnte.
    Das Gebäude also Licht und Steckdosen wurden mit 50Hz betrieben wobei für Steckdosen ein zweites 60Hz zur Verfügung gestellt wurde.

    Soviel zur alten Variante.
    Diese Idee des aufteilens würde ich jetzt mit FU`s aufnehmen diese sind natürlich wesentlich sparsamer als ein ständig laufender Motor.
    Nebenbei bemerkt 0,8MW (MVA??) kommt mir für eine solche Anlageetwas wenig vor. Das nur mal so am Rande.
    Das Gebäudenetz würde ich im Bushland auf 60HZ betreiben.
    Wichtig ist ein Vorgespräch mit dem in USA ansässigen EVU um die Tarife abzuklären.

    @Rowec:
    Darf man fragen was hier deine Aufgabe ist?

    Dies sind Aufgaben die im allemeinen von 2Qualifikationsstufen abgearbeitet werden nämlich einem guten Elektroingenieur und einem guten Wirtschaftsingenieur, da hier nicht nur Technik sondern auch Wirtschaftlicheit beachtet werden muß.

    Beides kann ich aus der Art deiner Fagestellung nicht erkennen. Da ich solche Leute kenne und diese sofern überhaupt schon tiefere Fragen gestellt hätten.

    Nichts für ungut

    Salut a France
    Uwe

    P.S.
    Die o.g. Anlage lief bis Sie stillgelegt wurde bis zum Jahr 1999 fehlerfrei. Bemerkenswert oder?
     
  21. rowec

    rowec

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    Nein, nein keinen Angst

    .....mich interessiert das nur. Ich bin ein kleiner Strippenzieher und nur am Abbau der Anlage hier in Deutschland beschäftigt.
    Es ist doch eine tolle Sache, wenn man sich hier über solche Probleme, die die "allmächtige Macht" schlicht weg vergessen hat, dann informieren kann, oder?

    Von wegen Ingenieure und Wirtschaftsprüfer. Solche Probleme wurden bein Kauf - oder Verkauf von den Kaufleuten dieser Anlage schlicht weg vergessen. Und jetzt ist das Geschrei und Geheule groß. Keiner hat mit den Kosten gerechnet und keiner will die Schuld dafür übernehmen.

    @Deuzdose. 800 kw haben die Maschinen zusammen. Rechnet man einen gleichzeitigkeitsfaktor von 0,6 kommt man weit darunter denke mal das wenn es hoch kommt so 600 - 800 A gezogen werden.
    Meine Aufgabe habe ich oben schon geschrieben,...Strippenziehen.

    Mit den FU's ist das aber meine "unter zu gewichtenden Meinung" nicht zu realisieren. Ein FU produziert doch keine Sinuskurven sondern so eine Art , vergibt mir den Ausdruck" Eckkurven. Für Motore geeigent, aber für irgen welche anderen Verbraucher, sei es SPS'n etc. ungeeigent, wenn sie mir 220 V versorgt werden.

    Rowec
     
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