Wohnzimmer LED Pendelleuchte mit wirklich 50 Volt (Trafo)?

Diskutiere Wohnzimmer LED Pendelleuchte mit wirklich 50 Volt (Trafo)? im Licht & Beleuchtung Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Eine Wohnleuchten Pendellampe mit 5 Stück LED Spots "glimmt" seit Wochen leider nur noch. Jede der fünf LED ist ein nicht wechselbares, fest...

  1. Uli_II

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    Eine Wohnleuchten Pendellampe mit 5 Stück LED Spots "glimmt" seit Wochen leider nur noch. Jede der fünf LED ist ein nicht wechselbares, fest verbautes Array aus ca. 20 einzelnen LED. Der Strom kommt über unisolierte Drähte zu den pendelnden LED. Es ist ein elektronischer Trafo (Vorschaltgerät) verbaut, - auf dem steht 38-50 Volt (!). Wenn die beiden unisolierten Drähte zusammenkommen hört man ein "Kacken" und der Hit, - komme ich mit der Hand an das Metallgehäuse und einen der Drähte gibts einen netten, spürbaren Stromschlag.
    Gemessen mit dem Mutimeter zeigt das wirklich 52 Volt an!

    Ich wusste gar nicht, das es sowas gibt bzw. erlaubt ist? Die Lampe war teuer aus dem deutschen Fachhandel. Garantie 5 Jahre. Nur kann ich nur hoffen die Unterlagen doch noch irgendwo zu finden....

    Ich wüsste gern, ob es wirklich "normal" ist, das man da einen Stromschlag bekommen kann! Ich stehe dabei sogar auf einer Holztischplatte. Muss das nochmal genau messen.
     
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  3. #2 Octavian1977, 31.10.2019
    Octavian1977

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    Die Versorgung der LEDs erfolgt mit Gleichspannung.
    hierbei sind bis 120V als Berührungsspannung zulässig.
    Selbstverständlich kann man diese Spannung fühlen, aber das trifft auch schon auf 10V zu.

    Trotzdem dies nicht gefährlich ist, halte ich ein solches Konstrukt für undurchdacht. Spannungen über 12V sollte man für so was nicht verwenden, nicht um sonst wird für Spielzeuge die Spannung auf 12V begrenzt.

    Wenn die LEDs nur noch glimmen sind diese wohl ausgebrannt. Da hilft nur der Wechsel der LED Arrays sofern möglich.
    Bei solchen Leuchten sind die allerdings oftmals so vergossen das dies nicht möglich ist und zudem gibt es dazu oftmals keine Ersatz Arrays.

    Von teuren professionellen Leuchten abgesehen, die für den Austausch der verbauten LEDs vorgesehen sind kann man von solchen Produkten nur abraten.
    Ich kann immer nur wieder empfehlen ausschließlich Leuchten mit 230V Technik und Standard Fassungen wie E27 E14 und GU10 zu kaufen.
     
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  4. Uli_II

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    Danke! Grad nochmal gemessen, - das Multimeter zeigt jetzt nichts mehr an. Die LED glimmen trotzdem ganz wenig. Ich habe gestern die Lampe im abgebauten Zustand eingeschalten, - dabei sind die Drähte mehrfach zusammengekommen, - kurzgeschlossen. Hmm, - hab ich dabei das Vorschaltgerät dadurch zerstört? Aber wie ist das dann mit der "Putzfrau", - darf die Lampe im eingeschalteten Zustand gar nicht feucht abgewischt werden? Gibt ja jedesmal einen Kurzschluß. Das wäre dann garantiert auch schon zigmal so passiert. Hätte ich gewusst (bei Kauf) das man von der Lampe einen schon deutlich spürbaren "Stromschlag" bekommen kann, - hätte ich niemals gekauft!
    Falls ich die Unterlagen noch finde, - hätte ich ja Glück. Das Teil ist ca. ein Jahr alt, - in Gebrauch.
     
  5. #4 Octavian1977, 31.10.2019
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    Ein feuchter Lappen erzeugt zwar einen Stromfluß aber keinen Kurzschluß.
    Wasser ist selbst mit Zusätzen ein sehr schlechter Leiter, aber gut genug um bei Netzspannung (230V) gefährlich zu werden.

    Mit dem Verbinden der Leitungen kann es zum Defekt des Vorschaltgerätes kommen, im Glücksfall löst nur eine interne Sicherung aus.
    Ich kenne allerdings keine elektronischen Vorschaltgeräte an denen man eine Sicherung einfach tauschen kann.
     
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  6. #5 eFuchsi, 31.10.2019
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    38-50V deuten auf eine Konstantstromquelle hin. Die sollten eigentlich (relativ) kurzschlussfest sein.
     
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  7. Uli_II

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    Schon seltsam für mich. Jetzt zeigt das Multimeter 128V (!) an den Leitungen und 5V direkt an den nur glimmenden LED Arrays...Es sind doch nur 9 LED pro Array. Und man kann/könnte die grundsätzlich ausbauen. Von den LED sind bei allen fünf Arrays jeweils zwei-drei ganz ausgefallen.
     
  8. #7 Octavian1977, 31.10.2019
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    bei 128V vermute ich eher eine Fehlbedienung des Meßgerätes.
     
  9. #8 werner_1, 31.10.2019
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    Mach doch mal Fotos von der Leuchte und dem Netzteil. Mit Sicherheit ist das kein Konstantspannungsnetzteil, sondern ein Konstantstromnetzteil. Dabei wird die Ausgangsspannung so verändert, dass immer ein konstanter Strom durch die LED-Arrays fließt.
     
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  10. #9 Octavian1977, 31.10.2019
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    Ja aber auch das hat Grenzen, nach den Angaben des Netzteiles regelt es die Spannung zwischen 38 und 50V
    Mit etwas Toleranz meinentwegen auch 52V aber nicth 128V. Diese Spannung darf niemals dort anliegen.
     
  11. patois

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    .
    Wenn ich schon höre, dass da jemand mit einem "Multimeter" hantiert.
    Die meisten Nichtfachleute können doch die gemessenen Werte garnicht interpretieren ... :D
    .
     
  12. #11 ttwonder, 31.10.2019
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    Echt jetzt? :)
     
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  13. #12 Drehfeld, 01.11.2019
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    Womit misst Du denn die Ausgangsspannung eines LED-Treibers?

    Gruß,
    Oliver
     
  14. #13 werner_1, 01.11.2019
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    ... und bei welchem Strom?
     
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  15. #14 Drehfeld, 06.11.2019
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    Was meinst Du?
     
  16. #15 werner_1, 06.11.2019
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    Wie ich in #8 schon schrieb, werden LEDs häufig mit Kostantstrom betrieben. Es nützt in dem Fall gar nichts, die Spannung zu messen, sondern du musst den Strom messen, der fließt (oder beides).
     
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  17. #16 Octavian1977, 06.11.2019
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    Es ging hierbei ja nicht um die Funktion zu prüfen sondern es gab Bedenken bei der Höhe der Spannung die dort anliegt/anliegen kann bezüglich der Sicherheit.
    Die Funktion kann man bei einer Kosntantstromquelle nur mit einem Amperemeter messen und richtig auch eigentlich nur mit einem passenden verstellbaren Lastwiderstand.
     
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