Zusätzlicher Potentialausgleich an UV

Diskutiere Zusätzlicher Potentialausgleich an UV im Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich Forum im Bereich ELEKTRO-INSTALLATION & HAUSELEKTRIK; Hi. Ein Schaltschrank wird über 150m NYY-J 4x50², abgesichert mit 63A angefahren. 5m vor dem Schaltschrank wird der PEN in PE und N aufgeteilt,...

  1. #1 Ares735, 17.05.2014
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    Hi.

    Ein Schaltschrank wird über 150m NYY-J 4x50², abgesichert mit 63A angefahren. 5m vor dem Schaltschrank wird der PEN in PE und N aufgeteilt, da die Zuleitung zu kurz war. Jetzt wollte ich eine Fachfirma konsultieren, die mir am Standort des Schaltschrankes einen zusätzlichen PA setzt, einfach um einen besseren Erdungswiderstand zu haben. Vor ich jetzt groß telefoniere: Ist es überhaupt ratsam, bzw. erlaubt wegen irgendwelchen Ausgleichsströmen? Im Schaltschrank befindet sich u.A. ein Frequenzumrichter.Den neuen PA würde ich direkt im Schrank aufklemmen (ausser dem Schrank hängt nichts an der Zuleitung)
     
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  3. bigdie

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    Ein örtlicher PA schadet nie, im Gegenteil.
     
  4. #3 werner_1, 20.05.2014
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    Zu einem richtigen PA gehört auch ein richtiges Erdungs-Konzept. Nicht einfach einen PA von x nach y. Das kann in Ordnung und gut sein, aber auch nicht.
    Ein PEN ist nie gut. Da gibt es immer Ausgleichsströme.
     
  5. bigdie

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    Ist das Gleiche wie in jedem Haus. Dein Versorger liefert einen PEN in 50 Häuser über 1Km länge ind jedes Haus hat einen Erder mit PA mit Verbindung zum PEN. sollte es zumindest haben.
    Außer im TT-Netz.
     
  6. #5 werner_1, 20.05.2014
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    Nein, das Gleiche ist es nicht.
    Im hier angeführten Fall fließt der Strom über die 150m PEN UND den PA. Was passiert dann wohl auf parallel geführten Schirmen von Datenkabeln u.ä.?
    Da wir die gesamte Anlage nicht kennen, hoffe ich, dass der Ausführende ein Konzept hat.
     
  7. bigdie

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    Was passiert denn im Kabelfernsehnetz in meinem Beispiel?
    Oder auf dem Schirm der Telefonleitung
     
  8. #7 werner_1, 21.05.2014
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    Da dürften auch Ströme fließen, wenn beidseitig geerdet wird.
    Aber das ist Sache der Netz-Betreiber und nicht des Installateurs der Wohnung.
     
  9. bigdie

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    Was soll das für eine Wohnung sein, wo man eine Unterverteilung in 150m Entfernung setzt. Und wenn er einen Potentialausgleich vor Ort macht, dann muss da natürlich alles drauf, was dort vorhanden ist.
    Bei uns gibt es auch in jeder Werkhalle einen Fundamenterder mit Potentialausgleich. ist doch ganz normal.
     
  10. #9 werner_1, 21.05.2014
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    Hallo bigdie,
    DU hast doch von einem "Kabelfernsehnetz" gesprochen und das gehört bestimmt nicht zu den "Werkhallen".

    Natürlich ist es ganz normal, dass es in den Werkhallen Fundamenterder mit Potentialausgleich gibt. Wenn nun diese 150m Leitung zwischen 2 Werkhallen verläuft, ist es z.B. erforderlich, auch einen ausreichend dimensionierten PA zwischen den Werkhallen zu verlegen.
    Dazu gehört eben ein duchdachtes Gesamt-Erdungskonzept und möglichst kein PEN. Denn sonst treten Effekte auf, wie diese:

    http://easy-forum.net/index.php?topic=6 ... icseen#new
     
  11. bigdie

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    Ist es nicht. Jede Halle ist ein separates Gebäude. Genauso wie in der Stadt. Dein Energieversorger zieht auch keinen Potentialausgleich vom Trafo in jedes Haus.
     
  12. #11 werner_1, 21.05.2014
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    Ja, DU kannst das ja machen, wie du willst.

    Ich habe schon genug Großanlagen geplant und realisiert.
     
  13. bigdie

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    Das muss ja nicht bedeuten, das du es richtig gemacht hast.
     
  14. #13 werner_1, 21.05.2014
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    Was ist denn richtig? :roll:
     
  15. T.Paul

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    *räusper* Ich hab auf meinem aktuellen Bau das 1x50mm² auch nicht zum Spaß zwischen den Gebäuden verlegt, parallel zum Energiekabel - mit Erdern und PA in den Gebäuden ...
     
  16. bigdie

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    Kannst du ja tun, musst du aber nicht. Es verbietet dir keiner Geld zu verbuddeln.
    Und auch ohne das 1x50mm² kannst du aber in jeder Halle einen Potentialausgleich machen. musst du sogar. also warum sollte der Fragesteller das nicht tun, das ist hier die eigentliche Frage.
     
  17. T.Paul

    T.Paul Moderator

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    Doch, muss ich ... aus mehreren Gründen. Die Schirme finden das nicht so witzig, wenn dort Ausgleichströme fließen. Aus Gründen der Potentialsteuerung müssen die Erder verbunden sein. Desweiteren sind Teile der Außenanlage an versch. Erdern und PEs angeschlossen, hier darf es keine nennenswertes Potential zwischen geben, nur weil die Treppe an dem einen Erder hängt und die Mastleuchte daneben vom anderen Gebäude gespeist wird ...
     
  18. bigdie

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    Jetzt bringe ich aber wieder die 2 Einfamilienhäuser ins Spiel, oder die 2 Bürogebäude, die nebeneinander stehen. Die haben auch jeder eine Zuleitung vom EVU, aber keine verbindung des Potentialausgleiches. Und wenn sie eng genug stehen, kann ich von beiden den Blitzableiter angreifen, und wenn daneben die Straßenlampe steht auch diese, und die erhält ihren Saft evtl. aus 2km Entfernung.

    Du kannst ja mal ausrechnen, was 50mm² mehr ausmachen, bei 2 Werkhallen, die mit jeweils 4- 10 Stück 185mm² eingespeißt werden
     
  19. #18 Ares735, 21.05.2014
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    Guten Abend Männer,

    es handelt sich um eine größere landw. Hofstelle. Zwischen den Gebäuden laufen keinerlei weitere (geschirmte) Leitungen.Eigene Trafostation unmittelbar am Hausanschluss. Danke für die antworten.
     
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