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Reicht auch 10mm Erdungskabel für Satanlage ???

Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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Hochspannung
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 15.10.2005
Beiträge: 49
Wohnort: Landkreis Bad Kissingen/Rhön

BeitragVerfasst am: 15.10.2005 02:10    Titel: Reicht auch 10mm Erdungskabel für Satanlage ??? Antworten mit Zitat
Guten Tag, ich habe meinen Satmast der ca. 1,50m hoch ist, und die höchste Stelle sich weit unter dem Dachfürst befindet, einem 10mm Erdungskabel das mit ca. 4 m länge dann bei mir im Sicherungskasten auf der Erdungsschiene angeklemmt wurde geerdet !Question Ist das so auch Okay ? Question Oder überhaupt nicht ? Question
Vielen Dank schon im Voraus !!! Grüße von Hochspannung
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Hallo!

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Gretel
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 16.03.2005
Beiträge: 2110

BeitragVerfasst am: 15.10.2005 08:09    Titel: Blitzschutz Erdung Satanlage Antworten mit Zitat
Hallo Hochspannung, erstmal noch Willkommen im Forum !

Es ist leider überhaupt nicht ok !
->
Bzgl. Blitzschutz bei SAT-Antennen:

Bei Aussenantennen , welche sich mehr als 2m unterhalb der Dachkante und weniger als 1,5m vom Gebäude ; oder Antennenanlagen, die sich innerhalb von Gebäuden ; befinden ist keine Schutzmassnahme erforderlich.

(Nach DIN VDE.0855.T1.(03-94).Abschnitt 10)
In allen anderen Fällen müssen Antennenanlagen nach Abschnitt 10.2 geerdet werden.
Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzelmassivdraht mit einem Mindestquerschnitt von 16 mm² Kupfer, isoliert oder blank, der auf kürzestem Weg mit einer Erdungsanlage verbunden werden soll.
Alternativ geht auch das zweckmässige Einbinden in eine evtl. schon vorhandene Blitzschutzanlage !
-
Änderung in DIN VDE 0855-300 Abschnitt 12.3.3 (Juli 2002):
"Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzelmassivdraht mit einem Mindestquerschnitt von 16 mm² Kupfer, isoliert oder blank,...
Mehrdrähtige Leiter sind nur erlaubt, wenn die für diese Leiter vorgesehene Klemmvorrichtungen entsprechend der auftretenden Blitzstrombelastung von 100 kA geeignet ausgeführt sind".
-
Schutzleiter und/oder Neutralleiter des Starkstromnetzes oder der Aussenleiter eines beliebigen Koaxialkabels dürfen nicht als Erdungsleiter verwendet werden.

Die Ausführung kann entweder durch eine Verbindung zu einer vorhandenen Blitzschutzanlage, durch
Verbindung mit dem Erdungssystem des Gebäudes oder durch Verbindung zu einer Erdungsanlage erfolgen, die
aus wenigstens zwei horizontalen Erdern von mindestens 5m Länge oder einem vertikalen Erder von 2,5m besteht.
Der Mindestquerschnitt des Erders beträgt 50mm² Kupfer oder 80 mm² Stahl. Die Ausführung sollte durch ein Fachunternehmen erfolgen, dabei sollte auch ein entsprechender Schutz gegen Überspannungen und ein ordnungsgemäßer Potentialausgleich beachtet werden.
-
Anmerkung:
Sich nur auf einen evtl. vorhandenen - ordnungsgemässen ausgeführten (Haupt-) Potentialausgleich zu verlassen , welcher zum Errichtungszeitpunkt noch gar nicht gefordert war und evtl. keine Erdung aufweisen muss - kann man sich keinesfalls verlassen !

-> Deshalb die Bitte einen aussenliegenden Erder zu erstellen und dessen Funktion messtechnisch und schriftlich (für die Versicherung) nachweisen zu lassen !

Gruß ,
Gretel
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Hochspannung
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 15.10.2005
Beiträge: 49
Wohnort: Landkreis Bad Kissingen/Rhön

BeitragVerfasst am: 16.10.2005 00:58    Titel: Alternative Erdung über die Kupferwasserrohre ??? Antworten mit Zitat
Hallo, als erstes mal Danke für die Antwort !
1.) Warum darf man den Erdungsleiter von Starkstromnetzen nicht als Erdungsmöglichkeit für Antennen bzw. Satmasten benutzen ??? Könnte bei meiner jetztigen Erdungskonfiguration irgendwas passieren oder was kaputt gehen etc. usw. ??? Warum muss unbedingt ein 16mm Erdungskabel installiert sein ? Mein verwendetes 10mm Kabel ist auch ein echtes Erdungskabel mit Grün/Gelber Isolierung !..........
2.) Als Erdungsalternative wäre es für mich sehr praktisch wenn es möglich wäre ein Erdungskabel an die Hauswasserinstallationrohre anzuschließen da sich diese 2 Meter neben meines Satmastes befinden ! Die Rohre sind komplett aus Kupfer und gehen aber im Keller in gewöhnliche Stahlwasserrohre über(Grund: Renovierungen wurden in versch. Jahrzehnten vorgenommen), aber ich denke das würde Den Blitzeinschlag(sofern er Hoffendlich niemals stattfinden wird) egal sein ob Kupfer oder Stahlrohr ! Question Question Question Question FRAGE: Geht das so, oder geht das so nicht ???
Danke schon im Voraus ! Gruß.....
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Heimwerker
Inventar
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Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 2760

BeitragVerfasst am: 16.10.2005 01:13    Titel: Antworten mit Zitat
2) geht nicht!
an einen potentialausgleich sind zwar alle rohre und metallkonstruktionen anzuschließen, aber das erden über diese angeschlossenen rohre ist untersagt!

lege bitte, wie gretel sagte 16mm kupfer zu deiner (haupt)potentialausgleichsschiene und lass die anlage durch einen elektriker abnehmen! schriftl. messprotokoll fordern!

mfg

edit: zu 1) stell dir mal vor, du hast ein tn-c netz,der blitz schlägt ein, wandert dann durch die gesamte hausinstallation, weil womöglich der widerstand zum betriebserder der anlage zu hoch ist oder der querschnitt zu klein!
_________________
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Holger
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 17.10.2005 12:53    Titel: Uppps Antworten mit Zitat
Oh je,

da stöber ich ein wenig in dem Forum und stoße auf das nächste potentielle Problem bei unserm Häuschen Sad . Ich habe da oben noch ein (einadriges) Kabel von einer Dachfernsehantenne liegen. Weiß jemand, ob es seit 1976 in diesem Bereich Änderungen gab?

Viele Grüße
Holger
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Heimwerker
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 2760

BeitragVerfasst am: 17.10.2005 13:41    Titel: Antworten mit Zitat
steht die antenne noch? oder soll se weg?
wenn sie unverändert dort bleibt, gilt der bestandsschutz.
aber falls es 16 mm² sind und sonst auch alles ok ist..
_________________
Gruß, Heimwerker
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Holger
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 17.10.2005 16:01    Titel: Antworten mit Zitat
Heimwerker hat folgendes geschrieben:
steht die antenne noch? oder soll se weg?
wenn sie unverändert dort bleibt, gilt der bestandsschutz.
aber falls es 16 mm² sind und sonst auch alles ok ist..


Die Antenne stand leider nicht mehr, nur noch das Kabel und eine Schelle am Gebälk. Dann muß ich das nächste Mal wohl meine Schieblehre auspacken...
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