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verdammte Klassische Nullung

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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Moorkate
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 06.07.2014
Beiträge: 1883

BeitragVerfasst am: 22.12.2014 22:47    Titel: Antworten mit Zitat
LED_Supplier hat folgendes geschrieben:


Und für den Neutralleiter kann man Kupferband unter dem Teppich verlegen.
Das soll doch bitte nicht ernst gemeint sein??


Bei einer Eindrahtinstallation mit offenen Stromkreis muss du den 'N' immer unterm Teppich kehren!

mfG

PS: Die Quote 'Der verständlich Lesend verstehende' steht in reziprokem Anspruch an die zukünftige Kognetivbegabung.
Oder wie sagte eine Erzieherin mal zu mir: "Meine Kinder werden immer dümmer, dafür steigen die Anforderungen."
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Hallo!

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Torfmann
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Anmeldungsdatum: 05.01.2015
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 05.01.2015 18:57    Titel: Re: verdammte Klassische Nullung Antworten mit Zitat
CPK00/06 hat folgendes geschrieben:
Wie schon der Titel sagt kann man erahnen sind mir schon so einige Geräte abgeraucht.
gruß cpk


Das muss einen anderen Grund haben als die klassische Nullung
an sich bis in die 90iger (im Osten zT.bis heute) finden sich
in Altbauten und da ist in der Regel nie was "abgeraucht"
Im Osten habe ich sogar noch vor 3 Jahren Steckdosen ohne
Schutzkontakt gesehen, nicht mehr Zeitgemäß aber "verschmort"
etc. war an den Anlagen auch nichts,hier müsste ggbf. mal nachgeprüft werden ob die Geräte in Ordnung waren (was auch nicht immer der Fall ist) oder ob das Netz zu Überspannungen
neigt.
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sko
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.11.2010
Beiträge: 2464

BeitragVerfasst am: 05.01.2015 21:14    Titel: Antworten mit Zitat
Ich tippe eher auf weggegammelten N, denn heute noch vorhandene Nullung in den neuen Ländern ist immer gekoppelt mit Aluleitungen und die fließen gern mal in Klemmstellen.
Dann kommt es zu Spannungserhöhungen bis 400V die zum Abbrennen von Geräten führen können...

Ciao
Stefan
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patois
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7972

BeitragVerfasst am: 06.01.2015 08:21    Titel: Antworten mit Zitat
sko hat folgendes geschrieben:
Ich tippe eher auf weggegammelten N, denn heute noch vorhandene Nullung in den neuen Ländern ist immer gekoppelt mit Aluleitungen und die fließen gern mal in Klemmstellen.
Dann kommt es zu Spannungserhöhungen bis 400V die zum Abbrennen von Geräten führen können...

Ciao
Stefan


Der Wert 400V ist in diesem Fall aber noch eine "Verharmlosung",

da die Bauteile die extremen Werte von √2*400 Volt zu "spüren" bekommen.

Da die Spannungsfestigkeit von Bauteilen und deren Preise proportional verlaufen,

kann man sich vorstellen, was da bei "Billig-Geräten" passieren kann!

P.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 06.01.2015 08:53    Titel: Antworten mit Zitat
..."Das muss einen anderen Grund haben als die klassische Nullung
an sich bis in die 90iger (im Osten zT.bis heute) finden sich
in Altbauten und da ist in der Regel nie was "abgeraucht" ..."

Die Aussage ist schlichtweg falsch.

Gerade weil es zu solchen und ähnlichen Problemen mit der klassischen Nullung kam wurde diese 1973 im Westen untersagt. Mit steigendem Strombedarf steigt auch die Gefahr, daß diese Probleme mit der klassischen Nullung auftreten. Nicht umsonst sind 34% aller Brände auf Strom zurückzuführen.
Man kann dabei eigentlich nur froh sein, daß in dieser Zeit meist noch gewissenahfter gearbeitet wurde.
wäre damals schon so umfänglich gepfuscht worden wie das heute üblich ist wäre von diesen Anlagen keine mehr übrig.
_________________
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Torfmann
Member
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Anmeldungsdatum: 05.01.2015
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 07.01.2015 18:45    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
..."Das muss einen anderen Grund haben als die klassische Nullung
an sich bis in die 90iger (im Osten zT.bis heute) finden sich
in Altbauten und da ist in der Regel nie was "abgeraucht" ..."

Die Aussage ist schlichtweg falsch.

Gerade weil es zu solchen und ähnlichen Problemen mit der klassischen Nullung kam wurde diese 1973 im Westen untersagt. Mit steigendem Strombedarf steigt auch die Gefahr, daß diese Probleme mit der klassischen Nullung auftreten. Nicht umsonst sind 34% aller Brände auf Strom zurückzuführen.
Man kann dabei eigentlich nur froh sein, daß in dieser Zeit meist noch gewissenahfter gearbeitet wurde.
wäre damals schon so umfänglich gepfuscht worden wie das heute üblich ist wäre von diesen Anlagen keine mehr übrig.


Wann ist es denn da dazugekommen?
Da hat man wohl im "Westen" anders gearbeitet als im Osten?
Dort habe ich Verteilerdosen gesehen mit 2,5er Aluflachleitungen 2adrig verbunden mit Schraubklemmen die sahen aus als wären sie gerade installiert worden....
Klar wenn manche dann statt den (damals) empfohlenen (vorgeschr.10A) Stromkreissicherungen einfach ausgetauscht haben und durch bis zu 25A (ließen sich ja eindrehen Passringe oder Passchrauben waren nicht immer vorhanden oder wurden einfach entfernt) Und dann der Hauseigentümer 2-3
Radiatoren dranngehangen hat konnte es zu Problemen kommen.
Aber das war eher selten weil bis in die 90iger hinein viele
Wohnungen noch mit Öfen betrieben wurden, und so waren die
Anschlussleistungen eher geringer als heutzutage.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14334
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 08.01.2015 00:50    Titel: Antworten mit Zitat
Das es auch heute noch Anlagen gibt die mit dem alten Kram funktionieren ist noch lange kein Beweis daß damit nie was passiert.
In den USA hängt auch noch in einer Feuerwehr eine uralte Glühlampe, obwohl Glühlampen im allgemeinen keine lange Lebensdauer haben.

Leider ist es nun mal so, daß diese Altanlagen schnell zu Problemen führen.
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Torfmann
Member
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Anmeldungsdatum: 05.01.2015
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 11.01.2015 19:22    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Das es auch heute noch Anlagen gibt die mit dem alten Kram funktionieren ist noch lange kein Beweis daß damit nie was passiert.
In den USA hängt auch noch in einer Feuerwehr eine uralte Glühlampe, obwohl Glühlampen im allgemeinen keine lange Lebensdauer haben.

Leider ist es nun mal so, daß diese Altanlagen schnell zu Problemen führen.


Die Frage ist allerdings das -wann- die letzten Ursachen für Brände in Wohnhäusern waren eher der Umgang mit offenen Feuer,Propangasflaschen-Heizer oder ganz einfach Brandstiftungen weniger die "klassische Nullung".

Zitat:
Glühlampen im allgemeinen keine lange Lebensdauer haben.

Die Glühlampe wurde wohl vor 1920 gefertigt.
Ab den 20iger bzw. 30iger Jahren hat sich die Industrie geeinigt die glühlampen so herzustellen das sie nicht mehr so lange halten.
Glühlampen die häufig in Betrieb sind muste ich meist nach einem Jahr austauschen, früher hielten diese noch ein wenig länger.
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schick josef
Inventar
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Anmeldungsdatum: 20.02.2012
Beiträge: 1139

BeitragVerfasst am: 11.01.2015 20:02    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo es waren früher Glühlampen für 220 Volt üblich da damals die Netzspannung nur 220 Volt oder gar weniger war. Da man immer Glühlampen auf Vorrat hatte So wurden solche auch nach der Umstellung auf 230 Volt weiter eingesetzt, was natürlich zum frühzeitigen durchbrennen führte.
Auch von den meisten E.Geräten für 220 Volt kamen deshalb kaum eines zum Schrott. Ich habe von diesen Geräten deshalb keines geschrotet

mfg sepp
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patois
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.10.2009
Beiträge: 7972

BeitragVerfasst am: 11.01.2015 20:08    Titel: Antworten mit Zitat
schick josef hat folgendes geschrieben:
Hallo es waren früher Glühlampen für 220 Volt üblich da damals die Netzspannung nur 220 Volt oder gar weniger war. Da man immer Glühlampen auf Vorrat hatte So wurden solche auch nach der Umstellung auf 230 Volt weiter eingesetzt, was natürlich zum frühzeitigen durchbrennen führte.
Auch von den meisten E.Geräten für 220 Volt kamen deshalb kaum eines zum Schrott. Ich habe von diesen Geräten deshalb keines geschrotet

mfg sepp


Hallo, wer in einem kleinen Ort lebt, sollte eigentlich den Unterschied zwischen "schroten" und "schrotten" kennen.

P.
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