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Banderder ist ziemlich verrostet, was tun?

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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ellaiin
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 19.06.2012
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 28.05.2015 14:21    Titel: Banderder ist ziemlich verrostet, was tun? Antworten mit Zitat
Hallo in die Runde,

ich habe nach Aufgraben für Abdichtarbeiten den Banderder zum Haus gefunden, der dem Potentialausgleich dient. Bislang wusste ich nicht, ob es überhaupt einen gibt. Haus stammt aus den 60ern. Das Band ist anscheinend direkt mit dem Hausanschlusskasten verbunden, versteckt innerhalb der Mauer, also ohne PA-Schiene. Der Banderder ist zum Teil ziemlich angerostet. Da nur 10 m aufgegraben wurden, hab ich keine Ahnung, wie lang das Band insgesamt ist und wie der restliche Zustand ist.

Jedenfalls stellt sich mir die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, einen Staberder in die Erde zu rammen, bzw. ein neues Band wenigstens im aufgegrabenen Bereich zu verlegen und mit dem vorhandenen Band zu verbinden. Das vorhandene Band würde ich an seiner Hauseintrittsstelle entrosten, um dort die Verbindung herzustellen. Der Boden ist lehmig und steinig.

Wegen Geldmangel möchte ich soviel wie möglich selbst machen.

Was mir das größte Rätsel ist, welche Dimension, also welche Länge mindestens nötig wäre. Nachdem was ich bisher recherchiert habe, würden 2,5 m für einen Staberder reichen, für reinen PA. Liege ich hier richtig? Ein Band zu verlegen wäre natürlich noch einfacher. Gibt es einen Anhaltspunkt für die notwendige Mindestlänge?

Was ich bei meinen Recherchen noch gefunden habe ist die Aussage, dass die eigentlich nötigen Messungen unterschiedlich ausfallen würden, je nachdem ob eine Anlage schon in Betrieb ist, und was für sonstige Verhältnisse im Erdreich herrschen. (Schleifenwiderstand)(?). Daher erschließt sich mir der Sinn dieser Messungen nicht so recht, da sie so wie ich es verstanden habe, fehlerbehaftet sind. (?) Evtl. habe ich das auch falsch verstanden?

Würde "trotzdem" einen Elektriker zum Nachmessen beauftragen wollen. Mit was für Kosten muss man hierfür rechnen und/oder von was hängt die Höhe der Kosten für die Messung ab? Wobei ich dazu sagen muss, dass ich Bedenken hab, ob überhaupt eine Firma das zeitnah ausführen könnte. So wie ich das bisher mitgekriegt habe, sind zur Zeit alle randvoll ausgebucht.

Danke schon mal für alle hilfreiche Antworten:!:
ellaiin
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elo22
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Anmeldungsdatum: 17.03.2005
Beiträge: 4663
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 28.05.2015 15:40    Titel: Re: Banderder ist ziemlich verrostet, was tun? Antworten mit Zitat
ellaiin hat folgendes geschrieben:
Das Band ist anscheinend direkt mit dem Hausanschlusskasten verbunden, versteckt innerhalb der Mauer, also ohne PA-Schiene. Der Banderder ist zum Teil ziemlich angerostet. Da nur 10 m aufgegraben wurden, hab ich keine Ahnung, wie lang das Band insgesamt ist und wie der restliche Zustand ist.

Ich tippe eher auf den PEN Erder des VNBs.

ellaiin hat folgendes geschrieben:

Jedenfalls stellt sich mir die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, einen Staberder in die Erde zu rammen, bzw. ein neues Band wenigstens im aufgegrabenen Bereich zu verlegen und mit dem vorhandenen Band zu verbinden.

Ja ein Erder macht Sinn dann aber als Tiefenerder. Anschluss bis auf eine HES sowie Anschlussfahne für Antenne.

ellaiin hat folgendes geschrieben:
Das vorhandene Band würde ich an seiner Hauseintrittsstelle entrosten, um dort die Verbindung herzustellen. Der Boden ist lehmig und steinig.

Da würde ich die Finger von lassen und mit dem VNB sprechen.

Lutz
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ellaiin
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 19.06.2012
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 28.05.2015 16:28    Titel: Antworten mit Zitat
Hallo und danke für die Antwort.

Habe ich das richtig verstanden - Das vorgefundene Band könnte der PEN Erder des VNBs sein?

HES=Haupterdungsschiene = PA-Schiene? ist keine vorhanden, wie erwähnt
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elektroblitzer
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 3707
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 28.05.2015 16:43    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Wegen Geldmangel möchte ich soviel wie möglich selbst machen.


Da kannst du gar nichts selbst machen, denn es müssen Planungen, Nachweise und Messungen durchgeführt werden.
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ellaiin
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 19.06.2012
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 28.05.2015 17:43    Titel: Antworten mit Zitat
ich stelle mir vor, der Elektriker kommt mit nem Bündel Staberder, haut einen nach dem anderern rein und macht nach jedem reingeklopften Erder eine Messung, ob es passt. Insofern frage ich mich natürlich, inwieweit eine Planung nötig wäre. Wie sieht der Nachweis aus, wie wird er geführt? Und warum sollte man nicht selbst einen Staberder versenken können?
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T.Paul
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 28.05.2015 17:51    Titel: Antworten mit Zitat
Unser Blitzschützer musste letztens 2 mal je 30m versenken, damit der Wert passt - ohne passende Ausrüstung hast Du Dir da eine sportliche Aufgabe vorgenommen, falls dein Boden auch so mies ist ... Aber das weisst Du ja vorher nicht, mangels Messungen ... Du weisst aber hoffentlich, dass dein Grundstück keine Fliegerbomben mehr beinhaltet.
_________________
Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).
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ellaiin
Cool Newbie
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Anmeldungsdatum: 19.06.2012
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 28.05.2015 18:10    Titel: Antworten mit Zitat
Soll die letzte Antwort heißen, dass bereits bei der Planung gemessen wird? Und der Eli misst, ob Fliegerbomben unter der Erde liegen?

Waren die 2 x 30 m nur für Potentialausgleich nötig oder war da Blitzschutz mit dran?
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T.Paul
[Moderator]
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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 28.05.2015 18:38    Titel: Antworten mit Zitat
PA, ÜSA, kein äußerer Blitzschutz ... Erder ist übrigens Erder - Nur bei äußerem Blitzschutz werden die Maschen enger - das ändert nichts daran, dass ein Erder ein Erder ist und Erdfühlig sein muss ... Und ja, der Planer hat die Pflicht auf die Notwendigkeit zur Feststellung der Kampfmittelfreiheit hinzuweisen, schriftlich. Beauftragen muss es der Eigentümer, welcher auch nach dem Hinweis haftbar ist, sollte er diese Feststellung nicht veranlassen.

Vielleicht gibt es ja in den Bauunterlagen zum Objekt entsprechendes ... Je nach Jahrgang des Hauses ist aber davon auszugehen, dass einfach auf dem Schutt gebaut wurde, egal, was im Boden steckt.

Vielleicht steht dein Haus auch in einem Gebiet, dass nie bombardiert wurde, aber ich komme aus Hamburg - hier werden noch recht häufig Bomben gehoben - einen Tiefenerder auf einen vergammelnden Zünder will wohl keiner schlagen ...

Und nochmal ja, man misst bei ungewöhnlichem Boden bereits vor dem endgültigen Setzen des Erders, ob die angedachte Stelle überhaupt Sinn ergeben kann. Erde mal die Berghütte am Hang mit nem Tiefenerder im Fels Wink
_________________
Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).


Zuletzt bearbeitet von T.Paul am 28.05.2015 18:40, insgesamt einmal bearbeitet
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elektroblitzer
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 3707
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 28.05.2015 18:39    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Wegen Geldmangel möchte ich soviel wie möglich selbst machen.


Das soll heissen, das Du eine bestimmte Genehmigungsrechtliche Schritte zu beachten hast.

Aber man kann ja auch bei rot oder überhaupt ohne Führerschein fahren was solls denn....
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ellaiin
Cool Newbie
Cool Newbie


Anmeldungsdatum: 19.06.2012
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 28.05.2015 19:30    Titel: Antworten mit Zitat
es ist ja nicht so, dass ich nicht schon Elektriker zwecks Angebotanfrage hier gehabt hätte und das für eine komplette Sanierung ... bis jetzt hat noch jeder seine Augen verdreht, weil ihm die Örtlichkeiten nicht gepasst haben. Der einzige, der je ein Angebot abgegeben hat, hat einen solchen Preis verlangt, den ich nicht hätte bezahlen können. Das wegen unverschämt überzogener Materialpreise (das 2 bis 5fache von Onlinepreisen). Eine andere Sache ist, dass man für Azubis, die als reine Handlanger dienen 20 Euro und mehr pro Stunde plus Mehrwertsteuer verlangt. Das entzieht sich meinem Verständnis, da diese letztlich einen winzigen Bruchteil davon erhalten. Der Otto-Normal-Verdiener muss ein vielfaches an Stunden arbeiten, bis er sich eine Handwerkerstunde leisten kann. Und das Material kommt auch noch dazu, (und da ist schon ohne jeglichen Aufschlag in den eine Gewinnmarge drin enthalten). Und selbstverständlich die An-und Abfahrt. Welcher normale Angestellte oder Arbeiter bekommt die auch bezahlt? Ich habe das Gefühl, dass die ganzen Normen, egal in welchem Gewerk, nur dazu dienen, die eigenen Pfründe zu sichern. Genauso wie manche Antworten hier...


Erdfühlig.... ich hatte im ersten Post geschrieben, dass der Boden lehmig ist. Der Boden ist nicht nur lehmig sondern feucht. Das soll eine typische Eigenschaft des Lehmbodens sein, sagte man mir, was ich durch praktische Erfahrung auch bestätigen kann.

Leider ist noch niemand mit einer Antwort auf meine Frage zur Fehlerhaftigkeit von Messungen eingegangen. Ein Schelm wer Böses dabei denkt?
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