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Altbau Erdung und Potentialausgleich nachrüsten

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Blitzschutz, EMV, Erdung & Potentialausgleich
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bigdie
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6708

BeitragVerfasst am: 03.09.2015 04:35    Titel: Antworten mit Zitat
hasenmann hat folgendes geschrieben:

Der Keller bekommt abschnittweise eine Dickbeschichtung und eine Perimeterdämmung.

Da es nicht so einfach ist auf einen Schlag rund um das ganze Haus die Kellersohle freizubuddeln und einen Ringerder zu verlegen, suche ich natürlich nach günstigeren Alternativen.



Auch den Ringerder kannst du abschnittweise verlegen. Ist halt nur höherer Aufwand für die Firma, die es machen soll (mehrere Anfahrten).
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Max60
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.06.2008
Beiträge: 962

BeitragVerfasst am: 03.09.2015 09:46    Titel: Antworten mit Zitat
null
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Alle Aussagen ohne Gewähr! Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich und sollte im Zweifel lieber einen Elektriker rufen!
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Dipol
Inventar
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 03.09.2015 11:45    Titel: Antworten mit Zitat
Leprechaun hat folgendes geschrieben:
Dipol hat folgendes geschrieben:

Löblich, aber der Ringerder muss auch in gewachsenem Boden eingebaut sein.


Das ist aber praktisch unmöglich.

Trotz inhaltlichem Fehlstart ein herzliches Willkommen im Forum!

hasenmann hat folgendes geschrieben:
Das Gebäude bekommt eine komplette Neuinstallation ab Hausanschluss.

Zusätzlich eine Photovoltaik Anlage, eine SAT Anlage und eine Wärmepumpe.

Ohne Blitzschutzanlage reicht nach den Anerkannten Regeln der Technik (= Norm-Minimum) ein vollständiger Schutzpotenzialausgleich und Erder Typ A nach DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2011-06 aus. Bei PV-Anlagen > 10 kWp kann aber seitens des Versicherers mehr gefordert sein.


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Max60
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.06.2008
Beiträge: 962

BeitragVerfasst am: 03.09.2015 14:45    Titel: Antworten mit Zitat
Müssen die Erder denn aus korrosionsbeständigem Material bestehen, oder reicht auch verzinktem Stahl (Kreuzerder?)

Dass V4A immer besser ist, ist mir klar. Es geht darum, wie man reagieren soll, wenn ein Kunde unbedingt Geld sparen und Kreuzerder will. Auch wenn man ihn darauf hingewiesen hat, dass der Kram in ein paar Jahren ggf. weggammelt.
_________________
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6708

BeitragVerfasst am: 03.09.2015 16:07    Titel: Antworten mit Zitat
Erder Typ A also auch dein Kreuzerder darf verzinkt sein. Fundamenterder auch (ohne Verbindung zum Erdreich)
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hasenmann
Newbie
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Anmeldungsdatum: 02.09.2015
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 03.09.2015 21:58    Titel: Antworten mit Zitat
Alsooo,

verstehe ich Euch jetzt richtig?

Die optimale Alternative ist offenbar der Ringerder. Einverstanden.

Die minimale, aber erlaubte, Version bei einer kompletten Neuinstallation in einem Altbau wäre aber ein Erder Typ A?

Das wäre vom Aufwand her deutlich günstiger.

Da das Gebäude einen Anbau von 3x4 Metern bekommt, könnte ich doch dort an den Fundamenten einen Tiefenerder oder Kreuzerder einsetzen?
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T.Paul
[Moderator]
[Moderator]


Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 11197

BeitragVerfasst am: 03.09.2015 22:04    Titel: Antworten mit Zitat
Wenn Du auf einen Altbau eine Blitzschutzanlage setzt, wird auch hier der Ringerder oder ein Tiefenerder an jeder Ableitung notwendig. Aller Erleichterungen dienen hier nur der Wirtschaftlichkeit, zu Lasten der technischen Eigenschaften, solange keine entsprechenden Normen mehr fordern.

Im Neubau, also auch deinem Anbau, kommst du um einen Fundament- und ggf. zusätzlichem Ringerder, abhängig vom Aufbau der Bodenplatte, Normgerecht nicht herum.

Und wenn Dir einer einen Kreuzerder als wirksamen Erder für die elektrische Anlage, womöglich noch fü ein TT-System und die Erdung bzw. Ableitung für die Sat-Antenne verkauft, verkauft er Dir auch hoffentlich den Wartungsvertrag - Das Ding vergammelt oft genug in üblichen Böden. Auch Tiefenerder setzen wir nur noch in V4A - als Staberder, maschinell gesetzt.
_________________
Hindernisse sind das was du siehst, wenn du den Blick von der Ziellinie nimmst (vince Lombardi).
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hasenmann
Newbie
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Anmeldungsdatum: 02.09.2015
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 03.09.2015 22:31    Titel: Antworten mit Zitat
Bitte verzeiht mir meine womöglich völlig inkompetenten Rückfragen, ich bin kein Elektriker, sondern Bauherr.

Eine Blitzschutzanlage strebe ich nicht an, es sei denn, sie ist Pflicht.
Ich möchte lediglich eine sichere, normgerechte, funktionierende Neuinstallation
in einem Altbau unter Berücksichtigung von 2 KW Photovoltaik, SAT und was ein moderner Haushalt noch so braucht.

Die Erder können gerne aus V4A sein.
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bigdie
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6708

BeitragVerfasst am: 04.09.2015 04:29    Titel: Antworten mit Zitat
Kommt die Sat Antenne aufs Dach, brauchst du dafür eine Erdung. Im Zweifel also einen zusätzlichen Erder, der aber mir dem anderen verbunden sein muss. Bei Photovoltaik gibt es wohl noch keine Norm, aber evtl. verlangt es dann die Versicherung. Und spätestens dann, sollte man über einen kompletten Blitzschutz mal nachdenken. Bei meinem Haus 10x10m Grundfläche Satteldach mit Erker hat der Blitzschutz ca. 1000€ gekostet ohne Erdungsanlage und das Gerüst stand noch vom Dachdecker. Ist also nicht so der wahnsinnige Kostenfaktor und man schläft bei Gewitter entspannter vor allem wenn man direkt unter dem Dach schläft. Very Happy
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Dipol
Inventar
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 626
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: 04.09.2015 11:11    Titel: Antworten mit Zitat
hasenmann hat folgendes geschrieben:
Ich möchte lediglich eine sichere, normgerechte, funktionierende Neuinstallation
in einem Altbau unter Berücksichtigung von 2 KW Photovoltaik, SAT und was ein moderner Haushalt noch so braucht.

Die Erder können gerne aus V4A sein.

Die Mindestmaße dafür sind in der Folie dargestellt, man kann sich als Fleißaufgabe noch an der in diesem Fall nicht zuständigen Blitzschutznorm DIN EN 62305 (VDE 0185-305) orientieren, welche für Erdspieße 9 m Länge empfiehlt.

Je niedriger der Erdausbreitungswiderstand umso besser. Bei einem vollständigen Schutzpotenzialausgleich ist der Erdausbreitungswiderstand aber weniger gravierend.

Das Hauptaugenmerk sollte sich jetzt auf die Vermeidung gefährlicher Näherungen und Überschläge durch blitzstromtragfähige Erdungsleiter und die Verwendung herstellergeprüfter Verbinder sowie normkonformen PA der Antennenleitungen nach IEC 60728-11 richten.

Ein 16 mm² Cu übersteht auch einen LEMP mit 200 kA, kann die zugedachte Funktion aber nicht erfüllen, wenn die Verbinder nur für nicht blitzstromtragfähigen PA konzipiert sind. Die Mehrzahl der für Antennenerdung angepriesenen Anschlussbauteile wie insbesondere Banderdungsschellen aber auch HES sind nur für nicht blitzstromtragfähigen PA konzipiert und selbst bei einem Durchschnittsblitz von 25 kA von fraglicher Tauglichkeit.
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