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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Grundlagen & Schaltungen der Elektroinstallation
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karo28
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 25.07.2013
Beiträge: 1100

BeitragVerfasst am: 16.05.2017 23:17    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:

Eine Inselanalge ohne Netzanschluß würde allerdings genauso dem Energiewirtschaftsgesetzt unterliegen.


Worauf bezieht sich denn diese kuehne Schlussfolgerung? Ich finde im EnWG keinen Hinweis darauf.

Octavian1977 hat folgendes geschrieben:

Die Anlage der Insel müsste zudem auch komplett den aktuellen Normen entsprechen.


Hast du dafuer auch eine rechtliche Grundlage zur Hand?
(Bitte nicht jetzt mit "Baugefaehrdung" argumentieren, der TE gefaehrdet ja nur sich selbst, und das darf er nach Belieben)
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Moorkate
Inventar
Inventar


Anmeldungsdatum: 06.07.2014
Beiträge: 1828

BeitragVerfasst am: 16.05.2017 23:26    Titel: Antworten mit Zitat
bigdie hat folgendes geschrieben:
Ich hab noch keinen Versorger gesehen, der weiter als bis zum Zählerschrank geschaut hat...
Wird aber immer wieder gerne erzählt - genauso wie das 'Tischlein deckt dich', wo noch keiner dran gesessen hat.

Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Es gab mal eine Zeit da der Versorgungsnetzbetreiber vo rIn betriebnahme die Gesamtanlage begutachtet und bei Mängeln den Anschluß vverweigert.
Und es gab mal Zeiten, da wurde dir verweigert, ein im Laden gekauften Telefonapparat einfach so an die Dose anzuschliessen.
Das war gestern!
Heutzutage haben die selber doch keine Leute mehr, die rausfahren, sondern beauftragen einen Externen und der wiederum einen Subunternehmer und der wird dafür bezahlt den Zähler zu setzen und nicht dafür sich die Anlage anzuschauen, ergo interessiert ihn das auch nicht, weil es auch sein Geld kostet, wenn er rummeckert.

Um zum Zählerablesen wird auch auf externe Dienstleister zurückgegriffen, der wiederum auf Suppies zurückgreift und der wiederum auf Ruheständler, die ihre Rente aufbessern müssen. Letzten ist so einer bei uns am Betriebstundenzähler von der Lüftungsanlage verzweifelt, weil er die Nummer nicht in seine Unterlagen finden konnte. So einer erkennt eine mangelhafte Anlage sofort auf den ersten Blick Exclamation

mfG
_________________
Normen haben kraft Entstehung, Trägerschaft, Inhalt und Anwendungsbereich den Charakter von Empfehlungen, deren Beachtung und Anwendung jedermann freisteht. Normen an sich haben keine rechtliche Verbindlichkeit.
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Elma
Cool Newbie
Cool Newbie


Anmeldungsdatum: 04.04.2017
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 17.05.2017 06:06    Titel: Antworten mit Zitat
Hi.

Also wenn ich einen modernen E-Herd, Waschmaschine, Trockner, Mikrowelle, usw anschließe, ist die Maximalleistung von etwa 14 kW (3x20x230 = 13800) schnell ausgelastet.

Das schafft ja ein moderner Elektroherd fast schon alleine.

Die 3x20 A sind die letzten zugänglichen Vorsicherungen hinter dem Zähler der in einem Nebengebäude sitzt. Was im Panzerkasten ist, weiß ich nicht.

Der Zähler war lange über dem Eichtermin, Den haben die jetzt ausgetauscht, gegen einen Drehstromzähler.
Außerdem haben sie mir eine CEE 32 zugestanden, als "Baustrom".

Die alte private Leitung übers Grundstück, welche die anderen Gebäude und das Wohnhaus versorgt, haben sie mir mit 20A abgesichert. 20 A aber auch nur mit "Bauchschmerzen" und Augen zu drücken. Wegen dem maximal zulässigen Spannungsabfall.
Das Licht flackert schon sehr deutlich, wenn man z.B. eine Flex an macht.

Das EVU würde nun am liebsten hingehen, die Freileitung und den Zähler im Nebengebäude ausbauen. Und dann mit einem Erdkabel direkt von der Trafostation bis ins Wohnhaus. Wegen der Entfernung mit ordentlich Querschnitt. Und das kostet eben. Kupfer ist teuer.

Ich hab ja nichts dagegen, wenn das komplette Wohnhaus eine neue Installation bekommt. Eine 16A Sicherung pro Etage ist eh nicht mehr zeitgemäß.
Allerdings darf man da offiziell gar nichts machen, um den Bestandsschutz nicht zu verlieren.

Das neue Erdkabel kann ich mir schlicht und ergreifend nicht leisten.
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Manuelk
Master Member
Master Member


Anmeldungsdatum: 26.10.2016
Beiträge: 192

BeitragVerfasst am: 17.05.2017 07:53    Titel: Antworten mit Zitat
Wie lang muss das Kabel denn sein?

Verlegen die nicht Alu- Kabel? Die sind viel günstiger, auch wenn ich in der Regel einen Querschnitt höher nehmen muss.

Kannst du den Tiefbau (bis auf den öffentlichen Bereich) selbst machen - spart auch ein Haufen Geld.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 13907
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 17.05.2017 08:14    Titel: Antworten mit Zitat
Einen Hausanschluß wirst Du nicht komplett bezahlen, sondern normalerweise einen pauschalpreis.

Für einen normalen Haushalt langt eine Spitzenlast von 5kW locker aus.
die 4,6kW pro Phase schränken etwas ein, aber nicht extrem.
Versorge z.B. Wasch und Spülmaschine mit Warmwasser, dann hast Du da schon mal deutlich weniger Belastung.
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6526

BeitragVerfasst am: 17.05.2017 09:14    Titel: Antworten mit Zitat
Du darfst nicht Anschlusswerte addieren. Viele Herde werden nach wie vor mit 1x20A betrieben und diese 20A löst nie aus. Eine Waschmaschine heizt mit 2 kW aber für die 6 Liter auf 40° zu heizen braucht die keine 5min. Eine 20A Sicherung darf sich bei 30A Strom fast eine Stunde Zeit lassen fürs Auslösen. Also selbst wenn da mal kurz mehr als 20A fließen ist das kein Beinbruch. Warum machst du nicht einfach die Leitung vom Nebengebäude ins Haus neu, wenn das der Punkt ist, der auf 20A begrenzt?
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 13907
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 17.05.2017 09:23    Titel: Antworten mit Zitat
Da es sich aber höchst wahrscheinlich um eine 20A Schmezsicherung handelt, erzeugt die Summer der kurzzeitigen Überschreitungen des Nennstromes dann irgendwann die Auslösung.

Trotzdem denke ich, daß die Absicherung durchaus ausreichen kann wenn sie auch knapp ist.

Wenn das Ganze vorher auf Wechselstrom war und nun auf Drehstrom umgestellt wurde ergibt sich sowieso etliches an Arbeiten, da Drehstrom ja immerhin 5 Drähte und nicht 3 benötigt.

Voraussetzung ist natürlich eine gleichmäßige Aufteilung der Lasten auf die drei Phasen.
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6526

BeitragVerfasst am: 17.05.2017 09:30    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Da es sich aber höchst wahrscheinlich um eine 20A Schmezsicherung handelt, erzeugt die Summer der kurzzeitigen Überschreitungen des Nennstromes dann irgendwann die Auslösung.


Blödsinn.
Bei einem Motor hast du bei jedem Start einen Überstrom. Trotzdem halten die Sicherungen 50 Jahre, wenn richtig dimensioniert.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 13907
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 17.05.2017 09:46    Titel: Antworten mit Zitat
Nö.
Das kommt auf die Höhe des Überstromes an, aber beim 1,4 fachen beginnt die Alterung der Schmelzsicherung

Für Motoren verwendet man heut zu tage eigentlich Motorschutzschalter.
Schmelzsicherungen vor Motoren sind üblicherweise entsprechend ausgewählt um nicht in diesem Bereich zu arbeiten.
Für einen Motor mit Nennstrom 10A wird man somit keine 10A Schmelzsicherung vorsehen.
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6526

BeitragVerfasst am: 17.05.2017 11:22    Titel: Antworten mit Zitat
Ja toll,ein Motor braucht das 6-fache, und wenn die Sicherung da 50 Jahre hält, darf sie von mir aus auch altern. Älter wird auch kein LS.
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