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Parallelschaltung von Leitungen

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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bigdie
Inventar
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Anmeldungsdatum: 23.11.2013
Beiträge: 6722

BeitragVerfasst am: 08.11.2017 09:41    Titel: Antworten mit Zitat
Octavian1977 hat folgendes geschrieben:
Prinzipiell ist das parallel schalten von Leitern nach VDE zulässig.
Meines Erachtens ist das aber nur eine Notlösung um sehr hohe Querschnitte überhaupt verlegen zu können.
Ein 600mm² lässt sich eben kaum noch Verlegen während mehrere Parallelkabel 240mm² noch machbar sind.

VDE 0100-430 433.4.2: " Ungleichmäßige Stromaufteilung zwischen parallel geschalteten Leitern
Wenn die Verwendung eines Leiters pro Phase nicht praktikabel ist und der Strom in den parallelen Leitern ungleichmäßig ist, müssen der Betriebsstrom und die Anforderungen zum Schutz bei Überlast für jeden Leiter getrennt betrachtet werden.
ANMERKUNG Der Strom in den parallelen Leitern wird als ungleich betrachtet, wenn die Differenz zwischen den einzelnen Strömen mehr als 10% des Betriebsstroms für jeden Leiter beträgt."

Das alles spielt aber keine Rolle, wenn du nur den Spannungsfall reduzieren willst, und das 4mm² vom Kurzschluss und Überlast reicht. Ist nichts anderes als eine Ringleitung mit 4mm², nur das eine Hälfte des Rings 6mm² hat.
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fuchsi
Inventar
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Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 2183

BeitragVerfasst am: 08.11.2017 10:26    Titel: Antworten mit Zitat
Das mit der Sicherung vom 4mm² hat NICHT der Threadersteller in die Runde geworfen.

Darum meine Nachfrage bezüglich Zweck und Absicherung.


Wenn die Absicherung für 4mm² ausgelegt ist, reicht es bei 25m bezüglich Spannungsfall meist einfach nur das 6mm² zu verwenden.
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hicom
Inventar
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Anmeldungsdatum: 28.11.2010
Beiträge: 856

BeitragVerfasst am: 08.11.2017 10:31    Titel: Antworten mit Zitat
bigdie hat folgendes geschrieben:

Das alles spielt aber keine Rolle, wenn du nur den Spannungsfall reduzieren willst, und das 4mm² vom Kurzschluss und Überlast reicht. Ist nichts anderes als eine Ringleitung mit 4mm², nur das eine Hälfte des Rings 6mm² hat.


Man hätte es nicht besser ausdrücken können! Very Happy

#J
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14338
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 08.11.2017 11:06    Titel: Antworten mit Zitat
Auch wenn die VDE hier die Möglichkeit vorsieht ist eine solche parallel Verlegung wie hier aufgeführt Murks.

Fachgerecht wäre es eine Leitung mit ausreichendem Querschnitt zu verlegen.
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KannNixRichtig
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Anmeldungsdatum: 02.10.2017
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 08.11.2017 13:28    Titel: Antworten mit Zitat
Damit will ich eine Ladestation für ein E-Auto betreiben. Dieses benötigt zwar nominell einen 32A-Anschluß, zieht real aber nur 4.6kW bzw. 21A durch nur eine einzige Phase. Damit wäre ein 6mm² natürlich ausreichend. Allerdings ist die Verlustleistung mit 1,41% schon recht hoch. Und da ich das Kabel in fünfadrig hier so rumliegen habe, dachte ich eben...
Lieber wäre mir natürlich auch ein 5x10mm² falls ich mal das Geld für den Tesla zusammenhabe und eine dreiphasige Station mit je 32A brauche! Cool
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14338
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 08.11.2017 13:39    Titel: Antworten mit Zitat
Der zulässige Spannungsfall beträgt 3% und ist nach der Vorsicherung zu berechnen.

Bei einer Absicherung mit 32A würde dieser 2,07% betragen, bei einem symmetrischen Drehstromverbraucher 1,04%
Querschnitt 6mm²

Wie Du auf 1,41% kommst ist mir schleierhaft, auch bei 21A nicht.

Fraglich ist wie hoch der Spannungsfall bereits am Anschlußpunkt der Zuleitung ist.
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KannNixRichtig
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Anmeldungsdatum: 02.10.2017
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 08.11.2017 14:11    Titel: Antworten mit Zitat
Der Anschlußpunkt erfolgt an meiner neuen Unterverteilung, die über ein ca. 28m langes 40A-5x10mm² mit meiner HV verbunden ist, die selbst wiederum ca. 20m vom Hausverteilerkasten entfernt liegt und via 50A-5x16mm² verbunden ist.
Auf 1.41% komme ich durch 4.6kW, 220V, 25m und 6mm²...
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Octavian1977
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 14338
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 08.11.2017 14:36    Titel: Antworten mit Zitat
220V gibt es schon seit 20-30 Jahren nicht mehr.
Das Ganze ist schon wieder extrem gepfuscht.
Am Anschlußpunkt ist der Spannungsfall fast gänzlich aufgebraucht. da bleiben noch 0,3%.
Daran kannst Du sozusagen gar nichts anschließen.

Selektiv wird das auch nicht.
50 zu 40A wird schon knapp und 40 zu 32A funktioniert auf keinen Fall.

Für die HV mit 50A 1,74% was für einen UV schon 0,74% Punkte zuviel ist.
Bis zur Zweiten wären die 0,97% noch in Ordnung wenn diese direkt am Zählerschrank angeschlossen wäre, so aber kommen die 1,74% noch dazu. macht ca 2,7%-> großer Pfusch.
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KannNixRichtig
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Anmeldungsdatum: 02.10.2017
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 08.11.2017 17:30    Titel: Antworten mit Zitat
Also ich habe eben mit meinem Multimeter genau 223V an meiner Steckdose gemessen. Sind die fehlenden 7V möglicherweise im Eimer für den Spannungsabfall? Confused

Ich schrieb auch nichts davon, die neue Leitung mit 32A abzusichern. Da kommen nur 25A dran; sonst erfülle ich ja das Selektivitätskriterium nicht mehr Rolling Eyes
Natürlich könnte ich eine neue Leitung auch direkt an meiner HV anschließen und über eine Länge von dann immerhin 50m an den gewünschten Ort legen. Aber das würde selbst bei 10mm² auch ca. 1,5% fordern und wäre zudem noch eine Heidenarbeit!
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werner_1
Inventar
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Anmeldungsdatum: 24.11.2012
Beiträge: 8407
Wohnort: 324xx

BeitragVerfasst am: 08.11.2017 18:53    Titel: Antworten mit Zitat
Mit einem Multimeter an Steckdose eine Spannung zu messen, ist absolut nichtssagend in Bezug auf den Spannungsfall.
1. Darf die Netzspannung um +/-10% schwanken und
2. könntest du den Spannungsfall nur unter Volllast messtechnisch ermitteln.
_________________
Gruß Werner
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