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Hausanschluskasten Instandhaltung

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Elektrikforum Foren-Übersicht -> Installation von Leitungen und Betriebsmitteln in der Praxis
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hego
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Anmeldungsdatum: 07.02.2018
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 16:15    Titel: Hausanschluskasten Instandhaltung Antworten mit Zitat
Ich muss mir jetzt meine Hausanschlussleitung erneuern lassen.
Der Anschluss an den alten HAK (Baujahr 1953) ist wohl technisch nicht mehr möglich.
Muss ich dazu einen neuen Hausanschluss beantragen (mit den recht hohen Kosten von ca. 2,5 T€), ist für die Erneuerung der Versorger zuständig oder gibt es da irhendeinenr goldenen Mittelweg (Baukostenzuschuss).
Oder ist das gar nicht geregelt und vom goodwill des jeweiligen Versorgers abhängig.
In den einschlägig veröffentlichten Anschlussbedingungen kann ich dazu gar nichts finden.
Der versorger verweist auf Elektrounternehmen und die beim versorger gelistete Elektrounternehmen wollen mir natürlich einen neuen Anschöluß verkaufen.
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Pumukel
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 2275

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 16:51    Titel: Antworten mit Zitat
Die Hausanschlussleitung inklusive des HAK sind Eigentum des Netzbetreibers. Muss die Hausanschlussleitung gewechselt werden wird auch der HAK wegen Baujahr 1953 mit gewechselt. Da im Netz des Energieversorgers gearbeitet wird ist der zu erst zuständig. Kosten , die wegen einer Leistungserhöhung anfallen trägst in aller Regel du .
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hego
Newbie
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Anmeldungsdatum: 07.02.2018
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 16:58    Titel: Antworten mit Zitat
Danke erst mal.
Nach allen Unterlagen die ich kenne ist die aus dem HAK ausgehende Leitung ins Netz Sache des Betreibers und die Hausanschlussleitung meine Sache, aber wo ist geregelt wem der HAK an sich gehört?
Wird dieser nach Erstellung des Hausanschlusses mein Eiegntum, dann wäre ich für die Erneuerung alleine zuständig.
Eine Leistungserhöhung beabsichtige ich eigentlich nicht.
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Pumukel
Inventar
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Anmeldungsdatum: 22.07.2016
Beiträge: 2275

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 17:53    Titel: Antworten mit Zitat
Die Hausanschlussleitung geht auf die unteren Anschlussklemmen des HAK und ist inklusive des HAK Eigentum des Netzversorgers. Ab den Oberen Klemmen des HAK beginnt die Kundenanlage und diese Leitung ist die Hauptstromversorgung . Diese Leitung ist Dein Eigentum , aber der Energieversorger spricht da ein Wörtchen mit den in dieser Leitung fließt noch ungezählter Strom! Da du bis einschließlich Zähler nicht an der Anlage arbeiten darfst ist da ein Fachbetrieb der vom EVU die Genehmigung im Netz des EVU zu arbeiten hat erforderlich. Dieser Betrieb erledigt alle Arbeiten einschließlich des erforderlichen Wechsels des Hak und der Meldungen .
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ego1
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Anmeldungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 4765
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 07.02.2018 18:13    Titel: Antworten mit Zitat
Ich habe das gefühl das hier aneinander vorbeigeredet wird. Was genau muß erneuert werden, und warum?
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elektroblitzer
Inventar
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Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 3789
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 08.02.2018 07:29    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Ich habe das gefühl das hier aneinander vorbeigeredet wird. Was genau muß erneuert werden, und warum?


Ist der HAK nur einem Aussenleiter bestückt und soll dieser auf Drehstrom umgebaut werden?
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hego
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Anmeldungsdatum: 07.02.2018
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 08.02.2018 08:36    Titel: Antworten mit Zitat
Konkret ist es so:
Die Hausanschlußleitung aus dem Jahre 1953 war defekt (es war ohnehin nur eine Phase abgesichert und in Betrieb seit ca. 50 Jahren), vermutlich Verschleiß, Korossiion ?.
Jetzt liegt eine provisorische Leitung und ich will eine endgültige neue Leitung ohne Leistungserweiterung legen lassen.
Diese provisorische Leitung wurde kurzfristig von einem Elektriker verlegt, nachdem der Notdienst sich dazu nicht in der Lage so, der Versorger ebenso.
Jetzt soll eine endgültige Lösung ohne Erweiterung auf Drehstrom her, der HAK ist aber dafür aus sicherheitstechnischen Erwägungen nicht mehr geeignet.
es muss also ein neuer her.
Das ich die Kosten der Verlegung der Hausanschlussleitung tragen muss ist klar, aber wie sieht es bei dem vorhandene aber nicht mehr zeitgemäßen HAK aus ?
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15190
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 08.02.2018 09:13    Titel: Antworten mit Zitat
Was Verstehst Du denn unter "Hausanschlußleitung"
Eigentlich ist das das Kabel welches von der Straße durch die Erde bis in Dein Haus geht und dort auf den Hausanschlußkasten. Da kann auch kein Elektriker was dran arbeiten da außer dem Versorgungsnetzbetreiber gar keiner an die Sicherungen herankommt um dieses Kabel ab zu schalten.
Für dieses Kabel ist auch der VNB verantwortlich und muß dieses bei Defekt auf seine Kosten reparieren. Auch der HAK geht auf Kosten des VNB wenn dieser ausgetauscht werden muß.
Diese wäre bei Defekt des Kastens der Fall. Soll dieser ausgetauscht werden aus Interesse des Hauseigners muß dieser auch die Kosten dafür tragen.

Die Leitung vom HAK bis zum Zähler ist Eigentum des Hauseigners und muß auch von diesem Instand gehalten werden.

All dieses kann man aber auch beim örtlichen VNB nach fragen.
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hego
Newbie
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Anmeldungsdatum: 07.02.2018
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 08.02.2018 09:20    Titel: Antworten mit Zitat
Hausanschlußleitung ist meiner Meinung nach die Leitung vom HAK an der Grundstücksgrenze zum Zählerkasten im Haus.
Das wäre mir ja recht wenn die HAK nicht auf meine Kosten ausgetauscht wird, aber ist das irgendwo rechtlich fixiert, ich kene auch die Meinung, das nach Herstellung und Bezahlung eines HAK dieser in Eigentum des Bestellers / Grundstückseigentümers übergeht und von diesem dann auch gewartet, in Stand gehalten bzw. erneuert werden muss. Das Anschlussarbeiten an diesem HAK einer Gemehmigung des Versorgers bedürfen steht ausser Frage.
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Octavian1977
Inventar
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 15190
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 08.02.2018 09:31    Titel: Antworten mit Zitat
Also Sprechen wir hier nach TAB von der Hauptleitung, diese ist Dein Eigentum.
Die Eigentumsgrenze ist an den Abgangsklemmen des HAK, der HAK ist Eigentum des Netzbetreibers und muß von diesem Instandgehalten werden.
Nur weil er alt ist ensteht da leider noch kein Anspruch auf eine Erneuerung, sollte der Kasten defekt sein, weil z.B. dieser durch Wind und Wetter Schaden genommen hat wäre das was anderes.
Wenn Du einen Neuen willst mußt Du dich an den VNB wenden der Dir dazu ein Angebot erstellt.

Wenn ich das also richtig verstehe hast Du einen Hausanschlußkasten im Freien irgendwo stehen und gehst davon dann bis ins Haus zu Deinem Zählerkasten.
Wenn Du dieses Kabel erneuerst wäre das in fünfadrig aus zu führen.
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